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Für das Apple Wallet

ADAC Notfallpass vorgestellt: Notfalldaten für den Ernstfall

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72 Kommentare 72

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat eine Ergänzung zum Apple Notfallpass vorgestellt und bietet registrierten Club-Mitgliedern, die das 18. Lebensjahr bereits erreicht haben, nun die Möglichkeit, einen sogenannten ADAC Notfallpass zu erstellen. Voraussichtlich ab Sommer werden auch Nichtmitglieder das neue Angebot in Anspruch nehmen können.

Adac Notfallpass

ADAC Notfallpass landet im Wallet

Der ADAC Notfallpass soll detaillierte Angaben zu benötigten Medikamenten, chronischen Erkrankungen und Notfallkontakten sichern, kann aber auch genutzt werden, um Informationen über bereits vorhandene Patientenverfügungen oder andere Willenserklärungen wie etwa eine Vorsorgevollmacht zu hinterlegen.

Der Notfallpass selbst lebt dabei im Apple Wallet auf dem iPhone und legt hier einen QR-Code ab, den Rettungskräfte im Ernstfall auslesen und umgehend auswerten können. Nach Angaben des Automobilclubs sollen die Daten dabei vollverschlüsselt aufbewahrt werden. Anders als bei Apples Notfallpass, bei dem die Daten ausschließlich auf dem iPhone selbst gespeichert sind, sichert der ADAC die hinterlegten Daten jedoch auf hauseigenen Servern.

Sonderseite erklärt Einsatz

Wie genau die Ersteinrichtung des ADAC Notfallpasses dabei abläuft, erklärt der Club auf der neu geschalteten Sonderseite www.adac.de/notfallpass. Hier gibt der ADAC auch an, mit dem Software-Dienstleister medDV zu kooperieren, der Softwarelösungen für deutsche Rettungsdienste entwickelt. Dies bedeutet: Einsatzkräfte, die bereits mit NIDAmobile arbeiten, können die neuen Notfallpässe umgehend auslesen.

Angelegt wird der neue Notfallpass im Bereich „Mein ADAC“ auf der Webseite des Automobilclubs. Während iPhone-Nutzer diesen dann mit Bordmitteln verwalten und im Wallet ablegen können, empfiehlt der ADAC Android-Nutzern, die Installation der zusätzlichen Yourwallet-Applikation.

11. Jan 2024 um 08:29 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Ich weis es geht um irgendwas für den Notfall aber mir hätte 1 Push gereicht 7 find ich ein Bisschen übertrieben.

  • Schon lustig bzw. nicht nachgedacht. Das, dass Unfallopfer sein Handy zück und den QR-Code vorzeitig.

  • Danke für die Info. „Jetzt Notfallpass erstellen und downloaden“ wird man auf die Startseite weitergeleitet :-/

  • „sichert der ADAC die hinterlegten Daten jedoch auf hauseigenen Servern“
    Nö, danke. Meine Gesundheitsdaten vertraue ich dem ADAC sicher nicht an. Darüber hinaus ist fraglich, ob Notfallsanitäter sich im Ernstfall auf die dort hinterlegten Angaben überhaupt verlassen dürfen.

    • ist es Zufall, dass der ADAC mittlerweile viel Geld mit Versicherungen verdient?
      wie soll so eine Walletcard im notfall wirklich helfen? Wer entsperrt das iphone?
      da wäre (wenn überhaupt) ein QR Aufkleber im Auto sinnvoller, wenn die Daten z.B. nur für medizinisches Personal im Zugriff wären. Aber genau dafür soll ja die Gesundheitskarte dienen, da wird Datenschutz dann wenigstens mitgedacht.
      So ist das nur eine PR Aktion des ADAC

      • Du musst dafür nicht das Telefon entsperren. Einfach doppelt drücken und fertig.

      • Bei mir schon sind auch Kreditkarten in der wallet. Mal wieder eine Sinnfreie Lösung

      • Gesundheitskarte und Datenschutz…ich weis nicht ob das wirklich zusammenpasst und in einem Satz genannt werden sollte.

      • @martin. Die wallet sollte eigentlich erreichbar sein, nur die Kreditkarten nicht.

  • Den Notfallpass von Apple erreicht man auch bei bewusstlosen Patienten (ja, das wird tatsächlich auch praktiziert). Ins Wallet kommt man in dem Fall nicht.

