Sowohl das heute veröffentlichte Flickr-Update (AppStore-Link) als auch der aktualisierte Twitter-Client Tweetie 2 (AppStore-Link) weisen in ihren AppStore-Beschreibungstexten auf die jetzt integrierte Unterstützung für das iPhone OS 3.2 hin und sollten sich so auch auf dem iPad einsetzen lassen.
Während das iPhone momentan noch auf Version 3.1.3 des iPhone OS verharrt, wird Apple das iPad am 3. April mit Version 3.2 des mobilen Betriebssystems ausliefern. Ob auch das iPhone - zeitgleich zum iPad-Verkaufsstart - noch in den Genuss eines Firmware-Updates kommt, oder beide Geräte erst mit der Veröffentlichung der nächsten großen Software-Akktualisierung (dem iPhone OS 4.0) wieder auf den gleichen Stand gebracht werden, steht momentan noch in den Sternen. Danke Vampirtraene - via 9to5mac
Wenn es nach den von AppleInsider zitierten, zuverlässigen Quellen geht, werden mit dem für Juni erwarteten iPhone OS 4.0 auch aus dem App Store bezogene Programme gleichzeitig mit anderen Anwendungen im Hintergrund weiterlaufen können. Die Verwaltung dieser Prozesse soll ein aus Mac OS X übernommener, spezieller Multitasking-Manager übernehmen.
Bislang reglementiert Apple das Multitasking auf iPhone und iPod touch streng und erlaubt den Parallelbetrieb ausschließlich für ins System integrierte Programme mit wichtigen Grundfunktionen. Als Gründe für diese strenge Regelung werden nachvollziehbar zum einen die zu erwartende hohe Systemlast sowie die damit verbundenen negativen Auswirkunen auf die Akkulaufzeit genannt.
Mit einer offziellen Bestätigung ist frühestens mit dem ersten Developer-Preview auf iPhone OS 4.0 zu rechnen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich Apple diesbezüglich vor dem Verkaufsstart des iPad Anfang April rührt. (Danke itian)
Diese, Anfang der Woche von Apple veröffentlichte Stellenanzeige lädt zum Spekulieren ein. So ist man in Cupertino momentan auf der Suche nach Verstärkung für das hauseigene “Core Platform Team” - eine Entwickler-Gruppe die, so die Selbstbeschreibung, die Einsatzmöglichkeiten des iPhone OS auf neuen Plattformen erkundet. Gesucht wird ein “Engineering Manager (Platform Bring-Up)” der das Team bei der Entwicklung neuer Treiber, aktualisierter Firmware-Versionen und dem Entwurf der “low level platform architecture” unterstützen soll. Bei Macnews schreibt man:
“Was genau Apple mit dem iPhone OS noch vor hat, bleibt abzuwarten. Möglicherweise plant Apple auch nur größere oder kleinere iPad-Modelle.“
Und hat damit wahrscheinlich in Schwarze getroffen.
Zwei Icons und ein eindeutiger Text-Hinweis im Code des iPhone-Simulators verweisen, einmal mehr, auf die mögliche Integration einer Video-Chat Option in der nächsten iPhone-Generation. Jetzt von 9to5mac ausgegraben, zeigen die in den Tiefen des Entwickler-Kits abgelegten Icons unter anderem iChat-ähnliche Kamera-Symbole zum Annehmen und Abbrechen einer Videochat-Verbindung; Teile des Codes hingegen referenzieren einen Button mit dem Attribut “WidthinitForVideoChatWithFrame”.
Eine, für den Video-Chat grundsätzlich benötigt, nach vorne ausgerichtete Kamera könnte zudem die längere iPhone-Front der Anfang Februar aufgetauchten Geräte-Vorderseite erklären und würde dem versprochenen “A+”-Update sicher gut zu Gesicht stehen.
Luke Wroblewski vergleicht die Informationsdichte der Benutzeroberflächen des iPhones, mit der, der gestern vorgestellten Windows Phone 7 Series und macht eine Hand voll erwähnenswerter Beobachtungen. Während das iPhone-UI grundsätzlich kurze Wege präferiert, dürfen sich zukünftige Windows Phone-Nutzer bei ihrer Reise zum Ziel auf regelrechte Klick-Orgien einstellen. Zwar versucht sich auch die Windows Phone-Oberfläche auf das Wesentliche zu konzentrieren - unserer Meinung eher ein modischer Trend, denn ein zeitloses Nutzer-Interface - geizt jedoch mit Meta-Informationen (wie viele Bilder sind im aktuellen Album, wo kann ich die Beschreibung des AppStore-Titels lesen etc.) und bleibt einen eindeutigen Navigations-Aufbau schuldig.
