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Buchungen gegen Kreditrahmen

Apple Pay: Debitkarte der Volksbank sorgt für SCHUFA-Eintrag

117 Kommentare 117

Wir haben das Thema „Mastercard Debitkarte“ im Zusammenhang mit dem Apple-Pay-Start der Volksbanken bereits im April angeschnitten und, einen Monat später, im Mai noch mal vertieft.

Volksbanken Apple Pay Mastercard Debit

Vor allem die Tatsache, dass das Angebot nicht bundesweit ausgerollt wurde, sondern die Entscheidung eine „Mastercard Debitkarte“ als Alternative zur Nutzung einer Kreditkarte mit Apple Pay anzubieten im Verantwortungsbereich einzelner Volksbanken lag, sorgte für viele offene Fragen.

Nach guten zwei Monaten im Markt wollen wir jetzt noch mal nachlegen und auf eine Besonderheit der virtuellen Karte hinweisen, die wohl nur wenige Anwender auf dem Schirm haben: Kunden der genossenschaftlichen Geldinstitute, die sich von ihrer Banking-App ein virtuelle Debitkarte zur Nutzung mit Apple Pay ausstellen lassen erhalten einen SCHUFA-Eintrag zu einer Kreditkarte.

Ob bzw. wie scoringrelevant dieser ausfällt, dürfte sich von Fall zu Fall erheblich unterscheiden, fest steht jedoch: Anders als bei „echten“ Debitkarten wird die „Mastercard Debitkarte“ hinter den Kulissen wie eine reguläre Kreditkarte behandelt.

Dass es sich dabei nicht um ein Versehen, sondern um das erwartete Verhalten handelt, bestätigt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken gegenüber ifun.de auf Nachfrage.

So erklärt eine Sprecherin des BVR:

Die virtuelle Mastercard Debit ist ein Kartenprodukt von Mastercard. Der Unterschied zur Kreditkarte liegt bei einer Debitkarte vor allem in der höheren Häufigkeit der Abrechnung. Die virtuelle Mastercard Debitkarte wird nicht am Konto, sondern gegen ein Kartenlimit autorisiert, somit besteht auch bei der Abrechnung Direct Debit ein Kreditrahmen.

Lediglich Prepaid-Karten müssen nicht an die Schufa gemeldet werden, weil sie kein kreditorisches Risiko für die Bank darstellen. Alle anderen Karten (Charge Card, Direct Debit Card oder Revolving Credit) werden der Schufa gemeldet.

Die Schufa unterscheidet hier nicht zwischen den unterschiedlichen Kartentypen, obwohl diese ein unterschiedliches Verschuldungsrisiko mit sich bringen. […]

Somit bleibt unklar inwieweit sich die Erstellung der Karte auf den persönlichen SCHUFA-Score auswirkt. Die Information, dass die SCHUFA die „Mastercard Debitkarte“ jedoch als Faktor in ihre Scoringbewertungen einbezieht, sollte man vor App-Bestellung des durchaus praktischen Zahlungsmittels jedoch im Hinterkopf haben.

Mit Dank an Karim!

Mittwoch, 08. Jul 2020, 10:29 Uhr — Nicolas
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  • Oha. Ja, das wusste ich nicht. Und meine Stirn runzelt sich gerade…

    • Ein Merkmal Kreditkarte ist bei der Schufa ein Positivmerkmal, weil der Kunde kreditwürdig ist. Das sollte damit beim Scoring eher positiv ausfallen.

      • Und wie verhält es sich, wenn man dann zwei Kreditkarten hat? Keiner weiß es und keiner kann es nachvollziehen….

      • Da ich schon eine Kreditkarte hatte und das nun so gehandelt wird, habe ich nun 3 Kreditkarten laufen. 2 Girokonten per ApplePay umgestellt und das hieße ja nun das ich 3 Kreditkarten laufen habe…. Mir ist da nicht ganz wohl dabei.

      • Also ich habe 4 oder 5 Kreditkarten, 4 Girokonten und mein Score ist letzte Woche bei über 96% gewesen.. von daher, denke ich, hängt alles davon ab, wie gut ihr eure Kredite abbezahlt. Negativ wird es vor allem, wenn man in Zahlungsverzug kommt.

  • Wird dann bei der Commerzbank auch so sein?

  • Die Begründung ist ja mal völliger Schwachsinn.

    Demnach müsste auch die girocard (und das Maestro Co-Branding) der Schufa gemeldet werden.

    Vor allem MÜSSEN ist sowieso falsch, selbst bei einer Kreditkarte. Keine Bank muss überhaupt mit der Schufa zusammen arbeiten.

    • Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…

      Jedes Konto und jede Karte wird bei der Schufa gemeldet. Wie man so etwas als normal denkender Mensch nicht auf dem Schirm haben kann, ist mir nicht wirklich klar.

      Und „müssen“ ist relativ, denn mangels alternativer Anbieter ist die Schufa für Kreditunternehmen quasi Standard. Und nur so können die Banken den hohen Anforderungen der aufsichtsrechtlich relevanten MaRisk gerecht werden.

      • @Bahlsen

        „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…“

        Dann gehe doch mit gutem Beispiel voran.

