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40.000 Euro überschritten

Bitcoin: Kursrekord bei „katastrophaler Ökobilanz“

95 Kommentare 95

Wer beim Start der App von Bitcoin.de vor anderthalb Jahren in die Kryptowährung investiert hat, konnte seine Investition mittlerweile vervierfachen. Diese Aussage trifft zumindest im Moment zu, denn der Gegenwert für einen Bitcoin hat heute erstmals die 40.000 Euro überstiegen.

Erwähnt werden muss allerdings auch, dass man den Handel mit dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen weiterhin als sehr spekulativ einstufen muss. Mit starken Kursschwanken ist jederzeit zu rechnen, wenngleich man die Entwicklung im Verlauf der letzten Monate durchaus als dramatisch bezeichnen kann. Nachdem sich der Bitcoin-Wert monatelang nicht nennenswert über die 10.000 Euro bewegt hat, begann im Oktober 2020 ein dramatischer Kursanstieg, der seinen aktuellen Höhepunkt heute bei mehr als 40.000 Euro gefunden hat.

Bitcoin Kurs 14 Februar 2021

Der aktuelle Kurswert ist auf den Euro bezogen sicher ein markanter Meilenstein. Die Entwicklung der Währung ist allerdings eher weltweit und auf den Dollar bezogen zu betrachten. Hier drückt sich der Kurswert im Moment nämlich weiterhin – wenn auch nur knapp – vor dem Sprung über die Marke von 50.000 Dollar. Das Überschreiten diese Marke könnte dann erstmal zu einem markanten, durch Gewinnmitnahmen verursachten Kurseinbruch führen.

Vage Zukunft und „katastrophale Ökobilanz“

Über die Zukunft von Kryptowährungen kann man weiterhin nur spekulieren, wenngleich die Akzeptanz zunehmend zu wachsen scheint. So hat der Autobauer Tesla eben 1,5 Milliarden Dollar in den Bitcoin investiert, Twitter-Chef Jack Dorsey will mit rund 25 Millionen Dollar in die Währung einsteigen und Mastercard hat vor, künftig Transaktionen in Kryptowährungen zu erlauben.

Allerdings sorgt all dies nicht nur für steigendes Vertrauen in Kryptowährungen und damit entsprechende Kursgewinne, sondern auch für nachvollziehbare Kritik. Aufs Jahr gesehen entspricht der Stromverbrauch für das Generieren und die Verwendung von Bitcoins mit rund 120 Terawattstunden nämlich derzeit dem Stromverbrauch Norwegens.

Der Deutschlandfunk hat sich in einer aktuellen Sendung mit der Entwicklung des Bitcoin und der Ökobilanz von Kryptowährungen auseinandergesetzt. Der auch als Audio verfügbare Beitrag „Bitcoin an sich ist eine sehr klimaschädliche Technologie“ geht insbesondere auf den immensen Energieverbrauch in diesem Zusammenhang ein.

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14. Feb 2021 um 12:03 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Norwegen ist jetzt nicht gerade ein Bevölkerungsreiches Land. Deutschland hatte 2020 544 Terrawattstunden. Überall
    Ist nur noch Öko Öko Öko. Meine Güte

    • Und Bitcoin mit einem Land zu vergleichen ist unverhältnismässig, da Bitcoin und vor allem der daraus entstandene DeFi Sektor ein ganzes System, wie das Banksystem eines ist, darstellt. Ja es benötigt viel Energie, aber man schmeisst sich nur auf das Thema, weil es für average Joe begreifbar ist „Oh jeeeee diese Miningfarmen!!!“

  • Die Lösung des ökologisch negativen Aspekts von Bitcoin ist ganz einfach. IOTA ;-)

    • Bis auf das es Kryptowährungen sind überhaupt nicht vergleichbar. Völlig anderer Ansatz und Gedanke. Wenn es -die Lösung- wäre, dann wäre der Bitcoin nicht da wo er heute ist. Das gilt für alle anderen Kryptowährungen auch. Die 2nd Layer Protokolle auf dem Bitcoinnetzwerk werden genauso schnell, sparsam und -umweltfreundlich- werden.

