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20 Apps grundsätzlich kompatibel

Corona-Warn-App: Europa-Übersicht zeigt kooperierende Länder

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Seit Anfang Oktober befindet sich die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung im aktiven Datenaustausch mit mehreren Apps zur Kontakt-Nachverfolgung europäischer Nachbarn. Deutsche Nutzer können die Corona-Warn-App inzwischen auch in Irland, Italien, Spanien und Lettland weiter nutzen, ohne Einstellungen an ihrem iPhone vornehmen oder eine neue App installieren zu müssen.

Weitere Mitgliedsstaaten der europäischen Union sollen schon bald folgen. Dies hat die Europäische Kommission am Wochenende auf dem Kurznachrichten-Portal Twitter mitgeteilt und eine Europa-Karte veröffentlicht, die den derzeitigen Stand der Interoperabilität aller Corona-Warn-Apps innerhalb des Staatenverbundes zeigt.

Bulgarien, Rumänien und Schweden wollen keine App

Innerhalb Europas haben aktuell nur Bulgarien, Luxemburg, Rumänien und Schweden angekündigt, keine eigenen Corona-Warn-App bereitstellen zu wollen. Alle anderen Länder arbeiten entweder an eigenen Lösungen oder besitzen bereits entsprechende Applikationen zur Kontakt-Nachverfolgung.

Von diesen schließen lediglich die Insel-Lösungen von Frankreich und Ungarn ein Zusammenspiel mit der deutschen Corona-Warn-App aus – alle anderen sind potentiell kompatibel mit der Datenaustausch-Partnerschaft, die in Deutschland, Irland, Italien, Spanien und Lettland jetzt angelaufen ist. Insgesamt setzen 20 Apps auf das dezentrale System, das am 19. Oktober online ging und zum Start die deutsche, die irische und die italienische App miteinander kommunizieren ließ.

Eu Corona Apps

Kompatible Corona-Warn-Apps in der EU

Eine offizielle Übersicht aller EU-Apps zur Kontaktnachverfolgung kann hier eingesehen werden.

Einheitliche Leitprinzipien

Für alle Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps hat die EU-Kommission mehrere Richtlinien zum Datenschutz und eine Reihe von Leitprinzipien formuliert, die alle Länder mit entsprechenden Angeboten einhalten sollen. Dazu zählen:

  • Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps sollten nur freiwillig installiert und genutzt werden;
  • Grundsatz der Datenminimierung: es werden nur die Daten erhoben, die für den Betrieb des Dienstes unbedingt erforderlich sind, nicht mehr;
  • die Apps sollten Umgebungsdaten auf der Grundlage von Bluetooth verwenden;
  • von der Tracing-App werden keine Standortdaten verlangt oder verwendet;
  • Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps erfassen nicht das Bewegungsprofil;
  • die Daten sollten nicht länger als nötig gespeichert werden – 14 Tage;
  • sie sollten durch modernste Techniken, auch Verschlüsselung, geschützt werden;
  • die Apps sollten deaktiviert werden, sobald die Pandemie überwunden ist.

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‎Corona-Warn-App
‎Corona-Warn-App
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos
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Montag, 09. Nov 2020, 10:37 Uhr — Nicolas
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  • Die App ist der totale Witz. Bei 4 Tests wurde mir nur einmal zuverlässig das Ergebnis angezeigt. Bei allen anderen musste ich rumtelefonieren., obwohl ich angekreuzt hatte, so kontaktiert werden zu wollen.
    Dazu ist die Risiko-Anzeige auch Quatsch. An einem Tag hat man 6 Kontakte innerhalb der letzten 14 Tage, eine Stunde später dann wieder 0. und nein sie wurden nicht gelöscht, weil 14 Tage rum waren, denn am Vortag waren noch keine da.

    • Dann wurden dir die Kontakte eben am 14. Tag des Kontaktes angezeigt und dementsprechend einen Tag später entfernt.

      Und das mit den Ergebnissen ist kein Problem der App, sondern der Labore. Nicht schön, aber durch ein Telefonat auch lösbar.

