Virtual Debit Card
Apple Pay: Commerzbank-Kunden ohne SCHUFA-Sorgen
Kleiner Nachtrag zur gestrigen Auseinandersetzung mit der virtuellen Debitkarte der Volksbanken. Diese legte ein Verhalten an den Tag, das nicht alle Kunden der genossenschaftlich organisierten Kreditinstitute auch auf dem Schirm hatten und sorgte nach Beauftragung in der App für einen neuen SCHUFA-Eintrag zu einer Kreditkarte.
Anders als bei „echten“ Debitkarten behandeln die Volksbanken ihre Mastercard Debitkarte hinter den Kulissen wie eine reguläre Kreditkarte – dies könnte im Zweifelsfall scoringrelevant sein.
Da auch die Commerzbank jüngst eine virtuelle Debit-Karte in ihre App integriert hat, die die Nutzung von Apple Pay mit konventionellen Girokonten ermöglicht, haben wir direkt mal in Frankfurt angeklopft und uns erkundigt, wie die Universalbank mit ihren digitalen Karten umgeht.
Die kurze Variante: Commerzbank-Kunden brauchen sich keine SCHUFA-Sorgen zu machen. So erklärt ein Commerzbank-Sprecher gegenüber ifun.de
Für die Virtual Debit Card erfolgt kein Rating/Scoring (daher keine Datenanfrage bei der Schufa) und auch keine Produktmeldung bei der Schufa. Sie kann somit im Rahmen der finanziellen Nutzungsgrenze des Girokontos (verfügbares Guthaben oder Dispositionslinie) eingesetzt werden.