    • kenntnochniemand

      man sollte sich auch klar machen wer das Mining bezahlt, es sind die Bitcoin Hodler. Bei Iota kann das nicht passieren..

  • So langsam berichten die „Mainstream-Medien“ (hier absolut nicht negativ gemeint) wieder vermehrt über Bitcoin/Kryptowährungen. Wird wohl Zeit mal wieder ein paar Gewinne mitzunehmen bevor der Kurs wieder fällt. Wobei die allgemeine Akzeptanz (Tesla, Mastercard) eher auf einen sanfteren Kursverfall hindeuten lassen als letztes mal.

  • Der Wildwestkapitalismus ist in seiner Gier grenzenlos. Bitcoins sind eine weitere Umweltkatastrophe neben dem Abholzen des Regenwaldes für Rinder, Verseuchung des Niger-Deltas für die Erdölindustrie etc.
    Die Liste ist lang. Sehr lang. Und da haben wir von diversen anderen (nicht ökologischen) Problemen noch nicht gesprochen.

    • Dann lebst du also ohne „Wildwestkapitalismus“? Geh mit gutem Bsp. voran, verzichte auf jeglichen Konsum, beziehe keine Gelder die die Gemeinschaft der wilden Kapitalisten füttert und wenn du es gut machst und es ein sinnvolles und erstrebenswertes Leben ist werden die sicherlich viele Leute folgen. Ich befürchte nur du bist wie mein Cousin aus Generation Z(ero), der erst aus seiner Blase aufgewacht ist als seine Eltern das für ihn umgesetzt haben was er in der Schule aufschnappte und immer einforderte. Man kann viel fordern ohne die Rechnung bezahlen zu müssen, siehe z. B. Langstrecken-Luisa, OB Peter Feldmann (SPD), etc. aber es ist ein unsoziales und selbstbelügendes Verhalten das viel über einen Menschen aussagt.

      • Oh je, 1984, wo fange ich da an? Vielleicht bei der Tatsache, dass ich Jahrgang 1968 bin. Und in der sozialen Marktwirtschaft lebe, wie Du vermutlich auch?
        Wenn Du von Deinem Baum wieder runter gekommen bist und für einen Moment Dein Ad-personam-Gebashe gegen mich, FFF und Greta Thunberg beiseite gelegt hast, lies Dir doch einfach mal unten die Position von Enya durch. Der lacht alle hier aus, weil er mit Bitcoins ohne Arbeit reich zu werden glaubt. In einem unregulierten Markt ohne Sozialabgaben und ohne Schutz der Umwelt wird er aber irgendwann mal aufwachen und feststellen, dass er ohne sozialen Frieden und eine intakte Umwelt nichts von seiner Kohle hat.
        Aber dann ist es etwas zu spät.

      • – 1 bla bla bla
        Hättest lieber ein par Bitcoins gekauft…

    • Interessante Aussage, wenn man bedenkt, dass 75% aller Bitcoin mit Ökostrom generiert werden. Aber einfach mal glauben, was man so liest, ohne zu hinterfragen, ob die Aussage überhaupt mit Fakten belegt werden kann. Wer einfach mal ein bisschen selber recherchiert, wird merken, dass solche Ansage Bullshit sind.

      • Source für die 75%-Aussage ? Meines Wissens wird der Löwenanteil in China gerechnet, und da ist Kohle vorherrschend.

  • Beiträge werden hier gelöscht vom Admin… Achso ist das

  • Im Gegensatz zum völlig wertlosen Papiergeld ist der Wert von Bitcoin eben Energie. Der Nachteil ist zwar, dass man die Energie nicht mehr herausbekommt, und ob die Energie die drin steckt der aktuellen Bewertung entspricht, ist auch zweifelhaft. Aber fest steht, wenn die wir nicht mehr beschriftetes Papier als Geld betrachten würden oder es wenigstens nicht mehr drucken würden bis der Arzt kommt, dann wäre Bitcoin viel weniger beachtet werden

    • Mit Verlaub, aber deine Aussage ist vollkommen falsch. Der Energiebedarf definiert nicht den Wert des Bitcoins, sondern seine Verlustleistung. Die Hashchallenge erfüllt ausschließlich den Zweck zu bestimmen, welcher Miner den nächsten Blog generieren darf. Die benötigte Energie verpufft ohne weiteren Nutzen. „Steckt“ also auch nicht im Bitcoin sondern ist schlicht und einfach weg. In Wärme gewandelt und verschwendet, fertig. Im übrigen skaliert die Netzwerkkapazität/-geschwindigkeit deswegen auch nicht mit dem „investiertem“ (=verschwendetem) Energieaufwand, sondern bleibt durch regelmäßige Anpassung der Schwierigkeit der Proof of Work Challenge relativ konstant.

