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Wissensvermittlung im Abo

Blinkist: Kernaussagen von Sachbüchern in 15 Minuten

32 Kommentare 32

Apple-Chef Tim Cook hat im Rahmen seiner Deutschlandtour auch die Entwickler von Blinkist besucht. Nehmen wir das doch zum Anlass, an das außergewöhnliche App-Konzept von Blinkist zu erinnern. Die Macher versprechen, dass sie die Kernaussagen der besten Sachbücher innerhalb von nur 15 Minuten vermitteln.

Blinkist App

Ein vollmundiges Versprechen, das uns zunächst skeptisch auf das Angebot blicken ließ, doch Nutzer des Angebots zeigen sich durchaus begeistert. Natürlich können die in 15 Minuten langen Zusammenfassungen, die wahlweise als Text oder in Hörbuchform zur Verfügung stehen kein umfangreiches Sachbuch ersetzen. Doch kann man sich auf diese Weise schnell über die zugrundeliegenden Thesen der Sachbücher informieren und auf dieser Basis zudem einfacher entscheiden, ob man sich das komplette Buch zu Gemüte führen will. Aktuell finden sich mehr als 3.000 internationale Titel im Angebot von Blinkist, die für Abonnenten auch offline verfügbar sind.

Ihr könnt die Blinkist-App sieben Tage lang kostenlos testen, danach empfiehlt sich bei einem Jahrespreis von 79,99 Euro oder einzelnen Monaten zum Preis von 12,99 Euro allerdings eine sehr intensive Nutzung. Ansonsten fahrt ihr mit einem Hörbuch-Abo bei Audible vermutlich besser. Allerdings ist zu erwähnen, dass ihr bei Blinkist auch ohne Abonnement jeden Tag einen vorgegebenen Titel kostenlos hören könnt.

Dienstag, 01. Okt 2019, 8:10 Uhr — chris
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  • Das gleiche Konzept wie „getabstract“ – scheint nicht neu zu sein.

  • Das ganze Problem einer ganzen Generation in einer App! Es wird nur noch das Ergebnis präsentiert, nicht das wichtige Drumherum, Herleitungen und Lösungswege. Das Gehirn kann beruhigt ausgeschaltet werden, suggeriert die App. Merkt man leider auch immer mehr…

    • +1
      gerade das drumherum ist wichtig, um Alternativen kennenzulernen. die Autoren von Zusammenfassungen können so Meinungen bilden.

      ich weiss nicht, wie die Unabhängigkeit bei denen gewährleistet wird. vermutlich ein gutes Angebot für ab 40, wenn man vorher genügend klassisch sich weitergebildet hat und den RundUmblick gelernt hat.

      wie sage ich immer zu schülern „man muss nicht eine app bedienen können, sondern diese programmieren, bzw. das verstehen“, dann ist man für die Zukunft gut gerüstet.

    • Das Problem deiner Generation scheint es zu sein, über Dinge (negativ) zu urteilen, die sie nicht einmal probiert haben.

      Dazu zwei Kommentare:
      1. Jeder der heute eine Idee hat, schreibt ein Buch und zieht dann als Vortragsredner durch die Lande. Oft kann die Idee auf 1-2 Seiten skizziert werden. Damit es nicht in einem unbezahlten Blog-Eintrag endet, dehnt der Schreiber das Thema auf 200 Seiten aus. Oft reicht dann wirklich auch die Zusammenfassung.
      2. Es gibt so viele Sachbücher, die inhaltlich dann doch nicht dem Titel, Inhaltszusammenfassung oder Kritiken gerecht werden. Ein Kollege, der Blinkist nutzt, zieht sich so schnell mehrere Sachbücher rein und dort, wo er meint, dass da mehr Substanz drin ist, liest er das gesamte Buch – oder fängt zumindest damit an und guckt, wie sich das entwickelt. Bevor man also Wochen damit vergeudet, ein Buch zu lesen, was keine Substanz hat (oder was einen dann doch nicht interessiert), kann man hiermit besser auswählen und/oder priorisieren, was man im Detail lesen will.

      • @Soso: Danke, Du sprichst mir aus der Seele. :)

      • Voll deiner Meinung, es soll ja nicht das Sachbuch ersetzen sondern einfach und kurz Wissen vermitteln und wenn es einen interessiert kann man ja das ganze Buch lesen

    • Sehr gut beschrieben. Genau das war es auch, was mir bei Blinkist gefehlt hat.

  • GetAbstract ist doch das gleiche… witzig das immer alle so tun als ob sie was neues erfunden hätten

  • ich würde es nutzen, wenn man pro Buch zahlen könnte.
    aber so?
    Wozu ein Abo?
    Wieviele Bücher soll man denn zu einzelnen Themen hören?