    • Aber nur, wenn man auch die Einstellung dafür gesetzt hat, dass der Notfallpass von Apple im Sperrbildschirm angezeigt werden darf. Woher weißt du, dass das tatsächlich so praktiziert wird? Ein guter Freund von mir ist Rettungssanitäter und er hat mir mal gesagt, dass die für so etwas gar keine Zeit haben und die das gar nicht interessiert was da drin steht.

      Antworten moderated
      • Und dann gibt man mir Penicillin und ich war einmal. Da würde meine Frau danach wohl ordentlich klagen. Natürlich haben Sanitäter das zu prüfen.

      • Ein Freund von mir sagt genau dass Gegenteil, sowie sie ein iPhone in unmittelbarer nähe eines Unfallopfers finden, schaut einer sofort nach ob und was im Notfallpass hinterlegt ist.

      • Wer sagt Dir, dass es auch das Handy des bewusstlosen ist und nicht das seiner Frau oder des Kindes oder sonst ein Handy?

      • Obs mein iPhone oder das von Frau oder Kind sieht man schnell. Da ein Name und Alter drinnen steht, aber ja ein Dieb könnte es mir klauen und einen Unfall haben und die Sanitäter könnten Grund dieses Passes dann falsche Informationen über das Opfer haben.

        Das Problem existiert aber auch wenn ich irgendwas in Geldbeutel oder an einer Kette habe.

      • Hey Kai,

        Notfallsanitäter hier. Je nach Situation haben wir durchaus die Zeit, im Handy nach einem Notfallausweis zu schauen und diese nehmen wir uns in der Regel auch.

        Erstaunlich viele ältere Menschen, also mehr, als man denken mag, haben auf ihren iPhones (oder andere Marken) einen Notfallausweis, die wichtige medizinische Informationen enthalten (z. B. Blutverdünner-Einnahme oder Allergien).

        Und nicht jeder Patient im Rettungsdienst ist bewusstlos (Überraschung: zumindest bei unserem Rettungsdienstbereich – durch massiven Notrufmissbrauch* für Bagatellen – unter 10 Prozent). Viele können sich ihre Medikamente oder die Nummern der Angehörigen gar nicht merken und verweisen explizit auf ihren Notfallausweis.

        * und nein, fühlt euch nicht direkt angesprochen, nur, weil ihr nicht bewusstlos seid. Hier geht es vor allem um Pflegeheime etc., die eher die 112 statt den Hausarzt oder die 116 117 anrufen, um sich – Zitat – „rechtlich abzusichern“, weil wir „schneller da sind“ oder „weil sie ja eh ins Krankenhaus müssen“ und „man kein Personal im Pflegeheim hat, um die Leute zu betreuen“ – oder überforderte Leute, die wegen 38,0 °C (ohne notfallmedizinisch relevante Begleitsymptome!) direkt die 112 rufen

    • Genau so ist es. Beim ADAC müsste das zermatschte Unfallopfer erst das Handy freischalten.

    • Genau so ist es. Der ADAC sollte seine Mitglieder lieber über die hauseigenen Notfallpässe auf den Handys informieren und seine Mitglieder informieren und sensibilisieren, die Daten aktuell zu halten.

      • nein geht nicht, wäre ja auch ein Sicherheitsrisiko

      • Ich kann auf alle Wallet Karten ohne Freischaltung via FaceID zugreifen, nur eben nicht zahlen.

        Doppelt-Drücken für Apple Pay aktiviert natürlich vorausgesetzt.

      • Das geht bei mir nicht, wäre ja auch nicht korrekt meiner Ansicht nach.

      • What, du hast recht. War bei mir in den Einstellungen für Face ID & Code tatsächlich aktiviert.

        Menüpunkt:
        IM SPERRZUSTAND ZUGRIFF ERLAUBEN:

        Ansicht „Heute“ und Suchen
        Mitteilungszentrale
        Kontrollzentrum
        Sperrbildschirm-Widgets
        Live-Aktivitäten
        Siri
        Mit Nachricht antworten
        Home-Steuerung
        Wallet
        Verpasste Anrufer zurückrufen
        Zubehör

      • Das geht eben nicht ohne FaceID

      • @Markus

        Dann müssen hier wohl drei iPhones bei denen ich es schnell testen konnte einen defekt aufweisen ;-)

      • Also bei mir, bekommst Du die Wallet nur angezeigt, wenn die per FaceID oder Code entsperrt wird, gerade ausprobiert.

