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Flash macht’s möglich: iPhone-Apps vor dem Kauf im Browser antesten

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Spannend. Das noch junge Start-Up „Pieceable“ könnte uns zukünftig dabei helfen Spontankäufe im AppStore zu vermeiden und die bislang angebotenen, eher wenige aussagekräftigen Bildschirmschnappschüsse des AppStores um eine voll funktionsfähige Browser-Vorschau der von euch ausgewählten Applikation zu ergänzen.

Das Konzept: iOS-Entwickler können ihre iPhone-Applikation zeitgleich mit der Veröffentlichung im AppStore auch auf Pieceable freigeben. Die Firma bettet die Applikation dann in einen Flash-Betrachter ein und gestattet den Testlauf der so verpackten iPhone-Anwendung im Browser.

Die Test-Umgebung soll virtuelle GPS-Daten und alle Hintergrund-Prozesse liefern die die Anwendung zum starten braucht, verlangt von den Entwicklern die ihre iPhone-Downloads so bewerben möchten jedoch einen kleinen Obolus.

Eine Idee die Apple heute kaufen, und morgen im AppStore einbetten sollte (gäbe es da nicht diese kleine Auseinandersetzung). Im Anschluss haben wir mit der Bewertungs-Community „Yelp„, dem Unterkunftsfinder „AirBNB“ (hier in den News) und dem Foto-Portal „Food Spotting“ drei Test-Applikationen eingebettet – nicht vergessen ein Browser mit Flash-Unterstützung wird vorausgesetzt.

via techcrunch

Dienstag, 12. Apr 2011, 9:16 Uhr — Nicolas
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  • Wie geil das doch ist, eine richtig gute Idee und dann noch ausgerechnet mit dem verhassten Flash umgesetzt… Wird Apple aber niemals einbetten, da sie sich sonst selbst unglaubwürdig machen.
    Dann hoffe ich mal, dass das Ganze auch frequentiert wird.

  • „Eine Idee die Apple heute kaufen, und morgen im AppStore einbetten sollte.“
    Öhm, wie war das nochmal mit Apple und Adobe? Die waren doch die besten Freunde, oder? ^^

    • Da steckt natürlich auch ein wenig Augenzwinkern drin.

      Aber mal kurz überlegt: Die Option, bestimmte Apps gleich innerhalb der iTunes-Vorschau kurz starten zu können, wäre unglaublich hilfreich.

      • Da hast du Recht….gerade bei dem einen oder anderen Spiel wäre es nicht schlecht mal kurz rein zu schnuppern. Ich habe mittlerweile so viele Apps geladen und gekauft und mittlerweile habe ich nur noch einen Bruchteil davon auf meinem iPhone. Eigentlich Schade um das Geld.

    • Da stimme ich dir absolut zu. Irgendeine Möglichkeit einer Testphase o.ä. wäre absolut kundenfreundlich. Aber mal ehrlich: Wenn ich zu Media-Markt/Saturn/usw. gehe und mir eine Software (Spiele oder Programme) kaufe, dann hab ich da auch keine Testphase oder ein bestimmtes Rückgaberecht. Sobald die Verpackung angeknackst ist, kann ich sie nicht mehr zurückgeben. Und leider Gottes ist das seit Jahren so.
      Es ist ja auch halb verständlich: man möchte ja die Arbeit des Entwicklers schützen.
      Ich hoffe aber trotzdem, dass sich dieses Pieceable-System durchsetzt.

      • Hää? Wie missbraucht man denn die Arbeit der Entwickler wenn man das App vorher antesten könnte?
        Auch Dein Vergleich mit der Software für PC/MAC/PS3 etc. hinkt etwas. Da gibts meist Demos die man vorher testen kann, oder Seitenlange Berichte und Meinungen.

