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Apple Music bei 60 Mio.

108 Millionen Abonnenten: Spotify spurtet davon

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Krasser Kontrast: Ende Juni legte Apple, nach sieben Monaten selbstverordneter Funkstille, aktuelle Abonnenten-Zahlen zu Apple Music vor. Das Wachstum ließ keine Korken knallen.

Spotify

So konnte Apple seit November 2018 lediglich vier Millionen zusätzlicher Abonnenten gewinnen und zählte am 29. Juni „nur“ 60 Millionen aktive Abonnenten weltweit (aktive Abonnenten = zahlende Abonnenten plus Nutzer in der kostenlosen Probephase).

Spotify lag damals bei 100 Millionen zahlender Nutzer. Nun liegen die frische Werte vor: Die Skandinavier haben das 2. Quartal 2019 mit 108 Millionen Anwendern abgeschlossen, die monatlich für ihre Premium-Zugänge zahlen.

We finished Q2 with 108 million Premium Subscribers globally, up 31% Y/Y but below the midpoint of our guidance range of 107-110 million.

Im kommenden Quartal erwartet Spotify 110 bis 114 Millionen Premium-Abonnenten.

Spotify: Die Quartalszahlen des Q2/2019

Spotify Zahlen

Mittwoch, 31. Jul 2019, 15:21 Uhr — Nicolas
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  • Das ist wie mit WhatsApp, wer als erstes Fuß gefasst hat…

    • Vermutlich, genau wie bei Windows, das UI ist schrecklich und die ganze App nicht wirklich intuitiv.

      • +2

        Zudem hat Spotify es insofern leichter als dass sich ein eingeschworener Androide selten was von Apple laden würde.

      • Hallo Peter, da hat sich wohl ein kleiner „Fehler“ eingeschlichen, zumindest chronologisch. MS Windows 1.0 kam 1985 als grafisches UI auf den Markt. Apples „System“ bereits 1984 ;-) MS hat sich allerdings deutlich besser vermarktet. Als ich mir 1991 meinen ersten Mac gekauft habe, war Windows (3?) noch immer eher kryptisch als intuitiv zu bedienen. Wenn ich den PC eingeschaltet habe, wollte ich ihn benutzen ohne vorher einen „Fremdsprachenkurs“ besuchen zu müssen. Ich bin also ein „typischer“ Mac-User, einschalten, arbeiten, ausschalten. Und das alles ohne Komplikationen :-) So mag i dat

      • +1
        Sowas von übel. Die UI

    • Der Vergleich ist in meinen Augen nicht ganz richtig. Bei WhatsApp und Co generieren Anwender einen starken Nutzen aus sogenannten Netzeffekten (heißt: je mehr weitere Anwender die gleiche App nutzen, desto mehr Nutzen kann die App stiften; wenn du der einzige mit einem Telefonanschluss oder WA-App bist, nutzt dir das wenig – es kommt auf deine Peers an). Deswegen ist’s ja für die Threemas, etc. dieser Welt so schwierig, eine große Nutzerbasis aufzubauen. In Netzeffekt-Märkten ist es tatsächlich meist von Vorteil, der oder einer der ersten zu sein.

      Bei Spotify ist dieser Effekt in meinen Augen deutlich geringer. Klar: Ein bisschen Teilen hier, ein bisschen Teilen dort. Aber in der Regel ist’s doch eigentlich egal/weniger wichtig, welche der Musik-Apps deine Freunde/Bekannten/Andere nutzen.

    • Wo hast WA als erster Fuß gefasst? Es gebe Messenger schon for WA, genauso wie es MySpace vor Facebook gab, der direkt Vergleich Spotify und Apple ist nicht Aussagekräftig, ist der gleiche Vergleich Android und iOS.

      • Stimmt nicht. WhatsApp waren halt die ersten, die deine Kontaktliste durchsuchte und deine ID die Handynummer ist.
        Da Erfolg liegt also daran, mega easy andere in deiner Liste zu haben.

      • Sorry, dieser Post sollte zu dem ersten Post.

