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Eingereicht im Herbst 2016

Apple-Patent zeigt iPhone als MacBook-Gehirn und Trackpad

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Das iPhone als Trackpad, vielleicht sogar als Gehirn und steuerzentrale zukünftiger Apple-Notebooks? Die Idee an sich – hier reicht der Blick auf erfolglose Kickstarter-Projekte wie Ubuntu Edge und Andromium – ist nicht neu, die Tatsache, dass auch Apples Entwicklungsabteilung an entsprechenden Konzepten arbeitet, aber zumindest erwähnenswert.

Macbook Iphone

So hat das amerikanische Patent- und Markenrechtsamt USPTO heute das Apple-Patent mit der Kennziffer 15/271177 veröffentlicht, das Cupertinos Ingenieure Ende September 2016 beantragten.

Unter der Überschrift „Electronic Accessory Device“ beschreibt die Ideenschrift den Einsatz des iPhones in Accessoire-Produkte, die das Gerät „erweitern und nützlicher“ machen sollen.

The present application describes various embodiments of systems and methods for providing internal components for portable computing devices having a thin profile. More particularly, the present application describes an electronic accessory device available to extend and expand usefulness of a portable computing device.

Kurzum: Apple geht zumindest mit der Idee schwanger, das iPhone als Motor in zukünftigen Rechnern zu nutzen, die ihrerseits nur über eine Tastatur, ein großes Display und vielleicht noch einen Satz integrierter boxen verfügen müssten. Das von Apple beschriebene „elektronische Zubehörgerät“ müsste lediglich eine Gehäuse bereitstellen, das das iPhone aufnehmen und mit den verfügbaren Komponenten verbinden kann.

Das komplette PDF mit allen Patent-Abbildungen lässt sich hier einsehen.

Donnerstag, 23. Mrz 2017, 18:00 Uhr — Nicolas
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    • So und jetzt bitte noch einen plausiblen Grund, wieso man das nicht machen sollte?

      Finde die Idee sehr geil.

      Wenn das perfekt umgesetzt wird, kann das die ganze Notebook Branche revolutionieren.

      • Schon am Computer gesessen und gleichzeitig telefoniert?

      • Ja, per FaceTime kannst auch telefonieren und gleichzeitig im Internet rummachen

      • Der iPhone Formfaktor ändert sich alle zwei Jahre. Das MBP setzt man länger ein. Sprich es braucht mal wieder Adapter.
        Wieso muss man es zudem einsetzen, wenn alles Cordless wird?

      • Wie man ja neuerdings sieht, eben nicht alle 2 Jahre, sondern alle drei Jahre. iOS-Updates gibt es für fünf Jahre. Somit ergibt sich eine Nutzung von maximal 6 Jahren für den Spaß. Länger nutze ich mein MacBook auch nicht. Da kommt auch alle fünf/sechs Jahre ein neues daher.

      • von wegen trackpad und so…

      • Mit dem Formfaktor gebe ich dir zum Teil Recht – was die Adapter angeht nicht: 10 Jahre Universal-Connector – seit dem IPhone 5 seit fast 5 Jahren Lightning.

        Warum man das IPhone einsetzen muss? Weil es zumindest im obigen Konzept als Touchpad dient und weil es zur Übertragung alleine schon des Bildschirminhaltes mit Bluetooth oder WLAN nicht weit her ist, von der Stabilität bei schlechten Umgebungsbedingungen (Konferenz mit hunderten von Teilnehmern im selben WLAN-Netz) gar nicht erst gesprochen. Und wo soll das IPhone hin, wenn du es am/als Rechner nutzt? 5/6 drahtlose Geräte liegen dann auf dem Tisch rum? Wie machst du es, wenn du den Rechner auf den Schoß packst?

