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Apple Karten: Schnelle Reaktionen auf gemeldete Fehler

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Bei den im Juni beobachteten, ungewohnt schnellen Reaktionszeiten der Kartenabteilung Apples auf die von euch gemeldeten Fehler des Google Maps-Konkurrenten, scheint es sich nicht nur um glückliche Einzelfälle gehandelt zu haben.

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Apples Karten-Team, dies geht aus mehreren Leserberichten hervor, pflegt berechtigte Korrekturen nun binnen weniger Tage in den eigenen Bestand ein und informiert euch anschließend über die Fehlerbehebung.

Wie genau sich die Möglichkeit nutzen lässt, falsche Adressen, Öffnungszeiten und Geschäfts-Informationen im Bestand der Apple-Karten zu korrigieren haben wir in diesem Artikel erklärt.

Ist die Korrektur abgeschlossen, meldet sich Apples Karten-Abteilung sowohl mit einer Push-Meldung als auch mit einem Zusätzlichen Info-Bildschirm und informiert aktiv über die Änderung. Unter anderem schreibt uns ifun.de-Leser Georgios:

Hallo ihr, ich habe letzte Woche ein Problem bei Apple Maps gemeldet, und ein Wunder ist geschehen! Diese Woche habe ich eine Push Mitteilung bekommen, dass das Problem behoben ist. Siehe Screenshot. Und tatsächlich, der Ort ist nun vermerkt. Es geschehen also noch Zeichen und Wunder.

Nachdem Apples Karten-Team schon im Juni mit Reaktionszeiten von nur 48 Stunden punkten konnte, scheinen sich die flinken Verbesserungen nun standardmäßig zu etablieren. Die Karten-Abteilung dürfte, ähnliche wie das App Store Prüf-Team, nun deutlich besser besetzt sein als bislang.

Die Push-Mitteilungen im Anschluss an erfolgte Korrekturen führte Apple bereits 2014 in den USA ein.

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Montag, 22. Aug 2016, 9:12 Uhr — Nicolas
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  • Kann ich nur bestätigen, klappt richtig super…

  • Kann ich nicht grundsätzlich bestätigen. Gerade jetzt in der Urlaubszeit haben einige Vorschläge schon mal länger gedauert. Trotzdem: es wird.

  • das kann ich absolut bestätigen.
    Ich hatte damals ein Karstadt gemeldet und das war wenige Tage danach nicht mehr verfügbar. Ich war absolut überrascht.

  • Also, ich habe gefühlt vor einem Jahr und letzte Woche dem Kartendienst mitgeteilt, dass die Seychellen Insel La Digue falsch dargestellt wird – man solle doch mal Satellit und Karte vergleichen. Es hat sich bis heute nichts verändert. Schade, dass solche Fehler nicht behoben werden. Was mich ebenfalls stört sind die fehlenden Beschriftungen. Um die Inselbezeichnungen der Kanareninseln zu erfahren, geht man besser ins Wikipedia. Die Kartenapp von Apple hilft da nicht weiter.

  • Stimmt leider nur teilweise. Kleine korrekturen gehen fix, auf jeden Fall. Eine fehlende Straße die ich schon for 2 1/2 Jahren (und danach noch 5x) gemeldet habe ist nach wie vor nicht behoben. Alle anderen kartendienste, denen ich gleichzeitig bescheid gegeben habe, haben die fehlenden informationen innerhalb einker wochen nachgepflegt.

  • Leider stimmt das in manchen Fällen gar nicht.
    Bajina Bašta, Serbien ist nach wie vor sowas von falsch angeschrieben. Ich möchte nicht wissen wie viel da noch nicht stimmt.
    Sucht man 31250 Serbien, da sieht man das die Stadt mit Zentralserbien beschrieben ist. Mehrmals gemeldet und keine Reaktion.

  • Leider ist auch das Kartenmaterial in ländlichen Gebieten sehr „dünn“. Und ebenso wie bei Google Maps werden Strassen für KFZ ausgeschlossen auf denen man ohne weiteres mit dem KFZ fahren kann.

    • Das Fehlen von (kleineren) Straßenverbindungen ist das Eine – für eine Navigation „von Stadt zu Stadt“ mögen Apples Karten ja dennoch gut geeignet sein.