    • Es gibt da aber einen großen Unterschied. Bei WhatsApp und Co bringt es was, wenn andere Nutzer das auch nutzen. Bei einem Streaming Dienst ist es hilfreich, wenn ich die Musik auf vielen Geräten und möglichst komfortabel nutzen kann.

      • Genau das.
        Apple Music: Nur für Apple Infrastruktur
        Spotify: Alles was ein Computer ist kann damit was anfangen (inkl. Auto: Tesla z.B. hat Spotify eingebaut).

        Damit ist Spotify für eine deutlich größere Userzahl verfügbar, bei Apple halt nicht.

      • Apple Music gibt es auch für Windows und Android.

    • Zusätzlich kommt dazu das Apple die Android und Windows Implementierungen sehr Stiefmütterlich behandelt. Apple Music auf Android und iTunes sind beides langsam und vor allem dadurch ungenuss in der Bedienung.

      Seitdem ich das iPhone nicht mehr nutze sind fast alle Apple Services unbenutzbar. Google Docs, OneDrive, Google Photos, Spotify, Amazon Music usw usw. sind deutlich angepasster fürs WWW.

    • Nicht nur. Ich hatte jetzt 2 Jahre lang Apple Music und Spotify (beides sehr günstig) und muss sagen, dass ich mit Apple Music nichts anfangen kann. Die Empfehlungen sind schlecht und es lernt auch wenn man konsequent Songs mit dem Herzchen markiert nicht dazu. Hab es jetzt gekündigt.

      • Genau das war auch bei mir der Grund AM mal wieder zu kündigen. Ich habe zwar HomePops hier stehen und auch sonst komplett alles von Apple, aber bevor ich mich mit der nicht sehr intuitiven AM Music App und den sehr schlechten neuen Musik Vorschlägen rumärgern muss, streame ich lieber Spotify per AirPlay2 auf meine HomePods.

  • Kein Wunder. Mit VPN aus dem Ausland (Philippinen) spottbillig Familienaccount bei Spotify abonnierbar. Der Account wird dann schön geteilt, jeder gibt ’nen Euro dazu und fertig.

  • Da muss man schon ein wenig über diesen Artikel schmunzeln mit entsprechendem Hintergrundwissen.

    Spotify hat mit seinen 108 Millionen zahlenden Kunden 76 Millionen Euro Verlust gemacht. Ich gratuliere. Und ein großer Anteil von den 1,67 Milliarden Umsatz dürfte als Gebühr an Apple geflossen sein.

    Apples eigener Dienst dürfte hingegen deutlich in den schwarzen Zahlen stehen.

    Win-win Situation für Apple. Und nicht für Spotify, wie der Bericht hier vermuten lassen würde.

      • Eher überhebliches Fanboy-Wunschdenken.

      • Ne Jack, Spotify kann man auch einfach unsympathisch finden oder nicht mögen ohne fanboy zu sein. Werd erwachsen. Wann fängt Schule wieder an?

    • Ein großer Anteil geht an Apple? Wie kann das sein, wenn ca. 70% der Umsätze (bei Apple Music und Spotify) direkt an die Label und Künstler gehen, wobei Apples Apples Lizenzgebührensatz sogar noch höher ist als der von Spotify. Auf welcher Basis vermutest Du, dass Apple Music also „deutlich schwarze Zahlen“ schreiben soll?
      Was zahlt denn Spotify an Apple? Doch lediglich den App Store-Aufschlag für die Abos, daher hat Spotify den dortigen Monatspreis auf 12,99 Euro erhöht, was zur Folge hat, dass wohl die meisten Abonnenten ihre Abo außerhalb des App Stores zahlen und Apple diese Einnahmen entgehen.

      • @Jack68: Ein „Ste“ braucht doch keine „Basis“, um IRGEND ETWAS „zu vermuten“!
        Und George – ist halt einfach George… Und hat irgend ein Schulhof-Trauma…

  • Sie verdienen aber immer noch kein Geld damit.
    Ist es letztlich nicht egal, wer größer ist? Es kann doch auch zwei (oder mehr) Streaming-Dienste geben!?

    • Heutzutage werden Unternehmen mit Risikokapital unter akzeptierten Verlusten bis zur maximalen Größe gepuscht um als Monopolist riesige Gewinne generieren zu können – das hat nichts mehr mit gesundem Wirtschaftswachstum zu tun.

