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Sprachnavigation: Fahrrad-Navigation “Komoot” in Version 4.0

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Die Fahrrad-Navigation “Komoot” (AppStore-Link) bietet seit heute eine Sprachnavigation für Radtouren an. Das Extra ist Teil der neuen Version und kostenlos für alle bisherigen Nutzer des 9MB großen Zweirad-Lotsen, dessen Bezahl-Modell wir bereits in der Vergangenheit gelobt haben: Nach dem App-Download könnt ihr eine Region des Tourenplaners (bspw. euren Heimatort) kostenlos nutzen und werden erst dann zur Kasse gebeten, wenn euch App und Karte gefallen haben und ihr die zweite Region durchfahren wollt.

Die Navi benötigt keine Internetverbindung, sondern setzt auf Offline-Karten und das GPS-Signal eures iPhones. Die Macher schreiben in ihrem Blog:

Die Sprachnavigation für’s iPhone kommt mit der neuesten Version der App. Sie funktioniert in allen deinen freigeschalteten Regionen. Einfach so, dazukaufen brauchst du nichts. Einfach im AppStore das Update laden, Tour planen, “Los geht’s” drücken und schon sagt dir eine freundliche Stimme wo’s lang geht.

Diskussion 14 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Ich verstehe ehrlichgesagt nicht, wie man dieses völlig überteuerte Preismodell loben kann!
    Die Heimatregion ist gratis. Wundervoll.
    Nur leider sind die Regionen so winzig, daß ich für eine gescheite Tour gleich zwei weitere zukaufen müsste.
    Das alles wär bei 79Cent pro Region garnicht weiter schlimm. Doch leider fallen hier ordentlich überzogene Eurobeträge an.

    Für mich ist dieses Preismodell abzocke und nichts anderes…

    — D
    • Hi D.,

      komoot berücksichtigt bei den Regionen den Startpunkt der Tour – wenn du also eine Tour planst, die aus deiner Region raus führt, musst du nicht gleich weiter Regionen freischalten.
      Du kannst also komplett kostenlos alle Touren rund um deinen Heimatort nutzen. Erst wenn es mal in den Urlaub geht, werden 3,99 € fällig.
      Wir werden uns bemühen, dass in der App klarer zu kommunizieren.

      Beste Grüße,
      Tobias von komoot

      — Tobias
      • Das bringt mir alles nichts, wenn ich eine Tour plane und irgendwo unterwegs dann doch noch woanders hin möchte.
        Das ist ja das, was ich z.B. als abzocke ansehe!
        In einen anderen Bereich darf ich fahren. Aber von dort aus zurück dann nicht mehr. Dementsprechend ist man dann gezwungen das nächste Gebiet zu kaufen…

        — D
      • Ich mag den Tonfall dieser Gratismentalität nicht :/
        Geht ihr auch für 0€ arbeiten?

        — Marp
    • Zumal die Funktionalität im Vergleich zu KFZ-Routenplanern eher spartanisch ist. Keine 3D-Ansicht, keine Favoriten, kein vorheriges Abfahren erzeugter Routen, keinerlei Einsellmöglichkeiten, nichts ;-(

      — Kartoffelsack
      • 3D Ansicht ist wohl Geschmacksache. Habe ich bei einer Wanderung aber noch nie vermisst. 3D bei einer Wanderung im Wald stelle ich mir nicht so informativ vor.
        Favoriten kann ich speichern, wenn ich die Planung auf dem PC mache und meine Touren speichere.
        Erst die Nutzung in Verbindung mit komoot.de macht die Sache wirklich gut.
        Wer will schon auf dem iPhone eine Tour planen?
        Die automatische Planung bietet einen ersten Einstieg, der dann von Hand den eigenen Bedürfnissen angepasst wird.

        Die App. bietet eine Reihe Einstellungen hinsichtlich der Tourarten an. 4 Varianten fürs Fahrrad und 2 fürs Wandern. In jeder Variante kann die eigene Kondition und bei Rundtouren zusätzlich die Dauer oder Tourlänge ausgewählt werden.

