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Apple Music: Künstler-Verband schreibt offenen Brief an Tim Cook

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In einem offenen Brief an den Apple-Chef Tim Cook kritisiert der deutsche Verband unabhängiger Musikunternehmen die Verträge für Apples neuen Streamingdienst „Apple Music“, dessen Start für Ende des Monats geplant ist.

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Der VUT-Vorstand – Bild: Knut Schlinger

In dem hier abgelegten Schreiben argumentiert der VUT vor allem gegen die Vertragsbedingungen für die im Angebot vertretenen Künstler. Besonders die dreimonatige, kostenlose Probezeit, die keine Vergütungen für die Künstler vorsieht stößt dem VUT dabei negativ auf.

Jörg Heidemann, Geschäftsführer des VUT, kritisiert:

„Wir als VUT begrüßen neue Geschäftsmodelle und weitere Anbieter auf dem Streamingmarkt. Jedoch sind die von Apple angebotenen Vertragsbedingungen völlig unangemessen Dies kann für unsere Mitglieder und deren Künstlerinnen und Künstler zu erheblichen Umsatzeinbußen bei den Lizenzeinnahmen führen, im Extremfall kann dies existenzgefährdend sein. Wir haben Apple bisher als fairen Partner der unabhängigen Musikbranche wahrgenommen, darum wäre es wünschenswert, dass der Konzern eine faire Lösung mit den unabhängigen Musikunternehmen findet.“

Für den VUT steht damit fest: Apple wälzt das finanzielle Risiko „des globalen Starts und der Neukundengewinnung“ auf die kleinen und mittleren unabhängigen Musikunternehmen und ihre Künstler ab.

Donnerstag, 18. Jun 2015, 12:58 Uhr — Nicolas
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  • Dafür bekommen die Künstler danach deutlich mehr Vergütung als zum Beispiel von Spotify.

    • Das stimmt. Es sollte im Interesse der Künstler sein das Apple viele Kunden gewinnt und da ist eine gratis Test-Aktion nunmal sehr im Interesse am Kunden.

    • Absolut! Vor allem würde mich interessieren wen genau der VUT vertritt. Ich selber bin Autor und Komponist und sehe dem Start von Apple Music im Vergleich zum absolut unfairen Spotyfy Model komplett positiv entgegen! Im Zeitalter von Streaming, werden wir Künstler, durch Apple in jedem Fall mehr einnehmen, als aktuell durch Spotyfy! Wenn ich schon lese „existenzbedrohend“, dann kann ich nur schmunzeln! Lachhafte Aussagen! Aber „wir“ Deutschen haben ja immer was zu meckern :-)

    • Ich als Künstler würde auch so denken und auch selbst so woanders in anspruch nehmen. Denn ist ja nicht so das Apple oder Spotify in den 3 Monaten reich werden. Sie versienen ja auch nix und haben Serverkosten, denken aber dafür langfristig.

    • kannst du das beziffern? Würde mich mal interessieren, wer wie viel vom Kuchen abkriegt.

    • Und während des Probemonats bekommt der Künstler ja auch die 73% von den Einnamen.

      • Du meinst wohl 73% von 9,99€ dividiert durch die monatlich vom Kunden gehörten Titel. ;-)

        Nur weil Apple Music gegenüber Spotify das kleinere Übel ist, ist das doch noch längst nicht fair, sondern immer noch Ausbeutung und Betrug an den Urhebern, weil hier rechtliche Lücken für die Vergütung aus einer Zeit ausgenutzt werden, als Internet noch Fiktion war.

        Wenn irgendwann 3 Milliarden Menschen regelmäßig solche Streaming-Dienste nutzen, mag sich das wohlmöglich auch für die Urheber wieder ausgleichen. Bis dahin dürfte aber noch ein Weilchen vergehen. ;-)

        Im Übrigen finde ich hier die oft vorgebrachte Ignoranz „warum Künstler immer glauben, davon leben können zu müssen“ vorsichtig gesagt;; unverschämt und zynisch.

        Erklärt einer Klo-Frau doch einfach mal, die vorher noch von ihrer Arbeit leben konnte, warum die eigentlich meint davon leben können zu müssen … und warum sie nun trotzdem weiterhin die Klo’s putzen, und halt noch nebenbei anders versuchen soll Geld zu verdienen, oder vom Amt den jetzt fehlenden Verdienst aufstocken lassen soll!

