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Zum Insektensommer: NABU veröffentlicht Insektenwelt-App

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21 Kommentare 21

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat in diesem Jahr den Insektensommer und damit erstmals eine bundesweite Mitmach-Aktion ins Leben gerufen, um mehr über den Zustand der Insektenwelt in Deutschland zu erfahren.

Insektenwelt Screen

Im Rahmen mehrerer Aktionswochen sind Bürger dazu aufgerufen Insekten zu beobachten und zu melden. Die nächste Aktionswoche startet am 3. August und läuft dann, gute neun Tag, bis zum 12. August.

Um das Melden und die Identifizierung der Insekten so einfach wie möglich zu machen bietet der NABU jetzt seine kostenlose Insektenwelt-App im App Store an. Diese ist zwar noch nicht für das iPhone X optimiert, bietet dafür aber detaillierte Informationen zu einzelnen Insekten und über 100 Artenpotraits.

Die Auswahl der Arten basiert auf den Daten von naturgucker.de. Es sind die am häufigsten in Deutschland gemeldeten Insekten der letzten Jahre.

Das besondere bei der Datenerhebung zum Insektensommer ist die Tatsache, dass es zu Insekten bisher wenige bundesweite und artenübergreifende Informationen gibt. Ziel der Aktion ist es, ein deutschlandweites möglichst genaues Bild von der Welt der Insekten in unseren Städten und ländlichen Regionen zu erhalten. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Insekten, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Arten und Populationen zu ermitteln. Damit dies repräsentativ ist, sollen die Daten über mehrere Jahre verglichen werden. So werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Insektengruppen und Arten sowie zu regionalen Unterschieden gewonnen.

Laden im App Store
NABU - Insektenwelt
NABU - Insektenwelt
Entwickler: Mullen & Pohland GbR
Preis: Kostenlos
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Montag, 11. Jun 2018, 12:14 Uhr — Nicolas
21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Nur ein bisschen spät, diese Info.
    „Vom 1. bis zum 10. Juni“ – heute ist der 11. Juni.

    Na im August sind nochmals einige Zähltage.

  • Hm, Insekten „jagen“ mit dem iPhone… ob ich den Kleinen meiner Lebensgefährtin davon überzeugt bekomme, dass das mehr Sinn macht als gedankenlos und teils zombie-like Pokémon’s hinterher zu laufen?!

  • Hm, warum geht das Video nicht auf die App ein? Ist die App jetzt ein Ersatz für das Bestimmungsbuch, die Lupe, die Kamera und den Erfassungsbogen oder macht die was ganz anderes? Gamification wäre hier angesagt, nur stupides Erfassen von Insekten reißt doch keinen Jugendlichen vom Sofa.

  • Tolle App. Die 120 aufgeführte Insekten, bei x1.000 existierenden Arten sind ja völlig lächerlich!

    • Zitat NABU: „122 von 33.000 in Deutschland vorkommenden Arten klingt verschwindend gering, von der Beobachtungswahrscheinlichkeit sind damit aber gut 50 Prozent aller Sichtungen abgedeckt. Die Artenbestimmung geschieht durch eine speziell entwickelte Mustererkennungs-Software, die anhand von bis zu tausend Fotos je Art die Arten „gelernt“ hat.“

    • Nicht einmal der aus allen Medien bekannte Eichenprozessionsspinner lässt sich in der App finden. Scheint eher eine Demo mit veraltetem Design und stark reduziertem Inhalt zu sein. Schade! :-(

      • Also ich habe von diesem Tier noch nie etwas gehört, obwohl ich immer wieder Dokus schaue..

  • Kann ich mit den Insekten die ich gefangen habe auch gegen andere Spieler antreten?

  • @ Int.P

    Toller und vor allem sinnloser Kommentar.
    Typen wie Du haben anscheinend den Ernst der Lage nicht erkannt.

    Vor 30 Jahren auf der Autobahn bei Nacht fahren, hat so vielen Insekten das Leben gekostet, wie heutzutage in einem Jahr nicht.

    Hast es begriffen? Fangt mal an nachzudenken, besser noch zu handeln

    • Naja?!?!? Köln —- Bedburg circa 45 Kilometer! 21:00 Uhr und meine Scheibe plus Front waren voll von Insekten. Vielleicht in einigen Regionen anders. Aber pauschal definitiv nicht. Mit freundlichen Grüßen

    • Ich fand den Spruch gut…

      Wie viel und was „ich“ allerdings für eine Insektenpopulationsvervielfältigung machen kann müsste man mir mal Erklären. Soweit ich weiß ist da erstmal die Landwirtschaft dran schuld, weils keine Brach liegenden Felder mehr gibt (in denen sich die Insekten sehr Wohl gefühlt gaben) seit den 1990er Jahren.
      Und die Landwirte hatten das ja damals wohl wegen staatlicher Verordnung so gemacht, wenn ich da nicht ganz falsch liege. Und da gabs dann wohl auch noch Geld vom Staat um die 1/4 ungenutzter Fläche finanziell zu Stemmen.

      Ich könnte jetzt also Angela anrufen und ihr Vorschlagen dass wir alle mehr Steuern zahlen wollen, damit die Bauern nur noch die hälfte Produzieren können, und somit gleichzeitig die Lebensmittel teurer werden.
      Und als Bonus gibts endlich wieder viele Wespen auf m Kuchen und Fliegen auf der Windschutzscheibe.

      Soll ich?

    • Ich fand den Spruch auch gut!
      Bei uns gibt es gefühlt auch mindestens so viele Insekten wie seit den 90er nicht mehr. Ob es allerdings genauso viele Arten sind, kann ich nicht beurteilen.
      Übrigens war die Förderung früher von der EU, nicht vom Staat. Evtl. gibts die ja sogar noch.

  • Nur weil ich im Zählzeitraum keine Hornisse fotografieren werde, heißt das nicht, dass keine da wäre…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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