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Verbraucherzentrale klagt erfolgreich

Auftragsbestätigung ohne Bestellung: Vodafone erneut verurteilt

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Vodafone muss sich einmal mehr unlautere Vertragsabschlüsse nachsagen lassen. Das Landgericht München hat dem Unternehmen nun verboten, Verbrauchern den Abschluss eines Vertrags über das Produkt „Vodafone Giga TV App“ zu bestätigen, wenn diese die App gar nicht bestellt haben. Vorausgegangen war eine Klage der Verbraucherzentrale Hamburg.

Vodafone Giga Tv App

Im aktuellen Fall war ein Hotline-Telefonat Anlass, in dem es um die Rücksendung eines Routers ging. Zwei Tage später erhielt die Kundin eine Auftragsbestätigung über die „Giga TV App“ und damit verbunden die Möglichkeit, Filme und Serien zum Monatspreis von 9,99 Euro auf dem Smartphone schauen zu können. Der Auftrag wurde allerdings nie erteilt, die App war während des Telefonats nicht mal Thema.

Vodafone bzw. der mittlerweile von Vodafone übernommene Anbieter Unitymedia haben sich mit Blick auf derartige Vorkommnisse einen zweifelhaften Ruf erarbeitet. Unter dem Titel „Wieder Unitymedia-Drohanrufe: „Wir leiten den Sperrauftrag ein““ mussten wir erst vergangenen Monat über eine neue Welle von unseriösen Drückeranrufen im Namen von Unitymedia berichten. Der Anbieter streitet zwar ab, für die Telefonate verantwortlich zu sein, die Anrufe verfügen allerdings über vertragliche Daten, die keine andere Erklärung gelten lassen.

Ähnlich wie die auch uns gegenüber von etlichen Lesern bestätigten Fälle nennt auch die Verbraucherzentrale diverse Beispiele. So sind überraschende Auftragsbestätigungen nicht selten das Resultat von unangemeldeten Technikerbesuchen oder Hotline-Telefonaten. Die Verbraucherschütze waren bereits mit mehreren Klagen gegen solche Praktiken erfolgreich.

Bestätigt das Unternehmen künftig wahrheitswidrig den Abschuss von Verträgen über die Produkte „Vodafone TV Connect“ oder „Vodafone GigaTV inklusive HD Premium Cable“, wird eine Vertragsstrafe fällig.

Montag, 18. Mai 2020, 11:59 Uhr — chris
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  • Vodafone sind eh die Dreistesten am Markt. Habe früher im unabhängigen Vertrieb gearbeitet und die Roten hatte die schlimmsten Maschen ihre Produkte zu verkaufen.

    • 1&1 ist meiner Erfahrung nach noch schlimmer! Unehrlich bis zum geht nicht mehr!
      Aber mit Vodafone habe ich auch schon sehr schlechte Erfahrungen gesammelt.

    • Ich habe das auch schon bei der Telekom gehabt.
      Da hat sich dann im Nachhinein herausgestellt, dass „unbegrenztes Highspeed-Datenvolumen“ 1GB ist oder dass „der nächsthöhere Tarif zum selben Preis“ 10 € mehr im Monat kostet.

      Ich habe jedes Mal widerrufen und beim 2. Mal um Aufwandsentschädigung gebeten.

  • Vielleicht sollte man denen mal testweise die Lizenz entziehen.

  • ich bekomme auch wieder seit Tagen Anrufe von „Vodafone“ obwohl ich bereits sehr deutlich gesagt hatte, kein Interesse ….

    • Dein Fehler. Wenn du nicht ausdrücklich zukünftige Anrufe verbietest, ist es doch quasi ne Aufforderung, dein Interesse in der Zukunft zu überprüfen.

      • Falsch: gemäß geltenden Gesetzen und der DSGVO müssen die sich vorher deine Erlaubnis einholen.