        …sacht mal; gehts noch?

        Is schon sehr bedenklich, wie selbstverständlich egoman sich hier Einige outen.

    • ‚lachhaft‘? Also du hast ja anscheinend nicht die leiseste Ahnung. Es geht hier nicht nur um die Künstler, die du im Fernsehen siehst oder aus dem Radio kennst, sondern um die, die in kleinen Clubs und Kneipen spielen, nebenbei arbeiten gehen – oder durchstarten und versuchen, mit Musik ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
      Du hörst dich an wie einer der Vollkasko-Horsts, für die nix was kosten darf und alles geschenkt haben wollen.
      Ich bin verblüfft, dass Apple die geschenkten drei Monate nicht aus ihrem Werbebudget bestreitet. Das ist ja so als würde Rewe sagen, das Shampoo gibts im Angebot, und Nivea kriegt entsprechend weniger.
      Dumm ist das nicht, wenn sie das so eingetütet haber Nur unfair, geizig und arschig.

      • Aber genau so ist es, wenn REWE ein Angebot macht, und damit beziehe ich mich nicht nur auf den Einzelhandel. Das nennt man WKZ ( Werbekostenzuschläge ). WKZs werden vom Produzenten, manchmal auch vom Zwischenhändler gezahlt.

      • Die Künstler die in kleinen Clubs und Kneipen spielen werden wohl kaum zigtausend mal am Tag bei Apple gehört, so das da großer Umsatz flöten gehen kann.
        Ich sehe das eher als Chance für die Künstler, da Leite sich die Musik als Stream anhören die die Musik sonst nie kaufen würden, weil der Künstler ggf. zu unbekannt ist.
        Auch wieder komisch…Apple bringt so einen Dienst raus und sie kommen aus Ihren Löchern…

      • Das sehe ich genau andersrum. Die Künstler verdienen Geld mit Liveauftritten. Plattenverlauf ist Werbung nichts weiter. Und das Geld geht normalerweise an die Plattenfirmen. So haben Künstler die Chance sich selbst zu vermarkten und die eigentlichen Raffzähne außen vor zu lassen. Wer nicht genug genug ist gebucht zu werden, der hat entweder Pech oder hat es nicht drauf. Aber so ist das Leben hält mit der brotlosen Kunst. Und das war schon immer so. Nur weil einige wenige Millionen scheffeln konnten da durch TV und anderes die Verbreitung besser wurde, heißt es noch lange nicht, dass jeder Künstler jetzt das Recht dazu hat. Und das ist nicht nur in der Musikbranche so. Frag mal nen Designer wieviel er verdient.

    • … sorry, mein Kommentar war für André P. gedacht!..

    • „…deutlich mehr Vergütung…“, was sinds, nicht mal 2% mehr, oder ;)
      Und die Frage ist ja, was kommt beim Künstler an?

      Ich denk das Problem was die ansprechen ist, dass die bei Spotify und Co. immer Geld bekommen haben, nur haben es die Streamingdienste selbst bezahlt in der Gratis-Kennenlern-Phase ;)

      Apple zahlt halt nix aus eigener Tasche.

      • Ich denke das mehr an Geld ist schon damit begründet das es keine werbefinazierte Möglichkeit bei Apple Musik gibt um zu hören.
        Da verdienen die Künstler nämlich deutlich weniger pro Stream.

    • Sind schon Zahlen bekannt und ist das nur eine Vermutung?

  • Aber spotify für 1nen monat is in Ordnung? Immer diese musikverbände.. Vorallem die deutschen.

  • Finde ich gut. Man muss sich immer auch vor Augen halten das Künstler davon leben müssen, andere gehen auch ganz normal arbeiten und verdienen damit ihre Brötchen.
    Diese ich möchte alles umsonst haben Mentalität zerstört Existenzen.

  • Wer sagt den, dass in der Probezeit jemand die Nobodys aus Deutschland zufällig hört?

    • Und so verschwinden kleine, meist sehr gute (und deutlich bessere als die gehypten) Musiker von der Bildfläche. Wegen MTV, Viva und Co. verseuchten Konsumenten ;)

      • Oder weil viele eventuell gar nicht so gut sind wie sie immer tun? ;)

      • Ist doch toll, am Ende haben wir ganz viele Helene Fischers.