        „Jedes Konto und jede Karte wird bei der Schufa gemeldet. Wie man so etwas als normal denkender Mensch nicht auf dem Schirm haben kann, ist mir nicht wirklich klar.“

        Absoluter Schwachsinn.
        Mein N26 Konto ist der Schufa gemeldet, meine N26 Mastercard Debit nicht.
        Mein Berliner Sparkassen Konto (via yomo) ist der Schufa gemeldet, meine girocard nicht.
        Mein boon Planet ist nicht der Schufa gemeldet, meine boon Planet Mastercard Debit ebenfalls nicht.

        Es gibt auch Sparkassen die nicht mit der Schufa zusammen arbeiten, zum Beispie Paderborn.

        Und natürlich gibt es noch einige Schufa-Alternativen. Bürgel z.b.

        Und um dich mal zu zitieren „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…“

      • Herr Bahlsen,
        sie sollten bei den Keksen bleiben.
        Die Aussage stimmt schon – man muss es nicht melden.

        Gruß
        Jemand der davon Ahnung hat.

      • Das solltest du dir selbst vielleicht mal öfter sagen. Die Sparkasse arbeitet nicht mit der Schufa zusammen! Da kannst du dir 3 Kreditkarten beantragen und wirst online im Schufaverzeichnis keinen Eintrag finden – wetten?
        Wurde mir sogar von meiner Sparkasse so bestätigt, kann aber auch jeder, der scheinbar etwas heller im Oberstübchen ist als du, auch selber nachschauen.

      • Ich habe auch nicht gesagt, dass es ein „Muss“ ist, sondern die Schufa der Quasi-Standard ist. Mehr nicht…

      • Entschuldigung „die Sparkasse“ gibt es nicht. Jede Sparkasse ist eigenständig und kann selbst entscheiden. Die meisten arbeiten mit der Schufa zusammen, wer anderes behauptet… naja, dazu hatte ich mich geäußert. ;-)

      • @Bahlsen: Es steht jeder Bank oder jedem Kreditinstitut frei mit der Schufa zusammenzuarbeiten. Es „muss“ keiner mit der Schufa arbeiten.

      • @Bahlsen

        „Jedes Konto und jede Karte wird bei der Schufa gemeldet. Wie man so etwas als normal denkender Mensch nicht auf dem Schirm haben kann, ist mir nicht wirklich klar.“

        Allein diese Aussage ist komplett falsch.

      • Nun ja, es ist handelt sich bei ihren Karten ja auch um Debit-Karten oder Guthabenkonten, die nicht gemeldet werden – warum auch? Die Karten oder Konten sind kein Risiko.
        Insoweit müsste ich meine Aussage etwas ändern: jedes Konto mit Kontokorrentrahmen und jede Kredit-Karte wird der Schufa regelmäßig gemeldet.

      • @Bahlsen

        Auch dies stimmt nicht, dazu geht es hier ja vor allem um eben eine Debit-Karte, die eben der Schufa gemeldet wird.

      • Geh bitte voran und „einfach mal die… halten!“

        Du gibst so einen Müll und so viele Falschinfos von dir! Ich bin in der Branche tätig und NIEMAND muss der Schufa etwas melden, selbst wenn es der „Standard“ ist! Zudem muss keine Bank JEDE Karte melden! Selbst jene mit Kreditrahmen müssen sie nicht melden, es ist schlicht ihnen überlassen! Debitkarten werden zu 95% NICHT gemeldet! Die Volksbank gehört wohl zu den 5% der typisch deutschen KMU… warum KMU? Weil so ein Verhalten einfach unnötig ist und ein Risiko für den Nutzer bedeutet! Warum? Weil niemand weiß, wie die ekelhafte Schufa das beurteilt…

      • An alle mal zur Erklärung:

        Auch eine Debit-Kreditkarte bucht erstmal gegen den „Kreditrahmen“ der Karte, bucht aber eben schneller vom Girokonto ab. Die Abrechnung läuft also schneller als bei einer normalen Kreditkarte.

        Trotz allem: die Karte hat einen – für den Kunden unsichtbaren – Kreditrahmen und word somit an die Schufa gemeldet.

      • Soweit ich weiß gibt es hier auch einen Unterschied zwischen Visa und Mastercard. Um es mal ganz kompliziert zu machen ;)

      • Ach du Heiliger Mist, das wird ja langsam peinlich Herr Bahlsen. Da will man mal klugscheissen und widerspricht sich mit 2 eigenen Kommentaren vollständig. „Jedes Konto und jede Karte wird bei der Schufa gemeldet.“

        Plötzlich wird daraus: „Jede Sparkasse ist eigenständig und kann selbst entscheiden.“

        Was denn nun? Sie müssen sich schon entscheiden, was sie überhaupt von sich geben wollen. Eine KREDITKARTE der Sparkasse Wiedenbrück wird NICHT in die Schufa aufgenommen. Damit ist der BEWEIS erbracht, dass nicht jede KREDITKARTE der Schufa gemeldet werden muss.

      • @visitor

        Diesen „unsichtbaren Kreditrahmen“ gibt es auch bei einer girocard, daher kein Argument für die Eintragung.

    • @Bahlsen

      „Jedes Konto und jede Karte wird bei der Schufa gemeldet. Wie man so etwas als normal denkender Mensch nicht auf dem Schirm haben kann, ist mir nicht wirklich klar.“

      Allein diese Aussage ist komplett falsch.

