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Download kostenlos, Funktionen gegen Aufpreis

Airmail wird zur Abo-App: Bestandskunden sind sauer

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Mit der E-Mail-App Airmail springt eine weitere populäre Anwendung auf den Abo-Zug auf. Der mit dem heutigen Update der App auf Version 1.8.25 überraschend vollzogene Wechsel entzürnt nachvollziehbar jene Nutzer, die ursprünglich für 5 Euro eine Vollversion der App erworben haben.

Die Entwickler bewerben das aktuelle Update ihrer Anwendung mit den Worten „Airmail Is now Free“, dieses Versprechen gilt allerdings nur in stark eingeschränktem Umfang. Die App lässt sich jetzt in der Tat kostenlos laden, Kernfunktionen wie Push-Mitteilungen und die Nutzung mit mehreren E-Mail-Accounts erfordern fortan jedoch ein Premium-Abonnement zum Preis 2,99 Euro pro Monat oder einem Jahresbeitrag in Höhe von 9,99 Euro.

Wer die App zuvor gekauft hat, kann die Premium-Funktionen vier Monate ab Kaufdatum kostenlos nutzen, bevor die Abo-Gebühren fällig werden. Eine Funktionsbeschneidung, die den Wert der gekauften App drastisch reduziert und unserer Meinung nach so nicht in Ordnung geht.

Airmail Nutzer Kritik Abo

Die Diskussion um kostenpflichtige Updates von bestehenden Anwendungen ist begründet, und es ist nachvollziehbar, dass Entwickler für aufwändige Weiterentwicklungen entsprechend entlohnt werden müssen. Im aktuellen Fall macht das Update jedoch nichts anderes, als den vorhandenen Funktionsumfang zu beschneiden und Bestandskunden die Pistole auf die Brust zu setzen. Die Entwickler liefern damit keine gute Visitenkarte ab. Der korrekte Weg wäre ein Airmail-Update gewesen, das mit neuen Funktionen als neue Abo-App angeboten wird und Käufern der ursprünglichen Version die weitere Nutzung der von ihnen voll bezahlten Anwendung freistellt.

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Airmail - Your Mail With You
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Entwickler: Bloop S.R.L.
Preis: Kostenlos+
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Montag, 15. Jul 2019, 9:14 Uhr — chris
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  • also einmal im Jahr 10 EUR find ich einen fairen Preis

    • Lies den Text noch einmal in Ruhe durch. 9,99 Euro im Jahr als Abo Model.

    • finde ich überhaupt nicht wenn du etwas anderes gekauft hast… ich hätte dann auch gerne 10€ im Jahr von als Abo für dein gekauftes Auto damit du damit weiter fahren darfst. Sollte ja dann auch „fair“ sein. Immerhin darfst du dann 10 Jahr lang weiter mit deinem bezahlten Auto fahren

      • Und wer bezahlt für Pflege, Instandhaltung und Wartung deines Autos? Du! Also regelmässige und zusätzliche Kosten, die während der Nutzung deines Autos anfallen. Seit wann sind diese Kosten im Kaufpreis enthalten? Bei Apps sind es die Entwickler, die die App pflegen und durch Updates instandhalten, das ist also im Kaufpreis enthalten. Nicht, dass ich das Abo-Modell begrüsse und in diesem speziellen Fall auch ziemlich frech finde, aber dein Beispiel hinkt ganz schön. Erwartest du etwa für den Kaufpreis einer App lebenslange Funktionsfähigkeit? Wie sieht es da mit deinem Auto, deinem TV, deinem Kühlschrank, deiner Waschmaschine aus?

      • Nein, keiner erwartet Lebenslang was umsonst. Der Entwickler kann es doch als Version 2 als neue eigenständige App verkaufen. Erst für 5€ verkaufen und dann nochmal 10€ obendrauf verlangen finde ich mehr als frech. Ich zahle mehr als 100% drauf und wofür genau? Was hat sich den großartiges an den Features geändert? Genau, nix. So langsam schiessen sich die Entwickler selber ab. Mein Hass wächst auf solche illegale Praktiken immer mehr. Ich verabscheue sowas zutiefst und wünsche diesen Jungs den gnadenlosen Untergang. Was ist bitte genau die Neuerfindung einer weiteren Email-App? Ich werde nicht einen Cent in dieses Abo-Modell investieren. Ich habe sie auf dem Mac, aber auch nur aus Bequemlichkeit. Kann ich gut und gerne darauf verzichten.

      • Deinen Vergleich finde ich aber auch nicht so passend. Ein Auto, ein Kühlschrank oder ein Fernseher sind reale Gebrauchsgegenstände, die nunmal durch den Gebrauch einer Abnutzung bzw. Alterung unterliegen. Dass bei diesen Gebrauchsgegenständen etwas kaputt geht und dann auf eigene Kosten ersetzt bzw. repariert werden muss ist wohl jedem klar. Aber was geht denn bei einer App kaputt was instandbesetzet werden muss? Verliert sie mit der Zeit Einsen und Nullen? Wohl eher nicht. Jetzt kommt wahrscheinlich wieder das Argument,dass die Entwickler ja ständig neue Features hinzufügen. Wer sagt denn dass ich diese Features überhaupt möchte? Ich kaufe mir ja auch ein Auto mit einer gewissen Ausstattung, die mir ausreicht. Natürlich gibt es eventuell noch mehr Features. Und natürlich bleibt die Entwicklung bei dem Autobauer nicht stehen. Aber nur weil ein paar Monate später ein neues Navisystem raus kommt, das besser, schneller und sicherer ist, heißt das doch nicht, dass ich das sofort haben möchte. Das wäre ja so als müsste ich für ein abbezahltes Auto trotzdem monatlich zahlen, weil ich gezwungen werde jede Neuentwicklung zu benutzen bzw gezwungen werde sie nutzen zu können, dafür zu zahlen aber sie vielleicht gar nicht benötige. Klar, wenn die Entwickler eine App zum Einmalkauf anbieten und regelmäßig Updates mit neuen Funktionen bringen, verdienen Sie daran nichts. Aber niemand zwingt sie dazu bestehende Versionen zu updaten. Man könnte auch einfach eine Version 2.0 rausbringen und die Kunden, denen Version 1.0 ausreicht, kaufen sich Version 2.0 eben nicht. Bei den Windows Programmen war es in den 90ern und 2000ern normal, dass man sich eine Software mit einem gewissen Funktionsumfang gekauft hat und dieser nicht kostenlos erweitert wurde. Wenn dann ein Jahr später die neue Version raus kam, konnte man selbst entscheiden ob einem schon nach einem Jahr das Upgrade aufgrund der neues Features wert ist oder ob man 1, 2 Versionen überspringt. Aber meine in den 90ern erworbenen Programme kann ich nun über 20 Jahre später immernoch verwenden, vorausgesetzt ich habe einen Rechner mit Windows 98 bzw. XP. Und das ist der nächste Punkt: Kompatibilität mit neuen Betriebssystemen. Bei Windows Software ist es auch oft so, dass ich mir eine neue Version meiner Software kaufen muss, wenn diese nicht mehr mit dem neuesten Betriebssystem kompatibel ist. Bei Apps ist das halt ein bisschen komplizierter, weil jedes Jahr ein neues Betriebssystem raus kommt. Da würde ich aber noch verstehen, dass man sich jedes Jahr eine neue Version kaufen muss, damit diese kompatibel bleibt. Wenn man jetzt aber jährlich ne neue Version kaufen muss weil man aus Sicherheitsgründen gezwungen wird die neuesten iOS Versionen zu installieren, ist es ja das gleiche wie ein jährliches Abo. Würde sich dann nur „jährlicher Neukauf“ nennen und nicht „Abo“. Kurz und knapp sage ich zu kostenpflichtigen Kompatibilitätsupdates „Ja“ aber zu kostenpflichtigen aufgezwungenen Featureupdates „Nein“. Wenn man einmal im Jahr ein paar Euro zahlt um ein weiteres Jahr mit Sicherheitsupdates und Kompatibilitätsupdates versorgt zu werden ist das in Ordnung. Die Entwickler müssen auch ihre Familien ernähren. Es sollte aber immer die Option geben die Apps kostenfrei und dafür ohne Updates zu verwenden. Vor allem bei neuen Features möchte ich gerne selbst entscheiden ob ich sie benötige oder nicht.

