Virtueller Einkaufsberater startet
Apple testet KI-Beratung beim Hardware-Kauf
Apple testet seinen geplanten virtuellen Einkaufsberater offenbar erstmals mit ausgewählten Nutzern. Die Funktion dürfte allerdings zunächst auf die USA begrenzt sein.
Wie Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken zeigen, taucht Apples virtueller Einkaufsberater bei ersten Nutzern in der Apple-Store-App auf. Die Funktion soll bei der Auswahl von Produkten helfen, Fragen zu Bestellungen beantworten und Informationen zu Zahlungs- oder Eintauschmöglichkeiten liefern. Apple kennzeichnet das KI-Angebot als frühe Testversion, die nur ausgewählten Nutzern zur Verfügung steht.
Bild: ShrimpApplePro / X.com
Erste Hinweise auf den neuen Einkaufsberater waren bereits im Juli aufgetaucht. Damals hatte Apple die bislang nicht angekündigte Funktion in seinen Datenschutzinformationen erwähnt. Nun vermitteln erste Bildschirmfotos einen Eindruck davon, wie der Assistent in die Apple-Store-App integriert wird.
Chat statt klassischer Suche
Bei Nutzern, die bereits Zugriff haben, erscheint unten rechts neben der Navigationsleiste ein neues Chat-Symbol. Darüber lässt sich entweder nach Produkten suchen oder eine Unterhaltung mit dem virtuellen Einkaufsberater beginnen.
Der Assistent basiert auf Apples KI und soll Fragen zum Apple-Angebot beantworten können und insbesondere beim Kauf von Hardware unterstützen. So können Nutzer beispielsweise verschiedene Modelle vergleichen oder sich über Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Zudem soll der Assistent ragen zum Apple-Angebot beantworten und insbesondere bei der Auswahl von Hardware unterstützen.
Hilfe bei Auswahl und Bestellung
Der neue Einkaufsberater reiht sich in Apples Bemühungen ein, KI-Funktionen stärker in bestehende Anwendungen und Dienste zu integrieren. Im Apple Store soll die Technik insbesondere die bisherige Produktsuche ergänzen und Kunden bei der Auswahl aus Apples Angebot an Geräten, Ausstattungsvarianten und Zubehör unterstützen. Apple weist in der App allerdings ausdrücklich darauf hin, dass die automatisch erzeugten Antworten Fehler enthalten können. Zudem informiert das Unternehmen darüber, dass Gesprächsverläufe zur Qualitätssicherung, technischen Überwachung und Erkennung von Betrugsversuchen gespeichert und ausgewertet werden können.

Nein Danke
Wenn man sieht, wieviel Zeit und Energie und Resourcen in diesen KI-Mist gesteckt werden, dann bin ich immer sehr ernüchtert, wenn ich die Ergebnisse sehe.
„Entschuldige! Da habe ich wohl einen Fehler gemacht…“
Dann schaffen wir für die ganzen „Sozialphobiker“ auch noch den letzten menschlichen Kontakt (in Form der Beratung) ab, bevor man sich mit dem neuen Gerät ins digitale Nichts zurück zieht ;-)
Wenn das genauso gut funktioniert, wie dieser aufdringliche Mist bei Amazon, dann schließe ich mich an: Nein Danke!