  • Ich habe meine virtuelle Karte wieder deaktiviert und aus Wallet entfernt.
    3 von 5 Bezahlvorgänge wurden abgelehnt und das bei verschiedenen Discountern.
    Ist mittlerweile nervig

    • Hatte ich noch nie bei Apple Pay. Vielleicht mal den Kontostand überprüfen

    • Das passiert wenn die generell keine Kreditkarten annehmen. Nichts anderes macht ja Apple Pay – die Kreditkartendaten übertragen.
      Liegt also nicht an der Karte…

    • hm, sehr eigenartig!
      Benutze zwei, noch nie ein Problem gehabt.
      Hast du auch eine richtige KK oder doch nur eine Debitkarte, auf der Knete am Konto sein muss?
      Denn nicht umsonst heisst es „Kredit“ Karte, mit der man Miese machen kann in unterschiedlichen Höhen.

    • Mich würden mal die Namen der Discounter interessieren.

    • Danke für die netten Anworten.
      Kontostand ist selbstverständlich da.
      Ich wechsel dann am gleichen Terminal eine andere Apple Pay Karte (ING oder Hanseatic) und diese funktionieren einwandfrei.
      Komischerweise geht die Voba Karte einen Tag später wieder.
      Ist auch egal bei welchen Discouter ( L+++, A+++, N+++ , K++++, R+++)

      • Hast du vielleicht ein zu niedriges Karten-/Tageslimit gesetzt und das am jeweiligen Tag überschritten? Wäre zumindest eine Erklärung, wenn es dann am nächsten Tag wieder funktioniert.

    • bei mir genau 2 von ca. 100 vorgängen. Beim Bäcker und beim Optiker. Beide haben mir bestätigt, das sie kreditkarten extra gesperrt haben.

    • Kann ich bestätigen. Nutze Apple Pay bei mehreren Anbietern (VoBa, Commerzbank, comdirect) und hatte bisher nie Probleme. Gestern das erste Mal eine Ablehnung bei Rewe – und das obwohl ich dort in den vergangenen Wochen / Monaten bereits x-mal mit Apple Pay (auch und gerade über die virtuelle Debitcard der Volksbank) bezahlt habe. Mit der Commerzbank-Karte ging es problemlos.

    • Tja, jetzt geht es mir ebenso. Volksbank Debitkarte (ApplePay) wird abgelehnt. Bei Rewe, Kaufland, Aldi, Lidl, egal wo. Versteh es nicht, denn Anfangs hat es wunderbar geklappt. So aber ist es völlig nutzlos geworden.
      Hat da jemand schon eine Erklärung, warum das plötzlich nicht mehr geht?

  • Achtung: Die SCHUFA wird allgemein sehr negativ gesehen. Dabei sind über 80 % der Merkmale bei der SCHUFA positiv!
    Ein SCHUFA-Eintrag ist nicht grundsätzlich schlecht. So bescheinigt die Ausgabe einer Kreditkarte zunächst mal, dass man als kreditwürdig eingeschätzt wird.
    Natürlich kann man es auch da übertreiben und sich mit vielen Kreditkarten ausstatten. Dann dreht die Bewertung des Merkmals auch mal ins Negative.

    • Eben, und wenn unlogischerweise Debit-Karten eingetragen werden, hat man doch recht zügig sehr viele Kreditkarten in der Schufa stehen.

      Auch wenn der Weg der Volksbank, meines Wissens, noch einmalig in der Branche ist.

    • Alle meine Merkmale in der Schufa sind positiv, also zumindest in dem Sinne, dass ich noch einen Kredit zu spät zurückgezahlt habe oder so. Trotzdem, ich beobachte meine Scorings (gibt ja zig Branchen-Scores) schon seit vielen Jahren und meine Erfahrung war eigentlich immer nur, dass weniger Einträge bessere Scores bedeuten und umgekehrt. Es kann ja sein, dass dahinter ganz tolle Rechenmodelle stehen, aber wenn am Ende rauskommt, dass Marie Lieschen, 18 Jahre, mit einem Girokonto und sonst nix nahezu perfekte Scores kriegt, aber man mit ein paar Kreditkarten, Rahmenkrediten, mehreren Telefon-, Internetverträgen etc. bei denen es über Jahrzehnte nie ein einziges Problem gab dann schlechter bewertet wird, sind mir die Rechenmodelle egal. Mein Takeaway davon ist dann einfach: Möglichst wenig in der Schufa und nach Möglichkeit alles schnell löschen lassen, auch wenn die beteuern, dass ja „ein abbezahlter Kredit ja durchaus positiv sein kann“. Ja, vielleicht bei meinem nicht-existenten FICO-Score. Anscheinend aber nicht bei der Schufa.

      • Soweit ich Infos und Aussagen von der Schufa-Hotline zusammengetragen und verstanden habe (mich haben auch die Details zum Scoring brennend interessiert) ist vor allem (negative) persönliche Einträge relevant – und die stehen im Textteil ganz hinten.
        Das Scoring ist KEINE persönliche Einschätzung seitens der SCHUFA. Denn in die verschiedenen Scoring-Punkte (gibt ja viele Kategorien) resultieren nur zum kleinen Teil von persönlichen Daten – viel mehr werden Erfahrungen der Altersschicht, Wohnortes etc. herangezogen. Und da Leute zwischen 25/30-40 Jahre wohl viel öfter ihre Kredite nicht (rechtzeitig) zahlen und es zu Ausfällen kommt, wird das Scoring (deutlich) schlechter. Und somit ist es auch klar dass „mein“ Score Anfang 20 Top war und als ich mit ca. 30 Jahren wieder abgefragt hatte es deutlich schlechter stand (habe meine Raten immer pünktlich gezahlt).
        Von daher mein Tipp: nicht zu sehr vom Score auf persönliche Einschätzung schließen.