Wroblewski konzentriert sich in seinem Vergleich auf die Galerie-Darstellung und die AppStore-Navigation beider Geräte: Während Apples AppStore zusätzlich zu den sieben angebotenen Such- und Filter-Optionen bereits auf der Startseite vier Applikationen inklusive Titel, Icon, Bewertung, Anzahl der Bewertungen und Preis präsentiert, bedarf es beim Windows Phone ganzer vier “Fenster-wechsel” um eine Auswahl herunterladbarer Anwendungen (mit minimalen Zusetzinformationen) zu erreichen. Wroblewski schreibt:
Marketplace on the Windows Phone features one application with an icon, title, and one-line description. One touch gesture (drag/flick) later, there’s a menu consisting of six items. Tapping on “applications” takes you to another featured application. One more drag/flick and you are finally seeing three applications you can download. Contrast the amount of information present on this screen (the fourth in the process) with the amount shown on the iPhone’s initial App Store display… - via gruber
Nach Informationen der Macworld stellt Apple das für iPod touch-Nutzer bislang kostenpflichtige Update der iPhone-Software auf Version 3.0 seit heute kostenlos zur Verfügung. Sollte ihr euch bislang um das 7,99€ teure, im Juni veröffentlichte Upgrade gedrückt haben, steht der iPod-Aktualisierung nun nichts mehr im Weg. Die Macworld schreibt:
“Syncing a second generation iPod touch today with an older version of the software prompted me to accept the free upgrade. Just as when asked to download and install the latest firmware on an iPhone, iTunes simply asks for confirmation - no signing in to pay for the software.”
Da wir unsere Geräte stets auf dem aktuellen Stand halten konnten wir die Info leider noch nicht überprüfen und freuen uns auf Rückmeldungen in den Kommentaren.
Daran, dass neue Smartphones bei der Homescreen-Gestaltung heutzutage fast ausschließlich auf große, in einem Raster angeordnete Icons setzen, haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Auch die Tatsache, dass man sich von links nach rechts scrollend durch die Homescreen-Seiten bewegt, ist spätestens mit der Veröffentlichung des iPhone OS 2.0 zum de-facto Standard avanciert und überrascht uns auf Geräten der Konkurrenz nicht mehr. Samsungs aktuelles Rip-off des iPhone-Interfaces erinnert jedoch stark an eine bilige “China-Kopie” der von Apple etablierten Benutzeroberfläche.
So berichtet Engadget heute von der Vorstellung des Samsung Wave. Dem ersten Gerät mit dem ebenfalls von Samsung entwickeltem Bada-Betriebssystem. In drei schnellen Hands-On Videos (Video1, Video2 & Video3) führen die Kollegen kurz durch das Interface des mit mehr als 512MB RAM und der Möglichkeit zum Multitasking bestückten Devices. Neben Fehlermeldungen im OS, GPS-Applikationen die nach einer Speicherkarte fragen und der beim Palm abgeschauten Navigation durch die Homescreen-Widgets sind uns in erster Linie die Ähnlichkeiten zum iPhone OS aufgefallen. Was genau, haben wir euch mit acht schnellen Gegenüberstellungen im Anschluss demonstriert.
“Furthermore, when we tried to load an image heavy site, it forced the phone into its task manager mode and made us close all applications before we could proceed with using the phone.”
Die Statistiker des Werbeanbieters Medialets haben sich der Verteilung des am 02. Februar freigegebenen iPhone-Updates auf Version 3.1.3 gewidmet. Die Analyse der ersten fünf Tage ist ernüchternd. So haben bislang nur 14% der getrackten* Geräte das Update auf Apples aktuelles iPhone OS hinter sich. Gleichzeitig geht Medialets davon aus, dass gut 87% aller bisherigen Updates von iPhone-Nutzern ausgeführt wurden, die sich bereits auf Version 3.1.2 befanden.