        — Wyllsonn
      • Heute 13 km quer durch Berlin, getestet mit iPhone 3GS als Routenplaner für’s Fahrrad.

        Grundfunktionalität, um von A nach B zu kommen, klappt. Im Gegensatz zu getriggerten Bike-Tourenplanern bleibt die Positionsanzeige tatsächlich genau auf der Strassenführung, Open-Streetmaps sei Dank. 3D-Ansicht gibt’s nicht, lediglich eine Draufsicht, wodurch weniger vom Strassennetz sichtbar ist. Strassennamen werden nicht, und wenn, dann nur in Schriftgröße 2mm oder so angezeigt. Weicht man von der Strecke ab, dauert die Neuberechnung etwas länger als bei üblichen Navis, ist aber noch akzektabel. Allerdings beharrt die App auf ihre Routenberechnungen, auch wenn andere Streckenführungen sinnvoller erscheinen. Ungünstig dabei, es gibt keinerlei Möglichkeiten um andere Steckenprofile voreinzustellen, wie z.B. kürzeste oder schnellste Route, Hauptstrassen vermeiden oder gar diese vorzugsweise verwenden, mit oder ohne befestigte Wege, usw…

        Eine sinnvolle Funktion wäre, die Ankunftszeit permanent anzuzeigen. Die wird zwar kurz eingeblendet, bleib meist aber dauerhaft durch die Tachofunktion überblendet. Einziger Vorteil gegenüber üblichen Navi-App scheint zu sein, dass die App etwas schonender mit dem Akku umzugehen scheint. Bei meinem 3 Jahre altem Iphone 3GS ware 25% innerhalb einer dreiviertel Stunde verbraucht, beim Navi wären es 50%. Hm…, so richtig kann mich aber die App als Navi noch nicht überzeugen ;-/

        — Kartoffelsack
      • Weniger ist of mehr – was da machmal als Feature verkauft wird, ist einfach nur optische Spielerei u.a. auch die 3D Ansicht. Ein viel wichtiger Punkt, z.B. wenige aber präzise Ansagen bleibt dabei auf der Strecke bzw. wird verschlimmbessert.
        Und gerade bei einem Fahrrad-Navi zählen ganz andere Kriterien.

        — Vertex
    • Hallo zusammen,

      alternativ kann ich “Outdooractiv” empfehlen… ist kostenlos und einen Blick wert!

      vlg, Daniel

      — Daniel
      • Hab schon einige Apps für Rad und Mountainbike getestet aber an die komoot app kommt keine ran. Für sowas zahl ich gern die paar Euro. Is mir lieber als die kostenlosen Apps, die meine Daten dann weiterverkaufen um sich zu finanzieren.

        — B
  2. Da kann ich diesmal nur zustimmen.
    Touren werden manchmal garnicht angezeigt, wenn die region nicht stimmt. Mein Ort wurde mit keiner Tour angezeigt. Leider hab ich gleich gekauft..
    Touren können auch nicht so wie beim ADAC app einfach herausgesucht werden.

    Naja..

    — Chris
  3. Über das Bezahlsystem kann man streiten oder nicht. Man wird ja zu nichts gezwungen. Ich nutze die App viel, habe aber ganz andere Probleme:

    1. wenn man die Karte vergrößert oder vorausschaut, geht danach das iPhone immer in den Ruhemodus.

    2. ich hatte schon öfters Touren, die als Asphalt/Schotter (nicht MTB) angewählt waren, die auf überwucherten Trampelpfaden im Schlamm endeten, die ich nicht mal mit dem MTB gefahren wäre.

    3. man braucht wohl eine Internetverbindung. Ich hatte mir eine ausländische Region für den Urlaub gekauft und konnte sie dann nicht nutzen. Die Aufzeichnung meiner Router war möglich, aber eine Rundtour planen ging vor Ort nicht, da keine Internetverbindung da war. Hätte mir also vorher die Routen in meinKomoot abspeichern müssen.

    — dynah
    • Ich habe die App ja auch getestet, und zwar hatte ich W-Lan und Internet ausgeschaltet, es funktioniert. Du brauchst dafür keine Internetverbindung!

      — Kartoffelsack

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