      • Gut das zeigt doch aber nur wie sinnlos das Ganze ist.

  • verstehe diesen ganzen Schufa Mist garnicht

    sollen sie doch scoren was sie wollen,
    am Ende sind es doch die Banken, die einem ständig einen Kredit aufquatschen wollen

    • Denke ich genauso, zumal man diesen Verein hätte längst verbieten sollen?

    • Negativer Eintrag oder schlechter Score und du bekommst keinen Kredit, das ist das Spiel

      • Wenn man nie im Leben einen Kredit gebraucht hat, braucht man dieses Spiel nicht mitmachen.
        Vielleicht mit Ausnahme einer Hypothek für ein Haus.

      • Die letzte Bankenkrise kam ja, weil die Millionen von Kredite an Leute gegeben haben, die nicht kreditwürdig waren, weil die Provisionen so verlockend waren und sie Kennziffern schaffen mussten. Ich erinnere mich noch, wie ich in der Post ein Paket abholen wollte und die Frau noch fragte, ob ich Interesse an einem Kredit hätte :-D

        Heute ist das Geld immer noch billig und Kredit werden werden einfach gegeben.

        So weit kann es mit dem „furchtbaren“ Schufa-Score also nicht sein. Da muss man sich schon ganz schön was leisten, damit man keinen Kredit bekommt.

    • Der Grundgedanke der Schufa ist an sich ja nicht verkehrt: Unternehmen bei Geschäften abzusichern. Ich finde es allerdings verkehrt, dass die Berechnung des Scores nicht offen gelegt wird. Somit kann man nur mutmaßen, welcher Eintrag sich wie (stark) auswirkt.
      Es geht aber nicht nur um Kredite: angenommen Du hast einen negativen Score, versuch mal ein Bankkonto zu eröffnen, einen Mobilfunkvertrag abzuschließen oder einfach eine neue Wohnung zu mieten. Kannste alles vergessen.

  • N26 und o2Banking meldet auch an die Schufa. Tomorrow nicht.

  • Ah dann kann ich mir der Debit nicht so viel einkaufen wie mit der Girocard. Habe ich auch noch nicht gewusst. Ich kann mit meiner Girocard pro Tag 5000 € in Geschäften ausgeben, vorausgesetzt das Konto ist gedeckt. Die Debit Mastercard wird wohl nicht so viel hergeben. Dachte bisher, es wird wie die Girocard gehandhabt. Danke für die Info.

    • Ja, definitiv mal ein Vorteil für die Girocard. Welch seltene Ausnahme ^^ aber tatsächlich wichtig zu wissen, kauft man mal teuer bei Mediamarkt & Co. ein. Meine richtige Kreditkarte (VISA) gibt mir maximal nur 1500 €X wie es mit meiner Debit Mastercard ist, muss ich noch in Erfahrung bringen.

    • 500€ Limit ist voreingestellt, lässt sich aber wohl bei der Bank erhöhen.

      • Jahha, aber auch nur wenn die Bank das will…
        Meine VB (GÖPPINGEN!!) war anfänglich zu blöd die Debit rauszugeben, dann, nachdem sie sich endlich Monate später dazu bequemt haben, erfahre ich dass sie intern entschieden haben das Limit nicht zu erhöhen (also nicht nur meines sondern generell bei der Debit)…
        BOAH 2020, echt ey!

  • Man sollte mal eine Schufaauskunft einholen kann man Online mache da wird sich mancher wundern was da alles drin steht und wieviel Leichen drin sind Habe das gemacht und ich hatte 4 Einträge von Sachen die über zwei Jahre alt waren

  • Und wen genau wundert das jetzt? So gut wie jede Kreditkarte und EC-Karte wird bei der Schufa eingetragen. Das ist völlig normal. Nur Guthaben-Konten wie beispielsweise ein Depotkonto werden nicht bei der Schufa gemeldet.

    • Bei Kreditkarten ist dies durchaus üblich, bei Debit Karten wie der girocard (ec heißt die Karte seit 13 Jahren nicht mehr) ist dies absolut unüblich.

      Also ja, die Eintragung sollte einen wundern.

  • Eine Mastercard Debitcard IST eine Kreditkarte. Die Verwirrung kommt wohl daher, dass die deutsche Eigenart Girocard auch als Debitcard bezeichnet wird. Tatsächlich gibt es aber Kreditkarten und es gibt die Girocard – das sind unterschiedliche Welten. Debitcard sagt in dem Fall nur etwas über die Art der Abrechnung (sofort und nicht erst am Monatsende) und nichts über das technische System.

    • Nein.

      Eine Mastercard Debit Karte ist eine Debit Karte.
      Eine Mastercard Credit ist, wie der Name schon sagt, eine Kreditkarte.

      Diese werden auch jeweils als Debit oder Credit gechipt.

      Die girocard ist ebenfalls eine Debit Karte. Aber Debit Karten gibt es eben nicht nur von girocard, sondern eben auch von Visa (unter Vpay und Visa Brand) und auch von Mastercard (unter Maestro und Mastercard Brand).

      Allerdings sind viele Kreditkarten in Deutschland sogenannte Charge-Karten, die einmal komplett im Monat abgerechnet werden. Eine „richtige“ Kreditkarte untersützt Ratenzahlung. Aber sowohl Charge als auch Kreditkarten, werden Credit gechipt und sind dementsprechend beschriftet.

