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Notiz-App Vesper stellt den Dienst ein

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13 Kommentare 13

Die Notiz-Applikation Vesper des populären Apple-Bloggers John Gruber, seines Zeichens verantwortlich für die Webseite Daring Fireball und das einstündige WWDC-Interview mit Apples Chefetage, wird sich am 15. September aus dem App Store verabschieden.

Vesper 500

Der Download, der als Alternative zu Apples Notiz-Anwendung startete und sich vor allem durch seine Schlagwortfunktion und eine Cloud-Synchronisation über Microsofts Azure-Dienst von der Konkurrenz absetzte, soll bereits zum Monatsende seine Synchronisation einstellen und wird am 30. August alle serverseitig gesicherten Notizen löschen.

Zwar wurde die Anwendung aktuell um eine Export-Funktion ergänzt, die das Sichern der aktuell vorhandenen Notizen erleichtern soll, die Vorlaufzeit von gerade mal acht Tagen ist dennoch knapp bemessen. Bislang informiert lediglich der App Store-Beschreibungstext über das Aus der Vesper-App, im offiziellen Entwickler-Blog wurde noch kein Eintrag zum Rückzug der 10-Euro-Anwendung aus dem App Store veröffentlicht.

Danke Andreas.

Montag, 22. Aug 2016, 7:42 Uhr — Nicolas
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  • Die Funktionen dieser App sind sicher demnächst in der „wahrscheinlich besten Notiz App“ von IOS 10 wiederzufinden ;-)

  • Da macht sich gerade jemand sehr „beliebt“.
    Abkündigung ist ja ok, aber mit diesen kurzen Vorlaufzeiten bis zur Einstellung und Löschung der Notizen wirft es ein schlechtes Licht.

    Ich nutze mittlerweile die Notiz App von meiner Synology NAS. Super, mit Verschlagwortung und Webseiten können direkt über das Aktions Menü dort hingeschickt werden.

    • Wennes sich finanziell nicht mehr rentiert – um nicht zu sagen „es kostet den Programmierer mehr als er einnimmt – würde wohl jeder (auch kurzfristig), den Service beenden.

      Immer auch aus der Unterehmenssicht u d nicht nur aus jener als Konsument sehen..

      • Wenn es nicht rentiert, dann sieht man das bereits mit einer wesentlich längeren Vorlaufzeit.

      • Nun ja, natürlich kostet sowas Geld, aber daran hätte der Programmierer vorher denken sollen. Businessmodell? Eine Notizen-App für 10€? Die gibts wie Sand am Meer, für weniger Geld mit mehr Funktionen. Wo ist der USP? Außerdem habe ich bis Heute nichts von dieser App gehört. Nach dem testen muss ich feststellen das es die schlechteste Notizen App ist die ich je geladen habe. Ernsthaft. Willkommen in der Zukunft. Auf dem iPad gruselig die Schriftgrößen/-wahl. Wo ist das Konzept? Aber dass die Qualität schlecht ist, darüber spricht keiner. Das Finanzierungsmodell ist für diesen Umfang einfach nur frech. Und dann wundert man sich wenn man damit baden geht? Für mich ist das jetzt keine Überraschung.

      • @Pskyrunnen: Warum sollte ich als Kunde/Konsument etwas „aus Unternehmersicht“ sehen??? So ein Blödsinn!

        Das ist genau der Fehler des „echten Applefans“: Er vermischt SEINE Interessen mit den Interessen einer multimilliarden Aktiengesellschaft und hat darum für jeden Mist gaaaanz viel Verständnis…

    • Die Notizen auf dem Server werden gelöscht. Deine Notizen liegen ja trotzdem lokal in der App und du kannst sie daraus jederzeit exportieren auch nachdem die Accounts am Server gelöscht wurden.

  • So ist das mit dem ganzen Cloud-Müll. Man zahlt und zahlt und am Ende werden die Pforten von Heute auf Morgen geschlossen. Bei den einen passt das Businessmodell nicht, bei den anderen eine klare Strategie mit dem Ziel sich aufkaufen zu lassen. Darum bleibt für mich Lokal am sichersten. So spar ich mir monatliche Abos und diese ständigen Wanderschaften von A nach B. Diese ganzen Start-Ups sind einfach nur noch nervig. Erst buhlen sie um unsere Gunst, sobald man dann genug gepusht wurde, lässt man sich von den grossen schlucken. Der dumme bleibt wie immer der Verbraucher. Dankeschön.

    • Gut, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt.

      Dass es Cloud-Angebote gibt, ist gut und schön, denn es mag sicherlich Leute geben, für die sich so etwas rentiert.
      Aber es sollte weiterhin die „lokale Software“ geben anstatt alles in die Cloud zu verlagern. Und das auch bitte ohne monatliche Kosten.

      Ich achte darauf, einmal für eine Software zu zahlen und sie dann benutzen zu können. Sollte es eine Nachfolgerversion geben (z.B. bei Office der Sprung von 2010 auf 2013), dann bin ich bereit, die neue Version ebenfalls zu kaufen.

      Dann bin ich nicht an monatliche Kosten gebunden und bin normalerweise unabhängig von Servern, abgesehen von der einmaligen Aktivierung, die über das Telefon oder über das Internet läuft (zumindest bei Office).

      Wenn ich Apps oder sonstige Software kaufe, die fest an Server gebunden ist, dann habe ich immer im Hinterkopf das Bedenken, was denn passiert, wenn die Software mal eingestellt wird und die Server heruntergefahren werden.

      Bei den heutigen Preisen der Apps (0,99€ bis 5,99€ i.d.R.) kann man das eigentlich vernachlässigen.
      Aber bis man dann eine andere App findet, die genau das gleiche kann..

    • Naja, das Problem sind weniger Cloud-Dienste im speziellen, sondern geschlossene Systeme im Allgemeinen. Wieso setzt dieses Vesper hier auf einen eigenen Cloud-Sync statt einfach das vorhandene Dropbox/iCloud/Box/GDrive/OneDrive … zu nutzen? Und dass man für einen Einmalpreis nicht lebenslang Support liefern kann – ohne letztlich irgendwann in der „Nero-Falle“ zu landen – sollte klar sein.

      Die Lösung sind geschlossene Systeme zu vermeiden. Für Notizen benutze ich Markdown, die über Dropbox gesynct werden. Für jede Plattform gibt es diverse Software, die einfache Plaintext-Dateien anzeigen kann, spezielle Markdown-Apps bieten dann Syntax-Highlightning und Verschlagwortung. Wenn meine Lieblings-App jetzt eingestellt wird/nicht mehr läuft, kann ich ganz einfach und schnell wechseln.

      Der Kollege „Gast“ hat’s auch noch nicht verstanden. Bloß weil man sich Office Standalone kauft, wird das Problem nur verschoben, nicht gelöst. Irgendwann kann man die Software nicht mehr aktivieren, sie startet nicht mehr, kann keine neuen Dateien öffnen, hat schwere Sicherheitslücken … Open Office oder eine andere größere Open-Source-Lösung würde hier helfen. Offene Dateiformate auch.

      Aber manchmal geht das eben auch nicht.

  • Auch wenn John Gruber beteiligt war, ist das eigentlich ein privates Projekt des Omni-Programmierers Brent Simmons, der in seinem Blog inessential.com ein paar mehr Informationen dazu gibt.

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