The other interesting data point is that roughly 13% of these users are slow to upgrade their iPhone OS and are using a version prior to 3.1.2.
*Medialets wertet nur jene Geräte aus, auf denen AppStore-Anwendungen mit dem Medialets Werbeangebot installiert sind, dürfte damit jedoch einen guten Querschnitt aller iPhone-Nutzer abdecken.
Leser Falco hat uns vier Bilder geschickt, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Mit Blick auf die iPad-Ankündigung und das zur Apple Keynote vorgestellte iPhone OS 3.2 schreibt Falco:
“Hallo hatte grade etwas Langeweile und habe mal ein bisschen mit Photoshop rumgespielt. Wenn man davon ausgeht dass das iPhone OS 3.2 auf dem iPad eine „Vorversion“ von iPhone OS 4 ist denke ich wird iPhone OS 4.0 das neue Design der iPad Version auch aufs iPhone bringen. Hab mal in Photoshop rumgespielt wie das Ganze dann aussehen würde, anbei mal ein paar Beispiele.“
Die vier Bilder haben wir euch im Anschluss eingebettet und bedanken uns für die Mühe. Wer sich die neuen UI-Elemente des iPads zurück in das Gedächtnis rufen möchte, sollte dem Flickr-Set “iPad UI Conventions” einen Besuch abstatten. Fraser Speirs hat dort zahlreiche Screenshots aus den bislang von Apple veröffentlichten Videos hinterlegt und stellt sich ebenfalls die Frage: Wieviel iPad steckt im nächsten iPhone-Update? Solltet ihr eine Antwort parat halten - die Kommentare sind durchgehend geöffnet.
Ein “Feature” des heute veröffentlichten Firmware-Updates wollen wir an dieser Stelle noch mal gesondert erwähnen: Die Modem-Nutzung des iPhones. Eingeführt als Teil der iPhone Software 3.0, bot Apple die Funktion, dass iPhone auch als UMTS-Modem nutzen zu können, vorerst nur verdeckt an.
Zum Freischalten des “Extras”, mussten spezielle Konfigurationsdateien auf dem iPhone installiert werden - T-Mobile arbeitete damals noch an einer gesonderten Tarif-Struktur für den Modem-Einsatz des Gerätes.
Mit der Freigabe des iPhone OS 3.1 deaktivierte Apple die Modem-Funktion gänzlich. Nicht nur T-Mobile-Kunden, sondern auch die Nutzer importierter, SIM-Lock freier Geräte aus Belgien, Italien und Co. “schauten in die Röhre”.
Zum 10.September bewarb T-Mobile dann erstmals den hauseigenen Tethering-Tarif - für 20€ ließen sich 3GB zusätzliches Datenvolumen und der Zugriff auf die iPhone-Einstellungen buchen. Die Modem-Nutzung S, ein kleineres Tethering-Paket für 5€ folgte, zeigte sich im November und wurde im Dezember 2009 erstmals zum Kauf angeboten.
Doch: Import-Käufern bot sich nach wie vor keine Möglichkeit, von dem beworbenen Feature zu profitieren.
Bis heute. Firmware 3.1.3 erlaubt die Tethering-Nutzung nun auch bei Import-Geräten mit SIM-Karten diverser T-Mobile-Konkurrenten. Die Eingabe der entsprechenden APN-Daten vorausgesetzt, kann das iPhone nun den eigenen Rechner auch unterwegs ins Netz bringen. Über USB-Kabel und Bluetooth. Mit Dank an Christia, Martin und Janine.
Update: Die ersten Erfahrungsberichte treffen ein. So beseitigt Firmware 3.1.3 nicht nur die USB-Sicherheitslücke, die den Jailbreak unter Version 3.1.2 ermöglichte, sondern soll den SIM-Lock freien Import-Geräten auch die Modem-Nutzung ermöglichen. In anderen Worten: Alle iPhone-Besitzer mit Geräten aus Italien, Belgien und Co. könnten zukünftig die Tethering-Funktion (auch ohne T-Mobile Vertrag und Modem-Option) nutzen. Noch können wir die Info nicht bestätigen, melden uns aber demnächst wieder. Ach ja, auch die Modem-Firmware ist neu.