      Was es auch noch zusätzlich gibt sind eben Prepaid und Commercial (für Geschäftskunden) Karten.

      • Und dann stellt die INGDiBa alle vorhandenen Mastercard-Kreditkarten auf Debitkarten um ohne das man mitreden darf – da Check mal einer noch durch.

      • Wie bereits mehrfach geschrieben, ist die Mastercard Debit (MCD) der Art nach eine Kreditkarte, da gegen ein voreingestelltes Limit autorisiert wird. Damit sind insbesondere ecommerce-Zahlungen möglich, die mit einer normalen Girocard eben nicht möglich sind.
        Und ja, es kann sein, dass die Höhe des Zahlungsumfangs einer Girocard höher ist als das Limit einer MCD. Allerdings wird bei der Girocard eben am Konto autorisiert und nur bei Deckung geht die Transaktion durch (und kann dann i.d.R. auch nicht rückverrechnet werden).
        Da die Belastung der Zahlungen mit der MDC – wie auch mit jeder anderen Kreditkarte – eben erst zeitversetzt am Girokonto verbucht werden, ist das Risiko der nicht vorhandenen Kontodeckung deutlich größer und verbleibt bei der kartenausgebenden Bank/ Sparkasse.
        Um dieses Risiko zu minimieren, wird bei der Ausgabe von Kreditlinien gleich welcher Art, häufig auf die Schufa (oder Bürgel oder Creditreform oder …) zurückgegriffen. Ob und wenn ja in welchem Umfang dies geschieht, entscheidet jedes KI für sich.
        Eine „normale“ Kreditkarte hat keine Ratenzahlungsfunktion, dies ist eine Funktionalität der Revolving Credit Card.

  • Wenn man sich nichts zu schulden kommen lässt, sollte das doch kein Problem sein oder?
    Kredit, Kunde bei 3 Banken und 2 Debit-Kreditkarten von 2 Banken und Score ist trotzdem i.O. ….

  • @Hubert, das Kartenlimit bei jeder Karte ist auch vom regelmäßigen Einkommen abhängig bzw. dem was man mit der Bank individuell vereinbart hat.

    • Nur bei Kreditkarten, nicht bei einer Girocard. Mit der Girocard kann man immer ausgeben, was auf dem Konto ist + evtl. vorhandenen Dispo. Es gibt nur Limits von der Bank selbst, was die Bargeldverfügung am Automaten und das bezahlen mit der Girocard im Geschäft angeht. Diese Limits sind von Kunden nicht zu ändern, unterscheiden sich aber von Institut zu Institut.

      • Da habe ich von Kunden aber gehört dass es da teilweise eine individuelle Vereinbarung gibt

  • Mit iOS 14 funktioniert Apple Pay übrigens nicht mehr nur mit NFC sondern auch, optional, per QR-Code. Kann praktisch sein, fällt das Lesegerät mal aus oder hat der Händler noch keins mit NFC verbaut.

  • Ich bin Kunde der BBBank und habe diese besagte debit card. Was mich viel mehr stört ist das der Verfügungsrahmen auf 500 EUR im Monat begrenzt ist und auch nicht erhöht werden kann. Man hat auch keine Möglichkeit festzustellen wie hoch der noch zur Verfügung stehende Betrag ist. Ist mir schon bei Edeka passiert das die Zahlung abgelehnt wurde weil die 500 EUR im Monat überschritten waren.

    • Das stimmt so nicht. Jede Voba kann den Verfügungsrahmen ändern. 500,- Euro ist erstmal die default Einstellung. Entweder haben die Dich abgebügelt oder Dein Ansprechpartner hatte keine Ahnung, sorry.

      VG

      • Bringt nix wenn die Bank vor Ort (bei mir so passiert) entscheidet die Limits der Debit (nicht nur von mir, generell) nicht zu erhöhen, aus welchem Grund auch immer….

    • Hab mir gerade nochmal die FAQ angeschaut.
      ===================
      Kann das voreingestellte Standardlimit bankindividuell angepasst werden? Das vorgesehene Standardlimit von 500 Euro täglich und monatlich kann analog wie für die DirectCard bei der VR Payment in KKV über eine Parameteränderung bankindividuell angepasst werden (vgl. C+P direkt cards 01/2020).
      =====================

      VG

  • Also die Begründung der Pressestelle scheint mir schlüssig.

    Ich frage mich nur, warum die Auflistung in der Schufa einigen Lesern hier so viele Kopfschmerzen bereitet.
    So weit ich das System verstanden habe, sind mehrere Konten und Karten kein Problem, so lange sie nicht überzogen werden. Schließlich geht es darum, Risiken einschätzen zu können.

    Zahlt immer brav eure (Kreditkartenab-)Rechnungen und überzieht eure Konten nicht, dann sollte alles in Butter sein.

    Mehrere Konten (und entsprechend auch mehrere Karten) sind besonders bei Vermögenden wegen der Deckelung der Einlagensicherung auf 100.000 € Gang und Gäbe.

    • Keiner weiß genau wie der Score bei der Schufa berechnet wird, da Schufa dies eben nicht bekannt gibt.

      Man geht allerdings durchaus davon aus, dass vor allem mehrere Kreditkarten durchaus einen negativen Einluss haben könnte. Da die Schufa ja davon ausgehen kann, dass alle Kreditkarten voll belastet sind.

