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Apple erneut mit Rückzieher: Transmit für iOS bekommt Sharing-Option zurück

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30 Kommentare 30

Heute hü, morgen hott – dieses Motto scheint mit Blick auf diverse Vorfälle in den letzten Wochen den Entscheidungen von Apples App-Store-Kontrolleuren zugrunde zu liegen. Aktueller Fall ist die Datentransfer-App Transmit, deren Entwickler auf Apples Aufforderung hin die Sharing-Funktion der App entfernen mussten. Nun hat Apple offenbar einen Rückzieher gemacht, per Tweet freuen sich die Transmit-Entwickler darüber, dass die Funktion nun wieder implementiert werden dürfe.

Update: late Wednesday we got a nice call from Apple. We have resubmitted Transmit iOS with „Send To“ (iCloud Drive et al.) restored.

Natürlich ist diese Nachricht mehr als erfreulich für die Entwickler selbst und ebenso für die Nutzer, die die App unter anderem auch wegen diesem Feature gekauft habe. Mit Blick auf die offensichtliche Willkür seitens Apple kann man allerdings nur den Kopf schütteln. Die Transmit-Entwickler Panic profitieren in diesem Fall sicherlich von ihrer Popularität und dem entsprechenden Medienecho. Ein kleiner und unbekannter Entwickler hätte in diesem Fall vermutlich den Kürzeren gezogen. Es fehlen klare und nachvollziehbare Richtlinien, die zum Zeitpunkt der Einführung neuer Funktionen veröffentlicht und dann nicht nur von den Entwickler, sondern auch von Apples Review-Team eingehalten werden.

Die Transmit-App ist momentan noch in der kastrierten Version 1.1.1 im App Store verfügbar. Die Entwickler haben ihren Angaben zufolge jedoch bereits ein Update eingereicht, das die ursprüngliche Funktionalität wieder herstellt.

App Icon
Transmit
Panic Inc
9,99 €
17.78MB
Donnerstag, 11. Dez 2014, 19:54 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Das ist ja langsam lächerlich was bei apple abgeht….

    • Nicht „langsam“, sondern „schon lange“.

      • Warum? Ich denke mal, dass diese Aktion einen Grund hat(te). Nicht alles, was hinter den Kulissen besprochen wird, ist der Öffentlichkeit zugänglich.

      • @iCook: ja, das denke ich auch. vielleicht handelt es sich nur um eine technische spitzfindigkeit. außerdem wäre interessant zu untersuchen, inwiefern organisationsveränderungen bei apple die arbeitsweise und art der zusammenarbeit verändert haben. verschiedene organisationstypen und arten der führung (stichwort „das hätte es unter steve nicht gegeben“) haben verschiedene vor- und nachteile. beispielsweise effizienz vs. kommunikation. so kann es sein, dass eine neue organisationsstruktur mit höherer abschottung der zuständigkeitsbereiche hilft, effizienter zu arbeiten, gleichzeitig aber zu internen verständigungsschwierigkeiten führt.

  • Wenn ich bedenke, dass bei mir auf der Arbeit auch Fehler unterlaufen (und meinen Kollegen auch) ist das keine Schande. Nur weil alle Augen auf so ein Riesen Unternehmen gerichtet sind und diese absolut keine Fehler erlauben dürfen. Kommt dann mal irgendwas ans Tageslicht, dann heißt es: das darf Apple nicht passieren.
    Gibt’s schlimmeres auf der Welt. Und anscheinend haben wir zu wenig eigene Probleme.
    Das war mein Wort für die bevorstehenden Weihnachtstage! ;-)

    • Da hast du recht ! Immer einfach mal die Kirche im Dorf lassen :-) !!

    • Bei jedem passieren auch fehler. Da sagt auch niemand was gegen.
      Vorallem große Firmen haben das Problem das anscheinend nix geregelt ist (und wenn dann nur in 2-3 groben sätzen mit viel platz für deutungen). Ich merkt das bei mir in der Firma selbst.
      Aber eins haben die großen Firmen gemeinsam, eine einheitliche Position nach außen.
      Vorallem Apple ist da bisher immer ein Fells gewesen.
      Wenn eine Entscheidung nach außen getroffen wurde, war dies die Marschrichtung. Und das haben sie halt verloren und soetwas sollte man als Firma vermeiden. Es nimmt einfach die Seriösität wenn die Firma alle 2 Tage ihre Meinung zu einem Thema ändern (gegen Meinungsänderungen sage ich sonst nix, sie sollten halt nur nicht immer so kurz getaktet sein).
      Das ist mein Wort zu den bevorstehenden Feiertagen.