Soeben veröffentlicht, hat Apple nun Version 3.1.3 des iPhone OS freigegeben. Das knapp 300MB große, 291MB um genau zu sein, Firmware-Update kann wie üblich über iTunes geladen und installiert werden. Die Update-Beschreibung hält sich gewohnt wortkarg und führt in erster Linie Fehlerbehebungen und eine Überarbeitung der Batterie-Anzeige an. Apples Support-Dokument #HT4013 benennt zudem eine Hand voll Sicherheitslücken die mit der Aktualisierung geschlossen werden. Den Jailbreak-Nutzern unter euch empfehlen wir, mit dem Update abzuwarten. Danke Dorian und Lars.
Die obligatorische “Update-Warnung” der Jailbreak-Verantwortlichen des iPhone Dev-Teams lässt sich hier nachlesen.
Dieses Update für das iPhone und den iPod touch enthält Fehlerbehebungen und andere Verbesserungen, einschließlich:
• Verbessert die Genauigkeit der Batteriestatusanzeige beim iPhone 3GS
• Behebt ein Problem, bei dem die Apps von Drittanbietern gelegentlich nicht starten
• Behebt einen Fehler, der das Abstürzen von Apps beim Benutzen der japanischen Kana-Tastatur verursacht
Mit diesem Software-Update kompatible Produkte:
• iPhone (alle Modelle)
• iPod touch (alle Modelle)
Auf Apples Entwicklerseiten steht inzwischen iPhone OS als Beta 3.2 zum Download bereit. Wie Flo Schimanke in den Release-Notes entdeckt hat, ist diese Version allerdings ausschließlich mit dem iPad kompatibel. iPhone-Besitzer können sich also getrost zurücklehnen und weiter auf das nächste große Update (dann vermutlich 3.5 oder 4.0) warten.
Den registrierten iPhone-Entwickler dürfte es bereits im Laufe der Nacht aufgefallen sein. Seit Gestern Mittag ist Apples iPhone Dev-Center nur noch sporadisch zu erreichen. In unregelmäßigen Abständen vom Netz genommen, scheint Apple sich hinter den Kulissen auf die bevorstehenden Neuerungen in Sachen iPhone OS (wir rechnen zumindest mit der Veröffentlichung einer beta-Version des iPhone OS 4.0) und iPhone SDK vorzubereiten.
Eine Theorie die nicht zu letzt durch diesen, kurzzeitig in Apples Lizenzvereinbarungen aufgetauchten, Platzhalter gestützt wird. Die Zeile “Place holder Agreement - Need to Update this for the 27th Launch” legt zumindest für heute geplante Änderungen in Apples Entwickler-Vereinbarungen nahe.
Zwei Schritte vor, einen zurück. Vier Wochen nachdem der BoyGeniusReport die ersten Sichtungen des iPhone OS 4.0 in seinen Server-Logs aufspürte, verweist der Statistik-Lieferant Flurry nun auf die (noch unveröffentlichte) Firmware-Version 3.2. Circa 50 nicht identifizierte Geräte “that match the characteristics of Apple’s rumored tablet device” sollen, über IP-Adressen die sich dem Apple-Campus zuordnen lassen, bis zu 200 Applikationen aus dem AppStore geladen haben und diese momentan auf den Geräten testen.
from the testing we observed, it appears that Apple wants to leverage the 130,000+ applications already available in the App Store on day one for the new device
Der BoyGeniusReport, eine der wenigen ernstzunehmenden Quellen, im Bezug auf Apple- und vor allem iPhone-Gerüchte, beschreibt in diesem Artikel fünf mögliche Neuerungen des nächsten Firmware-Updates auf Version 4.0.
Mit Verweis auf “trusty Apple connects” listet BGR unter anderem die folgenden Informationen auf:
Das iPhone OS 4.0 soll nur mit dem iPhone 3G und dem iPhone 3GS kompatibel sein. Eine Aktualisierung für das iPhone classic wird nicht erwartet.
Systemweit werden neue Multitouch-Gesten eingeführt. Gesten, die auch im Tablet eine Rolle spielen könnten.
Zahlreiche, grafische Änderungen im User-Interface sollen die Navigation am Gerät vereinfachen: “We haven’t had this broken down, but we can only hope for improved notifications, a refreshed homescreen, etc.“
Die Möglichkeit ausgesuchte Applikationen im Hintergrund weiter laufen zu lassen (Stichwort: Multitasking) soll implementiert sein.