      • @Chris
        Ja, den Adapter setzst du anstelle des Telefons ein und legst dieses dan stylisch darauf.
        Löst auch dem Lars sein Problem: Es lässt sich schnell in die Hand nehmen. Ohne gefummel ;)

      • Wie wäre es mit: Geschwindigkeit, Speicherplatz, Backupfähigkeit, Stromversorgung (ich sage nur Touchscreen) , Dateisystem vom iPhone? Und bestimmt keine Eingriffsmöglichkeiten über Befehle ins System. Apps? Aufrüsten fällt heutzutage ja ohnehin bereits schwer…

  • Irgendwie gar nicht so dumm. Braucht man kein iPad mehr.

  • Beunruhigend … wo bleibt der Update von Macpro und Mini … seufz …

  • Ich frage mich schon lange, warum so etwas noch nicht auf dem Markt ist. Die Rechenpower die in so einem aktuellen Handy steckt hat doch schon ewig Desktop Niveau erreicht.

  • Echt? Apple glaubt doch nicht im Ernst dass die Mehrheit der User ihr iPhone ohne Schutzhülle benutzt…

      • Und zum telefonieren hältst du dir das ganze MB ans Ohr :D
        Wie in alten Zeiten hahaha

    • Auch wenndu es nicht glauben willst: Nur ca. jeder 4te ist bereit sein Smartphone in einem „Kondom“ zu verstecken…

      • @pskyrunner: boah, was ne aussage! auf was beziehen sich deine 25% (jeder 4te)? weltweit? japan, deutschland? du schreibst smartphone. im artikel geht es um konkret um iphones. ich bring auch mal eine gefuehlte, subjektive alltagsbeobachtung ein: 90% aller 6er/7er-modelle stecken in einer huelle. und das zurecht. das 6er ist das „glitschigste“ smartphone ever. in meinem umfeld haben selbst die hartnäckigsten hüllen-verweigerer (mich eingeschlossen) das 6er/7er in ein „kondom“ gepackt.

      • Louis, er meint, die meisten Anderen nehmen kein Kondo und die auf Sicherheit bedachten Applels verwenden eines. Dann kommt er mit den Zahlen hin.

  • was ich mich schon seit den iPhone-Anfängen frage: Wieso gibt es eigentlich keine Autoradios, in die man das iPhone auf gleiche Weise quer einlegen kann. Wenn dann die Apps auch im Querformat angezeigt werden würden und es eine „AutointerfaceApp“ geben würde, bräuchte Car play kein Mensch …- ach so, das ist der Grund:-(((

  • Gibt’s dann für jedes unterschiedliche iPhone (Anschluss und Gehäusegröße) Adapter?!

  • So genau wird es in der Zukunft aussehen. Ich würde es begrüßen.

  • Wenn die Skizzen stimmen gibt es bald wieder Geräte mit geraden Kanten wie beim 4 bis 5s! *freu

  • Das gab es 2012 von Motorola. Ich habe es damals genutzt mit Tastatur-Dock und einem zweiten kleinen Dock, das man per HDMI an TV anschließen konnte. Eigentlich war es ziemlich genial. Im Tastatur-Dock gab es einen fetten Akku und zweimal USB 2.0 für zB eine Maus. Allerdings war die Hardware damals zu schwach. Für etwas Internet und Texte hat es gereicht, aber mehr war kaum drin.

    Wäre spannend zu sehen, was Apple daraus macht. Das Problem ist dabei nämlich der (teure) Touchscreen im Dock, bzw die fehlende Maus-Unterstützung unter iOS.

  • Ich bin ja kein Experte in Webdesign aber extrem gut ist bitte Seite vom Patentamt :)

  • … genau es ist ja nur der Formfaktor, der ein Smartphone von einem Laptop unterscheidet…
    Hauptsache es reicht für Facebook, YouTube und Snapchat :)

  • Danke, ich wollte schon immer einen der für mich entscheidet…

  • Und das zugehörige „Macbook“ bzw. Dock kostet dann wahrscheinlich trotudem 1499€.

