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Einbruch im iPhone-Geschäft: Wird 2016 Apples Schicksalsjahr?

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Ja, sagt der Blogger Nils Jacobsen und zeichnet ein düsteres Bild des anstehenden Geschäftsjahres des iPhone-Produzenten. Davon abgesehen, dass Apple mit einem Kursverlust ins neue Jahr gerutscht ist, könnten erstmals seit der Einführung des ersten iPhones 2007 nun auch ein Absatzrückgänge drohen.

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Das iPad befindet sich bereits auf einem tendenziell negativen Kurs, die Verkäufe der Macs stagnieren, das iPhone – die mit Abstand profitabelste Konzernsparte – könnte erstmals gegen den Abstieg im Vergleich zum Vorjahr kämpfen müssen.

Apple, darauf machte der Marktbeobachter Jim Edwards kurz vor dem Jahreswechsel aufmerksam, könnte sich mit einer taktischen Umstellung der Buchhaltung zwar noch mal davonstehlen – rückläufige Zahlen ließen sich umgehen indem nicht nur die Anzahl der verkauften iPhone-Einheiten, sondern die der ausgelieferten ausgegeben wird – und dürfte auch vom guten China-Geschäft profitieren; nach Analysten-Einschätzungen fehlt dem Flaggschiff iPhone in diesem Jahr jedoch ein deutliches Wachstumspotential.

Verkaufte iPhone-Einheiten 2007 – 2015

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Alles Unkenrufe? Jacobsen verneint:

Da das iPhone zwei Drittel von Apples Umsätzen und mehr als 70 Prozent der Nettogewinne generiert, ist eine Schlussfolgerung für Apple 2016 offenkundig: Seit dem 1. Januar kämpft der iPhone-Hersteller gegen den Abstieg. (Apples Geschäftsjahr beginnt traditionell im Oktober und endet im September.)

[…] Anno 2016 sind die Joker jedoch gespielt und das Pulver verschossen: Es gibt keinen großen Provider mehr, durch den sich mal eben zweistelliges Wachstum generieren lässt, und auch die neue große iPhone-Generation besitzt keine Wachstums-Garantie.Anders als bei den großen iPhone-Modellen 6 und 6 Plus, auf die Apple-Fans sehnlichst jahrelang gewartet hatten, gibt es weniger augenscheinliche Argumente für ein iPhone 7, das allen Informationen nach zu urteilen genauso groß sein wird wie die aktuellen Modelle.

Denkt euch die Plattitüden kurz weg, der Text birgt ein Fünkchen Wahrheit. Sicher wird auch 2016 nicht das «Ende einer Ära» einleiten, wie Jacobsen orakelt, unterm Strich jedoch könnte Apple durchaus Probleme damit bekommen, die Gier der Anteilseigner mit der abermaligen Verkündung von Rekordzahlen zu befriedigen. Auch den Börsen-Beobachtern dürfe nicht entgangen sein, dass im Weihnachtsquartal 2015 sieben Verkaufstage mehr als im vergangenen Jahr lagen. Die China-Expansion wird nach wie vor gesondert bewertet.

Lasst uns also am besten gemeinsam auf die Quartalszahlen-Bekanntgabe am 26. Januar warten. Diese – ifun.de berichtete – dürfte mit den frischen Zahlen in der Kategorie „Andere Produkte“ zumindest indirekt über den Weihnachtserfolg von Apple Watch und Apple TV 4 informieren.

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05. Jan 2016 um 16:37 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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