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11 Länder - Frankreich nicht mit dabei

Corona-Warn-App: Europäischer Datenaustausch läuft an

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Die deutsche Corona-Warn-App wird noch im laufenden Monat in direkten Kontakt mit ihren Kompagnon-Applikationen aus dem europäischen Ausland treten und so dafür Nutzen, dass Kontakt-Nachverfolgungen mit infizierten Personen auch dann möglich sein werden, wenn nicht alle Besucher eines Infektions-Standortes die gleiche nationale App genutzt haben.

Negativ

Testergebnis per App | Bilder: @anked

Dabei helfen wird ein unter Federführung von Deutscher Telekom und SAP entwickeltes Daten-Austausch-System, der sogenannte European Federation Gateway Service, der wie auch die App selbst quelloffen entwickelt wird und auf dem Code-Portal GitHub zur Einsicht bereitsteht.

Die serverseitige Lösung ist notwendig, da die von Google und Apple bereitgestellte Schnittstelle lediglich mit einer nationalen Corona-Warn-App kommunizieren kann. Zwar lassen sich auf einem iPhone mehrere Corona-Warn-Applikationen installierten, Anwender müssen die aktive jedoch stets manuell bestimmen.

EU-Kompatibilität kommt per Update

Wie die Telekom gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bestätigt hat, wird das Europa-Update der Corona-Warn-App noch Mitte des Monat als schlichte App-Update ausgerollt, Anwender müssen zur Nutzung der erweiterten Funktion dann lediglich der erweiterten Datenschutz-Bestimmung zustimmen und werden im Infektionsfall fortan auch dann benachrichtigt, wenn der Positiv-Kontakt während der kritischen Begegnung eine andere Corona-Warn-App auf seinem Smartphone installiert hatte.

Corona Laender Begegnungsmitteilungen

Bislang manuell zu bestimmen: Die aktive Region

Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes wurden die technischen Spezifikationen unter allen teilnehmenden EU-Nutzerstaaten abgestimmt, die benötigten europäischen Rechtsanpassungen wurden bereits vorgenommen.

11 Länder – Frankreich nicht mit dabei

Teilnehmen an der europäischen Lösung können nur Anwendungen, die auf die von Google und Apple bereitgestellte Schnittstelle setzen. Dies sollen innerhalb der EU derzeit 18 Stück sein. 11 davon werden ab Mitte Oktober miteinander kommunizieren.

Nach derzeit noch unbestätigten Informationen soll der Datenaustausch in einem ersten Schritt zwischen Deutschland, Dänemark, Estland, Irland, Italien, Lettland, Niederlande, Polen, Spanien Tschechien und Österreich anlaufen.

Mit Frankreich fehlt jedoch einer der wichtigsten Nachbarn Deutschlands. Der Grund: Die Franzosen setzen auf eine Insellösung die an Apple und Google vorbei entwickelt wurde.

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01. Okt 2020 um 11:33 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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