  • Wichtig ist es dafür auch entsprechende Apps zur Verfügung zu haben. Die Adobe Creative Suite zu Mir beispiel. Da reichen mir die aktuellen Versionen für iOS nicht aus. Aus denn grund denke ich gerade ernsthaft über eine SurfaceBook nach.

  • Das ist doch das gleiche Problem wie beim iPad Pro. Erstmal muss Apple seine Betriebssysteme so verschmelzen, dass man iOS auch mit Touchpad und Tastatur vernünftig bedienen kann. Dann noch ein vernünftiges Dokumentensystem dazu
    Dann würde eine Tastatur wie die vom Surface das iPad Pro auch extrem aufwerten.
    Das Hauptproblem ist aber, dass ein iPad Pro dann wirklich immer häufiger ein MacBook ersetzen könnte. Das kann ja nicht in Apples Interesse sein.

  • HUIIII… Apple mal wieder… nach DualKamera und Finger-Print Reader, der nächste alte Hut, der neu aufgelegt wird?
    Und abgesehen vom Fingerprintreader, der nächste alte Hut, der so sinnlos ist.
    Was wird denn aus iPhone plus PC Dock? Ja… Nen iPad mit Tastatur… Super.
    Grandios.

    Wozu? Die Rechenpower eines Laptops fehlt. Die flexibilität eines Rechners ebenso…
    Dazu ist das ganze wesentlich unhandlicher als nen iPad… Und wer möchte denn sein iPhone als trackpad nutzen? Uhrenträger? Die dann schön mit der schliesse beim Tippen das Display „verfeinern“?

    So eine Idee macht nur Sinn, wenn man sie besser umsetzt, als z.b. Moto mit dem Attrix… Nicht noch schlechter.
    Und gut heisst, dass das Mobiltelefon voll bedienbar bleibt, aber das Rechnerdock einen echten Mehrwert bietet.
    Dazu gehören entsprechende Prozessoren des Gerätes, die mehr Power haben, als ein schlechtes Netbook und ein Betriebssystem, welches entsprechend angepasst ist.
    Weder iOS noch Android würden sich zur Zeit dazu eignen.
    Evtl. würde ein AndroidGerät Sinn machen, welches beim Anschluss Chrome OS für den Rechner bereit stellt… Aber selbst da kann man über den Mehrwert geteilter Meinung sein.
    Evtl. ein schlankes Linux, welches auf dem Smartphone „schlummert“… Aber auch da kann man sich nach dem Sinn fragen.
    Für ein paar hundert Euro bekomme ich heute schon nen Netbook mit ordentlich Power.
    Wenn es also nur um die Tastatur und den Bildschirm geht, müsste das dock unter 120 Euro kosten, damit man überhaupt den Kauf in Erwägung zieht…
    Und jetzt mal echt: glaubt das jemand, wenn er den Namen Apple hört?

  • Meiner Meinung nach hat so ein Gerät erst dann Sinn wenn iOS und macOS zu einem System fusionieren. Ähnlich dem was Microsoft mit windows10 gemacht hat. Im phone Mode bleibt es Touchscreen tauglich, eingelegt in das Dock hat man die volle Desktop Variante von iOS.

  • An alle, die über mangelnde Rechenpower, schwache Leistung etc. lamentieren:
    Der Titel verrät alles: „Apple-Patent zeigt iPhone als MacBook-Gehirn und Trackpad“
    Das iPhone dient als Speicherplatz, ein zentraler Ort für Informationen und für die Maussteuerung.
    Was hindert Apple daran, einen leistungsstarken Prozessor in ein MB einzubauen, das zusätzlichen RAM hat und eine eigene Grafikkarte?
    Applikationen könnten sowohl als iOS-App oder macOS-App laufen. Letzteres lokal auf der HD gespeichert.
    Fazit: Das iPhone dient als „Cloud“ im MB.

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