      Schlimmer finde ich jedoch, dass Apples Karten bei einem Besuch in einer fremden Stadt und dort für Fußgänger nur sehr begrenzt nutzbar sind (hat vielleicht etwas damit zu tun, das „der Amerikaner“ – Achtung, Klischee – eher nicht so oft „zu Fuß“ unterwegs ist…)

      Ein Beispiel: Meine Heimatstadt wird auch „touristisch genutzt“, u.a. weil es dort eine überregional bekannte mittelalterliche Burg und eine schöne Altstadt gibt. Aber: Die am Stadtrand „im Grünen“ gelegene Burg fehlt komplett, genau so wie die Fußwege, die einen dort hin bringen könnten; das gleiche gilt für die viele kleinen, „romantischen“ Verbindungswege in der Altstadt, teils an kleinen Wasserwegen entlang – aber das ist ja nicht so schlimm, die kleinen Wasserwege fehlen ja auch…

      Ein Stadtbesucher mit iPhone und (nur) Apple Maps schaut da ganz schön „in die Röhre“ und das finde ich für Apple etwas blamabel! (Google Maps ist da um Klassen besser – mein Tipp für „Stadtbesuche“ sind aber Apps wie z.B. „Pocket Earth“)

  • Es wäre interessant zu wissen, ob Apple Leuten, welche schon oft gute Änderungen gemeldet haben, eher vertraut oder nicht. So ne Art Community wie bei Google, bei der man mit iCloud Speicher oder gratis Apps belohnt wird.

  • Du hast natürlich recht aber konkret kann ich dir versichern, dass es dafür schon zu spät ist, leider :..-(. Abgesehen davon ist La Digue viel größer dargestellt als sie in Wirklichkeit ist – so fällt sie noch viel schneller auf.

  • Hat jemand Erfahrungen mit Straßen? Also bei uns fehlen 2 Straßen, habe sie versucht unter „Sonstige“ (Ist ja kein Ort) hinzuzufügen. Bisher ist aber nichts passiert.

  • Apple hat mit dem Kartenkram einfach viel zu spät angefangen. Wenn ich den Detailgrad in unserer Region mit Google Maps vergleiche, sieht man, dass Apple da noch einen sehr, sehr langen Weg vor sich hat. Das fängt bei fehlenden Straßen und Wegen an und hört bei schwachsinnigen Favoriten-Bezeichnungen auf.
    Selbst Here und Konsorten bieten an vielen Orten genauere Karteninformationen. Mit viel Zeit und Liebe wird Apple aber sicher einen vergleichbaren Stand erreichen. Das absolute KO-Kriterium für mich sind aber die im Vergleich zu Google Maps kaum brauchbaren Verkehrsinformationen. Klar, immerhin gibt es Verkehrsinformationen, aber bei Google Maps kann ich quasi in Echtzeit erkennen, wann die Ampel an der Ecke ihre Rotphase hat – weil eben in fast jedem Auto ein Android-Telefon spazieren fährt, was Google die nötigen Informationen liefert. Das hat mir bei etlichen Deutschlanddurchquerungen viele, viele Staus erspart, in die ich mit der Apple-Navi eiskalt reingelotst worden wäre.
    Schade, ich finde, dass Apple in der Karten-App seinen ansonsten hohen Standard nicht halten kann – und meiner Meinung nach auch nie mehr erreichen kann.
    Das einzig positive der Apple-Karten ist, dass der Schirm bei Abbiegehinweisen automatisch angeht und die Karte anzeigt. Dank restriktiver API dürfen andere Navi-Apps nur Text-Notifications abliefern ;)

    • die Staudaten bei Apple sind vorzüglich. troll woanders. typisches bashing ohne es je benutzt zu haben.

      • Du musst mir nicht gleich unterstellen, ein Troll zu sein, nur weil ich etwas Kritik äußere. Ich würde sehr gerne ohne Google auf meinem iPhone auskommen…

  • So gern ich Apple Karten nutze, so muss ich leider auch oft feststellen das es ohne Google Maps es trotzdem immer noch nicht geht.

    Erst kürzlich war ich in einer anderen Stadt und hier hat mir Google Sofort sagen können welche Busse ich so nehmen muss um von A nach B zu kommen. Bei Apple Karten war leider mal wieder nichts… Mir ist klar das nicht alle Städte auf einmal mit diesen „Service“ angeboten werden können, aber die Weltmetropolen sollten möglich sein.

    Budapest ist nun keine kleine und keine unbedeutende Stadt. Sie hat 525 km², 1,7 Millionen Einwohner und ist die 9 Größte Stadt der EU, dazu ist es die 6 häufigste Besuchte Stadt Europas.

  • Naja, wenn es um Korrekturen bei Kartenberechnungen geht, wird es eher schlimmer.
    Ich wohne in einer Straße, die nur für Anlieger frei ist.
    Wenn man von der Hauptstraße aus hinfahren will, weigert sich Apple Maps, denn direkten Weg zu nehmen, Stattdessen muss man durch 2 andere Straßen fahren. Wobei die erste an einer Stelle sogar nur Knapp über 3 Meter breit ist.