Eine neue Synchronisationsmethode für Kontakte- und Kalender-Einträge soll Einzug halten.
Update: Die Skepsis unten war begründet, der CNET -Redakteur rudert mit harten Schlägen zurück und weiß nun per Update zu berichten, dass sich die Aussage des Entwickler auf dessen eigenes App bezog.
Ein Redakteur im CNET-Blog iPhone Atlas berichtet von einer ominösen E-Mail in seinem Posteingang. Ein namhafter App-Entwicker habe ihm durch folgenden Satz mitgeteilt, dass die iPhone-Software 4.0 vor der Tür stünde:
Just wanted to give you a heads up that we’ve submitted an updated app for the new iPhone OS 4.0 software.
Diese Aussage dahingehend zu deuten, dass das Update in den nächsten Tagen erscheint, halten wir allerdings für gewagt. Momentan gehen wir trotz fehlender Bestätigung einfach mal weiterhin von einer Apple-Produktankündigung am 27. Januar aus, in deren Rahmen dürfte es dann auch erste Details - vielleicht sogar eine Betaversion - der nächsten iPhone-Software geben.
Wir wollen hier bekanntlich nicht jedes Mini-Gerücht rund um den erwartete Tablet-Mac veröffentlichen, aber was der Boy Genius Report aus angeblich sehr verlässlicher Quelle erfahren hat, klingt ausgesprochen interessant. Hier die knappen Infos im Original, für die Kommentare seid ihr zuständig…
The tablet’s multi-touch gestures are “out of control.”
It’s powered by an incredibly fast ARM CPU
It runs on the iPhone kernel.
The internal model number is K48AP.
There hasn’t been an updated iPhone OS build because there’s too much tablet-related code/references in the OS and Apple obviously didn’t want that to leak. Oops.
The tablet is basically an “iPhone on steroids.”
Kurz auf Deutsch zusammengefasst: Die neuen Multitouch-Gesten müssen ziemlich abgefahren sein, das Ding wird von einer verdammt schnellen ARM-CPU angetrieben und läuft auf iPhone OS. Dies sei auch der Grund dafür, dass es in letzter Zeit kein Software-Update fürs iPhone gab - da wäre schon zu viel fürs Tablet bestimmter Spezialcode drin den Apple noch nicht enttarnen will - Alles in allem ein gedoptes iPhone.
Nach Informationen des Digital Daily Blogs könnte das bereits besprochene (aber noch nicht bestätigte) Apple-Event am 27. Januar im Yerba Buena Center in San Francisco stattfinden.
“Sources in a position to know tell me Apple is indeed planning a media event later this month at which the company will announce a major new product.“
Neben der erwarteten Produkt-Ankündigung (iSlate?) scheint auch die Veröffentlichung des anstehenden iPhone OS-Updates auf Version 4.0, sowie die Vorstellungen des aktualisierten Entwickler-Baukastens, dem iPhone SDK, im Bereich des Möglichen.
Das SDK soll interessierten Entwicklern dabei helfen, die bislang für das iPhone programmierten Applikationen an die Systemanforderungen und die Bildschirmauflösung des Tablets anzupassen.
Gerüchte um einen anstehenden Tablet-Mac gibt es inzwischen seit Jahren, aus verschiedenen Ecken werden diese Spekulationen derzeit wieder angeheizt. Die Financial Times will sogar schon den genauen Termin wissen: für den 26. Januar habe Apple das Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco gebucht. Zuletzt hat Steve Jobs dort im September die aktuelle iPod-Generation vorgestellt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein aktueller Business Insider-Artikel(Danke Michael). Dort will man aus gut unterrichteten Quellen davon wissen, dass Apple sich auf die Präsentation eines “neuen, größeren portablen Geräts mit größerem Bildschirm” vorbereitet.
Angeblich wurden inzwischen sogar ausgewählte Entwickler darauf angesprochen, ihre Apps für eine Präsentation im Januar auf Vordermann zu bringen - also dafür zu sorgen, dass die Programm nicht auf eine feste Auflösung von 320 x 480 Pixeln (iPhone-Bildschirm) ausgerichtet sind, sondern sich flexibel an die gegebene Bildschirmgröße anpassen. Bei einem größeren Display würde dann alles einfach hochvergrößert und sollte ansonsten funktionieren.