      Und wenn jede 0815 Debit Karte als Kreditkarte gemeldet wird, häuft man diese durchaus bei der Schufa.

  • Also wahrscheinlich machen die Volksbanken das dann so wie bei der Consors Finanz-„Kreditkarte“. Geben dir eine Kreditlinie, aber zum Ausgeben ne Debit-Karte. Ist ja an sich auch legitim, aber ich glaube die meisten Kunden hätten erwartet, dass die Debit-Karte an den Kontostand geknüpft ist, und nicht an eine (laut den Kommentaren hier nur 500 Euro umfassende) Kreditlinie. Damit ist dann theoretisch auch der Schufa-Eintrag gerechtfertigt, aber auch nur, weil die Umsetzung kagge ist. Wieso schaffen es denn andere Banken, dass die Mastercard Debit quasi direkt vom Kontostand abbucht, und man auch immer so viel ausgeben kann, wie auf dem Konto ist? Mit nur 500 Euro hat man im Alltag doch ziemlich schnell Probleme. Manche Leute sparen auch mal ein bisschen Geld und wollen dann davon eine größere Anschaffung machen. Bei einer Debit-Karte sollte das eigentlich kein Problem sein. Also Schwachsinn meiner Ansicht nach, dass da eine Kreditlinie „mitgeliefert“ wurde, obwohl man ja eigentlich nur die Karte haben will.

  • Was ist eigentlich der Grund für den Aufreger Schufa?

    Um meinen Schufa Score habe ich mich noch nie gekümmert. Und ich habe auch erst einmal in den letzten 50 Jahren meinen Schufa Eintrag aus purer Neugier abgerufen. gebraucht habe ich ihn noch nie.

    Was ist also der Grund, dass viele hier sich so darüber echauffieren, wenn eine „Kredit“-karte im Schufa-Eintrag erscheint?

    • weil eine debit-karte kein kredit ist und in der schufa nix zu suchen hat. deswegen heist es debit-karte. ich habe schon eine ratenzahlung abgelehnt bekommen, wegen falscher einträge in der schufa.

      • Wegen negativem Eintrag im Textteil (=persönlich) oder wegen schlechtem Score-Wert (= allgemein, eher nicht persönlich)?

      • Danke, aber die Antwort geht an meiner Frage vorbei. Den Unterschied zwischen Kredit- und Debit-Karte habe ich schon verstanden. (Weswegen ich „Kredit“-Karte geschrieben hatte)
        Ich wollte eher wissen, was an Schufa generell so wichtig ist. Mir ist es wie gesagt in Jahrzehnten noch nicht als irgendwie wichtig erschienen.

      • @scio: Wenn du z.b. ein Haus baust und dafür ein Hypothekendarlehen aufnimmst. Dann spielt der Score eine Rolle, wie gut oder wie schlecht die Hypothekenzinsen sind. Und bei dieser Größenordnung machen bei der Zinssumme auch die Stellen nach dem Komma etwas aus. Und oft auch welche Nachkommastelle nach der 99 beim score steht ;-)

  • Jedem das seine…
    Sich deshalb so aufzuregen zeigt mir die „Not“ und das Mitteilungsbedürfnis der heutigen Generation…
    Wenn es euch nicht passt, dann gent zu einer anderen Bank oder informiert euch besser als später über diverse SM-Kanäle rum zu heulen!
    Es ist eben heutzutage einfacher auf einen Knopf zu drücken als die Courage zu haben, mal nachzufragen.

  • Dkb Bank macht das auch und meldet nicht nur die KK sondern auch den möglichen Kreditrahmen an die Schufa.
    Meine Comdirect meldet nur Konto und KK, wie es auch sein sollte.

  • Meine Bank wollte auch keine Schufa abfragen. Sie kennt mein Geldeingang und mein Depot.

  • GiraffeMitWaffe

    Schufa Score verbessert sich weil eine Kreditkarte ein Positiv-Merkmal ist. (Bin Banker)

    • Für mich klingt das jetzt irgendwie plausibel. Meine Bank bietet bei meinem Kontomodell automatisch zwei Kreditkarten (Mastercard und Visa) an. Laut vieler Vorschreiber würden sie mit diesem Modell ja quasi absichtlich den Score ihrer Kunden mit diesem Kontomodell verschlechtern. Dazu habe ich noch die Amazon Visa-Kreditkarte, und ich hätte gedacht, mit 3 Kreditkarten (also Karten mit monatlicher Abrechnung über das Girokonto) eher unterdurchschnittlich ausgestattet zu sein.

  • Habe die Mastercard jetzt auch einen Monat. Bei mir ist ebenfalls kein Eintrag vorhanden.

  • Grundsätzlich ist ein Eintrag in der Schufa nicht gleich ein negativer Eintrag, der das Scoring verschlechtert. Verschlechtern kann man das Scoring z.B. wenn man dauernd Kreditanfragen bei Anbietern startet, die die Schufa abfragen (Check 24 meines Wissens z.B.), oder wenn man etwas nicht bezahlt.(Logisch ;-) )

    Eingetragen werden üblicherweise nur Dinge, die einen Kreditrahmen beinhalten oder ihn ermöglichen. Das Kontokorrentkonto wird auch nur deshalb eintragen, weil man ggf. einen Dispositionkredit wünscht oder sich die Option eines Überziehungskredits offen halten will. Wenn man generell kein „Minus“ auf dem Konto haben möchte, geht die Eröffnung eines Kontokorrentkontos auch ohne Schufa-Anfrage und Meldung des Kontos. Früher war das anders, aber heute ist es für eine Bank schon fast unmöglich einfach die Kontoeröffnung abzulehnen.

