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Apple Watch: Dänischer Anwender meldet starke Verbrennungen

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56 Kommentare 56

Bevor ihr euch zur Google-Übersetzung des dänischen Ekstrabladet weiter klickt, helfen wir gerne beim Einsortieren der Tageszeitung.

Anders als die Politiken oder die Information, die sich am ehesten mit dem Tagesspiegel und der Süddeutschen vergleichen lassen, handelt es sich beim Ekstrabladet um das dänische Boulevard-Pendant zur hiesigen BILD. Habt einfach im Hinterkopf: Die nicht selten schlecht informierte Tageszeitung ist für ihren Sensationalismus bekannt.

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Bild: Jørgen Mouritzen für Ekstrabladet

Zum Thema: In ihrer heutigen Ausgabe berichtet das Ekstrabladet über ein Erlebnis des Apple Watch-Nutzers Jørgen Mouritzen. Dieser beklagt starke, wohl von der Apple Watch verursachte Verbrennungen an seinem Handgelenk und erklärt, dass die Computeruhr aus Cupertino ohne Vorwarnung eine extreme Hitze entwickelt hätte.

Auf der Clubtoilette seines lokalen Flugplatzes hätte Mouritzen plötzlich einen starken Schmerz in seinem linken Handgelenk verspürt – in der Luft hätte der Geruch verbrannten Fleisches gelegen. Mouritzen führt an, nicht nur mit panischen Sekunden, sondern auch mit Problemen beim Entfernen des Milanese Loop-Armbandes konfrontiert worden zu sein. Dieses habe sich so sehr erhitzt, dass ein Abnehmen der Uhr ohne zusätzliche Verbrennungen an der anderen Hand, praktisch unmöglichen gewesen sei.

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Bild: Jørgen Mouritzen für Ekstrabladet

Mouritzen und ein Freund bezeugen, dass die Einwirkung externer Wärmequellen ausgeschlossen werden kann. Momentan soll Apple die Uhr untersuchen, einen Ersatz bzw. eine Erklärung wie es zu der Überhitzung kommen konnte, ist Cupertino bislang jedoch schuldig geblieben.

Apple Dänemark hat den Vorfall als Einzelfall eingestuft und nicht weiter kommentiert – die Geschichte ruft uns jedoch böse Erinnerungen, wie etwa die überhitzten Akkus des iPod nano in 2011 ins Gedächtnis. Kurz: Auch aus Anwender-Perspektive hoffen wir auf einen Einzelfall.

Dienstag, 24. Nov 2015, 17:04 Uhr — Nicolas
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  • Hoffentlich nur ein Einzelfall! Ich hoffe das mir sowas nicht passiert.

  • Also bezogen auf das erste Foto: Wie bitte soll sich das Armband an einer separaten stelle derart erhitzen, ohne das die Uhr selbst erhitzt ist. Das macht überhaupt kein Sinn. Die Wärme muss doch irgendwie von der Uhr zum Armband geleitet worden sein…

    • Ich würde dem Foto nach vermuten, dass sich das Armband entweder durch ein Magnetfeld (Induktion) oder einen Stromfluss erwärmt hat. Glaube aber kaum dass der Akku der Uhr stark genug wäre um so einen Stromfluss zu verursachen, zumal er auch nicht auf das Armband geleitet werden könnte, weil das Uhrengehäuse ihn vorher kurzschließen würde.

  • So, wie das aussieht, ist das Armband extrem heiss geworden.
    Da keine aktiven Hitzequellen im Armband sitzen, kann die Meldung nur Mist sein. Der Typ wollte wohl das Armband festlöten ;)

  • Wenn sich das Milanaise so stark erhitzt hätte, dass ein Abnehmen der Uhr ohne zusätzliche Verbrennungen an der anderen Hand, praktisch unmöglichen gewesen wäre, dann hätte er ja wohl Verbrennungen am gesamten Arm.