  • Ich sollte mich mal bei Apple bewerben, um dort eine klare Linie reinzubringen.

  • Das wird von Apple immer lächerlicher.

  • Die zwanghaften negativen Kommentare hier werden auch immer lächerlicher.

  • Fehler sind doch immer kreativ
    Aus Fehlern lernt man doch, schon gewusst?

  • Was für’n planloser Haufen. Da sollen Entwickler nicht die Lust verlieren?
    Eine Frechheit – insbesondere da man erstmal dafür zahlen muß um was entwickeln zu dürfen.
    Ich würd‘ denen den Kram vor die Füße werfen und mein Geld zurückverlangen.

    • Wieso musst du für’s entwickeln zahlen?!?
      Du kannst deine Apps ja auch in deinem eigenen Shop anbieten! Ganz ohne Developer-Account.

      Zahlen musste du nur dann wenn du dir das Hosting, die Website, das Shop-System, das Marketing, und alles andere was sonst noch mit dem Vertrieb/Verkauf von Software zu tun hat ersparen willst! ;-)

      Apple bietet die Platform und den Service – Keiner MUSS es nutzen – Viele Entwickler finden diese Platform aber super und hätten ohne den Appstore/MAS gar nicht die Möglichkeit ihre Apps unter die Leute zu bringen!

      • Für den Mac AppStore trifft das zu. Beim iOS AppStore hingegen nicht. Dort musst du den bezahlten Account nutzen und bist der Willkür unterworfen

  • > Die Transmit-Entwickler Panic profitieren in diesem Fall sicherlich von …dem entsprechenden Medienecho.

    Das sieht schon fast wie abgekarterte Sache aus. Tatsache ist doch: im App Store gibt es unendlich viele FTP-Apps, auch sehr gute. Auch viele die als File Manager FTP noch gleichzeitig mitliefern. Etc Etc. Transmit/Panic kannte vor dieser Welle kein Schwein (angesichts des unverschämten App-Preises auch richtig so). Nun kennen es alle…

    • Schwachsinn, transmit war hier schon öfters thema und am mac eine bekannte größe.
      Du erzählst hier nen stuss.

    • Ich würde eher sagen, knapp 10€ ist für eine brauchbare, Produktive App ein guter Preis. Alle anderen Apps haben den Versuch, durch einen Einführungspreis Kunden zu gewinnen, noch nicht hinter sich. Als ob 10€, wenn Du die App nutzt, dich arm machen.

  • Erstaunlich wie Apple scheinbar andauernd über die eigenen Füße stolpert. Noch erstaunlicher wie manche meinen selbst bei diesen komplett unsinnigen Aktionen irgendwas positives zu erkennen vermögen.

    Das hat nichts mit irgendwelchen raffinierten Strategien hinter den Kulissen. Das ist einfach ein riesiger Konzern bei dem im Management etwas schief läuft.

    Es ist keine Größe von Apple diese Fehler einzugestehen und zu korrigieren sondern eine Selbstverständlichkeit.

    Sind solche Fehler ein Drama? Nein! Jeder baut mal Mist. Aber bei einem Konzern der sich selber als Krone der Design-Schöpfung, als König der Benutzerfreundlichkeit und Meister der Kundenzufriedenheit zelebriert, darf man auch mal etwas genauer hinschauen. Apple umgibt sich gerne und oft mit dem Nimbus der Unfehlbarkeit. Da darf es nicht wundern, wenn die Leute mal etwas mehr meckern wenn sich dann doch herausstellt, dass Auch Apple einfach nur ein stink normaler Konzern mit ganz normalen Problemen ist.

  • Das Update 1.1.2 (mit iCloud drive) ist schon verfügbar.

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