KI sorgt für App-Flut
Immer mehr Apps: Apples Prüfprozess wird zum Nadelöhr
Bei der Prüfung von Apps für den App Store müssen Entwickler derzeit teilweise deutlich mehr Geduld mitbringen als gewohnt. In Entwicklerforen häufen sich Berichte über Einreichungen, die eine Woche oder länger im Status „Waiting for Review“ verbleiben. Vereinzelt ist von Wartezeiten von zwei Wochen und mehr die Rede.
Dabei scheint eher die Zahl der wartenden Apps als die eigentliche Prüfung das Problem zu sein. Sobald ein Prüfer die Anwendung unter die Lupe nimmt, erfolgt die Freigabe teils innerhalb weniger Minuten.
Apple hat sich zu den aktuellen Verzögerungen bislang nicht geäußert. Der iPhone-Hersteller gibt weiterhin an, dass im Durchschnitt 90 Prozent der eingereichten Apps innerhalb von 48 Stunden geprüft werden.
Deutlich mehr neue Apps im App Store
Das starke Wachstum des App Store haben wir bereits im vergangenen Monat thematisiert. Während im gesamten Jahr 2025 rund 600.000 neue Apps im App Store veröffentlicht wurden, sind einer Statistik zufolge allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 560.000 neue Apps hinzugekommen – also gut 3.000 pro Tag.
Als wesentlicher Grund für diesen Anstieg gelten KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge. Auch Nutzer ohne umfassende Programmierkenntnisse können inzwischen eigene Anwendungen erstellen.
Braucht jede iPhone-App Apples Freigabe?
Mit dieser Entwicklung stellt sich mehr denn je die Frage, ob tatsächlich jede iPhone-Anwendung Apples Vertriebs- und Prüfprozess durchlaufen muss. Mit KI-Unterstützung entstehen auch kleine Nischen-Apps, die nur für einen begrenzten Nutzerkreis oder den persönlichen Gebrauch gedacht sind.
Auf dem Mac lassen sich solche Anwendungen direkt vom Entwickler beziehen und installieren. Auf dem iPhone ist dies weiterhin nicht vergleichbar unkompliziert möglich. Auch die in der EU verfügbaren alternativen Vertriebswege unterliegen Vorgaben und Prüfmechanismen von Apple.
Eine weitergehende Öffnung könnte Apples Prüfprozess entlasten, wenn Apps, die nicht für ein größeres Publikum bestimmt sind, auf eine offizielle Freigabe verzichten könnten. Die Verantwortung für solche Installationen würde dann, ähnlich wie beim Mac, stärker beim Nutzer liegen.


Wo ist euer Problem? Ich möchte auf geprüfte Apps im App-Store zugreifen können und mir nicht irgendein „Wind-Ei“ auf Phone laden.
Dann tu es doch nicht. Ich würde das sehr gerne machen. Meine Freunde und Familie ebenfalls. Weil ich Apps baue, die im Zweifel aber nur für diesen Nutzerkreis interessant sind, soll ich das von Apple prüfen lassen – hä?
Wieso machen sie es nicht wie bei Android oder eben beim Mac. Wer will kann sich Apps aus dem Store laden und lässt die Option zur Installation aus, wer nicht kann es nutzen.
Alle happy
Musst du doch gar nicht.
Ganz umsonst aufgeregt. ;)
Besser geprüft als Android !
Eine Freundin hatte ihr Android grad Malwareverseucht.
Lass die Troll-Versuche.
Nix da – sind Fakten.
Weshalb fühlst du dich angesprochen???
Und wie hat deine Freundin das hin bekommen?
Und warum prüft Apple die Apps nicht mit KI?
Wenn wir damit erst anfangen…
Wie kann ich denn eine App erkennen, ob sie geprüft ist oder nicht?
Wenn die App im App Store ist, ist sie geprüft.
Ich habe vor 10 Jahren 2 Apps durch die Prüfung gebracht, das war eher aufwändig. Jetzt programmiere ich WebApps, das reicht mir meist. Gerade erst habe ich eine Swift-App mit Xcode erstellt, die aber (bislang) nur für mich ist. Auf dem eigenen Handy sowas zu installieren ist mit Xcode kein Problem. Ansonsten gibt es für Apps für einen kleinen Kreis auch die Testflight-Möglichkeit.
Kann man so pauschal nicht sagen.
Wenn ich mit Xcode was auf das iPhone oder iPad schiebe, läuft das nur ein paar Tage und wird danach nicht mehr ausgeführt. Müsste ich dann neu rüberschieben.
Finde den Fehler ;)
Kann ich dir sagen:
Du hast kein kostenpflichtigen Entwickler Account.
Glaube auch der kostenlose, für Community Projekte (gibt es den überhaupt noch?) ist glaube ich reglementiert… mein Community Account ist >10 Jahre her, weiß ich nicht mehr genau… jedenfalls war das seinerzeit einer der Gründe warum ich auf den kostenpflichtigen umgestiegen bin.