Claude darf jetzt Zugangsdaten aus 1Password verwenden
1Password lässt den KI-Assistenten Claude jetzt bei Webseiten anmelden. Der entscheidende Punkt: Passwörter und Einmalcodes sollen dabei weder für Claude sichtbar noch an Anthropic übertragen werden. Nutzer müssen jeden Zugriff ausdrücklich freigeben.
Die neue Funktion ist für Claude Cowork und dessen Browsersteuerung gedacht. Der Assistent kann damit etwa Bestellungen prüfen, Informationen aus Kundenkonten sammeln oder andere Aufgaben hinter einer Anmeldung erledigen. Erreicht Claude eine Login-Seite, fordert er die passenden Zugangsdaten bei 1Password an. Die Details beschreibt der Anbieter in einem eigenen Blogbeitrag.
Freigabe für jede Anmeldung
1Password zeigt zunächst an, welchen Zugang Claude verwenden möchte. Nutzer können den vorgeschlagenen Eintrag bestätigen, ein anderes Konto auswählen oder die Anfrage ablehnen. Die Freigabe erfolgt auf dem Mac beispielsweise per Touch ID.
Anschließend trägt die Browser-Erweiterung Benutzername, Passwort und gegebenenfalls einen Einmalcode direkt auf der Webseite ein. Claude erfährt nur, welcher Login verwendet wurde und ob die Anmeldung erfolgreich war. Der übrige Tresor bleibt gesperrt.
Nur für die aktuelle Aufgabe
Die Freigabe gilt ausschließlich für die jeweilige Sitzung. Bei einer späteren Aufgabe muss Claude erneut um Erlaubnis bitten. Sobald der KI-Assistent den Browser steuert, wechselt 1Password zudem in einen speziellen Agentenmodus und beschränkt den Zugriff auf den ausgewählten Login.
Vorerst funktioniert die Integration nur auf dem Mac. Benötigt werden aktuelle Versionen von 1Password, dessen Browser-Erweiterung, die Claude-App und „Claude in Chrome“. Safari und ein direkter Einsatz auf dem iPhone werden zum Start nicht unterstützt.
Passkeys bleiben außen vor
Übergeben werden klassische Zugangsdaten und zeitbasierte Einmalcodes. Passkeys funktionieren noch nicht. Auch die geschützte Anmeldung ändert nichts daran, dass Claude anschließend innerhalb des Kontos handeln kann. Vor der Freigabe sollte daher geprüft werden, ob der Auftrag Käufe, Änderungen oder das Versenden sensibler Daten umfasst.


Sie können das gerne alle machen. Ich nicht.
…auf gar keinen Fall!
Weiter denken…
Ja es ist eine gute Idee wenn man einen eigenen Claude Vault hat mit nur den Zugangsdaten für XY statt ENV Variablen
Nein es ist keine gute Idee YOLO den Hauptvault zugänglich zu machen
Wahnsinn, welche Schritte hier als Nächstes vorgefühlt werden…
Erst die lokalen Daten und E-Mails ‚aufräumen‘, dann Bankkonten ‚optimieren ‚ und jetzt noch der Zugriff auf Passwörter…
Alter: wo ist bloß die MI (Menschliche Intelligenz) geblieben?
+ 1
KI darf auf Passwörter zugreifen. -Ja genau, alles klar.
Sehr cool!
Garantier bekommt Claude darauf KEINEN Zugriff bei mir. Bei Secrets und Passwörtern ist für mich genau die Grenze. Keine Lust, dass ich wieder gehackt werde.
Ist doch ein cooles Gadget. Für alle, die demnächst ihr Passwort vergessen haben, Claude hilft. Brauche ich endlich nicht mehr bei der NSA nachzufragen. ;)
Am besten lassen wir der KI auch gleich 2FA ausführen … Wir erlauben einem US Unternehmen Zugriff auf PW.. genau mein Humor!
Wenn die KI‘s so gut sind, wie behauptet, benötigen die sicherlich keine Erlaubnis, um auf alles zugreifen zu können, was sie gerne haben wollen.
Und wenn sie das kann, kann sie auch sicher alle Spuren verwischen, die ihr einen unerlaubten Zugriff nachweisen könnten.