      • Jetzt hinkst du aber. Die Zeiten von Demos (bei Spielen) sind seit langem vorbei (übrigens wusste ich irgendwie, dass diese Argumentation kommt). Vor Jahren wurden die Demos immer größer, aber die Internetverbindungen nicht schneller. Man sollte also eine 1GB-Datei runterladen mit einer 1000er Leitung (evtl. sogar noch mit Volumenbegrenzung). Das war dann irgendwann nicht mehr praktikabel und Demos wurden nur noch vereinzelt angeboten. Und das zieht sich eigentlich bis heute durch. Wobei ich desöfteren lese, dass Spiele-Entwickler zunehmend Demos wieder anbieten (jüngstes Beispiel ist wohl „Crysis 2“). Aber ich denke, dass es damit zusammenhängt, dass es jetzt Internetgeschwindigkeiten gibt, die es vor 10 Jahren noch nicht mal in einem LAN gab.

        Bei Programmen könnte ich dir fast zustimmen. Es gibt (zumindest im Internet … ich sprach von Offline-Märkten ;) ) für die meisten Programme irgendwelche Trials. Aber leider sind es genau die Versionen, die dann von Hackern/Crackern geknackt werden. Und das meinte ich eigentlich mit „Die Arbeit des Entwicklers schützen“. Je mehr ein Entwickler zum testen anbietet, desto größer ist die Angriffsfläche.

        Zumindest seh ich das so … kann mich natürlich auch irren ;)

      • Bei der guten Xbox kann man auch alle Arcade-Spiele antesten. Das wurde von Microsoft so festgelegt. Ansonsten wird das Spiel nicht auf dem Xbox-Live Marktplatz veröffentlicht (Arcade-Spiele sind die Spiele die es nur als Download gibt). Wenns nicht passt, wird’s halt wieder gelöscht. Wenns geil ist, wird’s gekauft. Sowas wünsch ich mir schon lange für den AppStore. Glaube aber nicht dass das je umgesetzt wird. Jetzt haben sich die Kunden ja schon dran gewöhnt. Warum sollte man dann

    • Jo ,die besten Freunde .Aber auf der „Flash“Party von Adobe lernte Apple die heiße Blondine Html5 kennen , und ignorierte Adobe und besonders seine „Flashpartys seit dem Zeitpunkt , Html5 zuliebe , die Adobe und seine Flashpartys nicht ausstehen kann .

  • „eine Idee die Apple heute kaufen und morgen in den AppStore einbetten sollte“…na das Apple einen Flash-Betrachter in den AppStore einbettet glaube ich kaum. Wenn apple noch nicht einmal Flash in Browser gestattet…

  • Flash das Zugmittel für andere Telefone und Tablets schlechthin wenn Apple Flash gestatten würde hätten alle anderen Tabletts keine Chavez gegen Apple

    • Wobei die Flashunterstützung auf den Konkurrenzgeräten auch nur reine Bauernfängerei ist.
      (Teilweise wurde sie sogar oft erst beworben und schlussendlich gar nicht geliefert…)

  • „Eine Idee die Apple heute kaufen, und morgen im AppStore einbetten sollte.“
    Es geht hier um die Idee (!) und nicht um die Umsetzung (Flash)! Lest mal genauer ;)

  • Stockt aber doch schon ein bisschen (bei mir). Naja, aber trotzdem großartig!

  • Das ist ja Klasse! Wird bestimmt sehr beliebt werden, mir persönlich ist es egal wegen der Geschwindigkeit. Hauptsache ich kann die Applikation testen.

  • Und was hat Apple davon ? Weniger verkaufte apps und somit weniger Geld…

    • Um wie stark könnte das – falls überhaupt – Apples Gewinne schmälern?
      Um 0,1% oder doch eher um 0,001%?

    • Vielleicht hält sich das die Waage mit den Einkaufen die man nun doch tätigt, obwohl man anhand der Beschreibung nicht sicher war? Gerade wenn man ein paar Mal auf die Nase gefallen ist mit Fehlkäufen, wird man doch vorsichtiger.

      Ein solches Vorschau-System (ohne Flash!) in iTunes fest zu verankern, wäre wirklich eine gute Idee.