  • Halbwissen (oder auch nur Viertelwissen) als Geschäftsmodell. Passt gut in unsere Zeit! Der Erfolg überrascht mich nicht. Und dann direkt als „Experte“ ins Fernsehen.

  • Hatte mal „getabstract“.
    Diese Zusammenfassungen haben eine Aussage die gegen 0 tendiert. Die Leute sind begeistert? Sie müssen ja nicht mehr nachdenken, geben was wieder, was sie nicht verstehen und dann sind alle anderen „dumm“.

  • Die wenigsten Menschen haben genügend Zeit, alle interessanten Bücher auch wirklich zu lesen. Um hier die Spreu vom Weizen zu trennen und um vorab schauen zu können, ob das Buch oder Thema für mich persönlich wirklich interessiert ist, bietet Blinkist einen guten Service. Auch reicht bei manchen Büchern die Zusammenfassung, also der Überblick völlig aus, wenn das Thema eigentlich gar kein Buch hergibt und man merkt, dass der Autor ein klassisches Buchformat füllen musste.

    Als negativ empfand ich seinerzeit die App, Viele Menschen werden die wie ich im Auto oder beim Radfahren oder beim Joggen und so weiter verwenden, und da gingen alle gängigen Wisch-Gesten für eine bequeme und einfache Einhandbedienung nicht. Die Navigation war sehr unübersichtlich.

    Das größte Manko ist natürlich das unflexible Preismodell des Abos. Eine faire Option, nur die Anzahl von Büchern zu bezahlen, die man auch wirklich anhört, fehlt völlig, was diesen Service für Gelegenheitsnutzer eher uninteressant macht.

  • Überschriften-Leser 2.0 :-)

    Soll aber ganz gut sein, sagt ein Kollege. Der Sinn ist, du bekommst eine Zusammenfassung und kannst schnell mehrere Bücher scannen. Wenn man meint, da ist was interessantes dabei, liest man das komplette Buch.

  • Hallo.
    Ich nutze Blinkist seit einem halben Jahr. Glaub damals zum Angebotspreis um die 35€ für 12 Monate. Mir gefällt’s gut.

    Ich höre die meisten Blinks, seltener lese ich sie. Und oft kaufe ich mir das entsprechende Buch, wenn ich tiefer einsteigen will.

    Warum einige wenige hier einen gleich als zweidimensionaler Selbstoptimierer oder Blender mit Halbwissen abgestempeln wollen? keine Ahnung ;)

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mich andere destruktive Meinungsäußerer nicht weiterbringen, so waht!

    Die Idee hinter Blinkist deckt sich mit meinem Wissensdurst und bietet mir die Möglichkeit mich zwischendurch auch mit Nebenthemen zu beschäftigen, was mich weiterbringt und eine wunderbare Ergänzung zu meinem Arbeits- und Familienalltag darstellt.

    Die Abothematik interessiert mich hierbei weniger. Habe mich erstmal dafür entschieden und nutze das Angebot im Abo. Bei über 6€ im Monat würde ich ohne Erfahrung wohl auch erst mal darüber nachdenken.

    Blinkist-macht weiter so!
    Der Berliner

  • Das Konzept könnten mal ein paar YouTuber verinnerlichen, die ’ne halbe Stunde labern um 5 Minuten Inhalt zu vermitteln!

  • Ich habe die App über ein Jahr beobachtet, immer wieder Vorstellungen und Kommentare gelesen und wurde dadurch immer neugieriger.
    Nur habe ich seit Ende August ein Abo abgeschlossen. Ich mag Abo-Modelle eigentlich gar nicht, aber hier habe ich mal ein Ausnahme gemacht.
    Nur habe ich seitdem 18 Bücher gelesen, bzw. gehört – genau gesagt zwei gelesen und den Rest gehört. Auf der Couch, meistens jedoch beim Gerätesport und Joggen.
    Ich bin begeistert! Zwei von den 18 Büchern fand ich so interessant, dass ich sie mir gekauft habe, um sie vollständig zu lesen.

    Diese Bücher hätte ich mir niemals alle gekauft, aber so bekomme ich einen unglaublichen Überblick über alles was mich irgendwie interessiert.
    Das erweitert meinen Horizont unglaublich. Die Auswahl ist riesengroß, ich habe noch sehr viele Bücher auf meine Leseliste.

    Ich kann diese App wirklich weiterempfehlen. Es ist ein hervorragendes Werkzeug sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Für das, was einem wirklich tiefgreifender interessiert, wird eine Bestellung ausgelöst. Man kauft also niemals die Katze im Sack :-)

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