Hauchdünn und extrem leicht
Ausprobiert: Pitaka MagEZ Case für das iPhone 12 mini
Das Pitaka MagEZ Case ersetzt hier seit rund einer Woche die Outback-Hülle von Urban Armor Gear. Wir haben über die Enttäuschung mit dem Urban-Armor-Case berichtet. Die Pitaka-Hülle verfolgt nun einen gegenläufigen Ansatz: Die iPhone-Tasten bleiben frei und damit sehr gut bedienbar, zudem macht sich die gesamte Hülle nur minimal bemerkbar.
Beim Blick auf die neue Passform muss allerdings auch klar erwähnt werden, dass die schützenden Eigenschaften der Hülle entsprechend reduziert werden. Beim Pitaka-Case bleiben die Kanten oben und unten sowie seitlich über den Tasten ausgespart. Die Vorderseite wird dennoch durch eine minimal überstehende Gehäusekante geschützt, sodass die Glasoberfläche des Bildschirms nicht direkt auf dem Tisch liegt und auch die Wahrscheinlichkeit von Sturzschäden reduziert wird. Dasselbe gilt für eine schmal um die Kameraobjektive laufende Kante auf der Rückseite. Die Hülle liegt dabei dennoch nahezu plan und wackelfrei auf dem Tisch, wenn der Bildschirm nach oben zeigt.
Das Besondere bei der Pitaka-Hülle (und wohl auch verantwortlich für den vergleichsweise hohen Preis) ist das vom Hersteller verwendete Material. Die Aramidfaser soll ausgesprochen stoßfest sein und trägt dabei nur minimal auf. Wir können so genau nicht nachmessen, laut Herstellerangaben ist die Hülle lediglich 0,85 Millimeter dick und das dürfte hinkommen. Daraus lässt sich auch ableiten, dass der überstehende Rand an der Oberseite ebenfalls knapp einen Millimeter misst. Mit einem Gewicht von 15 Gramm ist das Case dabei auch angenehm leicht, ein Unterschied zum „nackten“ iPhone ist kaum bemerkbar.
Das Material selbst fühlt sich sehr angenehm an und sieht dank der leichten Musterung zumindest in meinen Augen auch sehr gut aus. Der Kunststoff wirkt ein wenig wie gummiertes Material und ist dadurch extrem griffig, lässt sich aber dennoch ohne Widerstand in die Hosentasche oder dergleichen schieben.
Alles in allem hinterlässt die Hülle bisher einen sehr zufriedenstellenden Eindruck, das iPhone liegt hervorragend in der Hand und die Bedienung wird durch die Hülle weder erschwert noch eingeschränkt. Besonders ist dies im Vergleich zum Vorgänger auch beim Wischen von unten her zu bemerken, da die Aussparung im Rand diesen Vorgang deutlich angenehmer macht.
Magnet-Zubehör optional erhältlich
Unter der Marke MagEZ bietet Pitaka auch Zubehör wie Autohalterungen und Geldbörsen für seine Hüllen an, das ähnlich wie Apples MagSafe auf magnetische Verbindungen setzt. Pitaka ist damit allerdings schon deutlich länger als Apple auf dem Markt, daher harmoniert das Zubehör auch nicht mit den in die neuen iPhone-Modelle integrierten Magneten, sondern erfordert die Pitaka-Hüllen mit ihren integriertem Metallplättchen. Laut Hersteller stören die Hüllen allerdings nicht bei der MagSafe-Verwendung. Umgekehrt lässt sich der mit Ladefunktion ausgestattete MagEZ Mount Qi problemlos auch mit einem iPhone im Pitaka-Case verwenden.
In unserem Fall haben wir das zum Preis von 49,99 Euro erhältliche Pitaka MagEZ Case für iPhone 12 mini ausprobiert. In Schwarz/Blau ausprobiert. Weitere Farbvarianten sowie die passenden Hüllen für andere iPhone-Modelle finden sich im Amazon-Shop des Herstellers.