  • naja, Apple könnte meiner Meinung nach sehr einfach Demos ermöglichen – App laden, installieren und nach X Stunden/Tagen oder nach X-maligem starten wird sie wieder gelöscht. Sie haben doch sowieso die Möglichkeit Apps aus der Ferne zu löschen?

  • Die Idee mit dem Antesten finde ich genial. Beim Market-Place von Windows gibts sowas seit Beginn. Man kann Software innerhalb einer bestimmten Zeit zurückgeben und das Geld wird einem zurückerstattet.

    Für mich ist die grundsätzlich ein MUSS für den Appstore. Soviel Schrott, wie es dort gibt, ist man nicht davon sicher, dass man nicht mal Geld ausgibt für eine App, welche dann nicht das macht, was die Beschreibung verspricht.

  • Ea geht beider Sache nicht mal darum, dass es Flash ist. Wichtig ist, dass laut AGB Entwickler das sdk nur für den App Store verwenden dürfen. Vor allem, wenn die Geld damit verdienen wollen, wird Apple das unterbinden. Ein Aufkauf wäre ebenfalls unlogisch. Apple verdient nur an , nicht am testen.

  • Viele entwickler bieten doch free versionen ihrer apps zum testen an. Native apps lassen sicher aussagekräftigere tests zu, als irgendwelche simulationen. Es kommt doch auch sehr auf die geschwindigkeit und die bedienungsmöglichkeit auf dem gerät selbst an.

    Die idee ist nett, aber ich halte sie für überflüssig.

  • Ists bei Android nicht so, dass man die App bis zu 24h nach Kauf „zurückgeben“ kann und somit sein Geld wieder bekommt?

  • Der einzige Zweck des Antestens ist doch, weniger Fehlkäufe zu tätigen, oder?
    Das wiederum bedeutet weniger Profit für Apple.
    Warum nochmal glaubt irgendwer, dass Apple das irgendwie unterstützen würde?

    • Der AppStore ist mit nichten eine große Einnahmequelle für Apple.
      Er ist viel mehr Mittel zum Zweck und der Zweck sind hohe Verkaufszahlen von iOS Devices, denn ohne ein große Bandbreite an leicht erhältlicher Software ist ein Smartphone heutzutage nunmal nicht konkurrenzfähig.
      (Google verlangt übrigens auch 30% im Android Marketplace)

  • Mir würde als Entwickler an dieser Methode nicht schmecken, dass ich den kompletten Quellcode meiner Anwendung an irgendein Startup weitergeben muss. In wie weit kann man einem noch sehr unbekanntem Startup vertrauen?

  • @ iphone-ticker: Der Pieceable Viewer verfolgt nicht den Anspruch, Endkunden vor Fehlkäufen zu bewahren sondern dient Entwicklern, anderen (sei es Investoren, Auftraggebern, Presse etc …) eine grobe(!) Funktionalität während des Entstehungsprozesses wiederzugeben, ohne dass diese dann ihre UUIDs hergeben müssen. Ich verbuche eure Headline / euern Artikel ein weiteres in der Kategorie „Link bait“ …

  • Natürlich wäre es super direkt in iTunes vor dem Kauf apps auszuprobieren. Wird Apple das umsetzen? Ich denke eher nicht. Apple kriegt 20% von jedem Kauf im AppStore, oder?
    Da müsste man jetzt mal schätzen: wieviele Apps werden nicht gekauft, weil der potentielle Käufer die App nicht testen kann. vs. Wieviele Apps würden gar nicht erst gekauft, wenn der potentielle Käufer die App vorher testen könnte?
    Ich befürchte die zweite Summe ist größer als die erste, dh. Unterm Strich Umsatzeinbuße plus due Kosten für ein solches Feature = da Apple kein gemeinnütziges Unternehmen ist heißt die Antwort: das kommt nur, wenn der Gesetzgeber (EU?) ein rückgaberecht festschreibt, wenn die Sotware nicht vorher getestet werden konnte. Verkehrt wäre das nicht.

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