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Spezialist für effiziente AI-Anwendungen

Apple übernimmt AI-Startup XNOR

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Apple verzeichnet mit XNOR einen weiteren Neuzugang im hauseigenen Firmen-Pool. Der iPhone-Hersteller hat sich den Spezialisten für AI-Anwendungen dem Vernehmen nach 200 Millionen Dollar kosten lassen.

XNOR wurde erst vor drei Jahren aus der in Seattle ansäßigen privaten Forschungseinrichtung Allen Institute ausgegliedert. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, höchst effiziente AI-Anwendungen zu entwickeln, die mit minimalen Hardware-Anforderungen auskommen.

Wyze Cam

Verwendung finden diese Technologien beispielsweise bei in Sicherheitskameras integrierten Gesichtserkennungsfunktionen. Und hier zeigt die Apple-Übernahme offenbar auch erste Konsequenzen. So wird berichtet, dass die Kameras des US-Anbieters Wyze fortan ohne ihre mittels der Software von XNOR realisierten Personenerkennung auskommen müssen.

Die Gründe für Apples Interesse an XNOR sind offensichtlich. Bereit jetzt setzt das Unternehmen auf Cloud-unabhängige AI-Funktionen, beispielsweise bei verschiedenen Kamerafunktionen oder der direkt auf dem iPhone ausgeführten Fotoanalyse. Die Anwendungsmöglichkeiten für die Technologien von XNOR sind enorm vielseitig und könnten auch in anderen Apple-Produktbereichen Verwendung finden.

Freitag, 17. Jan 2020, 10:15 Uhr — chris
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  • Verstehe eh nicht warum bei icloud fotos die Analyse auf jedem Gerät separat und erneut ausgeführt wird. Und warum nicht gleich mit schon vorhandenem Algorithmus nur einmal und das am besten auf Apples Server. Das mit der Erkennung von Personen usw ist aktuell einfach Murks. Benenne ich auf einem Gerät eine Person, wo auf einem anderen kein Gesicht erkannt wird (was sowieso nicht sein sollte), dann erscheint dort auch nicht die Zuordnung. Davon ganz zu schweigen, dann man zusätzliche Gesichter nur auf dem Mac hinzumalen kann usw.

    • Das ist der Preis den ich gerne für Privatsphäre und Datenhoheit zahle. Ich denke du bist mit deinen Anforderungen eher bei Google gut aufgehoben.

    • An der Personenerkennung würde sich doch nichts ändern, wenn die gleichen Berechnungen auf einem anderen Rechner ausgeführt werden.

      Nur am Datenschutz.

    • Ich habe gerade mal versucht das nachzuvollziehen:
      Auf dem MBP einen Screenshot von einer Webseite gemacht und unter Fotos gespeichert.
      Über Informationen eine Markierung auf dem Screenshot generiert, über ein Gesicht gelegt und benannt.
      Sekunden später hatte ich auf dem iPhone unter Fotos/Personen eine neue Person mit dem auf dem MBP vergebenen Namen.
      MBP: Mojave, iPhone: iOS 13.x

      • Ich war auch der Meinung, dass das funktioniert.

      • Ja. Die manuellen werden sicher synchronisiert. Ich sprach von den automatischen. Ipad macht den Kreis. Wird benannt. Iphone erkennt warum auch immer das Gesicht nicht und macht keinen Kreis. Und übernimmt dann auch nicht den Namen vom ipad.

      • Die Software auf beiden ist doch exakt die gleiche. Da dürfte es eigentlich keine Unterschiede geben.

  • XNOR wurde … aus der in Seattle ansä ss igen privaten Forschungseinrichtung Allen Institute ausgegliedert.

    Manchmal hilft auch Korrekturlesen.

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