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Größerer Speicher und mehr Eingangsleistung

Anker präsentiert Solarbank 4 Pro mit 5 kWh Speicherkapazität

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Die Anker Solix Solarbank kommt jetzt in der vierten Generation auf den Markt. Mit dem Modell Solarbank 4 Pro hat der Hersteller eine überarbeitete Version eingeführt, die mit 5.000 Wattstunden Speicherkapazität bereits in den Bereich klassischer Hausakkus vorstößt.

Mithilfe von Zusatzakkus lässt sich die Kapazität der offiziell unter der Bezeichnung Solarbank 4 E5000 Pro geführten Akkus auf bis zu 30 kWh erweitern. Dies alles zu Preisen, für die man noch vor zwei Jahren nicht mal die Hälfte dieser Speicherleistung bekommen hat. Für die Solarbank 4 Pro nennt Anker einen offiziellen Preis von 1.999 Euro und Erweiterungsakkus mit 5.000 Wattstunden werden für jeweils 1.399 Euro angeboten. Vorbesteller erhalten für begrenzte Zeit 25 Prozent Rabatt.

Anker Solix Solarbank 4 Pro Lifestyle

Auch für größere Anlagen geeignet

Auch die Eingangsleistung des neuen Solix-Akkus übersteigt das, was wir in den letzten Jahren im Bereich der Akkus für Balkonkraftwerke gesehen haben, deutlich. Über die vier integrierten MPPTs lassen sich bis zu zwölf Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 5.000 Watt verbinden. Hier bewegen wir uns dann aber definitiv im Bereich klassischer Dachanlagen. Auf einem Balkom findet diese Anzahl von Modulen keinen Platz. Das System lässt sich aber auch klassisch als Balkonkraftwerk mit deutlich weniger Panels betreiben. Bei guter Ausrichtung können bereits zwei oder vier Solarmodule im Sommer Erträge liefern, die einen größeren Akku interessant machen.

Anker Solix Solarbank 4 Pro Mppts

Nutzer mit dynamischen Stromtarifen haben die Möglichkeit, den Akku zu günstigen Zeiten auch aus der Steckdose zu füllen, um sich in den teuren Tarifstunden selbst zu versorgen. Die App bietet dafür verschiedene Steuerungsoptionen. Wir haben das Thema bereits bei unserem Review der Solarbank 3 und zuletzt anlässlich der Tibber-Integration von Anker Solix angeschnitten.

800-Watt-Limit bleibt bestehen

Nicht zu vergessen ist allerdings, dass die maximale Abgabe von solchen Plug-and-Play-Anlagen ans Netz in Deutschland weiterhin auf 800 Watt limitiert ist. Damit lässt sich der Grundverbrauch auch größerer Haushalte gut abdecken, Verbrauchsspitzen wie beim Kochen oder Staubsaugen lassen sich damit nicht abfangen. Ihr könnt starke Verbraucher höchstens direkt an die an der Solarbank 4 vorhandene 2.500-Watt-Steckdose anschließen.

Anker Solix Solarbank 4 Pro Wetterfest

Bei den in der Solarbank 4 verbauten Speicherzellen handelt es sich um LFP-Module, die laut Anker bis zu 10.000 Ladezyklen unterstützen. Das würde bedeuten, dass der Akku auch nach 27 Jahren noch bis zu 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität erreicht, wenn er täglich einmal voll geladen und entladen wurde.

Kompatibel mit älteren Akkus

Die Solarbank 4 Pro unterstützt auch die älteren Solix-Erweiterungsakkus BP1600 und BP2700. Umgekehrt lässt sich der neue BP5000 auch mit den Solarbank-Modellen 2 Pro, 2 AC, 2 Plus und 3 Pro verwenden. Das Gerät ist so konzipiert, dass es auch im Freien und bei Temperaturen bis -20 Grad betrieben werden kann.

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12. Mai 2026 um 14:40 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Rein optisch ist die Kapazitätserweiterung aber auch nur durch die größere Baugröße zustande gekommen.

  • Rechnet sich das jemals? Oder zumindest bis erreichen der Zyklen?

    • 5 kWh x 0,30 Cent x 10.000 Zyklen sind 15 TEU unter Idealbedingungen.

    • 10.000 Ladezyklen bei 30ct, die man sich je bezogener kWh aus dem Netz spart, erheben 1000€ Ersparnis (2.000€ Anschaffung – 3.000€ vermiedener Netzbezug).
      Mit steigendem kWh Preis erhöht sich die Ersparnis, erst recht noch bei dynamischen Stromtarif und Ausnutzen von Negativpreisen

    • Ergänzung: die Ersparnis ist Faktor 5! Ein Ladezyklus beinhaltet ja 5kwh.