      • @Mascheck
        Was an einer App kaputt geht? Durch Updates der Betriebssoftware von Apple z.b. ist eine App irgendwann nicht mehr funktionsfähig, das gleicht einer „Abnutzung“. Der Entwickler ist dadurch gehalten, die App immer wieder anzupassen, also upzudaten, das erfordert eine gewissen Pflege der App, die es nicht umsonst geben kann, deshalb kann man nicht erwarten, dass eine App, einmal gekauft, für immer funktioniert und für immer mit Updates versorgt wird. Mein Kommentar bezieht sich auf das Beispiel mit dem Auto, denn auch da hast du laufende Kosten, wie die Wartung, die du tragen muss und nicht der Hersteller. Du bezahlst für die Wartung beim Auto und so bezahlst du eben mit einem Abo, die Wartung einer App. Lässt du dein Auto nicht regelmässig warten, ist das Auto irgendwann kaputt, so verhält es sich auch mit einer App, die irgendwann nicht mehr funktioniert. Sorry, wer liest denn bitte deinen ellenlangen Text? Habe nur die zwei ersten Sätze gelesen, das reicht. Und ja, es ist wie beim Auto, auch mit Kühlschrank etc. so, da kann man auch keinen lebenslangen Service erwarten. Auch bei Apple fallen Mac etc. irgendwann aus dem Service raus, so dass dafür keine Reparaturen mehr angeboten werden. Aber bei Apps verlangen die Käufer, dass diese immer upgedatet werden und lebenslang funktionieren?

      • Hättest du meinen Text komplett gelesen, hättest du dir deinen Text sparen können. Wenn man einen Text nicht ganz liest macht es keinen Sinn darauf zu antworten…

      • Jedenfalls finde ich den Vergleich mit Auto generell nicht passend, deshalb auch meine Beispiele mit Kühlschrank etc. Ich denke eher hast du meinen Kommentar nicht verstanden, deshalb ist es mir auch wurst was du da für einen ellenlangen Text verfasst hast. Nochmal genauer erklären, werde ich es nicht, dann haben wir halt unterschiedliche Auffassungen.

      • Zum Beispiel altert deine App gegenüber dem Betriebssystem, das idR aktuell gehalten wird. Irgendwann läuft dann die App nicht mehr und muss durch eine neue Version ersetzt werden.

      • @Rama Ich habe seinen ellenlangen Text gelesen und seine Argumente konnten im Gegensatz zu deinen durchaus überzeugen. Wenn du seinen Text ebenfalls vollständig gelesen hättest, hättest du dir dein unnötiges Geschwätz sparen können.

    • 10€/a für das Programm?

      Pffft total übertrieben

    • Für neu Kunden mag das ja okay sein mit dem Abo. Für Bestandskunden eher nicht. Ein Fall fürs Gericht, im Zweifel. Aber hier ist genau das Problem, macht wohl keiner.

      Und für alle die es immer nicht verstehen wollen oder können:
      Eure gekaufte FritzBox .. steht schon 1 1/2 Jahre bei euch kostet ab jetzt 10€ im Jahr.. ansonsten geht sie ab demnächst nicht mehr.. was dann?

      • Es gibt ja das Instrument der Sammelklage. Die ist genau für so einen Nepp erfunden worden

  • Jetzt wo Airmail endlich eine neue „Engine“ einsetzt um Mails schneller und flüssiger anzuzeigen.. Dann werde ich Spark mal eine Chance geben.

    • Nutze ich schon ne Weile, gefällt mir echt gut.

      • Die Dienste, die deinen Login haben und deine Mails auf us Servern speichern? Ernsthaft?

      • Wen interesierts?

      • @Denner:
        Spark ist nicht US, sondern Ukraine (Readdle). Aber völlig unabhängig davon kann jeder Deine Mails mitlesen. Ist nur reiner Text und gegen nichts gesichert. (Wer Mail für vertrauliches nutzt und es nicht mit PGP schützt, ist selbst schuld). Von daher ist es egal.

      • @ Karl

        We are based outside the European Economic Area

        Currently we have offices in Silicon Valley, Ukraine (Odessa, Kiev) and Berlin.

        Amazon Cloud Service als Speicher

        Deine Daten werden nicht lokal, sondern auf deren Server verarbeitet.

        Sensible Mails verschlüssele ich mit meinen Class3 Zertifikaten.

        Meine Mails könnte mein Provider wohl lesen, sind aber auf deutschen Servern bei Strato.