    Die entscheide Frage ist, ob man eine Debit-Karte mit einem Verfügungsrahmen hat? Die Sonderbedingungen geben diese Option frei und man müsste den in der VR-Banking App auch sehen. Wenn es den gibt, dann gibt es faktisch so etwas wie einen Dispo. Bei den Karten gibt es meist ein Spiegelkonto, mit dem die Umsätze der Karte verrechnet werden und das könnte dann ins „Minus“ gehen. Mein Volksbank hat diese Form der Karten nicht, deshalb kann ich hier nicht mit Bestimmtheit sagen, wie die Zahlungen abgewickelt werden.

    Warum können mehrere Kreditkarte aber trotzdem doof in der Schufa sein? Wenn man eine Rahmen erhält, so wird dieser eingetragen, das war im übrigen früher bei der IKEA Family Card auch so (Da war sie noch gleichzeitig eine Kreditkarte), und damit steigen mögliche Verpflichtungen. Einige Anbieter im Konsumkreditbereich rechnen diese Eventuellverbindlichkeiten mit ein und wenn man da 3-4 Kreditkarte drinstehen hat oder zusätzlich andere Finanzrahmen hat, die man mit der 0%-Finanzierung „geschenkt“ bekommen hat, dann kann es zu einer Kreditablehnung führen. Das sind aber meist systemgestützte Kreditanfragen und dann muss es zusätzlich im Rahmen der Haushaltsrechnung auch eng werden.

    Ich habe noch nie eine Baufinanzierung auf Grund einer oder zwei Kreditkarten in der Schufa abgelehnt und auch der Schufa-Score spielt im Antragsrating nur einen kleinen Faktor mit hinein. Somit ist auch die Chance nur am Schufa-Score die Konditionen zu verschlechtern eher unwahrscheinlich. Dafür müsste das Gesamtbild, wie Haushaltsrechnung in Kombination mit Vermögenswert , Schuldpositionen und Sicherheiten in Bezug auf die Baufinanzierung nicht passen.

  • Es ist das perfekte Beispiel für eine grottige IT und Umsetzung der alten Bauernbank. Eine Debit Karte sollte niemals in der Schufa auftauchen, vor allem wenn sowas ohne Vorwarnung geschieht. Das haben Deutsche Bank & Commerzbank besser gelöst… die Visa der ING steht und stand auch nie in der Schufa.

    • Was heißt ohne Vorwarnung? Man hat doch sein Einverständnis gegeben, bei der Bestellung? Der Unterschied zu N26 liegt nur daran, dass das Girokonto auch gleichzeitig das Spiegelkonto der Debitkarte ist. Die sofortige Buchung die du siehst, ist meines Erachtens, erstmal nur die Autorisierung der Zahlung. Die Buchung ersetzt das dann später. Die Schufa-Abfrage passiert also nur für das Girokonto, weil das ja faktisch durch nachbelastete Gebühren ins Minus gehen kann und eine zweite Meldung für das Spiegelkonto nicht notwendig ist.

    • Warum die Panik, ist doch ein Positivmerkmal. Man muss es aus Sicht der Banken sehen, bzw. den anderen Nutzern der SCHUFA. Bank A prüft die Bonität des Kunden und entscheidet dann über automatisierte Prozesse, dass der Kunde für eine Kreditkarte gut ist. Jetzt bekommt die SCHUFA diese Info und wertet diese positive Bontitätsprüfung ebenfalls positiv. Daher der Kunde bekommt einen besseren Score. Jetzt überlegt sich der Kunde im Mediamarkt sich ein Macbook zu finanzieren, die verknüpfte Bank hat vielleicht noch keinen vorherigen Kontakt zum Kunden gehabt, greift auf den Score der SCHUFA zurück und entscheidet positiv. Der Konsumentenkredit wird ebenfalls wieder an die SCHUFA gemeldet. Wenn der Kredit jetzt nicht ausfällt sind nur Positivmerkmale in der SCHUFA.

  • Dann schaut euch mal eure Schufa an, wenn ihr eine VISA Barclaycard habt. Die ziehen euern Score einfach mal 1,5 % Prozentpunkte direkt runter

    • Bei dir hat es den Score evtl 1,5% Punkte nach unten gezogen. Pauschal kann man dies nicht sagen. Evtl hatten die 1,5% Prozente auch einen anderen auslöser.

      Generell wird der Score bei der Schufa jedes Quartal neu berechnet.

  • Ist schon manchmal bescheuert mit den Geldinstituten in Deutschland. Ich bin Kunde bei der Sparkasse. Nach dem Wirecard Aus wollte ich nun also eine Mastercard bei der Sparkasse und dort ApplePay nutzen. Aber dann sagte man mir, meine Sparkasse ginge solche Dinge nicht mit. „Wenn es bei den anderen Sparkassen sehr Erfolgreich ist, dann würden sie im Herbst noch mal überlegen“ sagte man mir. Und das, wo man allein für die MC jährlich 25-80€ zahlen muss oO

    • Es gibt in Deutschland ca. 380 Sparkassen von denen ca. 10 Apple Pay nicht unterstützen- eine bei Hannover und die anderen 9 im sehr weiten Umkreis um Berlin (plus noch die Frankfurter 1822.direkt, die nicht im engeren Sinne Sparkasse ist).

