Artikel Google Maps führt Radrouten ein
Facebook
Twitter
Kommentieren (22)

Google Maps führt Radrouten ein

22 Kommentare

Der webbasierte Rad-Touren Planer komoot.de bekommt Konkurrenz von Google. In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) wird der Suchmaschinenbetreiber zukünftig auch spezielle Radrouten des ADFC in seine Datenbank fahrradtauglicher Strecken aufnehmen und diese dann sowohl auf der Webseite maps.google.de als auch in der Android-App anbieten.

Wir gehen davon aus, dass die Radroutenplanung auch in die Google Maps iPhone-Applikationen einziehen wird und warten auf das nächste Update.

Grundlage für das neue Fahrradrouting sind geprüfte, für das Fahrrad geeignete Strecken aus dem umfangreichen Datensatz des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie von Google recherchierte Kartendaten. Auf der Internetseite maps.google.de und mit der App für Android-Handys können Nutzer neben dem Routing „zu Fuß“ und „mit dem Auto“ nun per einfachem Klick auch Routen „mit dem Fahrrad“ auswählen. Dann berechnet Google den schnellsten und komfortabelsten Weg mit dem Fahrrad von A nach B und berücksichtigt dabei auch eher unbekannte „Schleichwege“. Als Kooperationspartner von Google hat der ADFC hierfür mehr als 250.000 Kilometer geprüfter Radstrecken zur Verfügung gestellt.

Bislang musste die Rad-Strecken mit Hilfe des Google Map Makers händisch in die Online-Karten eingepflegt werden.

fahrrad

Über Google erstellte Fahrradrouten vermeiden automatisch viel befahrene Straßen. Für die Berechnung der Fahrtzeit bezieht Google Maps verschiedene Faktoren wie beispielsweise den Straßentyp und die Anzahl von Kreuzungen auf der Route mit ein. Bis die Strecken verfügbar sind empfehlen wir den Griff zu Komoot (AppStore-Link).


(Direkt-Link)

Diskussion 22 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Während Apple noch immer mit krummen Gebäuden bei diesem Spielzeug Flyover zu kämpfen hat, führt Google mit seinen Karten den Markt an (mein Eindruck!).
    Wenn ich mich nur nicht immer so ausspioniert vorkommen würde… ;-)

    — Tomtom
      • @Schorch
        Turn-by-turn funktioniert im Lockscreen und damit kann man auch mal ohne Ladekabel kurze Fahrten möglich machen.

        up7
    • Mal ganz ehrlich: Wer Apple Maps immer noch für die besseren Karten hält, dem ist doch nicht mehr zu helfen! ;)

      Apple Maps sind in meiner direkten Umgebung (Hamburg, Millionenstadt): falsch (POIs, die Läden haben seit 8 (!) Jahren geschlossen, schlecht anwendbar (bis einige kleine Straßen zu sehen sind, muss man so tief einzoomen, dass die Hauptstraßen nicht mehr auf dem Display sind), statisch (man kann so viel Korrekturen melden, wie man will: NICHTS aber auch GAR NICHTS wurde davon übernommen. Wie war das noch? Wir werden uns ständig verbessern, wenn die User mithelfen? lol). Dazu kommen die Satellitenbilder, die teilweise durch Wolken unbrauchbar sind und, in einigen Gebieten, nur schwarz/weiß verfügbar sind.
      Dabei ist es mir völlig scheißegal, wie viel zeitlichen Vorsprung Google hat! Ich bin der Konsument und ich muss mit dem Ergebnis leben.
      Das Geld für die Map-Entwicklung hätte Apple anders investieren sollen.
      Noch sind die Apple Maps Müll, die noch nicht auf die Menschheit hätten losgelassen werden sollten. Das hätte Apple sich sparen können.

      Just my 2 cents

      — Beltane63
  2. Ich will erst mal ein funktionierendes System von Google für Öffentliche Verkehrsmittel im Raum Hamburg sehen… Google Now nützt mir sonst momentan nicht viel

    — Fabian
  3. Gibt’s eigentlich eine Möglichkeit ohne jailbreak in die Karten app oder google Maps app Wegpunkte zu importieren die dann zu einer route berechnet und abgefahren werden können? Oder gibt es eine Alternative die das kann? Am besten mit sprachführung. Ich fänds fürs Motorrad fahren ganz nützlich. Bin aber bis jetzt noch nicht fündig geworden.

    Dennis
  4. Radnavigation, Wow, Super cool!
    Als hätte ich nicht lieber mal öffentliche Verkehrsmittel oder zumindest die Möglichkeit, Bushaltestellen etc. über den Map Maker hinzuzufügen.
    Und viel wichtiger: Das Satellitenmaterial von Google ist in meiner Region 5 Jahre alt, da fehlt die Hälfte der Stadt. Während das bei Apple nur ein halbes Jahr alt ist.
    Da sollte Google wirklich nachbessern, dann würde ich Google Maps denen von Apple auch vorziehen, alleine wegen der Genauigkeit, dem Map Maker, dem Design, etc.

    — Adrian
  5. Gibt es in der google Maps app eigtl einen Verlauf? Ich find einfach keinen und es ist total nervig alle Adressen immer wieder neu anzugeben. Er zeigt mir nur meine Favoriten an. Bei Apple geht es doch auch…

    — Daniela
  6. Schade. Leider orientieren sich Komoot wie auch Google (bisher) zu sehr an PkW Routen.
    Ich habe aber keine Lust all die Abgase einzuatmen.
    Frischluft, Wälder, Felder, Parks …
    möglischs wenig Motorisierte Wege,
    das macht für mich eine gute Fahrrad-Navigation aus.

    — iLook
  7. Für unseren historischen Reiseführer (www.veikkos-archiv.com) mit individuellen Fahrradwegen, nutzen wir nur OSM (open street map) , hier werden selbst Wald und Wiesenwege angezeigt, wo bei google nur alles grün ist.

    — Veikko Jungbluth

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Der iPhone-Ticker ist Deutschlands führendes Online-Magazin rund um das iPhone. Seit 2007 informieren wir täglich
über das Apple-Telefon und damit in Verbindung stehende Soft- und Hardwareprodukte.
Insgesamt haben wir 13677 Artikel in den vergangenen 2523 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.


ifun - Love it or leave it   ·   Copyright © 2014 aketo GmbH - Alle Rechte vorbehalten   ·   Impressum   ·   Auf dieser Seite werben   ·   RSS