Beim Boy Genius Report wettet man auf die Präsentation eines Tablet-Mac mit 7″ Bildschirmdiagonale im Januar, eine 10″-Variante soll möglicherweise folgen. In den Handel dürften die ersten Geräte voraussichtlich erst im Frühjahr gelangen, die Zeit davor könnten App-Entwickler für die Optimierung ihrer Anwendungen nutzen. Als Software-Basis dürfte in diesem Fall wohl eine iPhone OS Beta 4.0 zeitgleich vorgestellt und an die Entwickler ausgegeben werden.
Nachdem der BoyGeniusReport vor knapp zwei Wochen die ersten Spuren des iPhone OS 4.0 in seinen Server-Logs identifizierte, ist die Vorab-Version des anstehenden Firmware-Updates nun ein weiteres mal in Erscheinung getreten. So berichtet Mac-Rumors von den Pinch Media Auswertungen eines ungenannten iPhone-Entwicklers:
One iPhone developer has since noted a single instance of iPhone OS 4.0 being used in their Pinch Media analytics.
Pinch Media stellt registrierten AppStore-Programmierern Statistik-Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich Nutzer, aktive Installationen, geografische Verteilung und auch die eingesetzte Firmware-Version tracken lässt.
Chitika Research hat die aktuell eingesetzten Firmware-Versionen der iPod touch Nutzer mit denen der iPhone-Community verglichen und kommt zu folgendem Schluss: Während knapp 95% aller iPhone-Nutzer bereits eine der aktuellen 3.X Firmware-Versionen im Einsatz haben, läuft fast jeder zweite iPod touch noch auf Firmware-Version 2.X. Ein Trend der sich bereits Mitte des Jahres abzeichnete und offensichtlich anhält.
Die Tatsachen, dass iPod-Nutzer das Update nur gegen Bezahlung einspielen können und die großen Neuerungen des iPhone OS 3.0 (MMS, Tethering, Push) nur bedingt iPod-relevant sind, dürften ausschlaggebend für die weite Verbreitung der alten Betriebssysteme sein.
Eine Frage an die mitlesenden iPod touch Nutzer: Habt ihr euch das Update etwas kosten lassen?
Bei 9to5mac hat man einen Blick in den öffentlichen Terminkalender des Moscone Center’s geworfen, ist über ein nicht näher beschriebenes “Corporate Event” Ende Juni 2010 gestolpert und hat eins & eins zusammen gezählt: So dürfte der traditionelle Veranstaltungsort Apples alljährlicher Entwickler-Konferenz (der WWDC) wohl auch in diesem Jahr wieder zahlreiche iPhone- und Mac-Programmierer aus aller Welt zusammen führen. Die in den letzten Jahren stark iPhone-fokussierte Veranstaltung, würde - vom 28 Juni bis zum 2. Juli abgehalten - auf den dritten Jahrestag der ersten iPhone-Vorstellung fallen und dürfte wohl auch dieses Jahr zur Vorstellung neuer iPhone-Hardware dienen. Ebenso halten wir ein relevantes iPhone OS-Update (Version 4.0 ?) für wahrscheinlich.
“WWDC is traditionally when Apple rolls out its new iPhone hardware and software along with other product announcements. This year’s event could see such far fetched items as a tablet and/or new iPhone mobile carriers.”
Die bislang verfügbaren Informationen sind mehr als dürftig und trotzdem: Am iPhone-Hacker Geohot kommt man in Sachen Jailbreak und Co. dieser Tage nicht vorbei. So hat George Hotz in seinem Blog iphonejtag die baldige Verfügbarkeit einer Jailbreak-Anwendung angekündigt, die alle Geräte unterstützen soll, auf denen das iPhone OS läuft. In anderen Worten, jede iPhone und jede iPod touch Generation.
Sobald es handfestere Informationen zum Thema gibt, melden wir uns noch mal.