    • Ich komm sowohl in die Allianz-KFZ-Versicherungs-Karte als auch in die COVID-Impfungs-Karte als auch in die Bahnticket-Karte der italienischen Bahn – alles im Wallet, jede Karte mit QR-Code, und *alles ohne das man das Telefon entsperren muss*.

      Warum bekommt das der ADAC anscheinend nach euren Aussagen nicht hin?

      Antworten moderated
    • Man halte zwei Seitentasten gedrückt, wische bei Notfallpass nach rechts und TADA!

  • Knknzffrrchhhtkrszt

    Vielleicht hätte man da auch was mit Gamification machen können

  • Schon mal jemandem aufgefallen, dass der ADAC mittlerweile nicht mehr als e.V. sondern als AG firmiert?

    • Quatsch.

      „Der ADAC e. V. ist Mehrheitseigentümer des Wirtschaftsunternehmens ADAC SE. Sie besteht aus 27 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. 2018 erwirtschaftete sie einen Gewinn von 77,1 Millionen Euro.“

      Das alles gehört am Ende dem e.V.

      Antworten moderated
    • Es gibt immer noch den e.V.

      Aber auch AG z.b. die Versicherungs AG für die Versicherungen. Aber schon lange.

      • Wieder was gelernt, danke für die Info – bis letztes Jahr ging mein Beitrag noch an den e.V.

      • Wird auch weiterhin so sein. Also der Beitrag der normalen Mitgliedschaft inkl. Pannenservice.

  • Unabhängig ob nun entsperrt sein muss oder nicht, ein Ausländischer Rettungsdienst wird mit den QR Code nichts anfangen können. Da ist man mit den Apple eigenen Notfallpass oder besser aufgehoben.

    • Und deswegen (ausländischer Rettungsdienst) ist diese Lösung vom ADAC naja … quatsch? Da muss schon mehr koimmen als dieses Argument.
      Vielleicht mal drüber nachdenken und herausfinden, dass es vielleicht eine sinnvolle Option ist. Im Notfall ist dies eine Möglichkeit für den Rettungsdienst, an wichtige Infos zu kommen. Ob sie das nun machen oder nicht (gibt hier ja unterschiedliche Aussagen), ist eine andere Frage.
      Ich glaube, du wärst froh, wenn in einem Notfall der Rettungsdienst über diese Variante an eine wichtige Info über dich/deine Gesundheit kommt.
      Aber wie so oft, ist freiwillig und du brauchst es nicht installieren, weil ja im Ausland niemand damit was anfangen kann.

      Antworten moderated
      • Auf dem iPhone definitiv, denn da kann man einfach den Notfallpass von iOS ausfüllen und den könnten theoretisch alle Rettungsdienste Weltweit einsehen.

        Dieser Notfallpass von iOS ist auch ausgefüllt, so dass man man helfen kann und an diesen kommt man obendrein auch noch einfacher ran als über das Wallet Teil von ADAC.

  • Ob man diese Daten dem ADAC anvertrauen will?

    Und wer entsperrt das Handy, wenn ich z. B. Im Koma liege (wenn ich noch handlungs- oder entscheidungsfähig bin, braucht es ja keine Patientenberfügung)?

    Aber die Option, Dateien zu hinterlegen wäre auch mal eine gute Inspiration für Apple. ;-)

  • Ich arbeite im Rettungsdienst und kann nur sagen, dass wir ganz oft bei bewusstlosen Patienten auf der Suche nach Informationen sind. Vorerkrankungen, Medikamente und Allergien hauptsächlich. Für alles andere ist die Polizei zuständig.
    Aber wir suchen tatsächlich als allerletztes in einem Handy.
    Geldbeutel, Taschen, im Kühlschrank (Notfalldose) oder Schmuck mit QR Code. Da wird gesucht.
    Aber Handy ist meist zu kompliziert, da es nichts systemübergreifendes gibt.

    • Aber wieso sofort alles ausschließen und nicht: „Oh, er hat ein iPhone, schauen wir mal als erstes rein“?

