Apple Reference Image
Apple Reference Image: Deutschland bekommt nur die halbe Funktion
Apple hat mit dem iPhone 18 Pro eine neue Funktion vorgestellt, mit der sich die Echtheit von Kameraaufnahmen nachträglich überprüfen lassen soll. Auf „Apple Reference Image“ waren wir bereits im August in einer Vorabversion von iOS 27 gestoßen. Jetzt steht allerdings fest: Nutzer in Deutschland und der übrigen Europäischen Union können den neuen Referenzmodus zum Verkaufsstart nicht für eigene Aufnahmen verwenden.
Apple Reference Image setzt auf einen neuen Sensor in der Hauptkamera des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Dieser kann die vom Sensor erfassten Bildinformationen bereits bei der Aufnahme auf Pixelebene signieren. Fotografiert man im speziellen Referenzmodus, werden die signierten Sensordaten anschließend über Apples Private Cloud Compute verarbeitet.
Daraus entsteht ein unveränderliches Referenzbild, das Apple mit einem digitalen Negativ vergleicht. Dieses lässt sich in der Fotos-App neben einer später bearbeiteten Fassung anzeigen. So soll nachvollziehbar bleiben, was sich zum Zeitpunkt der Aufnahme tatsächlich vor der Kamera befand und welche Veränderungen anschließend vorgenommen wurden.
In der EU nur ansehen, nicht aufnehmen
Für Nutzer innerhalb der Europäischen Union gilt zunächst jedoch eine entscheidende Einschränkung. Apple bestätigt im Kleingedruckten seiner Produktankündigung, dass die Aufnahme von Apple Reference Images mit dem iPhone 18 Pro hier zum Start nicht verfügbar sein wird.
Komplett ausgesperrt werden europäische Nutzer allerdings nicht. Mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 lassen sich entsprechende Referenzbilder weiterhin verarbeiten und anzeigen. Wer beispielsweise eine außerhalb der EU erstellte Aufnahme erhält, kann deren hinterlegtes Referenzbild also überprüfen. Apple stellt zudem Programmierschnittstellen bereit, über die auch Drittanbieter-Apps die Referenzbilder darstellen können.
Apple nennt keinen Grund
Ungewöhnlich ist die Begründung beziehungsweise deren Fehlen. Auch in China steht Apple Reference Image zum Start nicht zur Verfügung. Dort verweist Apple ausdrücklich auf regulatorische Anforderungen. Bei der Einschränkung innerhalb der Europäischen Union nennt das Unternehmen dagegen keinen Grund und spricht lediglich davon, dass die Aufnahmefunktion „zum Start“ nicht angeboten wird.
Die Formulierung lässt zumindest die Möglichkeit offen, dass Apple die Funktion später auch in der EU freischaltet. Einen Termin dafür gibt es bislang nicht.
Parallel will Apple die Kennzeichnung bearbeiteter Bilder weiter ausbauen. Noch in diesem Jahr soll Unterstützung für Googles SynthID folgen. Der unsichtbare Herkunftsnachweis soll bei einem Großteil der mit Apples Werkzeugen bearbeiteten beziehungsweise KI-generierten Bilder hinterlegt werden. Reference Image verfolgt dagegen den umgekehrten Ansatz und soll nachweisen, was die Kamera ursprünglich tatsächlich gesehen hat.


Ich gehe davon aus, dass das mit dem gesamten Siri AI Ausschluss auf EU Geräten zusammenhängt
Frag mich eher warum es dafür neue Hardware braucht ? vermutlich wird das mit dem ProMode bei der Kamera auch so sein. Histogramm anzeigen lassen brauchst mindestens nen A20 Pro. Das meine DSLR aus 2008 mit 1% der Rechenleistung das auch hinbekommt ist unmöglich.