    • Theoretisch, mit Laufzeiten die nie in einer Firma je angesetzt würden (da geht man eher von 4-5 Jahren amortisieren aus), Ja.

      Praktisch, hängt das von deiner Grundlast ab (nur mit dem Rest kann’st du den Akku laden) und wie viele Solarzellen du hast usw.
      Schafft man das Ding überhaupt jeden Tag 100% voll zu laden.
      Balkon: Meines Wissens müssen auch sich diese Geräte auch die 800W Ladeleistung halten, nur mehr Panel darf man anschließen um zu ermöglichen über mal für längere Zeit überhaupt 800W bekommt.
      (Letzteres nicht sicher, da der Wechselricher bereits in der Einheit verbaut ist)

      Dann auch noch die 800W Beschränkung bei der Entnahme, sicher nicht hilfreich.
      Aber leer bekommen ist meist eher nicht das Problem.

      Glücklich wer noch ein Ferraris Zähler hat.

      P.S. vergiss Auto laden oder ähnliches, nicht möglich

  • Rechne ich richtig? Ich müsste pro Jahr soviel Strom produzieren wie der Einkaufswert von 200 € wäre, um den Akku in zehn Jahren zu amortisieren. (Damit habe ich natürlich noch nicht die Solarmodule amortisiert). Bin totaler Laie, daher die Frage.

    • Bei unserer Solix 3 Pro macht sich der Akku nach 2 jahren bezahlt, ein Jahr später die Panele, und dann jedes Jahr ein zusatzakku. Also ganz grob. Haben jetzt über ganze jahr den verbrauch aus dem netz auf 900kwh gedrückt.

    • Meine Solix 3 hat 7kWh Speicher. Wird am 23. diesen Monat 1 Jahr alt. Bis dahin habe ich ca. 2000kWh geerntet. Mit Panels ca. 2350€. An schönen Tagen regelt sie nachmittags ab weil der Speicher voll ist. In spätestens 4 Jahren bin ich durch mit dem Invest.

  • Ist das so auch in Österreich zugelassen? Also mit den 800w die ausgeliefert werden? Oder ist da alles anders

  • Es geht dabei nicht NUR um Amortisierung, sondern auch um Klimaschutz. Vergesst das bitte nicht.

    • Stimmt… und in D ist und bleibt es eben sehr teuer das „Klima“ zu schützen ;)

    • Und wie beeinflussen die Solarmodule in Deutschland das Weltklima? Es ist vollkommen egal was Dland macht, mit nicht einmal 1,5% CO2 Anteil sind wir irrelevant. Man kann damit sein Gewissen beruhigen, aber mehr halt nicht.

      • Aber man unterstützt das Denken in die richtige Richtung und zeigt der Industrie, dass es sich lohnt, in die gleiche Richtung zu investieren. Tut man gar nichts, ändert sich auch gar nichts …

      • @Cyb
        Selbst wenn wir nur für 1,5% des CO2 Anteils verantwortlich sind (an anderen Stellen wird 2% genannt), so verbrauchen wir 50% über Durchschnitt. Damit bewegen wir uns im oberen Teil der CO2-Verantwortlichen, der größte Teil der Länder kommt nach uns.
        Wie wollen wir also den größten teil der Länder davon überzeugen, CO2 zu sparen, wenn wir es selbst nicht angehen wollen?

      • Das was Sonari sagt!
        GER ist historisch betrachtet einer der größten Emittenten und unter den TOP5.
        Zum Thema: warum muss sich immer alles amortisieren? Macht die Gas oder Ölheizung doch auch nicht?

  • Wer sich jetzt beim deutschen Anbieter Kleines Kraftwerk rechtzeitig registriert, bekommt die Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro für nur 1.499 statt 1.999 Euro.

  • Kann ich das Ding mit meiner 3Pro zusammen ans Powerdock anschließen?

  • Achtung. Steuerung durch Home Assistant nur über hacs Integration. Steuerung ist Sau lahm

  • Leider kein offizielles API. Indirekt über Anker Cloud gibt es Python Hacks die (derzeit) brauchbar sind