      Android könnte man ja dennoch erstmal links liegen lassen und als letztes angehen (keine Ahnung ob es dort mittlerweile eine ähnliche Funktion gibt).

    • Kann Dennis nur zustimmen, machen wir hier genauso.

      Allerdings schauen wir auch bei Android-Smartphones nach, da es dort je nach Hersteller ähnliche Funktionen gibt. Oder, wenn die Patienten explizit darauf verweisen. Wie ich oben bereits schrieb, ist ja nicht jeder rettungsdienstliche Patient bewusstlos oder desorientiert.

  • Grundsätzlich gute Idee, allerdings wurde mir von mehreren Einsatzkräften und Notfallmedizinern berichtet, dass im Einsatz weder Handys noch Notfallboxen im Kühlschrank überprüft werden, da zu erst dem Menschen geholfen wird. Daher ist die Frage, wann so eine Funktion überhaupt zum Einsatz kommt.

    • Notfallsanitäter hier, kann ich nicht bestätigen.

      Meiner Meinung nach kommen solche Aussagen i. d. R. von Einsatzkräften, die sich nicht auf dem aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft etc. halten.

      Ja – der Patient wird zuerst behandelt. Es ist jedoch sehr wichtig, zu wissen, welche Medikamente eingenommen werden und ob es z. B. Allergien oder Unverträglichkeiten gibt. Genauso wichtig ist es zu wissen, welche medizinische Maßnahmen gewünscht sind (Stichwort Patientenverfügung).

      Natürlich untersuchen wir zuerst den Patienten und führen lebensrettende Sofortmaßnahmen (z. B. Blutstillung) durch, im Anschluss geht es aber um die Anamnese und dort schauen wir (zumindest bei uns im Rettungsdienstbereich) auch gerne (ggf. nach entsprechender Erlaubnis durch Patient / Angehörige) im Smartphone, im Kühlschrank o. ä. nach.

      Für die Notfalldose im Kühlschrank gibt es ja auch einen Aufkleber, den man in der Wohnung sichtbar anbringen kann / soll. Dann schaue ich erst recht irgendwann im Verlauf des Einsatzes dort nach.

      Wichtig ist beispielsweise die Information, ob Blutverdünner eingenommen werden oder ob eine Klinikeinweisung in jedem Fall gewünscht ist.

  • Sehe da irgendwie kein Mehrwert zum Notfallpass von Apple. Warum ne App, wenn man das bei Apple einrichten kann?

  • Diese ADAC-Aktion halte ich für schädlich. Sie verhindert, dass es einen! und nur einen Standard gibt!

    • Dies. Wir brauchen nicht den 10. „Standard“. Man hätte die Energie lieber dafür aufwenden können Apples Notfallpass zu bewerben (und natürlich auch auf Android Seite falls es dort sowas gibt).

  • Gute Idee. Genau diese Daten auf einen Zettel schreiben und in den Geldbeutel legen. Am besten sich eine eingeschweißte Karte im EC-Format basteln. Den Rest halte ich in unserem modernen digitalisierten Land eher für lebensgefährlich.

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    • Bessere Idee: beides!

      Es schadet nie, je nach Alter und Vorerkrankungen, z. B. einen klassischen, analogen Medikamentenplan dabei zu haben und ggf. nochmal jene digital zu hinterlegen. Das natürlich am besten in Kombination mit den Kontaktdaten der Angehörigen sowie Allergien, Unverträglichkeiten und sonstigen wichtigen Informationen.

      Nur analog kann ebenso wie nur digital Nachteile haben.

  • Was bringt das? Dort einen Notfallpass, oder dort wieder. Das aufüllen des Apple eigen Notfallpass sollte a) verpflichtend für den Nutzer beim einrichten des Telefons sein und b) sollte auch die Einstellung so angepasst werden, das jeder Helfer Zugang dazu hat.

    Was bringt eine weitere App, soviel Zeit bleibt nicht.

  • Hallo! Schönen guten Tag, Sie haben angerufen?

    Ja ich sterbe gerade.

    Oh das tut mir Leid, haben Sie Ihren Pass?

    Natürlich, könnten Sie mir kurz mein iPhone reichen, mein Bein ist eingeklemmt.