      • Nicht, wenn sie diese schon haben und der Kunde diese nicht ausdrücklich schriftlich bzw. im Onlineportal oder App widerruft…

    • So etwas kommt bei mir sofort in die Sperrliste des Routers für Anrufe, und dann ist Ruhe …

      • So mache ich das auch! Ich spiele sogar ganze Speerlisten von tellows ein und Ruhe ist. Bei mir landen diese Art von anrufen direkt bei Telefon Paul ;-)

  • Habe schon alles bei Vodafone erlebt. Von Dreistigkeit kaum zu überbieten bis zu richtig fähigen Leuten im Support und in der Beratung! 1x musste sogar der Anwalt ran…. Vodafone sollte mehr kontrollieren und die schwarzen Schafe fristlos entlassen…. Ich kann zurzeit nicht klagen, bis auf das Router rücksende Problem… Ist alles bestens. Grüße

  • prettymofonamedjakob

    Wenn ich sowas höre, bin ich froh vor Jahren zur Telekom gewechselt zu sein.

  • Ganz so einfach ist es hier mit der Verurteilung nicht, wenn man sich die Vertriebsstrukturen mal genauer anschaut. Neben internen Vertrieblern haben Sie auch eine Menge externe eigenständige Unternehmen, die ausschließlich auf Provisionsbasis arbeiten. Die haben natürlich genauso Zugang zu den Kundendaten, sonst würde das ja gar nicht gehen. Deren Verkaufsmethoden lassen sich nur nicht so leicht kontrollieren und vor allem nicht vorschreiben. Und die wirklich guten, seriösen Verkäufer von den unseriösen Betrügern zu trennen, ist eine ganz schöne Herausforderung für ein betriebswirtschaftliches Unternehmen, das dabei nämlich am Ast sägt auf dem es sitzt. Das soll die Problematik und die Verantwortlichkeit nicht schmälern, aber ein differenzierterer Blick an dieser Stelle schadet e
    nicht.

    • Klar kann man die externen Vertriebler kontrollieren und Regeln aufdrücken. Geht ja bei Magenta auch.

    • Doch, ganz so einfach ist das!
      Die externen dürfen erstmal gar nicht so an die Daten, dass muss ich als Kunde zustimmen. Bei der Telekom darf selbst der eigene T-Shop nicht so einfach die Daten abrufen. Mobilcom Debitel hat eine ähnliche Sicherheitsabfrage. Zudem wird es da eine API/ Schnittstelle geben, die den Zugriff protokolliert. Schwarze Schafe sind im nu rauszufinden und der Zugang zu sperren.
      Wenn es gewollt wäre!

    • Klar muss VF hier handeln, doch Ich habe von einem Bekannten erfahren, der direkt bei VF arbeitet, dass bei Vodafone hier eine 0-Toleranz Strategie gefahren wird und wenn sich Vertriebspartner egal ob intern oder extern, sich nicht daran halten, sich von diesen trennen und auch keine Provisionen ausgezahlt werden sollen.

      Außerdem kenne ich solche Praktiken leider von allen der großen Anbieter. Also hier so scheinheilig zu tun, als ob es bei anderen Anbietern besser läuft, halte ich für falsch.

    • Da hast du Recht. Man sollte vielleicht noch ergänzen, dass genau das (externe Firmen beauftragen, deren Methoden zweifelhafter sind) z.T. absolut Methode hat. So ist man immer schön raus, kann auf die Fehler der „anderen“ verweisen und im schlimmsten Fall hat ganz „konsequent“ die Zusammenarbeit beenden. Die „Drecksarbeit“ auslagern hat also nicht nur Gründe in der Bezahlung, sondern ist auch praktisch, was die PR angeht.

    • Genau so ist es nämlich. Externe Dienstleister fühlen sich eben unter diesem Deckmantel in Sicherheit und Vodafone/Unitymedia zahlt auch einfach viel zu wenig, sodass viele dann auch auf diese Provision angewiesen sind, bzw. deren Ausschüttung so einen Unterschied macht, dass man leicht in Versuchung gerät

    • Doch ist ganz einfach,
      ich als Anbieter lege fest ob ich überhaupt externe nehme..

      wenn ich mich dazu entschließe externe Firmen zu beauftragen arbeiten diese in meinem Auftrag und zu meinen Regeln, die man .. schon mal aus Eigennutz.. kontrollieren sollte.

