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Wortwahl Indien zuliebe abgeschwächt

Apple warnt Nutzer in 92 Ländern vor aktuellen Spyware-Attacken

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21 Kommentare 21

Apple hat am gestrigen Mittwoch iPhone-Besitzer in 92 verschiedenen Ländern davor gewarnt, dass diese möglicherweise Ziel von gezielten Spyware-Attacken geworden sind. Um welche Länder es sich hier im Detail handelt, hält Apple ebenso geheim wie die Identität der gewarnten Nutzer.

Das Magazin TechCrunch zitiert diesbezüglich „mit der Angelegenheit vertraute Personen“, die lediglich bestätigt hätten, dass auch Indien zu den betroffenen Ländern gehört. Indien ist in diesem Zusammenhang eine besondere Erwähnung wert, weil sich das Land im vergangenen Dezember darüber beschwert hat, dass Apple im Rahmen von solchen auch an indische Journalisten übermittelten Nachrichten von staatlich geförderten Angriffen gesprochen hat.

Bedrohungsbenachrichtigung Apple

Wortwahl Indien zuliebe abgeschwächt

Um solcher Kritik in Zukunft zu entgehen, hat Apple zeitgleich mit den jetzt ausgegebenen Warnungen nicht nur die diesbezüglich verschickten Texte angepasst, sondern auch alle online abrufbaren Informationen zu diesen sogenannten „Bedrohungsbenachrichtigungen“ geändert. Textstellen, in denen von „staatlich geförderten Angriffen“ oder „staatlich geförderten Angreifern“ die Rede war, wurden überall durch das Wortkonstrukt „Söldner-Spyware“ ersetzt.

Anders als sonst haben hier die übersetzten Versionen der Apple-Webseite auch nicht auf sich warten lassen, sondern Apple hat direkt auch die deutsche Version der Infos zu den „Bedrohungsbenachrichtigungen“ entsprechend überarbeitet.

Apple warnt gezielt einzelne Nutzer

Über den konkreten Anlass für den Versand der Warnmeldungen kann man nur spekulieren. Apple weist die Betroffenen darauf hin, dass eine Spyware-Attacke erkannt wurde, die auf das unter ihrer Apple-ID registrierte iPhone abzielt.

Der Grund für den Angriff sei in der Person des iPhone-Besitzers oder seiner Tätigkeit zu suchen und wenngleich es keine vollständige Gewissheit für den Vorfall gibt, gibt solle man die Warnung unbedingt ernst nehmen.

11. Apr 2024 um 12:15 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • John Applespeed

    Und wie verausgabt sich das ?!
    Da gibts keine Details zu ?
    Was muss ich als Nutzer tun oder auch nicht tun?

    Antworten moderated
  • Soviel zum Thema: Bei Apple benötigt man keine Schutzsoftware.

    • Ich bezweifle, dass bei diesen Angriffen irgendwelche Schutzsoftware helfen würde.
      Diese werden üblicherweise mit Zero Day Exploits ausgeführt …

      • Apple lässt ja nicht einmal schutzsoftware zu, weil sie das gefühl haben, dass es auf ihren
        Betriebssystemen keine schadsoftware gibt! Und ob es das gibt!

    • Du meinst Schlangenöl? Hast Du mal in der CVE nach den gängigen „Antiviren“-Produkten gesucht?

    • Das Problem ist nicht eine Schutzsoftware sondern das grundlegende Rechtekonzept.
      Multiuser und nur die Rechte für die App, die man wirklich braucht (wie bei Android) würde die Sicherheit signifikant verbessern.

      Aber Tim wird uns lieber Kleinigkeiten in die nächste iOS Version geben, anstatt die Basis zu reparieren.

      • Das ist völliger Blödsinn. Man sollte besser nicht über Sachen schreiben, wovon man keine Ahnung hat. Diese Angriffe gibt es bei Android auch – aber sie fallen niemandem auf. Sie sind auf einem Android nicht einmal mehr nachweisbar, wenn der Angreifer seine Spuren beseitigt.
        Etwa 10 Mio Androidgeräte sind schon ab Werk infiziert, 500 Mio Geräte sind mit Spyware, die Apps im Google Playstore geladen worden sind infiziert worden, weitere 100 Mio haben Goldoson, weitere 200 Mio einen Trojaner Dropper. Ich glaube es gibt mittlerweile mehr infizierte Android Geräte als saubere.

      • Balthazar backspace

        @Thom
        GrapheneOS Widerspricht deiner Aussage aber mächtig gewaltig.

    • Schutz ist eine Illusion.
      Bitte niemals glauben, dass es den heiligen Code gibt an dem niemand vorbei kommt.

      Antworten moderated
  • Eine mögliche Reaktion wäre den Blockierungsmodus zu aktivieren. Zumindest hatte Apple das bei Einführung der Funktion entsprechend begründet.

  • Hi, mal ein klein wenig off-topic… ich habe gestern auf meinen MacBook Pro (2016) einen Link in einer E-Mail geklickt, der vielleicht Phishing war (und nicht von STRATO… Absender: @webmail.strato). Zu meiner Frage: Wie kann ich schnell und zuverlässig prüfen, ob das Anklicken schädliches bewirkt hat? Ich denke da an Viren, Trojaner, etc. Weitere Eingaben auf einer sich öffnenden „komischen“ Web-Seite habe ich dann NICHT mehr vorgenommen. Vorab schon mal Danke für’s Antworten

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