Neues Over-Ear-Topmodell
Beats 360 starten: Austauschbare Polster und stärkeres ANC
Heute ist einiges los auf dem Kopfhörermarkt. Erst hat Anker drei neue Soundcore-Modelle mit KI-Chip vorgestellt, zudem haben wir uns den neuen Sonos Ace Ultra ausführlich angesehen. Nun folgt Beats und stellt die bereits im August weitgehend durchgesickerten Beats 360 offiziell vor.
Das neue Over-Ear-Topmodell kostet 349,95 Euro, lässt sich ab sofort bestellen und kommt am 24. September in den Handel. Neben Schwarz, Wolke, Pink und Himmelblau setzt Beats vor allem auf ein Polsterkonzept, das Ohr- und Kopfbügelpolster erstmals vollständig austauschbar macht.
Austauschbare Polster ab 9,95 Euro
Serienmäßig liefert Beats die 360 mit „Performance Knit“-Polstern aus Memory Foam und atmungsaktivem Strickgewebe aus. Zusätzliche Sets gibt es in sechs Farben. Alternativ bietet Beats „Premium“-Polster aus technischem Leder in Schwarz und Wolke an.
Zum Start kosten die Kits in Deutschland für begrenzte Zeit 9,95 Euro, regulär werden 59,95 Euro fällig. Damit dient das System nicht nur der farblichen Anpassung. Verschlissene Polster lassen sich ebenfalls ersetzen, ohne den kompletten Kopfhörer auszusortieren.
Die Beats 360 sind nach IPX4 gegen Schweiß und Wasser geschützt und damit die ersten Over-Ear-Kopfhörer der Marke mit entsprechender Zertifizierung. Für den Transport lassen sie sich flach zusammenklappen, ein Case aus Ripstop-Gewebe gehört zum Lieferumfang.
Neun Mikrofone und bis zu 32 Stunden Laufzeit
Im Inneren arbeiten neu entwickelte Treiber mit Dreischichtmembranen und doppelten Neodym-Magneten. Acht Mikrofone sind für die aktive Geräuschunterdrückung vorgesehen, drei dienen der Stimmerfassung, wobei zwei beide Aufgaben übernehmen. Beats beziffert die kombinierte Geräuschunterdrückung auf bis zu das 1,75-Fache der Beats Studio Pro. Hinzu kommen Transparenzmodus und ein adaptiver Equalizer, der die Wiedergabe fortlaufend an den Sitz des Kopfhörers anpasst.
Personalisiertes 3D-Audio mit dynamischem Headtracking und Dolby Atmos wird ebenfalls unterstützt. Ein spezieller Beats-Chip kümmert sich um die Einbindung in Apple- und Android-Geräte, inklusive schnellem Koppeln, automatischem Gerätewechsel und Ortungsfunktionen.
Die Akkulaufzeit gibt Beats mit bis zu 32 Stunden an, auch bei aktiviertem ANC und personalisiertem 3D Audio. Fünf Minuten am USB-C-Ladegerät sollen bis zu eine Stunde zusätzliche Wiedergabe liefern. Parallel zur Einführung sinkt der Preis der Beats Studio Pro.




Was zur Hölle ist „technisches Leder“?
Im Grunde ist das so eine ähnliche Wortschöpfung wie „veganes Leder“ oder andere heutige Bezeichnungen für Kunstleder. Gemeint ist damit wohl vor allem, dass das Material optisch und haptisch möglichst nah an Leder herankommen soll und dabei robust und langlebig ausgelegt ist, ohne vom Tier zu kommen.
Ich sehe nur die Polster bei 59,90€
Soll wohl nur bei Apple direkt für den Preis zu haben sein.
Sollten sie den neuen EQ von iOS27 unterstützen, würde ich sie mir zulegen. Bis jetzt kann ich aber nicht beurteilen, dass die Funktion auch mit dem neuen Beats Chip geht. Wenn etwas subjektiv ist dann doch bitte Sound, das sollte jeder für sich selber einstellen können.