  • Ein großes Problem werden wohl externe Firmen sein, genau wie bei den unseriösen Stromwechsel-Anrufen. Ich habe vor etwa einem Jahr bei Vodafone mein Kabelanschluss ohne Fernsehen bestellt. Wurde dann von einem externen Dienstleister angerufen, der sich plötzlich als Vodafone ausgab (selbe Nummer, beim ersten Anruf zwecks Technikertermin korrekt als ext. Dienstleister, dann als Vodafone ausgegeben). Die taten ganz erstaunt, dass ich mein Fernsehen abschalten möchte (obwohl ich vorher nie ein Paket mit Fernsehen hatte also gab es auch nichts abzuschalten) und boten mir gleich das teurere Paket an. Ich weiß, dass ich über Satellit schaue und habe natürlich abgelehnt. Oma und Opa hätten vielleicht das teurere Paket gebucht. Wenn man weiß, was man tut und nicht alles hinnimmt läuft es schon super mit Vodafone.

  • Ich hab zum Glück nie Probleme mit Vodafone gehabt. Und wenn ich angerufen hatte, habe ich immer einen netten Techniker dran gehabt. Die Damen und Herren in dem Kundenservice kann man zu 90% vergessen.

  • Danke für den Hinweis. Nachdem ich vergangene Woche lediglich über den Service einen eigenen Router aktiviert habe, fand ich eben im digitalen Postfach soeben ebenfalls eine Auftragsbestätigung für 3 Leistungen die ich nicht gebucht habe. Sehr ärgerlich.

  • Das ist mir auch passiert! Ich war unheimlich sauer. Als Privatperson leitet man da ja normalerweise auch kein Verfahren ein und storniert einfach… unglaublich dreist!

  • Ich habe persönlich die Maschen dieses Vereins am eigenen Leib erfahren. Man wir dreist belogen und erhält dann eine Auftragsbestätigung, der man so nie zugestimmt hat. Danach frühest möglich gekündigt und seit dem gilt für mich „nie wieder vodafone“.

  • Die sollten lieber mal dafür sorgen das man eine vernünftige Internetleitung hat. 50 versprechen, wenns gut läuft kommen mal 25 an und ab 18:00 gehts auf 3-5 runter. In der Mongolei gibts besseres Internet.
    Die Telekom ist wenigstes so ehrlich und sagt dass sie nur 6 liefern kann.

  • Ich möchte nicht überheblich klingen und mir tut es leid, wenn Menschen davon betroffen sind, aber ich bin seit 10 Jahren bei Vodafone und hatte einfach noch nicht ein einziges Mal Probleme. Wenn ich mit Vodafone sprechen möchte, rufe ich selber an. Alles andere interessiert mich nicht. Anrufe nehme ich nicht an. Ich weiß, wie ich mich zu verhalten habe, um die Dinge zu erreichen, die mir vorschweben. Vielleicht hatte ich bisher auch einfach nur Glück. Immerhin ein Jahrzehnt lang…

  • Wie immer gibt es solche und solche. Als ich noch bei Vodafone war wurde mir gut geholfen. Aber die Zusammenarbeit mit externen Gangster-Vertriebspartnern sollte jeder Anbieter überdenken, das kann sehr reputationsschädigend sein, wie im aktuellen Beispiel.

  • Jedes Gespräch wird ja auch aufgezeichnet. Deswegen sollte das ja auch kein Problem sein, zu widerlegen. Oder kommt Vodafone dann und sagt plötzlich: ach, das Gespräch wurde zufällig nicht aufgenommen.

    • Es ist gesetzlich verankert, wenn ein Vertrag abgeschlossen wird per Telefon muss es aufgezeichnet sein. Ansonsten ist der Vertrag Null und Nichtig.
      Also wenn keine Aufnahme, haben Die verloren nicht Du.

      Btw: ich hab seit 4 Jahren auch überhaupt keine Probleme mit VF. früher mit 1&1 und den Telekominern dafür um so mehr.
      Es kommt halt immer drauf an.

      Und alle kochen sie nur mit Wasser!