Die im iPhone OS 3.1 deaktivierte Option, die Tethering-Einstellungen des Gerätes nach Belieben zu setzen, war sicher nicht ausschlaggebend für die langsame Verbreitung des iPhone OS 3.1, dürfte jedoch ihren Beitrag geleistet haben. So liefert Admob eine aktuelle Statistik zum Update-Verhalten der iPhone-Nutzer und kommt zu folgendem Schluss: Nur 23% aller Geräte sind bislang auf die neueste Version des iPhone OS aktualisiert worden
Die Zahlen wurden über die von AdMob ausgelieferten Werbebanner generiert und berücksichtigen alle iPhones (bzw. iPod touch Modelle) auf denen zwischen dem 15. und 22. September ein AdMob-Banner eingeblendet wurde.
“We still see a significant difference between iPhone and iPod touch users upgrades, which isn’t surprising given the $5 upgrade requirement for the iPod touch. 91% of iPhone requests are 3.0 or 3.1, compared to only 35% of iPod touch requests.”
Den langen Download haben wir hinter uns, sowohl iTunes als auch das iPhone sind mit den aktualisierten Software-Versionen ausgestattet. Hier ein kurzes Zwischen-Fazit:
Unser iPhone 3Gs (Import/Italien) zeigt die Option zur Modem-Nutzung (Tethering) auch ohne installiertes Netzbetreiber-Profil an. Auf T-Mobile Geräten hingegen gibt es in den Kommentaren unterschiedliche Erfahrungsberichte. Danke
Das “verbrauchte” Datenvolumen ist nun in Tethering- und “mobile Netzwerkdaten” unterteilt.
Die Genius-Funktion muss aktiviert werden, schlägt dann mehr oder weniger zum eigenen Geschmack passende Applikationen vor.
iTunes macht - wie in der Zusammenfassung bereits geschrieben - einen wesentlich frischeren Eindruck. Icons und Hintergründe sind aufgefrischt, verschiedene Bedienelemente etwas kleiner geworden, die Funktion zum sortieren der Homescreen-Ansichten ist ein “Killer-Feature”!
Der Home-Button erlaubt nun den Tripple-Click um zu den Bedienhilfen zu gelangen.
Wir ergänzen diese Liste später weiter und freuen uns über entsprechende Kommentare, sollte ihr über versteckte Neuerungen gestolpert sein. Hier unsere kleine Flickr-Galerie zum Thema.
Bis vor kurzem nur in englisch verfügbar, funktioniert der Aufruf dieser Seite mittlerweile auch in Deutschland. So hat Apple auf apple.com/de/iphone/softwareupdate nun eine Sonderseite über die neuen Funktionen des iPhone OS 3.1 veröffentlicht und beschreibt die Genius Empfehlungen und Mixe, den überarbeiteten Video-Schnitt und die zahlreichen, mitunter bereits hier aufgezählten Neuerungen.
Während der mobile AppStore bereits die neue Kategorie “Einträglichste Applikationen” präsentiert (mit Dank an Thomas für das Bild), steht das iPhone OS in Version 3.1 nun zum Download über iTunes 9 bereit. Das Update ist 306MB groß. iPod touch Nutzer die noch nicht auf Firmware 3.0 aktualisiert haben, können dies heute im iTunes Store nachholen. Die Änderungen der iTunes Version beschreibt Apple in dieser Text-Datei. Die Neuerungen der iPhone-Software haben wir euch nach dem Klick auf Weiterlesen… eingebettet.
Das Software-Update auf 3.1 steht zweifellos vor der Tür, fragt sich nur wann genau es soweit ist. Unsere Wetten laufen ja auf den 8. oder 9. September, denn am 9. September wird Apple aller Wahrscheinlichkeit neue iPods - darunter die dritte Touch-Generation vorstellen.
Unser Leser Stefan ist da anderer Meinung und kann den von ihm favorisierten 17. September durchaus begründen:
Die Beta 3.1 läuft am 18. September ab. Apple aktualisiert die Beta Firmware grundsätzlich alle zwei Wochen - doch diesmal blieb sie aus. Veröffentlichungen von FW Update erfolgen bei Apple immer einen Tag vor Ablauf der letzen Beta - also 17.09.09.
Update: Weil in den Kommentaren gefragt wird: Mit 3.1 sollen verbesserte Videoschnittmöglichkeiten kommen, so können Clips beispielsweise als Kopie gespeichert und müssen nicht stets ersetzt werden. Videos können wohl auch per Copy/Paste kopiert werden. Und schließlich werden wohl neue Programmierschnittstellen freigegeben, die die Entwicklung von Videobearbeitungs-Apps ermöglichen sollen.