    Das riecht geradezu nach einer Ente.

  • Wow, das ist ja schlimmer als beim Abgasskandal!! In USA wäre er jetzt ein gemachter Mann, und bräuchte nie mehr zu arbeiten!!

  • Ich hoffe das es wirklich nur ein Einzelfall ist, wäre schade wenn ich meine Watch zurückgeben müsste. Beunruhigt mich jetzt schon ein bisschen.
    Apple sollte das klären und alle Nutzer über den Sachverhalt aufklären.

  • Sehr interessant, aber an der Stelle des armbandes? Wie soll das möglich sein? Wo lag er auf? Ist es überhaupt möglich mit dem miniakku?

    • wenn der Widerstand niedrig genug ist reicht ne Knopfzelle aus so eine Hitze zu produzieren. Und das Metallarmband leitet natürlcih super. Aber ob es auch Hitze leitet… interessant zu wissen wäre, ob die Uhr noch tut und ob sie sich seitdem nochmal erhitzt hat. Ich denke mal dass das nen Hardwaredefekt ist.

      • Wenn der Widerstand klein genug ist würde die Spannung einer Knopfzelle sofort zusammenbrechen, da ihr eigener Innenwiderstand zu groß ist. Somit würde auch da kein großer Kurzschlussstrom zustande kommen. Außerdem würde das Uhrengehäuse den Akku kurzschließen statt den Strom über das Armband zu leiten.
        Selbst wenn würde sich das Armband nicht nur an der Stelle erwärmen wie es auf dem Bild zu sehen.

  • Na, wenn das mal nicht morgen in unserer „Bild“ erscheint. Gefundenes Fressen….

  • Sonderschulgebildete (Bildleser) lassen sich durch so nen Schwachsinn beeinflussen, aber wer auch nur 3 Gehirnzellen mehr hat, kommt von selber drauf, dass dass nicht stimmen kann! Rechnet Euch nur mal aus, wieviel Energie der Mini-Akku der Apple Watch gespeichert hat und wieviel Watt Heizleistung das ergeben würde! Der Akku hat max 3,5 bis 4 Volt (vom USB-Ladegerät kommen ja nur 5 Volt) und 850 mAH
    ergibt gerade mal 3,5 Watt……

    • Du kannst Spannung (V) und Energie (mAh) nicht in Leistung (W) umrechnen. 850mAh heißt er kann 850mA eine Stunde lang abgeben. Aber könnte genauso gut eine Minute lang 51A sein, das kann man der Energie-Angabe alleine nicht ablesen. Selbst kleine Zellen sind locker bis 70C Burst spezifiziert (entspräche hier etwa 59A bzw 220Watt) und bei Kurzschluss fließt da vermutlich noch mehr. Trotzdem sehr seltsam dass an der Uhr keine Spuren zu entdecken sind, ich wäre auch erstmal noch skeptisch.

    • Thomas Baukhage

      Ein 850mAh-LoPo-Akku ist etwa 65x7x25mm groß.
      In die AW passt höchstens ein 30mAh-Akku. Bei einer 60C-Entladung fließen also 30mA*60= 1,8. Die Spannung des Akkus dürfte bei einer solch heftigen Entladung deutlich unter 4V liegen. Sind also so um die 5W. Damit bekommt man vielleicht das Lämpchen einer Taschenlampe zum Glühen, bestimmt aber kein Metallarmband.

