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Mit Cloud-Speicher, App und Alexa-Integration

Blink XT ausprobiert: Kompakte Sicherheitskamera mit Batteriebetrieb

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Die Amazon-Tochter Blink hat kompakte Sicherheitskameras mit App-Anbindung für den Innen- und Außenbereich in Angebot. Die Geräte sind batteriebetrieben und dementsprechend flexibel verwendbar. Im Kaufpreis ist auch die temporäre Cloud-Speicherung der Daten inbegriffen. Damit stellen die Blink-Kameras eine vielseitige und gut kalkulierbare Sicherheitslösung dar. Wir haben uns die Wetterfeste Blink XT angeschaut.

Blink Kamera Mit Sync Modul

Die Starter-Packs von Blink umfassen jeweils eine Kamera, das sogenannte Sync-Modul und eine einfache Kamerahalterung. Der Preis hierfür liegt bei 189 Euro für die wetterfeste XT-Version und 169 Euro für das Standardmodell für den Innenbereich. Zusätzliche Kameras können dann zum Preis von 139 bzw. 119 Euro hinzugefügt werden, die maximale Anzahl der mit einem Sync-Modul verwendbaren Kameras liegt bei 10.

Das Sync-Modul (oben rechts im Bild) wird über USB mit Strom versorgt und muss irgendwo im Innenraum platziert werden, für die Kamera sind zwei AA-Batterien im Lieferumfang enthalten, damit lässt sich das Gerät bei gewöhnlicher Nutzung bis zu zwei Jahre betreiben: der Hersteller kalkuliert hier mit 4.000 Fünf-Sekunden-Videoaufzeichnungen pro Jahr oder insgesamt 11 Stunden Videoaufzeichnungen oder Live-Zugriffe.

Blink Kamera Mit Halterung

Blink Kamera Batteriefach

Optional kann auch die Kamera auch über MicroUSB mit Strom versorgt werden, das Gerät büßt damit natürlich an Flexibilität ein. Interessant ist hier aber die Option, zusätzlich zum MicroUSB-Anschluss auch Batterien einzulegen und auf diese Weise eine dauerhafte Überwachung auch bei Stromausfall zu gewährleisten. Wenn allerdings das WLAN-Netzwerk ebenfalls ausfällt, nutzt dieser Puffer nichts, die Kamera kann keine Videodaten für den späteren Upload zwischenspeichern.

Die automatische Videoaufzeichnung kann durch den integrierten Bewegungssensor oder auch das Mikrofon der Kamera aktiviert werden. Die Auslöse-Empfindlichkeit lässt sich dabei fein justieren, die automatischen Aufnahmen werden mit jeweils mit einer vom Nutzer einstellbaren Länge zwischen 5 und 60 Sekunden auf den Servern des Anbieters abgelegt und stehen dort zum Abruf über die App bereit. Zudem könnt ihr über die App jederzeit auch auf das Live-Bild der Kamera zugreifen – Live-Aufnahmen lassen sich bislang verblüffenderweise jedoch nicht anfertigen, diese Funktion wird von Nutzern massiv nachgefragt und hoffentlich vom Hersteller nachgerüstet.

Blink Xt Kamera App Einstellungen

Diese Videosequenzen werden bei Blink verschlüsselt gespeichert, der Hersteller hat seinen Angaben zufolge keinerlei Zugriffsmöglichkeit auf die Daten. Der kostenlose Speicherplatz ist unabhängig von der Anzahl der genutzten Kameras pro Sync-Modul begrenzt. Für persönliche Aufnahmen stehen insgesamt zwei Stunden zur Verfügung – dies entspricht 1.440 aufgezeichneten 5-Sekunden-Events. Ist dieser belegt, so werden die jeweils ältesten Aufnahmen nach Bedarf automatisch überschrieben. Einzelne Videos lassen sich über die Blink-App exportieren oder teilen und somit privat auch dauerhaft speichern.

Die Kamera selbst kann dank Stromversorgung über Batterie völlig frei platziert werden, in der XT-Version dann auch im Freien. Der unterstützte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und 45 Grad. Einzige Voraussetzung für die Funktion des Systems ist eine Verbindung zum heimischen WLAN-Netz und dem Sync-Modul. Letzteres lässt sich nicht als Repeater verwenden, sondern fungiert als Kommunikationsmodul zwischen App und Kamera sowie zur Verwaltung mehrerer Kameras. Die Funk-Reichweite des Sync-Moduls dürfte allerdings in der Regel keine Probleme machen, sondern liegt stets höher als die eines gewöhnlichen WLAN-Routers.

In Sachen Videoqualität dürft ihr keine Wunder erwarten. Die Blink-Entwickler hatten eine flexibel verwendbare und günstige Überwachungskamera vor Augen. Die günstigere Variante macht maximal 720p, die Blink XT zeichnet mit bis zu 1080p Qualität auf. Für bessere Performance bei schwacher Anbindung lässt sich diese Qualität aber auch zurückstufen, hier spielt jeweils sicher auch die Größe des zu überwachenden Bereichs und die gewünschte Detailtreue eine Rolle. Das Sichtfeld beträgt 110 Grad, für Nachtaufnahmen verfügt die XT-Variante über eine optional aktivierbare IR-Nachtsicht-Funktion.

Herstellervideo

Unterm Strich spielen die Blink-Kameras in einer anderen Liga wie die dann auch preislich deutlich höher angesiedelten Produkte beispielsweise von Nest oder Netgear. Als einfaches und kostengünstiges Überwachungssystem haben die Produkte allerdings durchaus ihre Daseinsberechtigung und punkten besonders mit Blick auf die kabellose Verwendbarkeit auch im Langzeitbetrieb.

Obendrauf gibt es noch die in diesem Jahr vorgestellte Alexa-Integration. Auf einem Echo Show oder Echo Spot lässt sich das Kamerabild per Sprachbefehl direkt auf dem Bildschirm anzeigen.

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06. Nov 2018 um 19:20 Uhr von chris Fehler gefunden?


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