      Die Aussage, dass man, wenn es bei den anderen Sparkassen sehr erfolgreich sei, mitmachen vlt. würde, ist lächerlich. Der Dt. Sparkassen u. Giroverband – also die Dachorganisation aller Sparkassen – hat kurz nach der Einführung von Apple Pay eine Pressemitteilung herausgegeben, dass man vom Erfolg von Apple Pay bei den Sparkassen überwältigt sei. Das war Anfang dieses Jahres.

      Manchmal reicht es schon, zur Sparkasse des Nachbarkreises zu wechseln. Insbesondere wenn die teilnehmenden Sparkassen dann in Kürze auch noch die Girocard in Apple Pay einbinden, würde ich mir sehr stark überlegen, das Konto zu wechseln, sollte die lokale Sparkasse sich weiter stur stellen und im Tiefschlaf versunken sein

      Ansonsten bleiben nur Lösungen wie die Genial Card der Hanseatic Bank, die mit Apple Pay funktioniert und einmal im Monat gesammelt vom bestehenden Konto abbucht oder eben Curve, wo man eine Apple Pay fähige Kreditkarte erhält, die über die nicht Apple Pay fähige MC der lokalen Sparkasse abgerechnet wird.

      • Meine Landkreis liegt nicht weit von Berlin, süd-östlich, Spree-Neiße Kreis. Ich weiss nicht, die nächste Option bei der Sparkasse wäre Berlin oder Nördliches Sachsen. Das ist mir etwas zu weit, falls man doch mal hin muss. Ja, sehr blöd von den wenigen Sparkassen. Verstehe ich auch nicht, sie haben hier ihn der Kreisstadt Monopol quasi. Immer mehr Banken verlassen den Ort und Die haben hier selbst in kleinsten Städten teilweise eine Filiale. Die Leute hier nutzen doch sowas auch. Die meisten eben Google Pay mit Paypal.

      • Dann solltest Du wirklich mal die Genial Card der Hanseatic Bank ausprobieren. Die kostet keine Jahresgebühr und bucht die Umsätze einmal im Monat von Deinem Girokonto (bei der Sparkasse) ab. Selbst die Goldcard ist ab € 3.000 Jahresumsatz kostenlos.

      • Ich habe aus Langeweile und Neugier mal recherchiert. Die Sparkassen in Lieberose (Mittelbrandenburgische), Eisenhüttenstadt u. Beeskow (Oder Spree) und Hoyerswerda (Ostsächsische) müssten Apple Pay anbieten. Senftenberg (Niederlausitz) schon nicht mehr.

        Die 10 Verweigerer unter den ca 380 dt. Sparkassen sind:
        Sparkasse Wittenberg
        Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
        Sparkasse Niederlausitz
        Sparkasse Sonneberg
        Kreissparkasse Hildburghausen
        Sparkasse Spree-Neiße
        Stadtsparkasse Schwedt
        Müritz-Sparkasse
        Sparkasse Uecker-Randow
        Stadtsparkasse Wunstorf

    • Pecunia non olet

      Warum willst Du boon. aufgeben?

      Abgesehen von 3 Tagen (26.-29.6.), die boon. nicht funktioniert hat, läuft das alles noch einwandfrei. Die Wirecard Payment Solutions Ltd., die die Kreditkartenzahlungen von boon. abwickelt, und die Wirecard Bank AG sind nicht in Insolvenz. Außerdem sind die Kundengelder bis € 100.000 abgesichert.

      Wenn boon. bisher Deine Lösung war, Apple Pay zu nutzen, dann muss daran nicht unbedingt etwas geändert werden.

      • Da bin ich mir nicht sicher. Vertrauen ist weg, war jetzt 10 Jahre Wirecard Kunde. Sowas geht einfach nicht bei einem Unternehmen. Ich nutze Boon ja noch, aber kann es nicht mehr ernst nehmen. Aktuell sieht es aber so aus, dass es nicht anders geht. Ich schaue mir es über die nächsten Monate an.
        Zusätzlich war ja auch noch das Limit monatlicher und jährlicher Einzahlungen.

      • Pecunia non olet

        Generell stimmt das natürlich. Das Vertrauen ist weg. Doch als Übergangslösung bis die Sparkassen mal aus dem Knick kommen, geht es eben.

        Was mich bei boon. auch immer geärgert hat, waren diese albernen Limits für monatliche oder jährlich Umsätze bzw. Einzahlungen. Deswegen habe ich es nur noch als Karte im nicht-Euro-Ausland genutzt, weil bei bei meiner Hauptkreditkarte dort immer 1,75% Aufschlag anfielen und eben bei boon. nicht.

  • Einmal nachgedacht

    Spannend, wieviele Leute hier monatlich Geld bezahlen, um Zugriff auf die EIGENEN Daten bei der Schufa zu erhalten. Aus meiner Sicht hat das fast schon mafiöse Ausprägungen, denn die kassieren die Banken und Händler ab und dann auch noch die Privatpersonen.

    Ich habe mich noch nie mit den Daten in der Schufa beschäftigt und bisher auch nie Probleme gehabt.

  • Ob Eintrag oder nicht, ist eine Entscheidung der jeweiligen – eigenständigen – Volksbanken. Gute Volksbanken kennen ihre Kunden und haben das daher nicht nötig – so wie meine Volksbank!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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