      • Wohl nicht wegen drei kostenloser Monate… Ernstgemeinte Frage: Wer zwingt Künstler eigentlich ihre Musik bei Apple Music einzustellen?

  • Wie kann man eigentlich die Beiträge bei der neuen version Löschen?

  • Ich verstehe das Problem mit der 3-monatigen, kostenlosen Testphase nicht und bezweifle, dass da einem Künstler Einnahmen verloren gehen.
    Die wenigsten User stehen doch vor der Entscheidung „kaufe ich den Song oder nitze ich die Testphase?“.
    Nach dem Test wird man entweder Kunde bei Apple Music, kauft Songs die gefallen oder auch nicht.
    Die Alternative für Apple wäre gewesen wie andere Anbieter eine werbefinanzierte, abgespeckte Version anzubieten. Und ich finde die Testphase die bessere Lösung.

    • Doch, hier geht sehr wohl eine Menge Geld flöten. Alle hören sich erstmal satt, konsumieren schön fleissig umsonst, gehen aber anschliessend keine Mitgliedschaft ein. In den ersten 3 Monate ist das die heißeste Phase wo am meisten gestreamt/ausprobiert wird (Klicks). Diese Kurve wir gewaltig abflachen ab dem 4. Monat, weil es ja plötzlich Geld kostet. Und wenn Apple erst ab Oktober die Zähler anschaltet haben viele Künstler das nachsehen. Wenn das so ist, kann ich den Shitstorm nachvollziehen. Apple läd die ganze Welt zu einer Mega-Party ein, aber das Essen und die Getränke sollen andere umsonst stellen.

      • … und die, die nicht weiterzahlen, wechseln zu anderen Streamern oder kaufen ihre Musik wie bisher…

      • An Musik über drei Monate satt hören, damit man danach nichts mehr zu hören braucht. Interessante Idee, erzähl mehr davon.

  • Gab es bei Spotify nicht auch mal ein 3 Monats Abo, ok da hat der erste Monat was gekostet aber ähnliches Angebot.

  • Wenn Apple ein StartUP wäre, würde ich die 3 monatige Probezeit (kostenloses Praktikum) verstehen. Aber irgendwie klingt es armselig für ein Unternehmen wie Apple, die sich sonst nur in an den nobelsten Adressen feiern ^^

  • Die kleinen Künstler haben Angst, dass in den 3 Monaten ihre Downloads einbrechen. Diese Angst ist vermutlich nicht ganz unbegründet und es ist auch nachvollziehbar, dass das für den ein oder anderen ein enormes finanzielles Risiko bedeutet. In welchem Umfang iTunes-Downloads den Gesamtumsatz der Künstler beeinflussen, wissen diese wohl nur selbst. Vielleicht könnte man ein System finden, bei dem Apple in Vorkasse geht und Geld für Streams an diese Künstler, bzw. deren Verlage, weiterleitet und diese nach Ende der Gratisphase zurückgezahlt werden. Immerhin ist anzunehmen, dass die Gratisphase etliche Interessierte anlockt, von denen ein signifikanter Anteil auch bei Apple Music bleiben, wenn das Angebot kostenpflichtig wird.

    • die kleinen Künstler gibt es auch im iTunes Store, hallo!

    • Wer sagt denn, dass nur die kleinen Künstler Angst haben? Ich denke die Großen machen sich mehr sorgen, da die ja bekannter sind und wahrscheinlich auch mehr Klicks abbekommen hätten. Nur Pech, dass Apple halt nichts zahlt. Die Reichen wollen eben immer reicher werden. Man stelle sich nur vor, wieviele Klicks einer Helene Fischer entgehen werden in den ersten 3 Monaten. Wer hört da noch Spotify in den 3 Monaten? Ohne Stream/Klick keine Ausschüttung, trotz aktiver Mitgliedschaft.

  • kann mich einer aufklären?
    ich bin bisher davon ausgegangen, dass das Geld das mit AppleMusic erwirtschaftet wird an die Labels (und direkt an Künstler ohne fremde Vermarktung) ausgezahlt wird und die Künstler dann entsprechend nach jeweiligem Vertrag vom Label das Geld bekommen…stimmt das so oder zahlt Apple direkt an die Künstler?

    falls mein Wissen über die Musikindustrie/Künstlervergütung stimmt dürften die Künstler ja trotzdem was bekommen auch in den 3 Monaten…falls sie einen guten Vertrag haben…

    • Es gibt kaum gute und gleichberechtigende Verträge in der Musikindustrie.

