"Weniger unreparierbar"
AirPods 5: Apple erleichtert den Zugriff auf die Akkus
iFixit hat die AirPods 5 unter die Lupe genommen und bezeichnet die neuen Ohrhörer als die „am wenigsten unreparierbaren AirPods bislang“. Die schräge Formulierung soll verdeutlichen, dass sich die Apple-Ohrhörer in der fünften Generation zwar etwas besser auseinandernehmen lassen, von einem reparaturfreundlichen Design aber weiterhin keine Rede sein kann.
Auf der Reparaturskala von iFixit reicht dies für 2 von 10 Punkten. Frühere AirPods-Generationen erhielten dagegen durchgehend 0 Punkte.
Grundsätzlich gehören die AirPods weiterhin zu den Geräten, bei denen eine Reparatur kaum vorgesehen ist. Bei der neuen Generation lassen sich die Akkus allerdings erstmals weitgehend zerstörungsfrei erreichen und ausbauen. Mit etwas Erfahrung und Mut sein eine erfolgreiche Reparatur im Bereich des Machbaren.
Akkus erstmals besser erreichbar
Wie im Video zu sehen ist, lassen sich die AirPods 5 entlang der schmalen Naht im Bereich des Lautsprechers öffnen. Nach dem Entfernen der dort vorhandenen Klebestreifen lässt sich der integrierte Akku herausnehmen. Dies ist möglich, weil Apple die Kabel für die Stromversorgung nicht verlötet, sondern den Akku über zwei Steckkontakte verbindet. Ein ähnliches Prinzip kam bereits bei den AirPods 3 zum Einsatz. Dort ließ sich das Gehäuse allerdings kaum öffnen, ohne den Kunststoff zu beschädigen.
Die AirPods 5 sind dagegen vergleichsweise einfach zu zerlegen, wobei weiterhin sorgfältiges Vorgehen erforderlich ist, um das Gehäuse nicht zu beschädigen. Die Akkus lassen sich allerdings nicht zwischen dem linken und rechten Ohrhörer tauschen. Sie sehen zwar nahezu identisch aus, unterscheiden sich jedoch bei der Anordnung und Polarität ihrer Kontakte.
Ladecase bleibt kaum reparierbar
Deutlich schlechter sieht es beim Ladecase aus. Das Gehäuse lässt sich weiterhin nicht zerstörungsfrei öffnen. Im Inneren setzt Apple zudem teilweise auf verschweißte Kunststoffverbindungen statt auf Schrauben.
Unterm Strich sind auch die AirPods 5 weiterhin weit von einem reparaturfreundlichen Produkt entfernt. Die erstmals mit überschaubarem Aufwand erreichbaren Akkus der Ohrhörer sind aus Sicht von iFixit dennoch eine Verbesserung.


Rund 150-250€ für ein „Wegwerfprodukt“. Ich muss sagen, das ist unternehmerisch ziemlich schlau – und die Verbraucher scheinen es ja zu wollen.
Mehr gibts nicht zu schreiben. Der Erfolg gibt ihnen damit recht. Der Kunde entscheidet selbst, was er möchte..
Wegwerfprodukt ist aber auch eine Definitionssache. Wenn ich etwas für den Preis 5 Jahre verwende und dann wegschmeißen muss, bin ich für 3.3€ im Monat ganz zufrieden.
Seh ich auch so. Die Dinger halten ja lange und dann gibt es auch einfach mal nach 4-5 Jahren auch so neue. Bei dem Preis ist das ok und zu verkraften.
Naja, der Grund warum ich mich für ein Wegwerfprodukt entschieden habe, ist weil mich die Leistung/Funktion überzeugt. Das ist schon ein Unterschied in der Argumentation.
Schade, dass die jetzt aus China anstatt von Deutschland kommen.
Hat Varta hart getroffen.
Mich auch mit meinen Aktien…
Aus diesen Grund kaufe ich keine AirPods oder Airpods max mehr. Wie es geht zeigt Sennheiser mit den Momentum EarBuds und Over Ears. Hier ist ein Akkutausch recht simpel und Ersatz kostet ein Bruchteil dessen, was Apple an Batteriepauschale berechnet was bei Airpods echt unverschämt ist – 59€ pro Airpod. Und bei den max noch teurer.
Wegwerfe Produkt ist die eine Sache, wenn wenigstens das Recycling ordnungsgemäß funktionieren würde! Was ist aber leider nicht. Tut, statt das hier in Deutschland alles zu recyceln und die Rohstoffe wieder nutzbar zu machen, und damit nebenbei Arbeitsplätze zu schaffen, wird das alles irgendwohin Versch Achert und keiner weiß, wo es wirklich landet. Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Produkte zum Originalhersteller zurückzubringen in der Hoffnung, dass die das dann ordnungsgemäß recyceln, was ja Apple angibt.
Hätte gern mal Verkaufszahlen zu den Airpods. Die müssen ja gigantisch sein, verkaufen sich wie geschnitten Brot.
Die Hersteller müssen dazu gezwungen werden dass Akkus einfach ausgetauscht werden können. Punkt.
Nö