      • @Denner
        Dafür gibt es bei Apple „anwendungspezifische Passwörter“ und Google bietet ebenfalls so was, mir fällt nurgerade nicht ein, wie sich das bei Google nennt. Die Dienste bekommen also nicht deinen Login, sondern nur Zugriff auf spezifische Dienste, wie hier deine E-Mails abzurufen.

  • Es gibt doch schon die Mail App auf jeden IPhone …
    Warum soll man dann 10 Jährlich bezahlen für eine andere App?:O

    • Wegen ihrer zusätzlichen Funktionen.
      Ich nutze sie gern: Swipen lässt sich super konfigurieren, die Arbeit mit mehreren Accounts ist sehr gut. Aber der Support ist extrem schlecht geworden und jetzt nachträglich Funktionen wegkürzen und die Hand aufzuhalten geht garnicht.

  • Wenn es für Bestandskunden weiterhin bleiben würde wie bisher hätte keiner ein Problem. Diese forcierten Abo Modelle sind zwar teilweise gerechtfertigt aber wenn man bald für jede App ein Abo braucht ist das echt ein teurer Spaß. hier 2€ da 4€ und noch mal bei ein paar anderen hat man ruck zuck 100€ im Monat beisamen. ist aber nicht nur bei Apple so, Microsoft, Adobe und co. sind auch schon auf den Zug aufgesprungen. Ist ein für und wieder.

    • Gut, dass Apple keine Möglichkeit zum Downgrade bietet und auch das Backuppen von Apps mit iTunes erschwert, sodass manch einer jetzt aufgrund eines „Downdates“ auf ner schlechteren App hockt und nicht zurück kann.
      /ironie

  • Abo ist okay bei einer digitalen TV-Zeitschrift oder ähnlichem. Aber hier geht mir das echt zu weit. Mail App per Abo. Geht gar nicht.

    • Wenn es dir das nicht wert ist, lass es bleiben. ;) Es gibt bestimmt Menschen, denen die App so gut gefällt, dass sie dafür regelmäßig Geld ausgeben. Ich kann das nicht beurteilen, weil ich die App nie genutzt habe.

    • Ich nutze Airmail nicht. Ist mir zu überladen. Dennoch die Betreiber haben laufende Kosten, Server(Traffic), Gehälter, EDV usw. Was glaubt ihr wie weit man kommt, wenn man nur einmal 5€ bekommt, aber jahrelang Updates, Pflege und Support liefern soll. Wenn die Betreiber keine monetarisierung im Geschäftskundenbereich oder durch Werbung erzielen, wodurch sie die App für Privatkunden mitfinanzieren, bleibt ihnen nichts anderes als ein Abo-Modell übrig, um den Laden nicht doch noch durch fehlende Investitionen schließen zu müssen. Die Nutzer die damals 5€ für die Vollversion gezahlt haben konnten die App inklusive regelmäßiger Updates und Infrastruktur schließlich jahrelang ohne Zusatzkosten. nutzen. Wenn ihr zu den Nutzern gehört die diese App intensiv nutzen, dann dürfte euch das auch 10€ im Jahr wert sein. Sich darüber aufzuregen ist scheinheilig, schließlich wollt ihr auch anständig bezahlt werden oder nicht wollen das eure Firma pleitegeht. Natürlich kann man sowas im Nachhinein immer besser kommunizieren, aber egal wie, sobald Abo erwähnt wird laufen einige grün an, zum Teil berechtigt, oder wie hier meiner Meinung nach eben nicht. Viel verwerflicher sind doch die ganzen Spiele, die per In-App imaginäre Goldsäcke für 109€ anbieten. Das ist doch Krank.
      PS.: bin weder Entwickler, noch arbeite ich für Airmail oder sonst irgendeinen App-Anbieter, auch nicht für Apple

      • Entschudlige bitte, aber wenn mir jemand eine App für 5€ verkauft, gehe ich davon aus, dass er für sich wirtschaftlich kalkuliert hat. Ich unterstelle mal dem Entwickler, dass 5€ niemals wirtschaftlich sein konnte. Entweder ist er zu dumm für dieses Business oder er hat vorsätzlich gehandelt, nach dem Motto anfüttern dann mal sehen.

      • @rudi

        Der Bestandskunde bekommt ein Jahr geschenkt.

        Ist also alles okay

      • Vier Monate.

      • Auch keine vier Monate. Bestandskunden bekommen ab Kaufdatum vier Monate. Hat man Airmail also vor Mitte März gekauft, ist man absofort in der Nutzung eingeschränkt oder wird zur Kasse gebeten.

  • Diese Form des Zwangsupdate geht für mich gar nicht. Gibt es gleichwertige Alternativen?

  • Der Preis ist fair, aber das ist wie mit all den Streamingdiensten. Es wird zu viel, alle benötigten Dienste zu abonnieren. Lieber Tips in die In-App-Käufe einbauen, dann kann jeder selbst die Arbeit des Entwicklers honorieren. Forcierte Abos fliegen bei mir direkt vom iPhone.

  • Sehr schade, nutze ich seit ein paar Jahren. Hätte man eleganter lösen müssen. Die hätten ja auch eine zweite neue Version rausbringen können und die alte noch eine gewisse Zeit noch mit Updates versorgen können. Aber das stickum per Update im Text zu erwähnen?!?

    Was gibt es für Alternativen? Spark oder Outlook?

    • Ich nutze Outlook für meine Emails. Mindestens ein gleichwertiger Ersatz

      • Werden die Emails beim Abrufen mittels Outlook beim Abrufen nicht über die Microsoft Server geschickt und analysiert? Meine bei Spark war es auch so.

    • Ich nutze Spark seit mehreren Monaten und bin wirklich sehr zufrieden.
      Finde es deutlich übersichtlicher als die normale Mail-App, zudem gibt es auch eine iOS und Android Version.

  • Habe es auch gelöscht. Summiert sich halt, hier ein Abo, da ein Abo.

    • Dito.

      Keine Abo-Apps. Muss schon im realen Leben genug monatlich zahlen. Habe keine Goldesel oder bin Millionär dem das egal ist.

      Konten aus App entfernt. iCloud spezifisches Passwort für Airmail gelöscht. App auf allen Geräte gelöscht…

  • Auf der einen Seite muss man einsehen, dass eine Softwareentwicklung nicht mit den Einmalerlösen aus dem Lizenzverkauf auf Dauer wirtschaftlich nicht funktioniert. Ich würde da mal nicht sofort von Geldgier reden wollen.