    • Vielleicht solltest Du Dich mal schlau machen, was den Wert des Papiergeldes ausmacht: nicht das Papier oder der Aufwand fürs Drucken, sondern das Vertrauen darin.

      Und Geld wird nicht vermehrt, indem es gedruckt wird „bis der Arzt kommt“. Das vermehrte Geld ist nahezu immer kein Bargeld, sondern nur Giralgeld, also ebenfalls nur im Rechner entstanden.

  • Wieviel Energie verbraucht denn das ganze FIAT System incl. aller Bankengebäude, Mitarbeiter, Geldautomaten, Server etc ?? Und das ganze dazu noch zentralisiert, lulz

    • Berlincityrocker

      +1

      Die FIAT Währungen verbrauchen insgesamt weitaus mehr als Bitcoin und andere Cryptowährungen, aber viele bewerten beim Vergleich nur Transaktion von Wallet zu Wallet bzw. von Bank zu Bank und übersehen dabei, was beim Bankenwesen alles sonst noch für ein CO2-katastrophaler Rattenschwanz hinten dran hängt.

    • Herr Nakamoto, das ist der Punkt. Alle die Bitcoin und den Stromverbrauch negativ kritisieren haben nichts verstanden. Nicht mal im Ansatz. Gemessen an Sicherheit, Dezentralität und ummanipulierbar ist es das bislang energieniedrigste System, das die Finanzwelt bislang gesehen hat. Viel verstehen nicht, dass für den Erhalt von Wert enorme Energie benötigt wird. Historisch sind das Bankschließfächer, Tresore etc. deren Herstellung enormste Mengen an Energie bis heute benötigen. Sogar wenn die Staaten eigene Kryptowährungen veröffentlichen wird, aka -der eEuro-, dann wird dieser auch enorme Mengen an Strom benötigen. Sicher ist, es wird weniger als Bitcoin sein; der Preis ist aber der Vorteil beim Bitcoin, keiner und niemand kann ihn mir nehmen, nicht mal der Staat. Wer da dagegen hält hat nichts verstanden. Der Erfolg gibt dem Bitcoin recht.

      • kenntnochniemand

        Bitcoin folgt dem Preisverlauf eines Schneeballsystems. Mit FIAT Währungen kann ich meinen täglichen Bedarf decken. Bei Bitcoin ist nach 5 Transaktionen pro Sekunde Schluss, es hat kann gar keine Relevanz in unserem Finanzsystem haben.

        Falls du es nicht bemerkt hast, du bist Teil des Schneeballsystems.

      • @kenntnochniemand
        Da möchte ich Dir helfen: Bitcoin ist kein Geld, sondern Wertaufbewahrung mit der Option es als Geld nutzen zu können. Schneeballsystem? Das ist wirklich Unfug, wie es nur von unbelesenen Personen zu dem Thema kommen kann. Tesla ist in Bitcoin, Paypal bietet Bitcoin An-/Verkauf von Bitcoin an. Der erste ETF ist in Kanada gestartet, Futures gibt es seit Jahren an der Börse etc. Wer mit Bitcoin bezahlen will, der verwendet 2nd Layer Protokolle. Deine zitierten fünf Transaktionen sind ein ganz anderer Kontext und sind das Main Layer. Das benötigt Zeit, um den Wahrheitsgehalt des Eigentümers zweifelsfrei auszuweisen. Nur wer will mit Vermögen bezahlen, niemand. Belies Dich mal detailliert und bilde Dir dann eine Meinung. Und weil Du sagst keine Relevanz für unser Finanzsystem. Schaue Dir mal den Wert der wertvollsten Assets an. Platz 1 Gold, Platz 2 Apple, Platz 9 Bitcoin, Platz 17 VISA etc. Und wo fließt der Stimulus in den USA hin? Aha. Und warum? Schaue Dir mal wieviel Dollar in den letzten 13 Monaten gedruckt wurden. Egal wie Du zu Bitcoin und Co. stehst; die Bewertung von Millionen Menschen zeigt, dass sie unzufrieden sind und offensichtlich mehr Vertrauen ins Bitcoinnetzwerk haben, als in andere Werte.

