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Bezahlen mit dem iPhone: Starbucks startet in Deutschland – Kopenhagener ÖPNV bereits 100% dabei

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Starbucks startet in Deutschland

Die Kaffeekette Starbucks will ihre hauseigene Starbucks Applikation (AppStore-Link) Ende Oktober um eine Bezahl-Funktion ergänzen, mit der sich alle Produkte des aus Washington stammenden Unternehmens in den 154 Deutschland-Filialen bezahlen lassen sollen. Die Transaktionen werden dann über vorab aufgeladenen Guthaben-Konten beglichen und von einem Kundenbindungsprogramm ergänzt mit dem sich Starbucks-Fans Freigetränke sichern können sollen.

Mit der Smartphone-gestützten Bezahloption will Starbucks die Schlangen an den Kassen verkürzen und wohl auch von den personalisierten Einkaufsdaten profitieren, wie die Wirtschaftswoche anmerkt:

Vor allem kann der Kaffeeröster damit aber auch Daten über seine Kunden und deren Verbrauchsgewohnheiten sammeln. Wer am mobilen Bezahlen teilnehmen will, registriert sich in einer Filiale oder im Internet und lädt ein Guthaben auf das Kundenkonto – entweder in bar oder online via Kreditkarte. Die Guthabenkarte wird an der Kasse wie eine EC-Karte ausgelesen, die App via Barcode-Scanner am Handybildschirm.

Kopenhagener ÖPNV bereits 100% dabei

Voll durchgesetzt hat sich die iPhone-gestützte Bezahlung derweil im Bus-und Bahnverkehr der dänischen Hauptstadt. Die Ticket-Applikation Mobil Biletter (AppStore-Link) erlaubt Fahrgästen in Kopenhagen den Kauf von Einzelfahrscheinen und Mehrfach-Fahrkarten direkt vom iPhone aus und bucht das Geld von der in der App hinterlegten Kreditkarte ab. Ein Grauzonen-Angebot, das streng genommen gegen Apples In-App-Kauf Richtlinien verstößt, den Kartenkauf dafür jedoch mit nur zwei Tabs erledigen kann und sowohl die Fahrkartenschalter als auch die Automaten überflüssig werden lässt.

Die App bietet zudem eine Fahrplanübersicht, erkennt die gerade aktuelle Zone und erlaubt auch den den Kauf eines Tickets für mitfahrende Freunde und Kollegen. Bei der Kontrolle reicht das Vorzeigen des iPhone-Displays.

Montag, 23. Jul 2012, 18:04 Uhr — Nicolas
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  • Wann gibt’s News (aus und) über Dänemark in Landessprache…? ;D

  • Und was macht man wenn der Akku leer? Jetzt im Beispiel der Bahn. Gilt das als Schwarzfahren?

    • Gute Frage, denke mal es ist wie bei einem Monatsticket: Erstmal wirst du wie ein Schwarzfahrer behandelt (Daten werden aufgenommen, „Strafzettel“ wird erstellt), hast dann im Nachhinein aber die Möglichkeit, das Ticket im Kundencenter vorzuzeigen und musst dann nicht bezahlen.

      • Genauso ist es. Die Apps weisen auch darauf hin, dass man die Verfügbarkeit (Smartphone dabei, Akku geladen) sicherzustellen hat. Die Barcodes werden aber (zumindest beim deutschen Anbieter) lokal gespeichert, Netz ist also nicht nötig.

  • Gibt von RMV (Frankfurt) schon lange…

  • Ich kann diesen Sparbuchs Kult nicht nachvollziehen, weder der Kaffee ist meiner Meinung nach besonders und schon gar nicht die Art wie er serviert wird. Cappuccino in Humpen Tassen ist einfach Frevel!

  • Wieso stellt ihr die dänische App vor? Das gibt es doch mit Handyticket schon bundesweit für viele Verkehrsverbünde…

    • Soweit ich weiß aber nicht mit einer 100% Abdeckung. An manchen Stationen fehlen noch entsprechende Schalter oder „Checkpoints“

      • Frankfurts RMV war schon zu W@P-Zeiten mit E-Tickets am Markt.

      • Was für Checkpoints? Drehkreuze bei U-Bahnen? Zumindest in allen unterstützen Städten ohne Drehkreuze o.ä. ist die Abdeckung mit HandyTicket 100%. Bezahlen (via Kreditkarte, Guthaben, etc.), einsteigen und bei Kontrolle Barcode zeigen. Mehr geht doch nicht?!

        Was jetzt das besondere an Kopenhagen ist, abgesehen davon, dass die App ganz chic ist, verstehe ich nicht.

      • Der Artikel weist auf der einen Seite auf die aktuelle Lebenssituation des Redakteurs hin und weitet zum anderen meine Horizont. Alles schöne Länder, Romänien und …und jetzt auch Kopenhagen. Wieder was gelernt.

    • in Karlsruhe kann ich auch schon seit ca 2 Jahren via iPhone App und hinterlegter Kreditkartendaten Fahrkarten für die öffentlichen lösen.

  • Geht mit Hadyticket genauso. Vielleicht nicht so optisch schön, aber funktional einwandfrei.

