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Fokus auf "Clear Calls"-Funktion

Anker zeigt neuen KI-Chip „Thus“: Erster Einsatz in Kopfhörern

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Anker hat mit „Thus“ erstmals eine eigene Plattform für KI-Chips vorgestellt, die künftig in verschiedenen Produktkategorien zum Einsatz kommen soll. Geplant ist der Einsatz in Audio-Produkten, mobilem Zubehör und vernetzten Geräten. Den Anfang macht jedoch eine klar umrissene Anwendung: In den Kopfhörern des Unternehmens soll der Chip zunächst die Sprachqualität bei Telefonaten verbessern.

Thus Chip

Im Mittelpunkt steht dabei die Funktion „Clear Calls“, die Gespräche auch in lauten Umgebungen verständlicher machen soll. Technisch verfolgt Anker einen Ansatz, der sich von klassischen Chip-Architekturen unterscheidet. Üblicherweise sind Speicher und Recheneinheit getrennt, wodurch Daten ständig zwischen beiden Bereichen bewegt werden müssen. Gerade bei KI-Anwendungen mit vielen Parametern führt das zu einem hohen Energieverbrauch. In kompakten Geräten wie In-Ears ist dieser Aufwand besonders kritisch.

Der Thus-Chip integriert die Rechenleistung direkt in die Speicherstruktur. Dadurch entfällt ein Großteil der Datenbewegungen. Gefertigt wird der Chip im Rahmen von Ankers globalem Netzwerk auch in Deutschland.

„Clear Calls“ soll Gespräche stabilisieren

Mit „Clear Calls“ führt Anker zudem eine neue Funktion ein, die klassische Verfahren zur Geräuschunterdrückung ablösen soll. Statt auf fest definierte Filter setzt das System auf ein größeres neuronales Netz, das direkt auf dem Kopfhörer ausgeführt wird.

Mehrere Mikrofone erfassen die Umgebung, zusätzlich kommen Sensoren zum Einsatz, die die Vibration der Stimme erkennen. Auf dieser Grundlage kann das System die eigene Stimme besser von Hintergrundgeräuschen trennen. Ziel ist eine stabilere Sprachübertragung, auch in Umgebungen mit vielen Störquellen wie Straßenverkehr oder belebten Innenräumen.

Soundcore Space 2

Auch der neue Soundcore Space 2 bewirbt smarte KI-Funktionen

Der neue KI-Chip erlaubt es, deutlich umfangreichere Modelle zu nutzen als bisher in dieser Geräteklasse üblich. Dadurch kann die Verarbeitung komplexer Geräuschsituationen verbessert werden, ohne den Energieverbrauch übermäßig zu erhöhen.

Anker versteht Thus als langfristige Plattform. Neben Kopfhörern sollen künftig auch Zubehör für Smartphones und vernetzte Geräte mit der Technik ausgestattet werden. Weitere Details will das Unternehmen im Mai auf einem Event in New York vorstellen.

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22. Apr. 2026 um 12:58 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Klingt spannend. Mich würde interessieren, ob allein die Vibration der Stimme – wenn man die vielen möglichen Tonhöhen berücksichtigt – wirklich so charakteristisch ist, dass man sie von anderen Quellen unterscheiden kann, oder ob andere Parameter mit analysiert werden.

  • Perfekt! Dann kann der Chip auch gleich die Musik generieren… „Brave New World“.

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