    Auf der anderen Seite kommen mit den diversen Abogebühren schon einiges zusammen. Bei Photoshop habe ich da das geringste Problem. Die Software war früher sauteuer, die Miete ist auch noch hoch, aber wenn man damit produktiv arbeitet, ist die Mietversion ganz angenehm – zumal da immer regelmässig Verbesserungen kommen, die man früher mit teuren Update dazu kaufen konnte.

    10€ pro Jahr halte ich für Airmail zu hoch. Mein Microsoft Officepaket kostet mich für 5 Plätze 99€ p.a. Inclusive riesigem Onlinespeicher Wenn ich jetzt für einen alternativen Mailclient 10 € ausgeben soll, passt da die Relation einfach nicht. Outlook würde es gut tun, wenn Alternative Clients Innovationen vorgeben und Wettbewerbsdruck machen würden. Wenn das wirtschaftlich nicht geht, muss man halt mit den Monopolen leben. Gibt ja auch Alternativen. Zb Apple Mail, Pages, Numbers etc. Die nichts kosten (macs sind halt teurer, da wird Software über die Hardware bezahlt).

    Letztlich bleibt die Konsequenz, Airmail zu deinstallieren. Bisschen schade. Und wenn Spark auch aufs Abomodell umschwenkt, eben so. Schadet auch den Rechnern nicht, wenn weniger Software installiert ist.

  • Mir ist gerade n den ganzen Abo-Modelle eine gute Seite aufgefallen: wenn man irgendwann ohnehin jedes Jahr für jede App neu bezahlen muss, dann wird der Systemwechsel deutlich einfacher!
    Derzeit würde mich ein Wechsel zu Android (wenn ich ihn denn in Erwägung ziehen würde) viel zusätzliches Geld kosten. Ich müsste ja alle Apps neu kaufen. Wenn ich das aber sowieso muss, dann fällt diese Hürde weg.
    Vielleicht sollte die Marketing-Abteilung von Apple darüber auch mal nachdenken ;-)

    • @khw
      was kann denn die Marketing Abteilung von Apple dafür wenn externe app Entwickler Geld verdienen wollen und unglücklich an der Preisgestaltung basteln?

      • Apple kann sehr wohl was dafür. Die App-Entwickler werden seit Längerem regelrecht aufs Abo-Modell gestoßen, da Apple dort permanent mitverdient.

      • Weil Apple die Plattform stellt und dafür nicht unerhebliche Gebühren aufruft. Und das alles unter dem Deckmantel „Sicherheit“…
        Dadurch werden Entwickler dazu gezwungen Einnahmen zu generieren da es ja keinen freien AppStore gibt.

      • So ein Quatsch es steht jeden Entwickler frei die App gratis, Bezahlpflichtichtig oder mit in App Käufen (Abo) zu versehen. Da kann apple relativ wenig dafür das der Entwickler nun regelmäßige Einnahmen möchte.

  • 2,99€ für die Mail App, 4,99€ für die nette App zur Fotobearbeitung, 3,99€ für die Pro zur RAW Aufnahme, 6,99 für die Smarthome App, 3,99€ für die Wetter App…..1,99€ hier….99ct da….Schöne neue Abo Welt.
    Wie stellen sich die Entwickler das eigentlich vor.

    Ich lese immer wieder „Ach die 2€ im Monat werden dich schon nicht umbringen…ist es dir nichtmal das Wert?“
    Als ob es dabei bleiben würde. Wenn es in 1-2 Jahren nur noch Abo Apps gibt, zahlst du eben nicht mehr für 1-2 Apps….Sondern für 20!
    Ich möchte keine 80-100€ im Monat für Apps zahlen.

    Dann noch die Umstellung von gekauften Apps auf Abo…..
    Ist mir schon mehrfach passiert und langsam hab ich die Schnauze voll!
    Da kauft man eine App, es wird auf Abo umgestellt und auf einmal wird man behandelt, als hätte man nie etwas für die App bezahlt…das ist einfach dreist….
    Bestes Beispiel ist Myatmo. Ich habe die App gekauft um den Entwickler zu unterstützen und weil sie mir sehr gut gefallen hat (9,99€). Dann hieß es plötzlich….wir stellen auf Abo um und für deinen vorherigen Kauf bekommst du 1 Jahr Premium….Danach kostet die App dann 9,99/Jahr.
    Auf Kritik hat der Entwickler nie reagiert.
    Da mein Premium nun abgelaufen ist, kann ich den Entwickler nicht mal mehr kontaktieren…..sowas ist einfach frech.

    Man müsste wirklich gegen diese Praxis klagen….Allerdings wissen auch die Entwickler ganz genau, dass niemand wegen 10€ einen Anwalt bemüht.

    • Eine Klage würde auch nicht aussichtsreich sein und eingestampft werden.

      • Naja es wurde eine Software gekauft, die dabei zeitlich nicht befristet in der Nutzung war. Jetzt lässt sie sich auf einmal nicht mehr nutzen. Und das nicht wegen OS-Updates, sondern weil die Funktionalität nachträglich entfernt wurde. Halte ich durchaus für schwierig.

      • Ich für unverschämt.

  • Was gibts sonst noch für alternativen?

    • Android.
      Viele Apps sind dort weiterhin komplett kostenlos oder Entwickler planen aktuell nicht auf Abos umzustellen (bei der Mail App weiß ich das allerdings nicht).

      • Android als alternative, der war gut! Hast du dir mal die Apps teilweise angesehen? Wie die designt sind usw.? Hat schon einen Grund wieso die kostenlos sind.

      • @Kalle. Da ist Phil realtiv schmerzfrei. Er versucht seit Jahren hier in den Kommentaren von Android zu überzeugen. Das hat also inzwischen alles Taktik. Nur dumm das Google auch auf Abo langsam geht.

        Gleich ein ganzes OS dafür zu wechseln ist nahezu geisteskrank.

      • @helm
        Ich behalte halt ein offenes Gemüt und nutze tatsächlich neben einem iPhone auch ein Pixel wegen der besseren Kamera. So what?

        @Kalle
        Es geht in dem Fall um die gleichen Apps. Beispiel Scanbot – auf iOS ein Abo, Android weiter frei bzw. Einmalkauf.