      • Momentchen, Peter. Der Bitcoin ist faktisch nicht unmanipulierbar. Wer als Miner oder Miningpool über 50% der Rechenkapazität des Netzwerks stellt kann Transaktionen überschreiben und manipulieren. Sollten sich die vier größten Miningpools (alle vier sitzen übrigens in China) dazu entscheiden zu kooperieren, könnten sie genau dies tun.
        Gemessen auf die wenigen Transaktionen, die durch das Bitcoin Netzwerk gehen, ist es das energiehungrigste System, das die Finanzwelt bisher gesehen hat. Mit dem auf eine einzelne Überweisung herunter gebrochenem Energieaufwand, der für eine Bitcointransaktion aktuell verschwendet wird, kann ein Kreditunternehmen wie VISA mit ihrer Technik eine sechsstellige Anzahl von Überweisungen durchführen. Natürlich wird mir seit 2013 erzählt, dass sich in zwei Jahren das Lightning Network etabliert haben wird. Zwischenzeitlich sind nicht zwei, sondern acht Jahre vergangen und Lightning ist immer noch nicht „a thing“.
        Proof of work ist ein vollkommen überholtes Konzept. Über proof of stake lässt sich diskutieren, das hat aber nix mit Bitcoin zu tun.
        Das man mit Spekulationsgeschäften immer Geld verdienen (und verlieren) kann möchte ich an dieser Stelle genau so wenig behandeln, wie FOMO und andere psycho- und soziologische Phänomene.

      • @Pazuzu
        Danke für Deine Teilnahme. Wären in real eine tolle Diskussion.
        Muss ich Dir natürlich widersprechen.
        Der 51% -Angriff- ist die einzige Gefahr, das stimmt.
        Aber wie soll das heute noch gehen? Es gibt keine Geldmenge der Welt, die die Blockchain umschreiben kann. Es ist unmöglich entsprechendes Material und Energie zu kaufen, um das mal eben so zu machen. Und das ist ja der Gag, umso mehr Rechenpower hinzukommt, desto mehr steigt der Difficulty. Zusammenschluss der Pools? Wie soll das gehen? Die sind sich nicht mal untereinander einig. Zumal Miner nicht primär den Wahrheitsgehalt bestätigen. Schaue Dir mal an wieviel Menschen auf der Welt Nodes betreiben. Und schaue sogar mal wo Deutschland da steht. Jeder kann sich zuhause ein Pi hinstellen und als Node Lauf lassen (nicht mit der Intension des Minings). Das machen immer mehr und jeder einzelne trägt zur Dezentralisierung bei. Und weil Du sagst China. Es gibt mehr Rechenleistung außerhalb China. Es kommt sogar immer mehr außerhalb hinzu, da es schon Staaten gibt, die das Mining subventionieren. Zur Energie: Stimmt nicht was Du sagst, es wird transferiert und wertgeschöpft (reward) in einem. Und das müsstest Du wenn mit physischem Abbau von Gold und die Materialien zum Erzeugen von Geld, Plastikkarten etc. alles hinein rechnen. Zusammengefasst. Bitcoin von 5% im Portfolio ist sicherlich eine gesunde Beimischung. Die 12 Jahre Zeit zeigt wo wir heute sind und sie wird es auch wieder zeigen.