  • Vielen oft es egal von wem die Musik kommt, Hauptsache nicht Apple …
    mich würde mal interessieren wir es mit Amazon Musik aussieht

    • Klingt eher nach einer durch deine Gesinnung getrübte, als durch Fakten belegte, Annahme.

      • Nein das sind Erfahrungen im Bekanntenkreis … die einen haben eine Abneigung gegen alles von Apple, die anderen einen Echo und holen sich günstig Amazon Musik unlimited

      • ist ja sogar teurer als AppleMusic.
        7,99€/Monat für Prime-Mitglieder. 9,99€/Monat für Kunden ohne Prime-Mitgliedschaft.
        Da bin ich bei 99€ – 20% günstiger. Prime habe und brauche ich nicht.

    • Ich habe mein Nutzerkonto bei Apple, das muss reichen! Bei Amazon bin ich Prime-Kunde und nutze den Musik-Zugang halt mit. Wenn ich einen Dienst extra buchen würde, dann Spotify – so können alle ein bisschen rumspitzeln, aber keiner bekommt alles von mir!

  • Was ist mit Music Unlimited von Amazon? Nutze ich als Prime-Kunde und bin mehr als zufrieden. Und spare im Monat 2 Euro – Musikauswahl ist nahezu identisch nehme ich an. Habe erst 36 der über 40 Millionen Songs hören und vergleichen können bisher. Mal im Ernst, die Kids haben ihre Hörspiele, ich die Musik die ich mag ebenso meine Frau. Dazu auch Drei ??? und alte original Folgen von TKKG z Bsp.

    • Was soll damit sein? Wenn Du damit zufrieden bist, kann es Dir doch egal sein, auf welchem Siegertreppchen sie stehen. Man nimmt das, was einem taugt und fertig.
      Ich bin bei einem Dienst, die kennt fast niemand; na und, sie haben hervorragende, hochauflösende Musik von Indi-Labels und nehmen nur zehn Prozent, das ist, was für mich zählt.

      • Welcher denn?

      • Schön dass Du so Independent bist. Ich habe mich nur gefragt wieso das in diesem Vergleich nicht mit rangezogen wird? Ich nehme an Music Unlimited ist umfassender und besser als Apple Music – das war nie, wirklich nie eine Option. Gefühlt ist Spotify der Platzhirsch, dahinter Amazon, dann Apple und dann all die heissen Independent-Streamer die nur zehn Prozent nehmen. Zehn Prozent von was eigentlich? :-)

      • Wie gesagt, mir ist völlig egal, wer der Platzhirsch ist und wer auf welchem Platz. Ich orientiere mich nicht daran.

      • Im Grunde hätte ich auf dieses „all die heißen blabla“ überhaupt nicht anworten sollen.

      • Stimmt, weil Du „Independent“ bist… ;-)

  • Warum soll man die Ami’s unterstützen, wenn man den Europäern was Gutes tun kann? Abgesehen davon ist Spotify aus meiner Perspektive besser. Ich werde zumindest nicht mehr wechseln.

  • Weiß zufällig jemand wie es um die Spotify App für die Apple Watch mit Offline Music bestellt ist?

  • Wunderbar das freut mich besonders goodby Apple

  • Apple Music gibt es auch für 99 Euro im Jahr minus Rabatt auf iTunes Karten 15%.

  • Bei der Apple Music App bekomme ich Augenkrebs.
    Apple muss da was machen, damit es ansprechender wird.

  • Ich nutze auch Spotify und habe Apple Music aufgrund meiner vorhandenen Apple Geräte schon 2x getestet. Aber ich komme einfach nicht mit der GUI von Apple Music zurecht. Das ich außerdem einige Tracks die ich auf Spotify höre, nicht bei Apple Music finde, stelle ich mal hinten an, denn andersherum wird es wahrscheinlich genauso sein.

  • Wurde letztens erklärt, wie Streamen das Klima schädigt. Ich hoffe, dass alle Jugendlichen die bei FfF mitrennen, nichts streamen. Kein Netflix, Youtube, Spotify…

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