      • Spark muss AFAIK für einige Funktionen die Zugangsdaten deiner Email-Konten auf Ihren Servern speichern und Email ggf. auch auf Ihren Servern verarbeiten. Ich für meinen Teil kann mich mit sowas nicht anfreunden, vor allem nicht wenn eine so umfangreiche App wie Spark kostenlos angeboten wird …

        Dazu kommt noch, dass Readdle das Facebook SDK einsetzt und es unklar ist, was alles mit Facebook geteilt wird.

        Gruß

    • schau dir mal Edison an…. gefällt mir richtig gut.

  • Diese Abo Seuche nimmt einfach kein Ende. Werde jede App meiden die auf so ein Geschäftsmodell setzt.

  • Alle fangen mit Abo an … also wenn es so weiter geht hab ich bald wieder ein Nokia 2110 . Eine bodenlose Frechheit ! Auch das Abo Model von 1Password ist eine Frechheit ! Die habe ich damals auch gekauft und nun ? Wie gesagt Nokia 2110 !

  • Ich finde dieses Update mit Abozwang allen Käufern eine Frechheit gegenüber. Ich wäre gerne bereit für eine neue Version nochmal zu bezahlen, aber für alle Käufer die App jetzt quasi unbrauchbar zu machen grenzt schon an Erpressung. Ich werde die App auch deinstallieren.

  • Abos werden von mir grundsätzlich gelöscht! Apps die von Kaufvers. zu Abos werden auch! Mir doch egal – dann bleiben am Ende nur noch die Apple Standard Apps aufm iPhone! Ich kann damit leben. Ich kann auf viele Apps verzichten – wir sind verwöhnt! Und wie schon geschrieben: 2€/mtl. tun nicht weh! Aber 10-20 Abos merkt man in der Geldbörse…! Unkontrollierte Abbuchen werden viele in den finanz. Ruin treiben – es gibt genug da draussen die ihre Finanzen nicht im Griff haben…

  • Sollen sie machen…das einzige für mich sinnvolle Abo ist Office365…nicht wg. Word etc. sondern wg. der 6×1 TB Cloudspeicher…das ist mir die 49€ p. a. Wert.
    Ansonsten gibt es kein Abo…nichts ist so wichtig um es überteuert zu mieten. Und wenn sie es übertreiben wird halt die „Plattform“ gewechselt. Ob es dann Android oder wer auch sonst wird…

  • Ich wollte es auch kaufen. Jetzt bestimmt nicht.

  • Benutzt hier eigentlich keiner das normale mail-Programm von Apple? das ist doch überall schon drauf und kostet nichts zusätzlich….?

  • Eine eine Sauerei. Habe die App damals gekauft und jetzt soll man dann abermals zahlen?

    Ein Glück bin ich vor Monaten schon auf eine andere App gewechselt.

  • Sehr schön! Bei allem Ärger um die Aboumstelleri habe ich in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass Abos den Markt bereichern. Bei mehreren Apps, die ich bis dato verwendet hatte, die dann auf Abo umgestellt wurden, ist seitdem Konkurrenz entstanden. Viele Entwickler sehen das als Chance, eine ähnliche (zum Teil auch bessere) App zum Fixpreis, der gerne auch ein bisschen höher sein kann, anzubieten. Ist mit jetzt bei mehreren Sparten aufgefallen: Passwortmanager, Jurnaling-Apps, Netzwerkfilter. Also danke fürs Abo. vielleicht kommt dadurch was besseres.

  • Hallo ihr Abo Jammerer,

    Nutzt doch einfach die kostenfreien Apps, die mit iOS geliefert werden.

    Wenn ihr was „besseres“ wollt, müsst ihr halt zahlen.

    • Hallo Klugscheißer! Hast anscheinend den Sinn des Gejammers hier nicht verstanden…

      • Doch, genau aus dem Grund habe ich doch meinen Beitrag gepostet.

      • Du hast rein gar nichts verstanden @Denner. Es wird darüber gejammert, dass eine funktionierende abbezhalte App plötzlich über Nacht Zusatzkosten generiert. Versteht dein Köpfchen das Problem? Wohl kaum.

      • @rudi

        Doch, ich habe es genau verstanden.

        Ein Dienstleister sagt, ihr könnt unseren Service 1 Jahr weiter kostenlos benutzen, weil ihr die App mal gekauft habt.

        Und schon ist den Jammerern die Grundlage zum jammern entzogen.

      • Denner hat schon recht, wenn Airmail das Abo für das erste Jahr umsonst anbietet, dann ist das der Ausgleich dafür, dass ich die App mal gekauft habe, finde ich auch fair.

        ProCamera hat auch erst kürzlich auf Abo umgestellt und ich sollte dann für bereits bezahlte inApp-Käufe im Abo nochmal bezahlen. habe ich nicht eingeshen und mich beschwert…schwups habe ich das erst Jahr des Abos geschenkt bekommen, das ist ok für mich. Ansonsten kann man sich natürlich über den Sinn von App-Abos streiten. Es ist halt so, dass ich für eine App, die ich gerne und oft nutze evtl. auch bereit bin ein Abo abzuschliessen, es muss natürlich auch preislich in einer annehmbaren Relation stehen. Keiner zwingt euch Abos abzuschliessen, es muss jeder selbst abwägen, ob es sich für ihn lohnt. Abo-Verweigerer haben eben Pech oder sie weichen auf eine (noch) kostenlose Alternative aus. Es sind einige wenige Apps für die ich ein Abo abgeschlossen habe, weil ich sie gerne und oft nutze. Ich schliesse aber nicht für „jeden Scheiss“ ein Abo ab, somit halten sich meine Abos und die Kosten auch in Grenzen. Für E-Mails nutze ich übrigens ebenfalls Spark und bin sehr zufrieden damit.

      • Vier Monate.

  • Leute benutzt doch einfach Spark!

  • Bald gibts iOS auch nur noch im Abo xD
    Schön 4,99 Apple-Steuer pro Monat um sein iPhone weiter zu nutzen.

    Was viele vergessen, ich glaub iOS3 oder 4 war damals auch mal ein kostenpflichtiges (9,99 €) Update :D

    • Von daher ist auch deine Behauptung absoluter Quatsch. Die Zeiten wo ein OS extra abgerechnet wird sind endgültig vorbei. Außer bei Microsoft denen würde sonst der Arsch auf Grundeis gehen. Und selbst die verärgern gerade die Gold und Silber Partner mit ihren dämlichen Lizenzen

    • Wenn man sowas schreibt, dann bitte auch richtig! Es bezog sich nur auf iPod Touch Geräte für die man bis iOS 4 für Major-Updates zahlen sollte!