Sicher sonst noch jede Menge Kleinkram, gut möglich auch, dass sich T-Mobile noch nicht auf einen Starttermin für die Tethering/VoIP-Tarife festlegt weil man dort auch auf das Update wartet.
Ein kurzer Nachtrag zur SMS-Sicherheitslücke. Hier und hier in den News zeigt die, mit der Veröffentlichung des iPhone OS 3.0.1 weitestgehend geschlossene Sicherheitslücke unter anderem eins auf: Der Jailbreak hilft dabei, das iPhone und andere Endgeräte sicherer zu machen.
So haben die Security-Spezialisten Miras und Lackey ein jailbroken Gerät für die Durchführung ihrer Demonstration der SMS-Sicherheitslücke genutzt - denn nur mit dem so modifizierten Gerät ließ sich der entsprechende Schad-Code mit relativ geringem Aufwand versenden.
Das Resultat: Die Anbieter GSM-tauglicher Endgeräte arbeiten bereits an einer Fehlerbehebung des angreifbaren Codes. In anderen Worten: Hätte der frei verfügbare Jailbreak des iPhones die beiden Programmierer nicht dazu animiert die SMS-Schwachstellen offen zu legen, wären die Angriffsmöglichkeiten heute wahrscheinlich immer noch unbekannt. Das GSM-Netz dementsprechend unsicherer als jetzt. Dieser, auf CNet veröffentlichte Artikel, widmet sich den aufgedeckten Angriffsmöglichkeiten noch mal ausführlich.
Die BBC News zitieren einen englischen O2-Verantwortlichen mit der Aussage, dass die dieser Tage veröffentlichte SMS-Sicherheitslücke am morgigen Samstag durch ein iPhone OS-Update gestopft werden.
Parallel dazu haben wir heute Mittag (Danke F.) den Hinweis erhalten, dass iPhone OS in Version 3.0.1 bereits getestet wird und folgende Änderungen bzw. Fixes bringt:
Baseband and Telephony
- Security
- Fixed SMS PDU Information Element parsing that could lead to buffer
overflow attacks (as reported at BlackHat)
Schon zur der Vorstellung der letzten iPhone-Applikation mit Ansätzen in Richtung Augmented Reality - damals ging es um Nearest Tube - haben wir auf die offensichtliche Anziehungskraft der iPhone-Plattform auf Anwendungen mit “erweiterter Realität” aufmerksam gemacht.
Bislang fehlen entsprechende Downloads jedoch im AppStore. Ein Umstand der sich nach Informationen der LA Times mit dem Release des iPhone OS 3.1 schlagartig ändern dürfte.
Apple told Acrossair, developer of the Nearest Tube train finder, that the app will be approved for distribution after Apple releases version 3.1 of the iPhone software, which the developer expects will land in early September.
“We have the app working on 3.0 already,” wrote Acrossair Director Chetan Damani in an e-mail. “On 3.1, we have a few extra bits that allow us to show full-screen video.”
Bereits heute früh in den News, kommen wir noch mal auf die in der Nacht veröffentlichte 2. Beta des iPhone OS 3.1 zu sprechen. Vorab an die Entwickler verteilt, gesellt sich zu den bereits beschriebenen Änderungen - wohl kein Tethering mit selbst erstellen Profilen mehr & die leicht editierte Videoschnitt-Funktion - nun eine dritte Kleinigkeit. Aufgespürt von den Kollegen der iLounge, bietet Firmware 3.1 demnächst die Möglichkeit die Accessabilty-Feature (zu Deutsch: die Bedienungshilfen) über einen Dreifach-Klick des Homebuttons aufrufen zu können.
So wird sich wahlweise die VoiceOver-Funktion oder die “Weiß auf Schwarz” Display-Darstellung via Tastendruck aktivieren lassen.
Ebenfalls interessant:
Eine Geräte-Synchronisation mit iTunes schmeißt die “Now Playing”-Ansicht nun nicht mehr aus der aktuellen Wiedergabeliste raus.
Entwickler werden ihre Monitor- bzw. Debug-Anwendungen nun auch über W-Lan nutzen können und sind nicht mehr auf die direkte USB-Verbindung zum iPhone angewiesen.