      Davon mal ab: Überleg Dir daß ein Streaming-Dienst eine Art Flatrate ist. Soviel hören, bis einem die Ohren bluten … alles für 9,99€ monatlich. Dieser Betrag wird nun verteilt auf sämtliche gehörten Titel an die entsprechenden Labels „ausgeschüttet“.

      Das ist nicht so viel, wenn dadurch nun die Verkäufe aus iTunes & Co wegbrechen. Und genau das wird passieren! Unter Umständen ist das dann sogar sehr viel weniger.

  • Ist der VUT der Meinung, dass durch Einführung von Apple Music ein wirtschaftlicher Schaden entsteht? Wieso? Die Leute, die bei iTunes kaufen (oder sogar CDs), werden es auch weiterhin tun. Die die bei Spotify sind, bleiben sicherlich auch in der Testphase von Apple Music bei Spotify.

    Die 3-monatige-Testphase ist nunmal sehr wichtig für Apple um Kunden zu gewinnen.

    • Die Künstler bekommen aber nur Geld, wenn man auch deren Musik hört. Selbst wenn die Leute weiterhin ihre Spotify gebühren zahlen, den Dienst aber nicht nutzen, bekommt der Künstler kein Geld. Von Apple auch nicht, da hier die Probephase ist. Und ich wage zu bezweifeln das einer, der die Musik bei Spotify und bei Apple Music hören kann, diese sich auch noch bei iTunes kauft.

      • Gerade gestern gemacht. Habe einen für mich unbekannten Künstler mittels Spotify genauer angehört und geschaut, auf welcher CD die besten Songs zu finden sind, und dann die besten zwei CDs bestellt.

  • Wo wäre das Problem? Gibt ja genug andere Anbieter die genau so gut bzw. schlecht sind ;)
    Als ob Apple alles neu macht. Ein Streamingdienst unter vielen ;)

  • Die Verträge wurden doch mit den wichtigsten Labels in den USA abgeklärt, vielleicht auch mit den deutschen?
    Und wenn die ihre Zustimmung dazu geben, die sicher noch mehr Wert darauf legen das sie genug Geld bekommen, denke das auch der VUT damit glücklich sein sollte.
    Wie die Künstler ihre Verträge aushandeln liegt doch bei Ihnen und Ihren Labels.

    Oder verstehe ich das falsch?

    • Eine „Verhandlungs-Basis“ existiert für den Löwenanteil der Urheber nur in Form der Ablehnung … womit es nicht zum Vertrag und somit nicht zu einem Angebot, in den ans Label angeschlossenen Verlage bzw Stores kommt.

      Bereits abgeschlossene Verträge sind nicht mehr nachverhandelbar. Wie und wo das Label weiter-vermarktet, betrachten diese als ihre eigene Angelegenheit. Da kann der Urheber nur noch zuschauen.

  • Viel Gerede um Nichts … Es bleibt wie es ist und am Ende geht Apple Music doch noch durch die Decke weil’s eben von Apple ist … verstehe solchen Diskussionen nicht. Man kann doch jetzt sowieso nichts mehr ändern …

  • Ich denk es gibt immer zwei Seiten.

    Was bei Apple im Vergleich zu anderen halt ins Gewicht fällt, Apple hat 178 Milliarden US-Dollar an Barreserven (Stand 03.02.2015). Da könnte man schon meinen, dass die auch einen kleinen Teil davon für die Künstler übrig haben.

    Ein Spotify, dass Verluste macht zahlt auch während der Gratisphase an die Künstler aus. Und das finde ich extrem krass…

    (Das wäre so, als wenn ihr als Kids beim reichen Sack neben an, der vier Porsches in der Garage stehen hat, drei Monate umsonst Rasen mähen würdet. Da würdet ihr euch doch auch etwas ver“apple“t vorkommen, oder ;D)

  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn Apple den neuen Dienst garnicht anbieten würde, brechen doch deswegen die Umsätze auch nicht ein. Sollen es doch die kleinen Künstler als Chance sehen sich bekannt zu machen. Die Leute können drei Monate kostenlos Musik hören von dem Künstler. So kommen Menschen zu neuer Musik, für die sie vielleicht gar kein Geld aus gegeben hätten. Ich glaube nicht das alle sofort Spotify Kündigen um Apple zu nutzen nur um danach zu entscheiden wo sie hin wollen. Außerdem hat Apple doch kein 100% Markanteil und nicht 100% der Kunden werden alle Apple Musik testen. Ich glaube die haben nur Angst vom unbekannten. Das dadurch der Umsatz langfristig steigen könnte sehen die Verbände wohl nicht.