  • Das mit den Fahrkarten gibt es auch schon ewig in Leipzig. Da zahlt man dann zwar über die Mobilfunkrechnung aber funktioniert auch einwandfrei. Einen Rabatt im Vergleich über 10% zum normalen Ticket gibts auch noch obendrauf

  • Da muss ich meinen Vorrednern recht geben. Selbst in der Schweiz bietet die SBB (landesweiter ÖV Betreiber) dies über sein Info-/Fahrplan App an. Man kann dort direkt über die Fahrbahnauskunft das gewünscht/korrekte Ticket erwerben. Dies wird von den Kontrolleuren dann via Scanner im Zug kontrolliert ob dies Gültigkeit hat. Man muss sich jedoch vorher über deren Webseite einen Account erstellen (mit Postanschrift), wo Ende des Monats eine Rechnung hin zugestellt wird. Man erhält da durch dann eine schöne Übersicht der getätigten Fahrten. Zusätzlich ist es Mehrbenutzer-fähig (zB für Firmen). So muss nicht jeder Mtarbeiter das Geld „vor strecken“ um dies dann schlussendlich über die Spesen wieder zu bekommen. Ist ganz nett gemacht.

  • YES! Auf die Erweiterung in der Starbucks-App hab ich lange gewartet. Hoffentlich lässt sich die Starbucks-Card dann auch in die iOS 6 Passboók-App einbinden.

  • Wer die Soße trinkt ist selber schuld. Das sind dann dieselben Hinterbänkler die McDoof für einen Gourmettempel mit 4 Sternen halten.

  • Würd mir sowas wie in Dänemark deutschlandweit wünschen!

  • Also lade ich in Zukunft bei jedem Nabieter mein Guthabenkonto auf und am Ende habe ich sekbst kein Geld mehr, da alles bei denen liegt. ne, dies kann und wird sich nur im Einzelfall durchsetzen. ich vermute eher das sich das System von t-Mobile und Mastercard durchsetzen wird, hier kann man per Handy bezahlen wenn dies einen NFC Chip hat oder man sich sein Handy nachrüstet.

    • Natürlich ist das nur in EInzelfällen so.
      Wenn man oft zu Starbucks geht – so wie ich – dann wird man sich dort eine Guthabenkarte aufladen. Das Bezahlen geht schneller und du sammelst Punkte für ein Gratisgetränk.

    • Naja es ist doch kein Unterschied ob ich das guthaben jetzt auf einer Plastikkarte oder auf meinem iPhone habe…. Das Problem wäre eher generell, aber ich weiss ja nicht wo du dieses Modell überall noch vorfindest wo du es nutzen wollen würdest/könntest. Ich trinke zwar keinerlei Kaffee und habe ein Auto, womit Bus&Bahn meistens keine Alternative darstellen, aber sonst fällt mir nur noch Prepaid Handy ein wo es nach diesem Prinzip funktioniert.

      PS: Bei der Bank hast du dein Geld auch auf einer Karte liegen und am Ende hast du selbst auch kein Geld mehr wenn die Banken alles verzockt haben oder nach Griechenland schicken ^^

    • Ich sehe eher die Aufladungsmenge als problematisch an. Immerhin muss man jedes Mal mindestens 20€ aufladen – auch wenn man nur für 2,40€ fahren will. Würde daher eher auf Lastschrift zurückgreifen, zumal die Handyticket App ja dafür gedacht ist, spontan und schnell ein Ticket zu kaufen – nicht um vorher noch irgendwo Guthaben aufzuladen und dann nach etlichen Minuten das Ticket zu bezahlen.

  • Mit Aufladeguthaben, also Totgeburt.

  • Wenn ich in den USA bin nutze ich nur noch die Starbucksapp zum Bezahlen. Das geht so wunderbar, dass ich mich echt freue, dass das hier nun auch gehen wird.

  • Starbucks soll mal lieber ein verfahren anbieten, be dem erst im Nachhinein zu zahlen ist.
    Bei jeglicher Art von Prepaid verfahren mache ich nicht mit.

  • ich kauf den starbucks kaffee beim REWE ausm kühlregal…ist der beste :D

  • [Klugscheiß-Modus] Starbucks ist aus dem BUNDESSTAAT Washington! die Stadt ist Seattle![/Klugscheiß-Modus]

  • Washington State übrigens – Seattle, um genau zu sein (nicht zu verwechseln mit Washington, D.C.).

  • Ich will ja nicht kleinlich sein, aber Starbucks stammt aus Seattle und nicht aus Washington. ;-)

  • Aber das wichtigste ist doch, das ich die Fahrkarte erst kaufe wenn sich Mitreisende als Kontroleure zu erkennen geben. Das ist doch der eigentliche Nutzen der Kopenhagen App. Pay on demand. Wirklich sehr Fahrgastfreundlich.

  • Da wird es höchste Zeit für nen Standard.
    100 Anbieter mit 100 Guthabenkonten und 100 individuellen Bezahlsystemen und 100 unterschiedlichen Sicherheitslücken?
    Nein danke!

  • Will so was f das Parkticket haben!!! Das braucht man(n) und Frau.

  • Also ich sehe da keine Zeitersparnis drin. Die App ist nett, aber erstezt Bestellung und Bezahlung nicht. Und vor allem kann ich mich nicht kurzfristig umentscheiden. Wenn ich das mache, dauert es länger als mit Geld. Zumindest lässt sich das aus dem Mockup oben nicht ersehen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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