  • Ich finde es gut. Da ich mir die ganzen Apps eh nicht leisten will, bleibe ich bei meinem 10 Standard-Apps, die wiederum kein High-End Gerät a la XS & Co rechtfertigen. Am Ende spare ich sher viel Geld, dass ich wiederum bei Amazon ausgeben kann. Danke Apple. Danke Entwickler.

    • Meiner Oma reicht auch ein Nokia Knochen weil die mit der App SMS oder Telefon gut ausreicht. Da ich professionell arbeite ist High-End immer besser. Muss wirklich jeder selbst wissen was er braucht. Ich kaufe auch bei Amazon nur noch ungerne ein. Die sind im Preisvergleich meist nicht gerade die günstigsten. So spare ich mir das Prime-Abo

  • Hatte Airmail vor 2 Jahren gekauft. Irgendwann hatte ich das Problem, das meine Mails nicht mehr gefunden wurden (gesendet, empfangen, ganz unterschiedlich) obwohl ich genau wusste dass ich die Mails weder gelöscht noch exportiert hatte.
    Sind in meinem IMAP Postfach einfach verschwunden gewesen.
    Habe dann sehr schnell auf Spark gewechselt. Seitdem ist das Problem nichtmehr vorhanden und ich bin sehr zufrieden.

    Airmail kann mich mal.
    Ich rate jedem von dieser App ab.

  • @iFun Da ist ein Fehler im Artikel. Bei alten Nutzern, die die App zuvor gekauft haben, ist weiterhin alles freigeschaltet. Das steht im Text vom Update. Praktisch habe ich versucht ein Emailkonto hinzuzufügen und ich hatte keine Probleme dabei. Also: Kontos für mehrere Emails bedarf eines Abos nur, wenn man ein neuer Nutzer ist. Push habe ich nicht getestet, da ich es sowieso nie nutzte. Um Push nutzen zu können, muss dies weiterhin vom Airmail-Betreiber bereitgestellt werden. Dazu müssen sie irgendwelche Zugangsdaten auf ihren Servern speichern, um im Intervall nachprüfen zu können oder ein spezielles Push zu erhalten und weiterzureichen (z.B. Thunderbird kann, wenn es offen bleibt und einmal den Server kontaktiert hat, ein Push vom Server erhalten, falls der Server diese Funktion hat – Apples Geräte unterstützen aber anscheinend nur dieses iCloud-Push). Angeblich sollen die Angaben so gespeichert sein, dass auch bei einem Einbruch diese Zugangsdaten den Einbrechern nichts nützen. Weitere Details erhielt ich nicht und „security through obscurity“ missfällt mir. Deshalb nutze ich Push von Airmail nicht. Und daher finde ich die Umstellung auf Abo nicht schlimm, da ich weiterhin beliebig viele Konten erstellen kann.
    .
    Was ich nicht so gut finde, dass mehrere Anfragen von mir als unsinnig abgeschmettert werden, wenn ich von ihnen bitte das Problem mit dem Audio-Tag zu eliminieren. Dadurch könnten Spammer erfahren, ob ein Email-Konto aktiv ist und man die Spam laß. Diese Emailadressen sind dann unter den Spammern wertvoller und können teurer weiterverkauft werden.
    .
    Den Link zum Testen schreibe ich in einer Antwort, damit dieser Kommentar nicht automatisch zurückgehalten wird.

  • Ich war auf der Suche nach einer anderen Mail App, weil ich bei der IOS App nicht alle Mails angezeigt bekomme. Die Spams werden nämlich nicht angezeigt. Bei Spark werden alle angezeigt. Wollte am Freitag noch Airmail kaufen. Da hätte ich die Kohle auch gleich wegschmeißen können. Das immer mehr Apps als Abo auf den Markt kommen liegt an der Gier von Apple, möglichst alles Geld aus den Kunden rauzuziehen. Das Geschäftsgebaren von Apple wird immer Kundenunfreundlicher durch die Gier und Bevormundung. Das 3D Touch war die Fortführung eines Touch Displays, soll ja anscheinend nicht mehr verwendet werden. Der Umstieg auf Oled, KLASSE. Neue Innovationen sind nicht mehr da. Nur die Preise steigen. Da ich immer ein Android als Backup habe, habe ich keine Umgewöhnungs Schwierigkeiten.
    Gruß

    • Apple bietet doch nur die Möglichkeit an. Was kann also Apple genau dafür das der Entwickler nun regelmäßige Einnahmen möchte?

      Das bei dir nicht alle Mails angezeigt werden ist wohl eher ein Konfigurationsfehler. Ich habe 7 verschiedene Mail Accounts von unterschiedlichen Anbietern + Exchange. Überall keine Probleme.

      Ich verstehe nicht warum jeder gleich die Android Flinte zieht obwohl die Abos kein iOS Phänomen ist. Abos nehmen plattformunabhängig immer mehr zu. Klar das deine böse Apple Theorie dann nicht mehr hinhaut. Du wirst dich noch mit dein „Backup-Gerät“ umschauen.

    • Es wäre gut gewesen, wenn du es vorher gekauft hättest. Dann wärest du ein alter Nutzer und dürftest somit weiterhin „unendlich“ viele Konten in Airmail einrichten. Dass es evtl. jetzt ohne Push sein muss, ist sogar nicht schlecht, sondern auch ein Sicherheitsgewinn. Warum im Update steht, dass man ab Kaufdatum auch 4 Monate Premium bekommt, finde ich unverständlich, wenn laut Update-Text angeblich alle Features Altkunden weiterhin haben. Push-Funktion ist doch ein Feature. Was bringt also dieses Premium? Und falls Push laut denen kein Feature sein soll, wären 4 Monate Premium seit Einkaufsdatum sowieso längst vorbei.

  • Addendum: Airmail ist daher interessant, wenn man mit einem Email-Konto verschlüsselt kommunizieren möchte, aber das Sicherheitszertifikat ungültig ist. Die Ungültigkeit besagt angeblich nur, dass dann nicht sichergestellt werden kann, dass das Sicherheitszertifikat tatsächlich vom Server stammte. Das ist aber sowieso eigentlich unsinnig. Die Betriebssysteme vertrauen CAs (certificate authority). Es reicht also aus, einen CA zu kompromittieren, ein Sicherheitszertifikat für den Server auszustellen, den Server zu kompromittieren und dort den falschen privaten Schlüssel in den Server einzupflanzen. Der Client/Nutzer akzeptiert das neue Zertifikat in der Regel automatisch und bemerkt nicht, dass die Kommunikation fortan abgehört werden kann oder wird.

