Zunächst in den USA und Kanada
Ads on Maps: Apple startet Werbung in der Karten-App
Mit Ads on Maps öffnet seine Karten-App in den USA und Kanada für bezahlte Einträge. Unternehmen können dort jetzt Anzeigen buchen. Damit setzt Apple die im Frühjahr angekündigte Einführung von Werbung in Apple Maps um.
Die Anzeigen sollen Nutzer von Apple Karten erreichen, die nach Orten und Dienstleistungen in der Umgebung suchen. Apple nennt als Beispiele Restaurants, Banken und Lebensmittelgeschäfte. Über die Anzeigen können Nutzer direkt eine Navigation starten oder das jeweilige Unternehmen anrufen.
Werbeguthaben für den Einstieg
Zum Start versucht Apple offenbar, mit einem Werbeguthaben zusätzliche Kunden zu gewinnen. Unternehmen in den USA und Kanada, die bis zum 11. Oktober 2026 per Kreditkarte Anzeigen in Apples Karten-App buchen, erhalten im ersten Jahr eine monatliche Gutschrift in Höhe von 15 Prozent. Diese lässt sich jeweils im Folgemonat einsetzen und ist auf 1.000 US-Dollar pro Monat begrenzt.
Apple hatte die Ausweitung seines Werbegeschäfts auf die Karten-App bereits im März angekündigt. Inserenten können ihre Einträge um eigene Bildern und Werbetexte ergänzen. Die Kampagnen lassen sich nach Standort, Uhrzeit und Wochentag ausrichten.
Nicht alle Unternehmen dürfen werben
Für die Auswahl der Anzeigen sollen unter anderem die aktuelle Suchanfrage, die ungefähre Position des Nutzers und der sichtbare Kartenausschnitt berücksichtigt werden. Persönliche Werbeprofile sollen dagegen keine Rolle spielen.
Apple beschränkt „Ads on Maps“ zudem auf Unternehmen mit einer physischen Adresse, die Kunden tatsächlich besuchen können. Ausgeschlossen sind klassische Hausdienstleistungen und allgemeine Handwerksangebote sowie Kategorien wie Kategorien wie Alkohol, Dating, Gewinnspiele, Glücksspiel, Religion, Kautionsdienste, Krypto-Geldautomaten und medizinische Dienstleistungen.
Den verfügbaren Informationen zufolge verzeichnet Apple Karten monatlich mehr als eine Milliarde relevante Suchanfragen. Zudem soll etwa jede zweite Suche nach einem Unternehmen eine weitere Aktion des Nutzers zur Folge haben.

Meine einzige Hoffnung bei dieser Geschichte ist, dass dadurch Unternehmen ihre Einträge in Maps aktueller halten und somit die App bessere Angaben hat. Aber solange Apple keine richtigen Reviews zulässt wird das eh eine Nischenapp bleiben – leider.
Peinliche Geldmacherei! Bin zwar Apple und IPhone-Jünger, aber in allen entlegensten Gegenden auf der Welt waren alle andren Karten-Apps die bessere Alternative. „Karten“ war für mich auch in D noch nie eine Option.
Eine vielleicht dumme Frage, aber was unterscheidet einen Apple- und Iphone-Jünger von einem Apple- und Iphone-Nutzer? Ich bin ziemlich komplett mit unterschiedlichen Geräten von Apple versorgt, aber ich würde sagen ich bin Nutzer, daher die Frage.
Eine Physiopraxis darf mit ihrer medizinische Dienstleistung nicht werben aber ein Bordell gehört nicht zu den ausgeschlossenen Kategorien?
Warum auch sollte man Bordelle ausschließen? Ich glaub es hackt.
für mich der anfang vom ende. ich warte auf den tag, an dem ios werbung ausspielt…
Böse Google, ä sorry Apple.. : )
Werbung ist komplett nutzlos bei mir. Es nervt und stört einfach nur. Alles was man sich kaufen möchte wird selbst gesucht und gekauft. Ich verstehe es einfach nicht….
Yeah, das schlechtere Google Maps gibt freiwillig den einzigen Vorteil auf – keine Werbung.
Endlich jetzt auch nervige Werbung hier. Schon benutze ich die App auch nicht mehr ….