    Mittlerweile (vor paar Monaten) haben Sie da was korrigiert, aber ins Negative.
    Jetzt soll man schon beim rausfahren aus der Straße nicht die schöne, breite und gut ausgebaute Straße nehmen, sondern wieder den schlechten, schmalen und damit unfallträchtigen Weg.

    Auf weitere Meldungen wird nicht reagiert.

    • Die Karten App macht alles richtig, sie leitet dich in keine Anliegerfreien Zonen/Straßen.

      Wenn die Karten App alle durch die Straße durch leiten würde, würdest du dich auch beschweren.

      Jedoch kann ich dein Problem verstehen, die Karten App müsste Unterscheiden. Ob man da rein muss, da dort eben die Zieladresse ist oder ob man nur durch will weil es kürzer ist.

      • Es macht – im Gegensatz zu anderen Navilösungen – alles falsch.
        Wenn das Ziel in ner Anliegerstraße liegt, hat man auch ein Anliegen und darf rein fahren.

        Außerdem leitet Apple Maps ja rein, ja sogar durch, was eigentlich nicht elaubt ist laut StVO. Aber das über zwei andere, kleine und schlecht befahrbare Straßen. Aber anscheinend haben Sie nur beim schönen Ende der Straße eine Markierung: nicht reinfahren. Aber nicht, wenn man mittendrin reinfährt über die anderen Straßen.

        Und rausfahren sollte man ja auf jeden Fall dürfen über den schönen und direkten Weg, wenn man schon drin ist.
        Aber wie gesagt, die haben wohl am Anfang der Straße wohl eine Verbotsmarkierung gesetzt und die Sache war für die erledigt.
        Und erst galt sie wohl nur in eine Richtung, jetzt in beide.

      • Ergänzung:
        Es ist eine Durchfahrt verboten für Kraftfahrzeuge Straße mit Zusatzschild 1020–30.
        Radfahrer dürften durch. – Aber auch das berücksichtigt Apple Maps nicht.

        Und wie schon geschrieben, jeder darf rein fahren, wenn er ein Anliegen dort hat. – Was heißt, evtl. nur kurz bei einem, der dort Wohnt kurz vorbeischaun. (was in dem Fall seeeehr einfach ist, weil es hier einen Getränkemarkt gibt, der zwar nicht in meiner Straße liegt, aber nur über diese erreichbar ist.
        Und gerade wegen diesem Markt gab es dank Apple Maps schon einige Unfälle bzw. ein beschädigtes Hauseck, weil alle Leute durch die bis zu 3 Meter schmale Straße geleitet werden. (mittlerweile ist die Straße nochmal etwas schmäler – vorher war sie ca. 3,50 breit, aber die Stadt hat einen Poller aufgestellt, um das Hauseck zu schützen)

  • Wir haben es gerade mal mit dem Arbeitsamt versucht. Die Verwaltung ist vor 2~3 Jahren umgezogen. Das alte Gebäude gibt es schon seit Monaten nicht mehr. ;-)
    Am neuen Standort gibt es auch keine Info. Ist ja auch nur eine Direktion. :-p

  • Der Detail-grad bei Fußwegen ist leider miserabel. Alle zwei Monate melde ich den Ostpark in München. Kein einziger Weg eingezeichnet!

    • für wandern gibts eh andere Apps, zB Komoot oder so

      • Jau, das ist leider in sehr vielen Parks so. Wenn man innerstädtisch zu Fuß von a nach b unterwegs ist, kann der kürzeste (und schönste) Weg schon mal durch einen Park führen, z.B. zur nächsten S-Bahn-Haltestelle. Bei Google Maps sieht die Abdeckung da besser aus, und meistens gibt’s den S-Bahn-Fahrplan gleich dazu. War das jetzt auch wieder trollen??

  • Google Maps Widget nach iOS10 Update wirft die Fahrzeit zur unter Arbeit hinterlegte Adresse falsch aus.
    Als „Arbeit“ wird nämlich nicht die gespeicherte Adresse gewählt, sondern ein Ort in der aktuellen Nähe, in dem das Wort Arbeit vorkommt, z.B. Arbeitsamt oder ähnliches.
    Ein Anwenderproblem oder eine Googleproblem?
    (iPhone 6s)

  • Also ich habe schon sehr viele Änderungen gemeldet, hauptsächlich fehlende Öffnungszeiten und dabei die Daten eingetragen. Aber es wieden selten einträge korrigiert, obwohl ich eine Mitteilung bekommen habe, dass es angeblich geändert worden sei. Das ärgert mich, da will man helfen und liefert Daten und die werden nicht eingepflegt.

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