    • So wie die erste Frage nach der Versichertenkarte vor der Bergung per Megaphone…

    • Ach, Leute, ihr habt ein Bild von uns oder vom typischen Patienten im Rettungsdienst.. nur die wenigsten sind sterbenskrank, wo jede Minute zählt. Am Telefon wird z. B. Atemnot gemeldet, die Leitstelle disponiert mit Notarzt und freigegebener Sondersignalfahrt zu Atemnot und am Ende stellt sich heraus, dass man seit vier Tagen eine Erkältung mit Schnupfen hat oder dass man seit sechs Monaten Atemnot unter Belastung hat, die sich null verändert hat.

      Die meisten Leute können ihre Medikamente und Vorerkrankungen nur bedingt nennen – vor allem multimorbide Patienten mit vielen Medikamenten. Oder Allergien.

      Dann macht es mehr Sinn, nach der ersten Untersuchung und ggf. lebensrettenden (!) Sofortmaßnahmen nach einem Notfallpass oder Papierunterlagen zu fragen, als minutenlang zu warten, bis man mal ansatzweise die wichtigsten Vorerkrankungen und Medikamente abgefragt hat.

      Und dass man relativ früh im Verlauf nach der Versichertenkarte fragt, hat auch seinen Grund. Nicht jeder hat sie griffbereit. Ohne die genauen Patientendaten können wir zumindest bei uns die Leute nicht in der Klinik anmelden (oder nur über Umwege), sodass z. B. die Angehörigen in der Zeit der ersten Untersuchung nach der Karte schauen können.

      Umgekehrt würden wir sonst z. B. einen Schlaganfall einige Minuten lang stabilisieren, dann erst nach Medikamenten und der Versichertenkarte fragen und warten erstmal fünf Minuten auf die Unterlagen, die ja „irgendwo hier sein müssen“. ;-)

  • Warum werden eigentlich ständig Kommentare von euch gelöscht? Fällt mir hier grad wieder auf. Und zwar nicht nur von mir, auch von anderen Personen.
    Völlig unnötig wenn da nichts provozierendes oder ähnliches drin steht…

  • Ein Unfallopfer hat sicherlich anderes im Kopf als das Handy zu suchen und den pass vorzuzeigen. ADAC lebt abseits der Realität.

    • Bist du im Rettungsdienst? Ich jedenfalls schon und nein, das ist gar nicht realitätsfern.

      Wenn du wüsstest, wie viele „Unfallopfer“ (die in 90 Prozent der Fälle – zumindest hier bei uns – keine lebensbedrohlichen Verletzungen haben) wach, ansprechbar und einigermaßen orientiert sind und auf ihre Unterlagen in der Handtasche oder im Smartphone verweisen.

      Ja – wenn die Leute schwerstkrank sind, werden sie erstmal erstversorgt und stabilisiert, bevor man sich um die Anamnese kümmert. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat man aber i. d. R. immer zwei Hände frei, um nach solchen Unterlagen zu schauen oder ggf. zu fragen. Wie ich oben bereits schrieb, haben erstaunlich viele ältere Menschen auf ihren Smartphones einen Notfallpass mit Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien / Unverträglichkeiten und den Kontaktdaten der Angehörigen. Das hilft uns ungemein weiter!

      Ob wir die Unterlagen jetzt auf einem DIN-A4-Blatt haben oder auf einem Smartphone, ist mir persönlich egal, hauptsache sie sind aktuell und zuverlässig.

      Leute, die viele Medikamente einnehmen, haben das Recht auf einen Medikamentenplan, der z. B. von der behandelnden Hausarztpraxis ausgestellt wird. Dann fragen wir lieber die Patienten nach dem Plan oder nach dem Notfallpass, als uns mündlich 10 Medikamente inkl. Dosierung und Einnahmezeitpunkt abzufragen.

      • Ich schrieb oben bereits auch schon, dass z. B. Informationen wie die Einnahme von Blutverdünnern gerade bei Unfällen (Stürze, Verkehrsunfälle etc.), aber auch bei internistischen Krankheitsbildern extrem wichtig sind.

        Viele Patienten wissen bspw. dass sie Blutverdünner einnehmen. Aber eben nicht jeder. Oder nicht jeder weiß, warum er sie einnimmt. Dann kann ein Notfallpass schon eher helfen, als die mündliche Aussage eines z. B. dementen, 85-jährigen Mannes oder einer Person mit einer relevanten Gehirnerschütterung.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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