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TestFlight-App als Übergangslösung

Apple löscht SwitchBot-App aus dem App Store: Zwischenlösung verfügbar

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16 Kommentare 16

Nach der Vorstellung der günstigen Matter-Steckdose von SwitchBot haben sich in den Kommentaren zahlreiche Leser mit einem unerwarteten Problem gemeldet. Die zugehörige iPhone-Applikation war plötzlich nicht mehr im deutschen App Store verfügbar. Bereits kurz nach Veröffentlichung des Artikels hatte der Hersteller auf Nachfrage bestätigt, dass die App ohne Vorankündigung entfernt wurde und man gemeinsam mit Apple an einer Klärung arbeite.

Ai Mind Clip

App verschwindet kurzfristig aus dem Store

Einige Nutzer berichteten, dass sie Geräte bereits eingerichtet hatten oder kurz davor standen und dann keinen Zugriff mehr auf die benötigte Anwendung erhielten. Gerade bei Produkten wie dem im vorherigen Artikel vorgestellten Plug Mini ist die App zentral, um Zusatzfunktionen wie Zeitpläne oder Energieauswertungen zu nutzen.

Gegenüber ifun.de erklärte SwitchBot, dass die Entfernung der Anwendung unerwartet erfolgte und die Ursache zunächst unklar war. Parallel dazu wurde der Kontakt zu Apple gesucht, um die Wiederverfügbarkeit schnellstmöglich zu erreichen. Für Bestandsnutzer bedeutete dies vorübergehend Einschränkungen bei der Einrichtung neuer Geräte.

Switchbot App Germany

TestFlight-App als Übergangslösung

Inzwischen stellt SwitchBot eine temporäre Alternative bereit. Nutzer können eine Vorabversion der iOS-App über Apples TestFlight-Plattform installieren. Diese Beta trägt aktuell einen abweichenden Namen, lässt sich jedoch mit bestehenden SwitchBot-Konten verwenden. Auch neu angelegte Konten sollen später in die reguläre Version übernommen werden können.

Die Installation erfolgt über einen Einladungslink und setzt zusätzlich die TestFlight-Anwendung voraus. Damit bleibt die grundlegende Steuerung der Geräte weiterhin möglich, bis die offizielle App wieder im App Store erscheint. Für Nutzer, die auf Probleme stoßen, verweist der Hersteller auf seinen Support, der gezielt Anfragen zur App-Entfernung bearbeiten soll.

Die Zwischenlösung richtet sich vor allem an Anwender, die ihre neu erworbenen Geräte dennoch in Betrieb nehmen möchten. Parallel dazu läuft weiterhin die Abstimmung mit Apple, um die reguläre App wieder zugänglich zu machen. Hintergründe, welches Verhalten genau zum App-Store-Ausschluss in Deutschland geführt hat, liegen uns leider nicht vor.

Laden im App Store
TestFlight
TestFlight
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos
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31. März 2026 um 12:46 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    16 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Interessant wäre, warum und wieso jetzt über TestFlight? Hat SwitchBot so gegen die Regeln verstoßen, dass solche Massnahmen erforderlich waren? Sehr merkwürdig, was Ganze.

    • Bei solchen Geschichten würde ich zuerst immer vermuten, dass hier ein überambitionierter App Store Mitarbeiter daneben gegriffen hat…

      • +1, es ist eher ein Zeichen für Apples Willkür und undurchsichtige Prozesse. Man könnte zumindest eine klare Ursache kommunizieren. Noch ein Grund mehr denen das AppStore Monopol zu zerschlagen.

    • Die Firma die hinter dem Konstrukt SwitchBot steht ist Chinesisch. Naja und ich denke daher werden da irgendwelche Sanktionen mit reinspielen.

    • Dann würde ich aber auch erwarten, dass die TestFlight Version nicht mehr verfügbar wäre. Zumindest ein Aufschub für maximal 90 Tage, dann muss nämlich eine neue Version über TestFlight durch die Apple Prüfung…

  • Steht doch im Artikel, weil die reguläre App von Apple aus dem Store entfernt wurde.

    Bei mir war es noch seltsamer. Ich habe eine Aktualisierung von SwitchBot in den App-Updates, die aber bei der Ausführung nur eine Meldung auswirft, dass die App nicht mehr im App Store verfügbar sei.

    Sehr kurios, das Ganze…

  • AntiheldDerSteine

    Deshalb ist OpenSource besser.

    Man stelle sich vor man hat jetzt einen 1000€ Bilderrahmen gekauft und kann den nicht nutzen

    • Die Produkte von SwitchBot lassen sich eigentlich recht gut in HA integrieren, sowohl mit als auch ohne Cloud.

      Problem ist nur, das die lokale Verbindung aus Effizienzgründen Bluetooth Low Energy nutzt. Eigentlich keine schlechte Wahl, das ist ja ein offener Standard. Aber leider ist die Reichweite von BLE recht begrenzt. Damit ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass alle Geräte in Reichweite des Servers sind. Und dann bist Du wieder bei einem oder mehreren Hubs und damit in der Cloud. Und somit, zumindest für die Registrierung, auf die App angewiesen.

      • Wobei Hub und Cloud nicht zwingend zusammengehören. Man könnte das auch ohne Cloudzwang implementieren.
        WIMRE gab es bei Philips Hue anfangs keine Notwendigkeit für einen Account auch bei Verwendung der Bridge.

  • Und da fragt sich Apple, warum die EU sie als Gate-Keeper eingestuft hat.

  • Gestern erhalten , heute zurückgeschickt. Keine Leistungsmessung über Matter. Einrichtung für Home Assistant nicht überzeugend. Und dazu App nur über Umwege. Keine Empfehlung!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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