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Vorstellung im Juni 2027

Apples KI-Brille für nächstes Jahr geplant – Datenschutz im Fokus

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Apple will sein Konkurrenzprodukt zu den smarten Brillen von Unternehmen wie Meta und Samsung offenbar auf der nächsten Entwicklerkonferenz im Juni kommenden Jahres vorstellen. Der Marktstart könnte dann noch vor Ende 2027 erfolgen.

Wie der in Sachen Apple gewöhnlich sehr gut informierte Journalist Mark Gurman berichtet, wollte Apple die unter dem internen Codenamen „N50“ entwickelte eigene smarte Brille eigentlich bereits in diesem Jahr vorstellen, um sie dann Anfang 2027 auf den Markt zu bringen. Der Zeitplan habe sich jedoch verschoben, weil Apple nicht nur die Hardware, sondern auch das Datenschutzkonzept überarbeitet hat. Dieses Thema genieße bei Apple höchste Priorität.

Datenschutz als zentrale Herausforderung

Der Hintergrund ist naheliegend: Gerade in letzter Zeit sind wieder verstärkt Diskussionen darüber aufgekommen, dass Menschen mit solchen Geräten unbemerkt im öffentlichen Raum fotografiert und gefilmt werden. Zwar verfügen Geräte wie die Smart Glasses von Meta über sichtbare Aufnahmeanzeigen und technische Schutzmechanismen gegen Manipulationen, das Misstrauen bleibt jedoch bestehen.

Smarte Brille Von Google Und Samsung

Warby Parker Brille von Samsung und Google – Unser Titelbild zeigt ein Modell der Meta Glasses

Dem Bericht zufolge soll Apple deshalb auf Funktionen verzichten, die als besonders kritisch gelten. So werde beispielsweise über einen Verzicht auf Gesichtserkennung sowie auf eine dauerhafte Analyse der Umgebung nachgedacht. Zudem sollen möglichst viele KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät erfolgen, statt Daten in die Cloud zu übertragen.

Kamerafunktion bei Apple umstritten

Darüber hinaus arbeite Apple an zusätzlichen Hard- und Softwarefunktionen, die den Schutz der Privatsphäre weiter erhöhen sollen. Man sei sich jedoch darüber bewusst, dass sich ein Missbrauch nicht vollständig verhindern lasse. Als Beispiel hierfür gelten die AirTags, die trotz der integrierten Schutzmaßnahmen wiederholt für unerlaubtes Tracking genutzt wurden.

Bei Apple sollen auch Varianten ohne klassische Kamerafunktion diskutiert worden sein. Darunter eine Brille, die zwar ihre Umgebung für KI-Funktionen erfassen könnte, jedoch weder Fotos noch Videos speichern würde. Damit ließen sich zwar Datenschutzbedenken reduzieren, gleichzeitig würde jedoch einer der für viele Nutzer größten Vorteile solcher Geräte entfallen: spontane Aufnahmen aus der Ich-Perspektive. Zudem sei Apples KI schlicht nicht gut genug, um als Hauptfunktion eines neuen Produkts zu agieren.

27. Juli 2026 um 06:52 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Aufgund der Möglichkeit der dauerhaften verletzung der Privatsphäre sollten diese Brillen grundsätzlich vom Markt genommen werden. Ausschließlich Personen mit nachgewiesenen gesundheitlichen Einschränkungen sollten diese Brillen nutzen dürfen. Ich frage mich, wo der Aufschrei zu den ersten Google Glasses in den 2000ern hin ist.. ist die Menscheit wirklich so träge geworden?

    • Ist wohl wie mit Google Street View. Beim ersten Anlauf ein Riesen Medienecho, um nicht zu sagen Hetzkampagne, bei der nächsten Umsetzung redet kein Mensch mehr davon und die Presse hat eine andere Sau, die durchs Dorf getrieben wird.

    • Solche Techniken bieten vor und Nachteile. Bei Google Street View oder das Ponton von Apple, hat es auch Vorteile und Nachteile. Einbrecher können das Objekt vorher ausspähen, normale Menschen können vorab Urlaubsorte oder vermeintliche Ziele Kundschaften. Wahrscheinlich überwiegen die Vorteile, sonst würde es mit Sicherheit ein größeres Medien Echo geben. Bei solchen Brillen wird das ähnlich sein. Hier wäre die Politiker gefragt, entsprechende Maßnahmen zu treffen. Es gibt ja schon Gesetze, die ein unaufgefordertes, unerwünschtes Filmen und Fotografieren von Menschen verbietet. Auf jeden Fall sollte die Brille ganz klar anzeigen, wenn sie gerade filmt, das sollte auch nicht abgedeckt werden können. Wie immer eine Gratwanderung aus neuen Techniken und gesetzlichen Bestimmungen. Man sollte neue Techniken aber nicht vorher schon verteufeln, bevor sie überhaupt in der Gesellschaft etabliert sind. Vielleicht haben sie auch Vorteile, die man jetzt noch nicht erkennen kann.

  • Wenn man den Bauraum der Brille betrachtet dann kann man dort nicht viel an Volumen unterbringen.
    Welche Revolution bei den Akkus haben die IPhones verpasst, dass man bei der Brille 16 Stunden lang die Kameras und die KI laufen lassen kann? Oder soll man die Brille durch „hey Glassy“ bei Bedarf aufwecken?

  • Es ist eine Brille. Die trage ich nur mit deutlich Mehrwert, wenn ich nicht sowieso eine Korrektur brauche. Der Mehrwert orientiert sich am Wettbewerb. Ohne Fotofunktion Rohrkrepierer. Aber vielleicht erkennt die KI nicht erlaubte Motive.

  • Datenschutz und KI Brille, auch Apple wird diesen Widerspruch nicht lösen.

    • Man könnte über Software, Bekannte Gesichter hinterlegen, alles, was nicht hinterlegt ist wird automatisch ausgeblendet/ retuschiert. Netatmo hat das bei seinen Sicherheitkameras schon Jahre in der Software. Hinterlegte Gesichter werden nicht mehr gefilmt. Andersherum sollte es auch möglich sein. Alles eine Frage der Software.

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