      • Höchstens 30mAh? Tatsächlich sind 205mAh (3,8V) verbaut. Nur knapp eine Zehnerpotenz daneben ;-)

      • Thomas Baukhage

        Ok, also 205mAh. Apple gibt als Beispiel für die stärkste Beanspruchung 3h-Dauertelefonieren an. Daraus ergäbe sich eine max. Stromentnahme von 70mA, also 1/3C. Der Akku ist also keinesfalls als Hochstromakku ausgelegt. Man kann also getrost von einer max. C-Rate von höchstens 3C ausgehen, die der Akku noch bewältigen kann. Wären 600mA. Gehen wir hoch ran und machen das 10-fache draus, also 6A im Kurzschlussfall. Die Spannung dürfte dabei (anfänglich) auf 3,5V zurückgehen. Ergeben sich 20W, die der Akku kurzzeitig liefern könnte.
        Damit das Metallarmband zum Glühen zu bringen zu wollen, halte ich schlicht für einen Witz…

  • Wenn man das Bild anschaut sieht man, das das Uhrband nur seitlich erhitzt war – es kann gar nicht von der Uhr sein.
    Da kann man sehen mit welche Mist viele Firmen konfrontiert werden. Die Sensationsgier ist leider sehr groß. ManChe Medien unterstützen das leider ungeprüft.

  • Apple müsste mal versuchen, die Hitzeentwicklung etwas zu verteilen. Wäre im Winter vielleicht hilfreich. ;-)

  • Das wird ein „RF burn“ sein. Die Energie kommt vom Flughafenradar. Kann mit jedem metallischen Objekt in der Nähe eines starken Radars passieren.

  • Es lebe das Sportarmband :-)

    Ich kann mir diese Verbrennung nach seiner Schilderung nicht erklären.

  • Die Indizien sprechen dafür, dass er sich für gewöhnlich mit der linken Hand einen runter holt. Wohlgemerkt mit einer beachtlichen Geschwindigkeit hinsichtlich der massiven Wärmeentwicklung. Ich denke er hat mit dieser Leistung sein Trainingszeit erreicht.

  • Wie soll sich dieser Teil, fern ab von der Uhr erhitzen. Das Armband hat schon anlauffarben … Der Akku hätte nie so viel power. Ist er wohl beim kochen zu nah ans induktionsfeld

  • Vielleicht hatte er die Hand auf einem Iduktionsladegerät das wie bei IKEA in einem Möbelstück verbaut ist. Da können dann schon Ströme fließen. Aber das wird Apple sicherlich hinterfragen.

    • Völliger Unsinn. Solche induktiven Ladegeräte aktivieren sich nur, wenn auch eine Gegenstelle vorhanden ist und das kann nicht einfach nur irgendwas metallisches sein. Das ist schließlich keine Induktionsherdplatte.

  • Was man sich nicht für einen schmarrn einfallen lässt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen…
    Dazu noch dermaßen schlecht gefaked. Bis es an dieser Stelle si heiß werden könnte, müsste die Uhr oben schon brennen…!

  • Interessant, wie schlau einige die Bilder kommentieren….

    – Das Armband ist auf dem Bild gelockert, das bedeutet, dass die angeschmorte stelle im geschlossenen Zustand sehr wohl Kontakt mit der Uhr haben kann.
    – Die Brandstelle auf der Haut ist dann auch nicht vom Armband, sondern hauptsächlich von der Uhr.
    – die Brandstelle an der anderen Hand passt durchaus zum Armband.

    Und wer das iPod-Problem damals mitbekommen hat oder schon einmal gesehen hat, was ein ‚wilder‘ Akku anrichten kann, der wäre etwas vorsichtiger mit der Aussage.

    Unabhängig davon kann das natürlich trotzdem ein Fake sein.

    • Ich würde den Verbrennungen nach auch eher auf die Uhr selbst als Kontaktstelle tippen. Mich macht nur stutzig, wie das Armband dabei derart in Mitleidenschaft gezogen wurde (eher würde es wohl in der Breite an der Kontaktstelle zur Uhr anlaufen, als länglich davon weg). Und vor allem: Woher soll denn der Ruß am Armband kommen? Bei einer Erhitzung des Metalls ohne offenes Feuer würde es zwar anlaufen, aber wohl kaum rußen (an die Werkstofffachleute: oder gast der Kohlenstoff dann aus dem Edelstahl aus? Und wenn ja, bei wieviel Grad?).