      • Wie gesagt stellen bereits die vier größten Pools zusammen über 50% der Hashleistung. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass sich vier, fünf Pools zusammenschließen um gemeinsam Transaktionen zu manipulieren, da sie damit den Kurs des Bitcoins schlagartig zum Absturz bringen und sich damit selber ins Aus katapultieren könnten. Allerdings würde es dazu keine zusätzliche Rechenleistung benötigen, sondern lediglich den Zusammenschluss der Pools, ohne auch nur einen einzigen zusätzlichen ASIC ans Netz zu nehmen. Dieses Szenario ist auch nicht weniger oder mehr realistisch, als die hypothetische Sorge vor der Manipulation unseres Bar- oder Buchgeldes. Entsprechend belanglos ist das Argument der (vermeintlichen) „Unmanipulierbarkeit“. (Im übrigen wurde Januar diesen Jahres noch über 60% der Miningleistung im Reich der Mitte generiert.)
        Die Proof of Work Challenge bedeutet keine Wertschöpfung. Dieser Prozess dient lediglich dazu zu bestimmen welcher Miner den nächsten Block generieren darf. Die Hashes selbst erfüllen sonst keinerlei Nutzen und die investierte Energie ist verschwendet. Die Entscheidung auf Proof of Work anstelle von Proof of Stake zu setzen braucht man sich so wirklich nicht schönreden. Das ist auch nicht mit dem Abbau von Rohstoffen wie Gold vergleichbar. Es ist nicht so als würde Gold auf der Straße liegen und wir entscheiden darüber, wer den nächsten Klumpen aufheben darf, indem wir Raketen auf fremde Planeten schicken und wer zuerst landet bekommt den nächsten Nugget (um mal einen etwas holprigen Vergleich anzustellen).
        Und wie gesagt, davon ab kann man Bitcoin natürlich als Spekulationsobjekt nutzen und einige haben sich (nachdem sie ihre Gewinne auch tatsächlich realisiert haben) damit bereits ein goldenes Näschen verdient. Ähnlich wie andere mit Pokémonkarten. Das kann ich nicht und will ich auch nicht verleugnen :o)

      • @kenntnochniemand Have fun staying poor

      • kenntnochniemand

        have fun to loose it all :D Und vergiss nicht immer schön nachzukaufen, sonst fällt der Kurs, denn Miner verkaufen immer.

      • Die Gier auf Gewinne vernebelt hier wohl einigen Leuten das Gehirn. Da werden dann fadenscheinige Argumente wie „Werterhaltung“ in den Raum geworfen.
        Es ist reines Gezocke. Diejenigen die Ahnung von Trading & Charttechnik haben ziehen den „Normalos“ das Geld aus der Tasche.
        Bei Bitcoin findet kein Werterhalt statt sondern eine Umverteilung!

      • @kenntnochniemand

        Über deinen Kommentar hier werd ich mich noch köstlich amüsieren die nächsten Monate, danke dafür :) – lul

  • Zum Glück gibt es immer genug Privatpersonen, die die Finanzindustrie verteidigen. Wo kämen wir sonst auch hin?

  • Ja, Bitcoin geht auf jeden Fall Energieeffizienter!

    Aber müsst Ihr als überwiegend Apple Blog jetzt unbedingt auf Bitcoin auch euren Senf dazugeben?

    So ist es wie bei vieler Berichterstattung um Bitcoin nur eine Schlagzeile ohne Bitcoin im gesamten zu beleuchten!

    Konzentriert euch doch auf euere Themen :(

    • Ziemlich arroganter Kommentar. Das ist deren Blog. Das Team kann die Themen beleuchten die es will. Aber dein Name scheint Programm zu sein. Ich wünsche dir eine gute Genesung!

  • Der Artikel ist genauso Sinnbefreit, wie die reduzierte Diskussion um die ökobilanz von Elektroautos und Verbrennern.

    Erst wenn die Ökobilanz von FIAT Geldsystemen (! Betonung auf Plural !) vollständig in ihrer Wertschöpfungskette (angefangen von Rodung der Bäume für Geldscheine, Drucken, Transport, Austausch alter Banknoten usw. mit allen Energiekosten in allen Bereichen ) vollumfänglich betrachtet wird, dann kann man sich ein Bild machen.

    Alles andere ist ideologischer Populismus, ohne objektive Grundlage (also Rotz).