  • Hier sind die kritischen Punkte, die bei genauerer Betrachtung des Artikels und der technischen Spezifikationen oft anders interpretiert werden oder zu logischen Problemen führen:
    1. Der „Inselmodus“ (AC-Ausgang)
    Der Artikel hebt den zusätzlichen AC-Ausgang für den Notstrombetrieb hervor.
    • Das Problem: Dieser Ausgang ist physisch am Gerät. Wenn der Speicher im Garten oder auf der Garage steht, hilft er bei einem Stromausfall im Haus nur bedingt, es sei denn, man legt Verlängerungskabel durch die Wohnung. Es ist keine automatische Haus-Ersatzstromlösung, die das gesamte Netz übernimmt.
    • Last-Limit: Mit 1.000 W (Peak 1.500 W) am AC-Port kannst du zwar Kühlboxen oder Laptops betreiben, aber keine großen Haushaltsgeräte (Wasserkocher, Herd).
    2. Die Kaskadierung (Vorsicht vor den Kosten)
    Anker wirbt damit, dass man das System auf bis zu 60 kWh erweitern kann.
    • Abhängigkeit: Jede weitere 5 kWh Einheit kostet massiv Geld. Bei einer Erweiterung auf z.B. 10 oder 15 kWh steigen die Investitionskosten in Bereiche (3.000 € – 5.000 €), in denen professionelle Hochvolt-Speichersysteme für echte Dachanlagen bereits effizienter und langlebiger arbeiten.
    • Wandlungsverluste: Da es sich um ein Niedervolt-System (48V) handelt, das auf 230V AC wandelt, sind die Verluste bei solch riesigen Kapazitäten im Vergleich zu professionellen 400V-Systemen höher.
    3. Der Smart Meter Zwang
    Der Artikel erwähnt den mitgelieferten Smart Meter.
    • Hindernis: Dieser muss zwingend in deinen Sicherungskasten eingebaut werden. Das darfst du rechtlich gesehen nicht selbst machen (Eingriff in die Unterverteilung).
    • Kostenfaktor: Du musst also zusätzlich einen Elektriker bezahlen. Ohne diesen Smart Meter verliert die Solarbank 4 Pro ihren größten Vorteil: die dynamische Nulleinspeisung. Ohne diese ist der 5 kWh Speicher kaum sinnvoll steuerbar.
    4. Ladegeschwindigkeit vs. Realität
    Anker gibt an, dass der Speicher mit bis zu 5.000 W geladen werden kann.
    • Physikalische Grenze: Um 5 kWh in einer Stunde vollzuladen, bräuchtest du konstant 5.000 W Sonnenleistung. In Deutschland liegt der Durchschnittsertrag eines 1.000 Wp Moduls an einem guten Tag bei ca. 4-5 kWh über den ganzen Tag verteilt.
    • Fazit: Um diesen Speicher wirklich effektiv zu nutzen (also täglich voll und leer zu bekommen), musst du die Grenze des klassischen Balkonkraftwerks weit überschreiten.
    5. Wärmeentwicklung und Platzbedarf
    LFP-Akkus sind sicher, mögen aber keine extreme Hitze (direkte Sonne auf dem Balkon im Sommer) und keine Kälte (Laden unter 0C oft problematisch, auch wenn Anker Heizfolien verbaut).
    • Wartungsaufwand: Das Gerät ist groß und schwer. Eine Aufstellung im kühlen Keller wäre ideal, erfordert aber lange DC-Kabelwege von den Modulen und wieder zurück zum Netzanschluss, was zu Leistungsverlusten führt.
    Zusammengefasst: Der Artikel präsentiert es als ultimative „Plug & Play“-Lösung. Die Realität ist: Es ist ein Hybrid-System, das für echte Balkon-Nutzer zu groß ist und für Hausbesitzer mit großen Dachanlagen oft zu unflexibel im Vergleich zu etablierten DC-gekoppelten Systemen. Es besetzt eine Nische für „Semi-Profis“, die viele Module ohne klassische PV-Anmeldung verbauen wollen.

    • Was würdest du denn aktuell für eine echte fest aufs Dach montierte Solaranlage empfehlen? Welcher Hersteller hat da aktuell das beste Komplettpaket? Oder sollte man eher alles selbst zusammenstellen aus unterschiedlichen Komponenten?

      • Für sowas gibt es so gut wie keine herstellerspezifischen Komplettpakete. Wenn Du nicht vor hast sie selbst zu bauen dann musst Du eh einen Solateur kommen lassen und der wird sich das bei Dir anschauen und dann macht man das von den Gegebenheiten abhängig (z.B. mögliche Panelgrössen, wie viele Strings brauchst Du, wie viel Speicher macht Sinn unter Berücksichtigung Deiner Verbraucher (Wärmepumpe etc), möchtest Du Notstrom etc. pp)

        Das ist nichts wo man einfach sagt, kauf Dir dieses Paket und gut, das ist extrem individuell und sollte genau an die Bedürfnisse und Möglichkeiten vor Ort angepasst sein.

        Wichtiger Tipp den ich geben würde: schau Dir die Bepreisung beim Speicher genau an wenn Du mehrere Angebote für Wechselrichter hast. Die Preise pro kWh können extrem unterschiedlich sein. Huawei finde ich beispielsweise sehr teuer und liegt so bei 4-500€/kwh wenn das BMS mit drin ist. Sungrow habe ich schon für 300€ gesehen um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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