    • Da kann ja erstmal die App nichts dafür, wenn die Testlabore die Ergebnisse nicht elektronisch übertragen. Die sind halt einfach nicht an der entsprechenden Infrastruktur angeschlossen.

      • Tja das ist wie bei den Gesundheitsämter, leider wurde versäumt das letzte halbe Jahr zu nutzen, um auf eine 2. Welle vorbereitet zu sein.

      • lol … dann hat ja so eine App garkein Sinn

      • Dann hat anscheinend der Auftraggeber nicht ordentlich gebrieft und der Auftragnehmer auch nicht nachgefragt

    • die Ergebnisübermittlung hängt wohl eher an den Laboren, oder

    • Klingt schon wieder nach Verschwörergesülze

      • Weil jemand feststellt das die App doch nicht so gut funktioniert? Kann ich kein Verschwörergesülze dran erkennen. Er hat die App geladen und benutzt sie. Das zeigt doch das er der App erst einmal positiv gegenüber steht.

      • Was soll das?
        Ist jetzt jede Kritik sofort Verschwörungstheorie?
        Differenziertes Denken und Kommentieren sind auch während einer Pandemie angebracht!

      • Verschwörung? hä?
        Was haben technische Unzulänglichkeiten mit einer Verschwörung zu tun? Bitte eine Erklärung!

    • Obacht, Denkfehler. Es kann durchaus sein, dass die „Kontakte“ (können ja bin einer einzigen Person über längere Zeit kommen) dir vor 13 Tagen begegnet sind und sich erst jetzt getestet und gemeldet haben.

      In dem Fall sind sie für dich tatsächlich nur für einen Tag in der App sichtbar, weil diese ja nach 14 Tagen von iOS gelöscht werden.

  • Offtopic: Wie viel Akku verbraucht bei euch „Begegnungsmitteilungen“ am iPhone?

    Vorgestern bei mir in 24h -> 24% Akku…kanns ja wohl nicht sein…ist mir erst nach Wechsel von iPhone 8 auf 11 Pro vor kurzem aufgefallen.

    Danke euch!

  • Diese App hat noch sehr viel Optimierungspotential … den Vergleich mit einem zahnlosen Tiger finde ich zutreffend.

  • Ich habe die App seit Anfang an drauf und bin immer wieder überrascht über die Meldungen.
    Während 14-tägiger Quarantäne ohne Kontakt mit Personen, die diese App ebenfalls geladen haben, habe ich 2 Risikobegegnungen!
    Wenn ich sonst unterwegs bin und mit zahlreichen Personen zusammentreffe, die die App auch geladen haben, bekomme ich keine Meldung.
    Trotzdem werde ich die App nicht löschen und meinen – wie auch immer gearteten – Beitrag zur Nachverfolgung und Eindämmung des Virus leisten: Es kostet und schadet ja nichts die App zu benutzen!
    Und wenn sie wirklich nichts nützt, dann habe ich zumindest meinen guten Willen gezeigt zum Wohle der Menschheit – ist doch auch ein gutes Gefühl!

    • Schnitzel-Salat

      Was die Mitteilungen angeht: du bekommst nur eine Mitteilung, wenn eine Kontaktperson innerhalb der 14 Tage auf Corona positiv getestet wird und dieses Ergebnis dann in die App einträgt.
      Somit kann es schon sein, dass du zwar dich selbst in Quarantäne begeben hast , aber dass dann später die Kontaktperson als Corona positiv getestet wurde. Und dann bekommst du eine Mitteilung und dass, obwohl du zuhause warst (was ich im Übrigen wirklich positiv finde!).

      Ich glaub, die App arbeitet schon richtig, aber die Infrastruktur in Sachen Laboren und Co muss nachgebessert werden.
      Und auch die Kommunikation, WIE die App funktioniert haben viele schlichtweg nicht verstanden.

      Von daher: lass die App drauf, sie dchützt dich nicht, aber sie hilft!

    • Das Statement bringt es auf den Punkt… Fakt ist nur, dass für die App Millionen rausgeschmissen worden sind und sie nach Monaten immer noch mehr als unzuverlässig funktioniert… und damit nicht wirklich weiter hilft… nur noch mehr Geld den großen Unternehmen beschert.