  • Also als Vertriebler kann ich nur sagen:
    Da müssen auch Künstler und deren Vertreter mal in die „Neukundenakquise“ investrieren und sich nicht nur als Apple Zulieferer (Ja, alle machen gute Musik und haben viel Arbeit damit – hat das produzierende Gewerbe auch) hinter einem möglichen, entgangenen Gewinn verstecken. Sind doch sonst bei iTunes auch nur auf den Verkauf angewiesen. Kaum macht mal wieder jemand etwas besser (ich betone: ich liebe Spotify) gibt es immer wieder Leute die moppern und dann auch noch die Hand aufhalten. Ganz schrecklich. Die Aussage im Text „Dies kann für unsere Mitglieder und deren Künstlerinnen und Künstler zu erheblichen Umsatzeinbußen bei den Lizenzeinnahmen führen…“ sagt doch: kann, muss aber nicht.

  • Exakt, der Vorredner beschimpft mich hier und hat selber null Ahnung. Als wenn die vorhin genannte Gruppe auch nur ansatzweise dort stattfinden würde! Diese nieschenkünstler (ich nenne sie mal so) haben den großen Vorteil, dass deren Anhänger deren Musik wenn dann direkt als MP3 Luft und nicht über einen Streaming Dienst konsumiert! Ferner noch können genau diese Künstler NUR durch solche Anbieter profitieren! Nachdenken und dann labern!

  • Verträge werden doch wohl beidseitig abgeschlossen. Ist doch niemand gezwungen, seine Seele zu verkaufen oder das Apple Angebot zu akzeptieren.
    Und was die Probezeit angeht: Apple investiert hier mit seiner Infrastruktur etc. und der Künstler mit seiner Musik. Kommt mir fair vor.

  • Künstler sollten fair entlohnt werden. Deshalb bin ich auch dafür, dass sie Probezeit von Apple finanziert wird. Leisten könnten sie sich das auf jeden Fall.
    Es kommt ja auch niemand auf die Idee, einen Handwerker erst mal auf Probe Arbeiten zu lassen.

  • Wie können gelesene, nicht favorisierte News gelöscht werden? Im voraus für Ihre Mühe und umgehende Rückantwort herzlichen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen Horst Herz
    stromento@t-online.de

  • okay. Allerdings liegt die Marge bei Rewe bei 2%, bei Apple leicht darüber.

  • Welcher Künstler wars denn??
    :o)

  • Tja, aus Künstlersicht würde ich mit dem neuen Album erst mal warten.
    Viele werden auch in der Probezeit Musik für die offline Nutzung speichern, somit sieht der Künstler kein Geld. Ich glaube nicht, dass Apple nachträglich eine Abrechnung der zwar gehörten aber nicht gestreamten Songs erstellt. Genau das, ist Abzocke pur!
    Und das übliche „Geblubber“ Werbung für den Musiker ist Quatsch, solange es unfreiwillig ist. Zeitpunkt und Eta sollte sich jeder selber aussuchen dürfen…
    Streaming finde ich gut, so lange es fair bleibt.

  • Wer es kann, hält sein neues Album erstmal ein Weilchen zurück.
    3 Monate weniger Einnahmen, danach hat’s jeder 2. offline auf der Platte und der Künstler hat nichts davon. Wer „kostenlose“ Werbung möchte hat bessere Alternativen, diese sind dann auch freiwillig. Das ist einfach nur Abzocke und jeder findet es ganz toll.
    It’s amazing!

  • Die Musiker, die die VTU zu vertreten glaubt, sind beim Apple-Streaming-Zirkus nicht dabei, weil sie keiner der 3 großen Label-Organisationen angehören, die mit Apple einen Vertrag eingegangen sind.
    Unabhängig von den Labels bedeutet „Independent“.
    In dem offenen Brief bitten sie ja gerade um Einlass zu Apple Music. Aber zu anderen Konditionen als die 3 großen Labels.
    De-facto ändert sich für sie nichts. Sie fürchten nur, dass das Streaming-Geschäft an ihnen vorbeigeht.

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