  • Ob man nun Airmail mag oder nicht… ob man die 2,99€ im Monat/9,99€ im Jahr für gerechtfertigt hält oder nicht… das alles ist nicht der Kern dieses Artikels. Der Kern des Artikels ist, dass ganz normale Käufer der 5€ Version in 4 Monaten massiv in den Funktionen beschnitten werden. Nicht aus Sicherheitsgründen, nicht aus anderen, unvorhersehbaren Gründen, sondern rein aus wirtschaftlicher Gier.

    Und ja, ich nutze das Wort Gier hier ganz bewusst. Denn es geht hier nicht darum, ob Entwickler mit Einmaleinnahmen davon leben können. Es geht darum, dass sich das Unternehmen hinter Airmail dazu entschieden hat die App für 5€ zu verkaufen. Und wenn diese 5€ die Kosten nicht decken, dann ist das Missmanagement innerhalb des Unternehmens. Dem Kunden aber deswegen legal erworbene Funktionen wegzunehmen, ist nicht nur absolut unseriös, sondern wahrscheinlich auch verboten.

    Der Preis alleine verhindert wahrscheinlich, dass das Unternehmen rechtlich dafür grade stehen muss. Aber den Image-Schaden wird es tragen müssen. Und vielleicht entwickelt sich ja eine Sammelklage in den USA…

    • Grundsätzlich ist Gier der falsche Begriff. Um zu überleben mussten sie sich offenbar eine neue Methode überlegen. Nur Einmalzahlung ging früher, weil es ständig einen Zuwachs an iOS-Kunden gab und es deshalb auch immer neue Kunden gab. Dadurch konnten sie ihre laufenden Kosten wie Push oder Aktualisierung für neue iOS-Versionen finanzieren. Die Mischkalkulation geht nicht mehr, weshalb sie wie früher nur noch eine Version ohne großen Aktualisierungen oder eine Version mit Abo anbieten (früher wurde Abo nicht angeboten, weil es für die oft paar Programmierer dies ein zu enormer Aufwand gewesen wäre auch Abo anzubieten, aber da die Abrechnung Apple übernimmt, ist kein enormer Aufwand mehr nötig). Und von irgendetwas müssen die Programmierer leben. Luft und Liebe reicht nicht.

      Außerdem, die alten Kunden können weiterhin nicht limitiert Konten eintragen (praktisch getestet). Ob auch Push weiterhin möglich ist, weiß ich zwar nicht, aber wollte ich sowieso nicht.

      • Ich bin mir sicher, dass die meisten Bestandskunden eine Version ohne große Aktualisierungen einer Version mit Einschränkungen bevorzugt hätten.

        Wie geschrieben, ich verstehe dass Entwickler nicht von Luft und Liebe leben können. Bin ja selbst einer (wenn auch nicht im Apps-Bereich). Aber bei mir in der Firma gilt noch die Devise: Mit einem Produkt werden Leistungen verkauft, für die man gerade steht. Wenn ich dem Kunden verkaufe, dass er mit dem Produkt jederzeit eine Dienstleistung in Anspruch nehmen kann die bei mir zukünftig Kosten verursachen wird, dann hab ich das entweder eingerechnet oder ich mache mit dem Kunden Minus.

        Meine Erfahrung ist, dass die Kunden auch nach ein paar Jahren einsehen, wenn man die zusätzliche Leistung mit Hinweis auf Kosten / Nachfolgeprodukte einstellt. Was wohl keiner verstehen würde ist, wenn ich nach 4 Monaten die Leistung einstelle.

      • Es kann ja sein, dass die Kalkulation nicht mehr passt. Aber dann muss man als Anbieter eben eine komplett neue App rausbringen, die auf dem Abo-Modell basiert. Ich verstehe schon, dass man als Kunde nicht jahrelange gratis Updates bekommen kann. Aber dann eben gar kein Update mehr und man kann weiterhin die gekauften Funktionen nutzen. Und wer dann neue Features möchte, muss dann eben die neue (Abo-)Version kaufen. So finde ich es eine Frechheit. Ich steige dann auf Spark um. Schade eigentlich, hab die App einige Jahre gerne genutzt. Dass sie irgendwann in den Funktionen beschnitten wird, stand damals nirgends.

      • Wie gesagt, im Update steht, dass alte Kunden weiterhin alle Features nutzen dürfen. Ob dies bei Push so ist, weiß ich zwar praktisch nicht, da ich es aus oben genannten Gründen nicht nutze, aber mehrere Emailkonten kann man weiterhin nutzen/hinzufügen.

        Ärgerlich ist für manche, falls sie Push nur noch über Abo anbieten. Aber für mich gab es keine Funktionseinschränkung. Und sie machen weiterhin eine gewisse Mischkalkulation. Alte Kunden wie ich sind nicht auf ein Konto beschränkt, aber voraussichtlich werden wir dennoch weiterhin aktualisierte Versionen erhalten. Bei den Altkunden haben sie weiterhin etwas laufende Kosten, die sie evtl. mit den Abokunden ausgleichen wollen.

      • Darf ich fragen, wann du die App gekauft hast? Der Satz in den Changelogs lässt ja zwei Interpretationen zu, unter anderem auch, dass du alle Premiumfunktionen bis 4 Monate nach dem Kauf hast. So denke ich wurde es auch im Artikel hier interpretiert.

      • Warum nicht Update lesen und evtl. selber probieren? Dieser ifun/iphone-ticker ist nicht immer perfekt. Bei mir entspricht es der Update-Beschreibung. Und ich hatte die App vor ca. 2 Jahren gekauft.

      • Die Update-Beschreibung ist etwas konfus. Aber wie gesagt, warum sollte man glauben, dass die Seite hier immer richtig ist? Wie wäre es, wenn man dies selbst, wenn man sich nicht sicher ist. Ich zumindest habe es praktisch überprüft und kann ohne weiteres weiterhin Konten hinzufügen. Und das hätte ich nicht gesagt, wenn ich die App vor kurzem gekauft hätte. Es war vor ca. 2-3 Jahren, als ich die App kaufte.

      • Ach, dieses automatische Zurückhalten der Beiträge, wenn dieses blöde Computersystem unsicher ist, nervt. Ich dachte, der Kommentar vorher erscheint nicht mehr.