  • Ich würde auch kurz nach der Übernahme von Telefonanrufen belästigt mehrmals am Tag aber weil ich arbeiteten war könnte ich nicht dran gehen.

  • Kann bisher her sagen ich bin mit Vodafone seit 2015 glücklich und hatte bisher keine Probleme mit irgendwas.
    Im Gegenteil. Ersparnisse, Rabatte oder sonstige Service war immer super.

    Aktuell gibt es für mich keinen besseren Anbieter hier in Deutschland.

    1&1 ist bis auf ein paar zu viele Service Anrufe für einen bereits geschlossenen Fall auch sehr gut bei meiner Familie

    Ganz im Gegenteil zur Telekom. Mahnungen, zu viel in Rechnung gestellt und kein entgegen kommen bei neuen Verträge.

  • Stefan B. aus H.

    Bisher hatte ich zum Glück nur mit / bei O2 Ärger. Den aber mehrfach und teilweise massiv in der Familie. Einmal war ich sogar kurz davor, Anzeige wg. Urkundenfälschung und Betrugs zu stellen.
    Weder bei der Telekom noch bei Vodafone, 1&1 und Mobilcom Debitel hatte ich bisher nennenswerte Probleme.
    Wenn man das so liest, würde ich mir hohe Strafen wünschen, die sollten gerne 6-stellig sein und wenn Systematik nachgewiesen werden kann, gerne auch vollstreckbar an den Geschäftsführern.

    • Darf ich fragen, was passierte?
      Mir wurden zwei Mobilfunkverträge verkauft, von denen ich erst in meinen E-Mails Kenntnis nahm. Dabei ging es im Verkaufsgespräch um einen DSL Anschluss.

      Als ich am Freitag diese nicht gewünschten Verträge widerrief, entschuldite sich die Dame für O Ton unlautere Verkaufsmethoden!

      Bin geneigt Anzeige zu erstatten.

  • Als britisches Unternehmen werde ich es zukünftig ignorieren.

  • Immer wieder erstaunlich solche Themen von Vodafone zu hören. Seit Beginn D2 Mannesmann bin ich dort Kunde und habe sehr viel erlebt. Seit Vodafone geht in diesem Unternehmen die Kundenwertschätzung gegen Null. In meinem Fall hat man mir mündlich & schriftlich bestätigt eine 1000 Leitung innerhalb 48 Stunden zu schalten. Tatsächlich wird es vielleicht Juni 2020 und somit einen Wartezeit von 3 Monaten. Manch einer hatte seinen Trabbi schneller :-(

  • Ich kenne nun die Arbeit jedes Anbieters sehr genau und kann euch sagen, dass es diese Praktiken bei jedem gibt. Es ist keiner dabei der nicht irgendwo ein verstecktes Zusatzangebot hat ob man es will oder nicht. Bei der Telekom wurde als Beispiel statt Call & Surf mal schnell das Entertain Paket gebucht. Kostet ja von alt Generation zu neu Entertain das gleiche. Aber nur so lässt sich für den Mitarbeiter noch Geld verdienen. Bei Vodafone ist das genau das gleiche. Bei O2 auch. 1&1 sind so oder so die größten schönreder, denn das was versprochen wird bekommt man nicht. Der Kundenservice darf so eigentlich auch nicht heißen, denn die meisten Aussagen sind, dass können Sie selbst über das Kundencenter machen (das müssen Sie selbst machen, denn ich mache es nicht) und der Kunde, ich kann es aber nicht deswegen rufe ich ja an. 1&1 Ja sorry dafür bin ich nicht zuständig. Alles schon erlebt alles mitgemacht und keiner braucht irgendwo zu sagen die sind die Bösen oder die sind es. Und ja ich bin auch dafür das die schwarzen Schafe direkter gefunden und entlassen werden sollten, denn ehrliches und korrektes verkaufen wird davon kaputt gemacht. Und ich verkaufe sehr gerne.

  • Wir haben leider auch so einen Fall bei uns schon das 2. Mal und nun wollen sie uns nicht aus dem Vertrag kommen lassen. Ich denke der nächste Weg ist der Weg zum Anwalt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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