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Voller Funktionsumfang nur mit Zusatz-Abo

App-Anbindung für Gegensprechanlagen: Nello One startet Ende Juni

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21 Kommentare 21

Die Macher des Nello One, ein App-gesteuerter Türöffner für Mehrfamilienhäuser, haben heute über ihren geplanten Verkaufsstart informiert. Nach mehrwöchiger Vorbestellmöglichkeit soll die intelligente Erweiterung für Analoge Gegensprechanlagen Ende des Monats in den Verkauf gehen.

Nello App

Online-Besteller des 99 Euro teuren Adapters werden sich hingegen noch ein wenig gedulden müssen und mit dem Versand der ersten Exemplare in rund 6 Wochen rechnen können. Der Nello One konkurriert mit dem erst kürzlich vorgestellten D301-Modell von DoorBird und gestattet das Öffnen der eigenen Haustür mit Hilfe einer iPhone-Applikation.

Das Unternehmen erklärt:

Mit Nello One können Bewohner von Mehrfamilienhäusern die Eingangstür jederzeit bequem ohne Schlüssel öffnen und zudem Besucher oder Lieferanten auch dann ins Haus eintreten lassen, wenn sie selbst nicht anwesend sind. Die Suche nach dem Schlüssel vor der Haustür, Besucher und Lieferanten, die häufig genau dann kommen, wenn man selbst nicht da ist – diese Probleme gehören der Vergangenheit an, wenn das Smartphone zum Portier in der Hosentasche wird. Möglich macht dies die Kombination aus dem WLAN-fähigen Chip Nello One, der im Gegensprechtelefon der Wohnung installiert wird, und der nello App, die für Android und iOS erhältlich ist. nello ist kompatibel mit Amazon Alexa und kann per Sprachsteuerung bedient werden.

Voller Funktionsumfang nur mit Zusatz-Abo

Solltet ihr grundsätzlich Interesse an einer entsprechenden Lösung haben, empfehlen wir euch das Kleingeruckte auf der Nello-Seite genau zu studieren. So steht der volle Funktionsumfang der Sprechanlagen-Erweiterung nur all jenen Nutzern zur Verfügung, die sich für ein kostenpflichtiges Monats-Abo entscheiden.

In der Nello-Basisversion lassen sich nur zwei Benutzer verwalten, um den schlüssellosen Zugang zur eigenen Wohnung mit Familie und Freunden zu teilen. Darüber hinaus stehen die folgenden drei Features nur Nutzern zur Verfügung, die bereit sind 5 Euro pro Monat in den Abo-Account Nello Zen zu investieren:

  • Zeitfenster – Vergib automatischen Zugang in bestimmten Zeitfenstern.
  • Zugang für Paketlieferungen – Wähle deine Lieblingsanbieter für Zustellungen vor deiner Wohnungtür.
  • AXA Versicherung – Versichere Pakete, die vor deiner Wohnungstür abgestellt werden.

Wer aus die Axa-Versicherung verzichten kann, aber dennoch die Zeitfenster benutzen möchte, zahlt immerhin noch 1,99 pro Monat für den sogenannten Nello Plus-Zugang.

Hardware mit Abo: Die Nello-Preise

Abo Kosten

Montag, 19. Jun 2017, 13:50 Uhr — Nicolas
21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Abo für ein türsprechanlagen dongle…
    Warum nicht gleich eine neue Sip-Klingelanlage. Funktioniert genau so nur ohne Abo. Aber ohne diesen Paket Kram. Das muss nach wie vor beim Nachbarn abgegeben werden.

  • Das sind ja wirklich schlagende Argumente, die für diese „App“ sprechen ….
    – ich muss nicht mehr den Schlüssel aus der Hosentasche nehmen …. aber das Smartphone … eine wahnsinnige Erleichterung
    – ich kann Besucher und Lieferanten ins Haus lassen, auch wenn ich nicht da bin …. super!!! Und warum? …. was soll mein Besucher im Haus, wenn ich nicht da bin??? Genauso der Lieferant …. ich möchte meine Pakete nicht vor der Wohnungstür stehen haben …. das bisherige System mit Nachbar (der auch prima die Hautür öffnen kann!) oder abholen ist perfekt und i.d.R. sicher ….
    Auch frage ich mich, ob dies über kurz oder lang nicht zu Ärger mit Eigentümer des Mehrfamilienhauses führen könnte …. ist das alles Mietrechtkonform???