  • Endlich noch mal eine Abo-App – weiß ja gar nicht, wie ich meine (im Abo) verdiente Kohle sonst wieder los werden soll :-))

    Mehr davon, gerne auch etwas teurer!!

    • Also so sarkastisch zu sein, ist für Airmail-Betreiber nicht nett, da die alten Käufer in der Airmail-App weiterhin nicht auf ein Email-Konto beschränkt sind. Wie es mit Push aussieht, weiß ich nicht, da ich es sowieso nicht nutzte (aus oben genannten Gründen).

  • Bei „Abo“ bin ich aus Prinzip raus.
    Ich habe kein Problem damit, einen festen Preis einmalig zu zahlen. Gute Software hat ihren Preis aber aber ein Abo…?? Dann eben nicht

  • Komischerweise wurden all die Abo Apps vorher auch weiter entwickelt und verbessert und die Firmen lebten auch davon und wahrscheinlich nicht schlecht. Das mit dem Abos ist nur reine Geldgier. Einfach Gewinn Maximierung. Ohne mich.

  • Wer sich fragt, warum Apple’s Mail für iOS nicht reicht, kennt offenbar weder den Funktionsumfang von AirMail noch hat er den entsprechenden Bedarf. Alleine die ganzen Wischgesten und die Zero Inbox Idee sind Gold wert.

  • Wenn ich hier lese, wie manche User noch das Abomodell verteidigen, wird mir wirklich schlecht….

    Mit dem Erscheinen des iPhone X, hatten wir quasi das 10 jährige von iOS!

    Seit 10 Jahren werden Apps für die iDevices entwickelt und es sind teilweise wirklich phantastische Dinge dabei raus gekommen.
    Den Großteil dieser Zeit gab es nur InApp Käufe und niemand hat sich darüber beschwert. Anscheinend haben die Entwickler 10 Jahre lang doch ganz gut daran verdient und nicht am Hungertuch genagt….
    Das ist eben gerade der hohen Kaufbereitschaft der Apple User geschuldet.

    Und jetzt wollt ihr mir erzählen, dass es ohne Abo nicht geht? Das die Entwickler sich ohne Abos nicht finanzieren können? Obwohl es die letzten 10 Jahre für alle bestens funktioniert hat? -.-

    Mir scheint eher das heute jeder Entwickler erwartet mit seiner App „reich“ werden zu können.
    Wo sich Entwickler früher noch gefreut haben ganz gut zu verdienen, bekommt man heute einfach den Hals nicht voll.

    • Ganz einfach: bei Abo hat man auch Geldfluss, ohne, dass ich noch irgendwas machen muss….
      Abo gehört für Apps, die für Ihre Funktion, keinen weiteren finanziellen Aufwand beim Entwickler verursachen abgeschafft (der Verbraucher hat’s in der Hand ;-))

      • Ok dann sollen die Entwickler aber gefälligst keine Updates mehr liefern wenn die eh nix machen. Spätestens ihr würdet dumm schauen wenn es ein neues OS-Update gibt und nix mehr geht.

  • Alle wollen Software und dessen Pflege für möglichst wenig Geld. Schade. Qualität kostet. Von einmalig 5 Euro kann kein Entwickler leben. Von Gratis-Apps erst recht nicht.
    Schreibt eure Software selber wenn ihrs umsonst wollt.

  • Ehrlich jetzt? Wegen 10€ im JAHR so ein Aufstand? Ich mein drei Euro im Monat sind relativ viel (es läppert sich bei vielen Apps). Aber ein Zehner. Manchmal pack ich es einfach nicht, worüber sich die Menschen aufregen können.

  • Ich habe leider Airmail für iPhone & Mac gekauft, da ein Sync zwischen diesen Geräten möglich ist (Accounts, HTML-Signatur und Einstellungen).

    Abo-Kosten will ich jetzt aber nicht on top zahlen, das war bei den App-Käufen nicht der Deal.
    Und 4 Monate free sind für mich keine Ersatzbefriedigung.

    Kennt jemand Alternativen mit o.g. Funktionsumfang?

    • Gleiches dachte ich auch…
      Mir antwortete der AirmailApp-Support folgendes:

      We are sorry for the inconvenience.

      The push feature now only accessible to the users who bought Airmail app between the today and 4 month ago. Otherwise you have to subscribe to the premium version to access the feature.

      Old users can still access to all other features including multiple accounts but not the push.
      Thank you.

      Sieht also danach aus als ob noch etwas zu retten ist.

      Was noch nervt: Der grüne GoPremium Button.

  • Hatte auch die iOS und Mac App 2016 gekauft. Bin aber vor ein paar Monaten auf die Orginal Gmail App gewechselt weil die jetzt eigentlich auch ne Menge kann wie damals nur Airmail. Deshalb: Apps löschen und Berechtigung entziehen. Und in Zukunft wieder einmal genauer überlegen bevor man Geld in eine App investiert.

  • Praktisch dieselbe Praktik wie unlängst bei Twitterrific gesehen. Es würde sich kaum jemand darüber aufregen, wenn sie die App als eigenständige neue Version vermarkten würden und nicht Bestandskunden per Update dazu zwingen. Warum machen sie das nicht so? Genau, weil aufgrund fehlendem Mehrwertes kaum jemand das Abo abschliessen würde. Ich fürchte nur, das sie sich damit selbst ins Abseits schiessen. Solange es Alternativen gibt, lässt sich niemand gerne zwingen.

  • Schade, dann halt wieder zurück zur Apple Mail App…

  • Was ja noch viel dreister ist, ist dieser verkackte „GO PREMIUM“-Button in der Mailübersicht!

  • Dann eben Outlook. Ich habe eh das 360er Abo. Mittlerweile sind die Anwendungen auch wieder sehr zuverlässig insbesondere die Cloud gefällt mir sehr.

  • Mich würde mal interessieren wie es in anderen Ländern aussieht? Wie werden solche Änderungen (Umstellung auf Abo) dort aufgenommen. Die Beliebtheit im AppStore ist ja von 4,5 auf 2,5 gefällt.

  • Ich lasse mich doch nicht veräppeln! Dieser Vorgang ist eine Sache für den Verbraucherschutz.

    Gottseidank speichere ich alle Apps zusätzlich auf einer externen Datenbank. Die Abo-Version wird in iTunes gelöscht und über die externe Festplatte wieder eingespielt und auf die iOS Geräte gezogen und ein erneutes Update unterbunden.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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