  • @alle
    iFUN und iPhone-Ticker behandeln auch Themen -und sonstige Dinge, die uns gefallen-.
    Also ganz klar gehört das Thema hier, wenn es den Autoren gefällt bzw. spannend ist.
    Das Thema Bitcoin und Co. hat natürlich mega Diskussionsbedarf und Welten prallen in den Kommentaren zusammen, aber thematisch passt es hier doch super; es ist Technik. Und Thremomix hatten wir auch schon hier. Ist doch super.

  • das iFun hier auch auf der Ökobilanz-Welle reitet,unterstreicht, dass das Thema hier völlig halbherzig kopiert und eingefügt wurde.

    Wenn iFun sich zumindest soviel Zeit für den Sachverhalt nehmen würde wie mit der Bewertung von Apple Gadgets, käme vielleicht ansatzweise was vernünftiges dabei raus. So scheint es, ist man lediglich auf Clicks aus.

    • Ich grätsche hier mal rein, weil ich das so nicht stehen lassen will. Wir „reiten hier keine Welle“, sondern ich halte es für sinnvoll darzustellen, dass es zum Thema Kryptowährung durchaus unterschiedliche Meinungen gibt. Nehmt solche Themen doch einfach mal als Anstoß für eine sachliche Diskussion, es ist sicher für beide Seiten kein Fehler, auch mal valide Argumente der Gegenseite zu hören. Allerdings bringen platte Vorwürfe und Pauschalisierungen hier nichts.

      Auf mich bezogen kann ich dir sagen, dass ich schon länger ein Auge auf Kryptowährungen habe und mir auch Miner nicht fremd sind. Dennoch halte ich es für wichtig, mich mit Themen, wie sie in dem Audiobeitrag angesprochen werden, auseinanderzusetzen.

      • Ich sag mal so: macht euch gerne Gedanken um Energiebilanz usw. Ich sitze derweil in Fernostasien, bekomme da Strom zum Witzpreis und mache im Jahr mehr mit Cryptowährung als ihr in vier Menschenleben Arbeitszeit. Tendenz steigend.

      • @Enya: Also ich freue mich da für Dich. Genieß das freie Leben und atme eine frische Brise der hervorragenden Luft in Fernostasien ;-)

  • BeOpenNotCLosed
  • Da wird doch viel Propaganda gemacht mit dem Stromverbrauch von bitcoin mit unpassenden Vergleichen. Im weltweiten Massstab verbraucht das bitcoin System 0,04% des Gesamtverbrauch. Das ist erheblich weniger als das fiat System. Davon werden ca. 80% aus regenerierbaren Quellen erzeugt, die gar kein CO2 emittieren. Die verbleibende 20% kommen von Ländern, die eine verfehlte Angebots Politik treiben, sprich fosile Brennstoffe subventionen. Das ist also kein bitcoin Problem. Unterm Strich könnte man sagen das je mehr in das Bitcoin System wechseln, desto weniger Co2 Ausstoss. Hätte der Redakteur auch recherchieren können statt die gängige Propaganda widerzugeben.

    • Für eine halbe Milliarde Transaktionen ganze 0,04% des Gesamtenergieaufwandes der Erde zu verfeuern ist Wahnsinn. Also wirklich krank. Ich würde es gar fast als pervers bezeichnen. Und du vergisst, dass Bitcoin nicht beliebig skaliert. Um genauer zu sein skaliert Bitcoin quasi gar nicht.

      • Weiterhin sind es nicht 0,04% sondern mittlerweile 0,5% vom weltweiten Stromverbrauch. 0,5% verbraten für nix. Irrsinn.

  • Ich finde die ganzen Öko-Geschichten manchmal übertrieben bis albern (Glühbirnenverbot, Watt-Begrenzung bei Staubsaugern usw.).

    Aber Bitcoin empfinde ich auch als Öko-Schweinerei. Ein so immenser Energieverbrauch und CO2-Ausstoß, dem kein praktischer Nutzen (wie z.B. Suchanfragen oder anderen Internet-Diensten), sondern pures Gelscheffeln gegenübersteht, ist schon sehr fragwürdig.

  • Fangt im Kleinen an: geht aus dem Haus und wenn Müll davor liegt oder ihr auf dem Weg zum Einkaufen welcher zu sehen ist: interessiert keine Sau.

