In mehreren Ländern angelaufen
Altersverifizierung: Apple reagiert auf internationale Vorgaben
Apple reagiert auf die in immer mehr Ländern aufkommende Pflicht zur Altersprüfung. Der iPhone-Hersteller stattet App-Entwickler diesbezüglich mit zusätzlichen Optionen und Hilfedokumenten aus. Parallel können Beta-Tester von iOS 26.4 in Großbritannien bereits eine in den App Store integrierte Funktion zur Altersverifizierung testen.
In seinen Entwickler-News weist Apple die Anbieter von iOS-Apps darauf hin, dass Nutzer in Australien, Singapur und Brasilien Anwendungen, die mit einer Altersfreigabe von 18+ versehen sind, nur noch laden können, wenn sie ihr Alter über geeignete Nachweise bestätigt haben. Die Altersüberprüfung ist dabei offenbar direkt in den App Store integriert und soll mithilfe von Kreditkarten oder Ausweisdokumenten erfolgen.
Neue Einstellung unter iOS 26.4 in UK
Brasilien setzt auf Alterskategorien
In Brasilien hat Apple dagegen eine Schnittstelle namens Declared Age Range API integriert, über die der Altersbereich von Nutzern abgefragt und das Angebot entsprechend angepasst werden kann. Die Alterskategorien der brasilianischen Nutzer werden jedoch nur darüber geteilt, wenn der Benutzer, ein Elternteil oder ein Erziehungsberechtigter diesem Vorgang zugestimmt hat.
Von Mai an muss Apple in den US-Bundesstaaten Utah und Louisiana ein vergleichbares System anbieten. Dann treten auch dort neue Bestimmungen zum Jugendschutz in Kraft.
Tests zur Altersverifizierung in Großbritannien
Aus Großbritannien berichten derweil Nutzer der aktuellen Vorabversion von iOS 26.4, dass sie beim Besuch des App Stores ihr Alter bestätigen müssen. Andernfalls lassen sich auch dort keine Apps der Altersgruppe 18+ mehr laden. Den geteilten Screenshots zufolge kann die Altersverifizierung durch das Einscannen einer Kreditkarte erfolgen. Offen ist bislang, wann dieser Schritt für alle Nutzer in Großbritannien verpflichtend wird.
Großbritannien hat bereits im vergangenen Sommer eine Altersverifizierung für Onlinedienste eingeführt. Die unter anderem auch auf Webseiten wie Discord oder Reddit integrierte Funktion ließ sich allerdings bereits mit einfachen Mitteln umgehen.


Bye bye freies Internet
Ich gehe mit und erhöhe auf Bye-bye Schund und Schrot, Hass und Hetze.
Und nu?
Und wer entscheidet, was Hass und Hetze ist ode was nicht?
Die 10-12 jährigen natürlich.
Als ob das mit Schund und Schrott, Hass und Hetze was mit den Jugendlichen zu tun hätte…
Naja, die noch nicht. Aber die 16 Jährigen. Die dürfen ja wählen.
@Blueberry
Der gesunde Menschenverstand und wo das nicht ausreicht diverse Gesetze wie das Grundgesetz u. w.
@revosback
Danke!
Das freie Internet verschwindet nicht, nur weil eine Verifikation eingeführt wird um bei vielem Müll der beispielsweise auf Plattformen gepostet wird wären eine Klarnamenpflicht manchmal wünschenswert