      • Seh ich auch so. Bin kein Chemiker oder Techniker, aber die verkohlte Stelle am Armband sieht eher so aus als wenn jemand ein Feuerzeug dran gehalten hat. Das die Uhr keine Verfärbungen oder sonstige Spuren aufweist ist auch sehr seltsam.
        Auch die Verbrennungsstellen sind eher seltsam. Wenn Wärme von der Uhr abgeleitet worden wäre müsste die Verbrennung grossflächiger sein, zumal er das Band nicht so schnell lösen konnte.

  • Nur der Rand des Armbands wurde seltsamerweise heiss, auf der Fläche selbst hat er keine Verbrennung… hmmmmmm?

  • Hahahahaha herrlich, den Reaktor möchte ich auch am Handgelenk.
    Der Depp hat sicher im Suff seine Hände nachm Pinkeln trocken geföhnt und das Band erhitzt was ihn dann verbrannt hat. Anders ist das physikalisch gar nicht möglich

  • Diese Art der Verletzung habe ich oft, wenn ich die Pizza aus meine Ofen nehme (nimm doch die Handschuhe!)

  • Herrlich, und wo kommt der Ruß her? Edelstahl verfärbt sich und rußt nicht

    Abgas Affäre bei Apple?!

  • Das kann nur in der unmitelbaren nähe eines Fluxkompensators passieren, steht doch in den akzeptierten AGB der Apple Watch unter Haftungsausschluss…..
    ;-)

  • Bild 1 : „Verbrennungen“ auf einer Seite…. Bild 2 : „Verbrennungen“ auf beiden Seiten…. Leute, das ist ein Hoax !

  • Das zweite Bild ist doch niemals der Arm von dem Typ.
    Mal ganz abgesehen von der Unmöglichkeit dass sich das Armband an der Stelle erhitzt und die Uhr hat nicht eine winzige Macke.
    Das ist ein ziemlich schlecht gemachter Fake.
    Aber sein Ziel hat er ja schon mal erreicht. Publicity

  • Der Anlassfarbe nach zu urteilen müsste das Band, komischer weise nur seitlich, deutlich über 280 Grad heiß geworden sein.
    Das Band hat auch über das Gehäuse der Uhr ein identisches Potential, was wiederum eine elektronische Erhitzung ausschließt.
    Was auch auffällig ist, ist der Umstand das von der Uhr selbst keinerlei Verbrennungsspuren am Handgelenk zu erkennen sind.
    Ich tippe mal auch „Qualitätsjournalismus“.

  • Sieht aus, als wäre das Band in einem Mikrowellengerät gelegen. Da können schonmal kleinere Stellen solchen Metallgeflechts glühend heiß werden. Er muß aber erst danach das Band auf die Haut gedrückt haben…

  • Nur gut, dass er keine Samsung oder Motorola Smartwatch getragen hat. DAS wäre hier gefeiert worden…:-D

  • Das zweite Foto zeigt eine eindeutig, dass man Tierversuche gemacht hat, um herauszufinden wie lange es dauert einem kongolesischen Orang das Armband seiner Apple Watch mit einem Bunsenbrenner zu erhitzen, bis er sich das Teil vor Schmerzen runterreißt. Ich finde das grausam. Bitte keine solchen Bilder mehr liebe Redaktion!

  • Ob man dieser Geschichte glauben kann oder nicht, sei mal dahin gestellt. Aber: Es würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn sowas passiert! Weshalb? Wer weiss, welche Anwendungen er aktiv nutzt und welche noch dazu im Hintergrund weitergelaufen sind. Und: als Gegenvergleich gebe ich hier mein iPhone 4S an, dessen Rückseite nach einer zweistündigen Benutzung zur Navigation (also Autofahrt) so heiss wurde, dass man sich regelrecht hätte im Anschluss noch ein Spiegelei braten können!

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