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Bislang größter Kryptodiebstahl

Binance gehackt: Schaden von mehr als sechs Milliarden Dollar

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11 Kommentare 11

Binance, einer der weltweit größten Handelsplätze für Kryptowährungen, ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Nach bisherigen Schätzungen sind dabei umgerechnet rund 5,62 Milliarden Euro abgeflossen.

Binance betont, dass bei dem Angriff keine Wallets von Nutzern direkt kompromittiert worden seien. Das Unternehmen kündigt an, sämtliche Verluste auszugleichen.

Ursache des Angriffs noch unklar

Wie die Angreifer Zugriff auf die Systeme von Binance erlangten, ist noch unklar. Zunächst hatte Binance vermutet, dass die Angreifer über den kompromittierten Laptop eines Mitarbeiters Zugriff erlangt haben könnten. Inzwischen seien jedoch weitere Angriffspunkte entdeckt worden. Man arbeite bei der Aufklärung des Angriffs mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Als Reaktion auf den Angriff hat Binance die Auszahlung von Kryptowährungen vorübergehend ausgesetzt. Dadurch seien die unberechtigten Abflüsse nach Angaben des Unternehmens gestoppt worden.

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Auszahlung vorübergehend ausgesetzt

Die Wiederaufnahme der Auszahlungen sei weiterhin innerhalb des ursprünglich angekündigten Zeitrahmens von 45 Stunden vorgesehen. Einzahlungen sollen von den Einschränkungen nicht betroffen sein.

Binance versichert, sämtliche Verluste aus dem eigenen SAFU-Sicherheitsfonds sowie aus Unternehmensmitteln auszugleichen. Der Fonds wurde eingerichtet, um finanzielle Schäden durch außergewöhnliche Sicherheitsvorfälle abzufedern.

Drei Milliarden Dollar bereits eingefroren

Parallel dazu arbeitet Binance mit anderen Unternehmen der Kryptobranche daran, die entwendeten Kryptowährungen einzufrieren. Nach eigenen Angaben konnten bislang Kryptowährungen im Gegenwert von rund drei Milliarden US-Dollar eingefroren werden.

Binance informiert aktuell auf X über den Vorfall und hat angekündigt, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald neue Erkenntnisse zu den Hintergründen des Angriffs vorliegen.

30. Okt. 2026 um 12:08 Uhr von chris Fehler gefunden?


    11 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Not your keys, not your coins.
    5€ Euro ins Phrasenschwein. Dennoch stimmts

  • IDGAF ^^

    Wobei mich als völligen Laien wundert, dass der Kram nicht besser gesichert / früher geflaggt wird.
    Und ja, absolute Sicherheit gibt es nicht, aber come on.

    Polymarket auch gehackt?!

  • Erst der Anfang – bald liegt das Geld wieder unterm Kopfkissen!

  • Wieder einmal ein Beweis,
    dass

    – Not your keys,
    not your coins!

    und

    – dass nur Bitcoin dezentral ist weil die Coins nicht eingefroren werden können!

  • Viele Grüße nach Pjöngjang :-/

  • Ich höre schon das Gelächter der GoldBugs

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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