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70 Mio. für Bau und Betrieb

Corona-Warn-App: 2.000 Nutzer täglich melden Erkrankungen

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Ende der vergangenen Woche traf im Bundestag der Ausschuss Digitale Agenda zusammen und sprach über die Weiterentwicklung der Corona-Warn-App.

Die Inhalte des Zusammentreffens der Ausschussmitglieder wurden inzwischen von den Parlamentsnachrichten veröffentlicht und ergänzen den Anfang des Monats aufgetauchten „Geheimplan“, der den langfristigen Ausbau der Corona-Warn-App um einen Datenabgleich, Erinnerungen und eine genaue Historie vorsieht.

Doch der Reihe nach. Bevor die zukünftige Entwicklung der inzwischen in mehreren europäischen Nachbarländern einsatzbereiten Corona-Warn-App thematisiert wurde, tauschte sich das Gremium über die aktuellen Zahlen aus.

2,8 Millionen Testresultate

Demnach nutzen rund 2000 Anwender täglich die Corona-Warn-App, um die eigene Covid-19-Diagnose an mögliche Kontaktpersonen zu übermitteln. Insgesamt seien seit dem Debüt der App bereits 2,8 Millionen Testresultate in diese übertragen worden.

Aktuell arbeiten die Entwickler an der Integration der neuen Version 2.0 der von Apple und Google bereitgestellten Schnittstelle zur Kontakt-Nachverfolgung, die den Datenabgleich mehrmals am Tag und nicht nur alle 24 Stunden durchführen soll. Zudem sei ein Nutzer-Tagebuch in Planung, das beim Zurückverfolgen von Zusammenkünften zur Hand gehen soll.

70 Mio. für Entwicklung und Betrieb

Auf die Frage eines Abgeordneten der Unionsfraktion, was Anwender ohne kompatibles Smartphone machen sollten, verwies das Bundesgesundheitsministerium auf ein Bluetooth-Armband, das von der Universität Kiel für Anwender ohne aktuelles Smartphone entwickelt wird und für etwa 30 Euro auf den Markt kommen könnte.

Detaillierte Zukunftspläne zur Corona-Warn-App wurden allerdings nicht öffentlich gemacht. Bundesgesundheitsministerium und Bundesregierung seien derzeit damit beschäftigt die Pläne für die Weiterentwicklung der App abzustimmen, deren Entwicklung und Betrieb mittlerweile fast 70 Millionen Euro gekostet hat.

Eine Vertreterin der AfD-Fraktion wollte Details zu den Überlegungen, die App auch etwa auf die Kontaktangaben bei Restaurant-Besuche auszuweiten, erfahren: „Die Bundesregierung sieht die Idee skeptisch, weil sie der Freiwilligkeit entgegensteht“, sagte der BMG-Vertreter. Die FDP-Fraktion interessierte, für welches Ideen aus der Diskussion man sich nicht entschieden habe und wollte Details zum Kieler Forschungsprojekt erfahren. Eine Vertreterin der Linken fragte nach der Funktionalität der App im ÖPNV und dem Anschluss von Krankenhauslaboren an die App. Ein Grünen-Abgeordneter wollte wissen, welche Maßnahmen im aktuell hohen Infektionsgeschehen die relevantesten seien, um den Nutzen der App weiter zu erhöhen.

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11. Nov 2020 um 12:27 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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