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Mit Watch und digitaler Patientenakte

Breiter aufgestellt: Apple positioniert sich im Gesundheitswesen

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Die Anfang des vergangenen Jahre gestartete Sonderseite apple.com/de/healthcare zum Engagement Apples im Bereich des Gesundheitswesens wird derzeit weiter ausgebaut.

Patientendaten

So informiert Apple auf den beiden neuen, bislang allerdings nur in englischer Sprache verfügbaren Seiten Health on Apple Watch und Health Records nun über zwei weitere Bereiche der medizinischen Versorgung, die das Unternehmen fortan aktiv mitgestalten will.

Zum einen hat Apple in den USA damit begonnen eine digitale Patientenakte für kooperierende Gesundheitseinrichtungen bereitzustellen und erklärt hier, wie Patienten von dem digitalen Gesundheitslogbuch profitieren sollen:

Mit der Health-App können Benutzer ihre Gesundheitsdaten leichter als je zuvor visualisieren und sicher speichern. Jetzt können Ihre Patienten ihre Gesundheitsdaten aus mehreren Einrichtungen zusammen mit den vom Patienten generierten Daten zusammenfassen und so eine ganzheitliche Sicht auf ihre Gesundheit schaffen.

Zum anderen beleuchtet Cupertino hier die neuen EKG-Funktionen der Apple Watch Series 4 und rückt Einsatz und Auswertung der Herzüberwachung sowie die Sturzerkennung ins Rampenlicht:

Die Apple Watch verfügt über leistungsstarke Sensoren, die sie zum ultimativen Gerät für ein gesundes Leben machen. Mit neuen Benachrichtigungen und der EKG-App können Sie und Ihre Patienten wichtige Informationen über ihre Herzgesundheit erhalten.

Mit Blick auf den weitgehend brach liegenden deutschen Markt – das Vivy-Angebot der gesetzlichen und privaten Versicherer hatte sich zum Start gleich mit mehreren Sicherheits- und Kommunikationsdebakeln massiv blamiert – dürfte Apple auch hierzulande relativ schnell Fuß fassen. Derzeit warten europäische Nutzer der Apple Watch Series 4 allerdings erst noch auf die Freigabe der EKG-Funktionen auf hiesigen Apple Watch-Modellen.

Montag, 10. Dez 2018, 12:09 Uhr — Nicolas
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  • Gibt es schon einen Workaround, wie man die EKG Funktion eventuell auch auf Watches aktivieren kann, die nicht in den Staaten gekauft wurden?

  • wenn das mit der EKG Funktion von Apple genauso schnell und engagiert umgesetzt wird wie Apple Pay , dann wird das wohl erst in der zweiten Hälfte des Jahrtausend was werden.

    Ich jedenfalls glaube nicht an eine schnelle Umsetzung.

    • Apropos. Schon lange keine Apple Pay News mehr gekommen. Hält sich iFun bewusst bedeckt, weil Apple den Termin wieder nicht einhält ^^

    • Woher hast du denn die Information, dass sich Apple z.B. bei Appl Pay in Deutschalnd nicht oder nur schlecht engagiert?

      Das bekmmt man doch garnicht mit bzw. nur von selbsternannten „Insidern“…
      Ich denke schon, dass sich da reingehängt wird, aber die Behörden in Deutschland machen da wohl nicht mit…

      In Amerika ist das deutlich einfacher.

    • Das es so lange dauert liegt nicht an Apple sondern an den Deutschen Banken…

  • Das sehe ich (leider) genauso.
    Die EKG Funktion war für mich mit ein entscheidender Kaufgrund. Hoffen wir das Beste… :-)

    • Das mit dem Hoffen kenne ich. Hab mir damals das iPhone 6 für Apple Pay geholt. Habe daraus gelernt. Für mich ist jede Ankündigung von Apple ohne einem expliziten Release-Datum für Deutschland nur noch Schall und Rauch.

    • Du hast aber schon mitbekommen, dass bei der Präsentation ein „America First“ gefallen ist, oder…!?

  • Ich fände es gut, wenn alle Gesundheitsdaten sicher auf dem Smartphone gespeichert werden könnten. Eine Insellösung finde ich da allerdings nicht so schön und Android wäre für mich nicht vertrauensvoll genug.
    Dann steht allerdings auch die Sicherheit im Vordergrund. Da bin ich ja von Apple überzeugt.
    Wenn Apple in Zukunft noch mehr Käufer vergrämt, kriegen wir aber Probleme mit der kritischen Masse, die sowas lohnenswert macht.