  • Wichtig sei allerdings zu erwähnen, dass eine Vielzahl der großen Miner ihren Strombedarf aus regenerativen Energien decken. Damit ist das Thema Strommenge irrelevant.

  • Da kann ich nur zustimmen. Auch wenn ich den Gedanken an eine dezentrale Kryptowährung gut finde, halte ich vom Bitcoin nicht viel. Zunächst mal ist er ein sehr volatiles Spekulationsobjekt. Es denkt ja wohl kaum einer daran ihn ernsthaft als Zahlungsmittel zu nutzen. Wenn man heute 100€ in Bitcoin steckt, können es morgen schon tausend sein…..Oder eben einer. Daher finde ich eigentlich nur stable Coins wirklich sinnvoll. Der Wert sollte einfach konstant sein…Wie bei der Fiatwährung auch.
    Die Kritik am Stromverbrauch ist auch absolut berechtigt….Schließlich wird nur ein kleiner Teil der verbrauchten Energie wirklich zum Bestätigen der Transaktionen in den Blöcken gebraucht….Der überwiegende Teil verpufft in den sinnlosen Berechnungen die dafür sorgen, dass der Coin knapp bleibt. Auch die steigende Schierigkeit der Berechnungen mit Zunahme der hashing Leistung ist ein Problem. Je mehr Leute mitmachen und je mehr hashleistung man in das Netzwerk steckt, desto ineffizienter wird das ganze.
    Eines der größten Probleme (zumindest beim Bitcoin) ist aber die Transaktionsgebühr, die teilweise in lächerliche Höhen klettert. Wenn ich 10€ in Bitcoin ausgeben will und die Transaktion alleine mich 5€ kostet, überlege ich mir zwei mal ob das wirklich sein muss. Teilweise kann man nichtmal Reste aus dem einen Wallet an ein anderes senden, da die Transaktionskosten den Restwert im Wallet übersteigen. Deswegen parken ja auch viele ihre Coins an den Börsen, statt sie in sichere Wallet’s zu schieben.
    Ja ich weiß….Es gibt coins die es besser machen….Es gibt aber mittlerweile einfach zu viele davon. Der eine macht das gut, der nächste das…..Aber den einen universellen Coin, der tatsächlich sinnvoll nutzbar ist, gibt es eigentlich immer noch nicht.
    Ich fände es jedenfalls klasse, wenn es endlich einen Crypto Euro als stable Coin mit sehr geringen Transaktionskosten geben würde.

    • Da es hier nun auch einige Kommentare zum generellen Öko Thema gibt, muss ich meinen Kommentar vielleicht doch etwas relativeren :) denn auch mir geht der Öko Ruck in diesem Land zunehmend auf den Zeiger. Ja Umweltschutz ist wichtig…..Aber Deutschland wird nicht alleine die Welt retten können. Wenn ich mir dann überlege, dass die Spritpreise gerade wieder dank CO2 Abgabe gestiegen sind, wir mit die höchsten Strompreise in ganz Europa haben und bei uns selbst Solaranlagen Besitzer EEG Umlage und Steuern auf ihren selbst produzierten Strom zahlen, habe ich langsam keine Lust mehr mich überhaupt mit dem Öko Kram zu befassen.
      Während wir hier einen auf Umweltretter machen, tankt der Ami seinen V8 Pickup für 30$ voll und lacht sich darüber kaputt, womit wir uns das Leben schwer machen (nein das ist keine Übertreibung, ich habe amerikanische Freunde und die reagieren genau so :D)

      • in Kalifornien kostet der Liter Normalbenzin kapp einen Euro…

        braucht man schon einen sehr kleinen Tank um den mit 30€ voll zu bekommen

  • Nur Bargeld ist echtes Geld! Alles andere manipuliert. Diese besonders.

  • Anscheinend ist hier keine Kritik in dieser Diskussion zu diesem Thema gewünscht, oder warum sonst werden hier Kommentare gelöscht?!

  • Immer das Gegenteil von dem machen, was der Deutschlandfunk sagt. Dann gibts ne Chance sein Geld nicht zu verlieren.

    Invert! Always invert! sagte schon Charles Munger…

  • Gold mining ist natürlich sozial und ökologisch viel besser!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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