      • Die App funktioniert und ist ein gutes Mittel, um Infektionsketten zu brechen.
        ABER: damit dieser Funktion der App auch wirklich eine Wirkung zeigt, müssten:
        1) Alle Verdachtsfälle schnellstmöglich getestet und die Tests schnellstmöglich ausgewertet werden
        2) Alle Testlabore an die App angebunden sein
        3) Jeder der die App installiert hat, das Ergebnis seines Test in die App einpflegen
        4) Und natürlich möglichst viele die App installiert haben

        Bei 1) und 2) sind die staatlichen Stellen gefordert und haben unverständlicherweise noch nicht ausreichend geliefert

        Bei 3) und vor allen bei 4) können wir alle selber tätig werden und das ist allemal besser als zu nörgeln, auch wenn jede Kritik an fehlender Umsetzung 1) u 2) berechtigt ist

      • Zu 3)
        Heute berichtet Tagesschau.de dass bisher 53.500 positive Ergebnisse in der App geteilt wurden.
        Bei 22 Millionen Downloads und >600.000 nachgewiesenen Infektionen bisher ist hier noch deutliches Verbesserungspotenzial.

        Wenn man annimmt, dass 1/4 der Bundesbürger die App im Einsatz hat und auf diese Personen auch 1/4 der bisherigen Infektionen fallen, dann würde das ja Bedeuten, dass nur jeder Dritte sein positives Ergebnis in der App teilt.

  • Verstehe weiterhin nicht wie die EU einheitlich auftreten möchte wenn es schon an neuen Projekten scheitert und man keine europäische Warnapp hinbekommt. So kocht weiterhin jeder sein eigenes Süppchen und im Nachgang wird dann versucht es zusammenzuführen. Dann kommt dabei raus das Frankreich nicht kompatibel ist und schon hat man die Einheitlichkeit über Bord geworfen

  • Naja in der Quarantäne bekommst du die Risikobegegnungen angezeigt die du VOR der Quarantäne hattest. Und nach der Quarantäne bekommst du nix angezeigt weil du ja in der Quarantäne keinerlei Kontakt hattest. Alles korrekt! Viele vergessen eben: Zwischen der Tatsächlichen Risikobegegnung und der Anzeige vergehen so 7-10 Tage oder mehr denn der andere weis ja nicht dass er positiv ist … wird krank/wir zum Test gebeten (nach 3-5 Tagen) … Testresultat (dauert leider auch 3-5 Tage … bimm Meldung nach 10 Tagen und 4 Tage später wieder weg

  • In Luxemburg gibts auch keine App, obwohl es an der Grenze zw. 3Ländern liegt wo viele Grenzgänger arbeiten.

    • Die Regierung in Luxemburg will halt keine App. Weiterhin werden Kontakte manuell ermittelt. Dass man aktuell bis zu 5 Arbeitstage Verspätung hat, is denen egal. Und weil Luxembourg, im Gegensatz zu den Nachbarländern keinen Lockdown verhängt hat, sind die Geschäftsstrassen an Wochenden nun brechend voll mit Tagestouristen.

      Luxemburg ist übrigens aktuell Spitzenreiter (nicht nur in Europa sondern auf der ganzen Welt) bei Neuinfektion per Capita.

  • Die Karte ist nicht mehr aktuell. Mittlerweile ist auch Dänemark angeschlossen.

  • Meine App zeigt auch nach drei Wochen kein Testergebnis, obwohl der Test nach 24 Stunden negativ in der Arztpraxis gemeldet worden ist. Und bei bekannten wurde der Mann positiv getestet und hat das Ergebnis gemeldet, die Frau im gleichen Haushalt bekommt bis heute keine Meldung. Läuft super.

  • Berücksichtigt die App auch das ignorante Geschehen vom WE in Leipzig???? Da hilft auch eine EuropaApp nicht!!!

  • Kann mir jemand einen Link zu einem Artikel/Blogpost etc. schicken woran es technisch liegt, dass wir keine EU App benutzen können. Technisch. Liegen könnte.
    Immerhin scheinen ja mehrere Apps prinzipiell ähnlich zu funktionieren…

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