    • Gute Idee aber dann nur über die Kassen der jeweiligen Krankenversicherung. Einem US Konzern als Zentrale Lösung als EU Bürger möchte ich persönlich nicht.

  •  ut paucis dicam

    Zu der Sturzerkennung muss ich sagen: ich habe sie wieder abgeschaltet! 3 X Fehlalarm: 1) beim Staubsaugen gegengestoßen,
    2) 2x beim Autofahren mit dem Arm beim Schalten gegen die Rücklehne gestoßen! Un dann schnell ausschalten müssen! Schade!

  • Schön wärs wenn die Gesellschaft begreifen würde das man seine Gesundheitsdaten prinzipiell nicht teilt.

    • Du musst ja nicht alles teilen, viele Kranke sind aber auf eine Dokumentation angewiesen. Und da wäre die Health-App ja ein guter Ansatzpunkt. Leider macht die aber bisher nur den Eindruck, als ob da mal ein Entwickler mal schnell was hingerotz hat, ohne auf den Bedarf und auf die medizinischen Möglichkeiten einzugehen.

    • Du musst die Daten ja nicht teilen. Versteck dich einfach im Keller. Geh auf keinen Fall zum Arzt. Selbst wenn du aus dem Haus gehst, können Leute sehen, ob du gesund bist oder nicht.
      Gesundheitsdaten sind sehr sensible Daten. Hier ist es sehr wichtig, dass diese entsprechend behandelt werden. Wenn die Daten aber unter den Fachärzten geteilt werden, kann das einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität bringen. Wenn dadurch z.B. Krankheiten erkannt werden, die dir unbehandelt dein Leben versauen können. Diese Daten müssen aber vor Missbrauch der Konzerne geschützt werden.

    • „Die Gesellschaft sollte“ … „prinzipiell nich teilen“ … Phuu, das sind generelle Aussagen, die Du machst ohne aber zu hinterfragen, ob das überhaupt realistisch ist. Oder ohne zu fragen, obn nicht doch Menschen dies befürworten.
      Derzeit werden eh schon viele Gesundheitsdaten gesichert, bei jedem Besucht deines Arztes.
      Daher geht es doch eher darum, WIE und WO die Daten gesichert (in beider Hinsicht geSICHERT) und wer ZUgriff auf die Daten hat …

    • Du hast auch keinen Plan oder? Für chronisch kranke wäre das echt super- und aus meiner Sicht heraus fände ich es generell ganz gut- wenn ich mal zum Arzt gehe dann wird teilweise einfach mal geschaut was so fubktioniert (behandlungsplan, Medikamente usw.) kann man aber die vorigen Erfahrungen mit einem Arzt teilen können einige Medikamente oder Methoden direkt ausgeschlossen werden…ist im Prinzip das selbe wie ein Impfpass nur das es noch etwas weiter geht…
      Und ganz ehrlich die Daten bei einem Hausarzt oder im Krankenhaus sind auch nicht unbedingt sicher…Gesundheitsdaten in der „cloud“ hingegen müssen viel strengeren Kriterien genügen- zu mindest in Deutschland kann ich das sagen…also solche pauschalisierten aussagen kannste das nächste mal für dich behalten da du sowieso nicht davon betroffen zu sein scheinst…

  • Das Thema ist wirklich saukompliziert. Soll ein hiesiger HIV -positiver Apple-User seinen Gesundheitsstatus in Apple Health dokumentieren?
    Für den Zugriff durch das deutsche Gesundheitswesen würde ich das durchweg positiv sehen.
    Was aber ist mit dem Dritten im Bunde? Apple und dadurch durch den Patriot Act auch der US-amerikanischen Staat erhalten Zugriff… Kompliziertes Thema…

  • Auf die im Mai 2017 angekündigte „Blutzuckerwatch“ warte ich noch immer vergebens. Damals großes Tamtam, dann heuer im Januar der Hinweis, dass es noch dauert und jetzt ist mal wieder Stille eingekehrt.

  • Für mich ist noch nicht klar, wann zB Apple Zugriff auf die Daten hat (angeblich ja erst wenn die Daten uber iCloud gesichert werden). Aber wann ist das der Fall?
    Schon beim übertragen der Daten von der Watch auf das iPhone?

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