    • Ja es ist konform. Das haben die prüfen lassen. Es ist ja rückbaubar. Und du musst dein Smartphone nicht zwingend aus der Tasche nehmen. Es erkennt wenn du dich der Tür näherst, und dann drückst du einmal auf die Klingel und die Tür geht auf. So zumindest sagt nello. Ich freue mich schon auf meine ersten Tests.

      • Das kann ja nur schwer funktionieren wenn das Gerät bei dir in der Wohnung hängt und unten damit die allgemein Tür aufgemacht werden kann. Wie soll der das erkennen?

  • Die haben uns Vorbestellern zugesichert, dass die Zusatzfunktionen dauerhaft kostenfrei sind. Ich hoffe mal das halten die auch durch. Bei so etwas würde ich auch keine Abo abschließen wollen. Bin gespannt auf die Auslieferung, finde aber das Konzept vom DoorBird D301 noch interessanter, da es auch das Kamerabild abfangen und „streamen“ kann. Beim DoorBird müsste ja auch bald mal ein Datum zur Verfügbarkeit, und vor allem der Preis einmal genannt werden. Schade das beide Anbieter aktuell HomeKit nicht unterstützen.

    • wenn bei der Doorbird eine Verfügbarkeit steht wird die noch zig mal nach hinten verschoben. Ich habe eine Doorbird (funktioniert ganz gut) und warte schon seit 2 Jahren auf das IO Zusatzmodul. Aktuell ist es für Frühling 2017 angekündigt

  • Abo? Gehts noch?
    Wie dumm oder geldgeil muss man sein, sowas anzubieten?

  • Klaus ohne 5€

    Fast 5€ im Monat damit ich mit meiner Tür sprechen kann!
    Unfassbar was sich die da vergolden lassen wollen.
    Ich hoffe die gehen damit unter und dienen anschließend noch
    als schlechtes Beispiel.

  • Lach….das ist der knaller. Oder wie lege ich mir mit einem Startup ein Ei :-) ich warte noch auf die neue version von doorbird.

  • Nello entwickelt sich leider zum Flop.
    Homekit wurde angekündigt: kam nicht. Wichtige Hersteller wie GIRA wurden angekündigt: sind jetzt doch nicht kompatibel. Die Auslieferung sollte im Sommer 2016 sein, jetzt ist Sommer 2017! Ein Jahr Verspätung!!!

    Homekit, die wichtigste Schnittstelle der Zukunft hat Nello nicht, dafür aber jetzt ein Abo um die Haustüre zu öffnen!? Damit schaufelt sich Nello das eigene Grab. Ich dachte immer, auf so dämlich Ideen kommen nur Unternehmensberater. Falls hier jemand von Nello mitliest: wer hatte diese Abo Idee? Bitte Namen nennen.

    Echt schade, weil das Konzept eigentlich gut ist.

  • War ja ein kickstarter ding. Ist ein Jahr zu spät und von einigen der ursprünglich angekündigten features (zB homekit) wurde einiges descoped. Haben dann auch sich lieber mit private equity Finanzierungsrunden beschäftigt als das Produkt zu liefern. Und jetzt das Abo Modell. Denke mal das ist der Versuch der Gewinnoptimierung um dann den exit für die Gründer und die private equity investoren vor zu bereiten.

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    Mal ganz ehrlich schön langsam hab ich die Schnauze voll, für jeden Blödsinn braucht man ein Abo

  • Wie soll das gehen ohne Ton. Ich kann doch nicht einfach die Tür für jeden öffnen, der klingelt. Ich muss doch wenigstens mit ihm gesprochen haben.
    Von DoorBird gibt es ein System mit Audio.

  • Habe das auch vorbestellt, bin inzwischen mehr als enttäuscht, daß die Verzögerungen (angeblich hardwarebedingt) zeigen, daß die Macher Feature-rittis haben… Ein geiles einfaches Produkt wurde durch Geldgeilheit und „wie-kann-man-noch-mehr-rausholen“-Aboscheiß in ein echten Mist verwandelt….

    • Mit anderen Worten, statt sich darauf zu beschränken das Blech zu verkaufen, standen plötzlich die Services im Vordergrund… Die mussten natürlich ausgedacht, verhandelt und verpartnert werden… das dauert…. Ergebnis: das Konzept wird scheitern…. mit reinem Blechverkauf wäre es besser gelaufen…und Services hätte man über eine API ermöglichen und lizensieren können, nachträglich, wenn sich zeigt, daß sich das Blech gut verkauft….

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