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Neues "EinfachMachen"-Portal ist online

Zu viel Bürokratie? Bundesregierung startet Melde-Portal

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53 Kommentare 53

Die Bundesregierung hat ein neues Onlineportal freigeschaltet, über das bürokratische Hürden gemeldet werden können. Unter dem Namen EinfachMachen richtet sich das Angebot dabei nicht nur an Bürger, sondern auch an Unternehmen, Verbände und Beschäftigte direkt in der Verwaltung.

Das Online-Angebot soll konkrete Hinweise aus der Praxis zu sammeln, um Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und Verfahren zu verkürzen. Das Vorhaben ist Teil der sogenannten Modernisierungsagenda des Bundes, die Entscheidungen, Prozesse und Strukturen in der öffentlichen Verwaltung überprüfen und anpassen soll.

Viele alltägliche Vorgänge gelten als aufwendig oder schwer nachvollziehbar. Dazu zählen etwa Meldeangelegenheiten, Unternehmensgründungen oder Genehmigungsverfahren im Baubereich. Das Portal soll Problembereiche sammeln, die dann systematisch geprüft und abgebaut werden sollen.

Einfach Machen Gov

Beteiligung aus der Praxis

Mit dem neuen Portal setzt die Bundesregierung auf direkte Rückmeldungen derjenigen, die regelmäßig mit Verwaltungsvorgängen konfrontiert sind. Nutzer können schildern, an welcher Stelle Verfahren aus ihrer Sicht unnötig kompliziert sind oder zu lange dauern. Ergänzend lassen sich konkrete Vorschläge einreichen, wie Abläufe vereinfacht oder Regelungen angepasst werden könnten.

Die eingehenden Hinweise werden thematisch eingeordnet und ausgewertet. Ziel ist es, wiederkehrende Muster zu erkennen und diese in die Weiterentwicklung von Gesetzen, Verordnungen und Verwaltungsprozessen einfließen zu lassen. Auf Bundesebene gab es bislang kein vergleichbares Beteiligungsangebot, das sich ausschließlich auf den Abbau von Bürokratie konzentriert.

Start als Beta und weiterer Ausbau geplant

EinfachMachen startet zunächst als Beta-Version. Ab dem Jahr 2026 soll das Portal schrittweise erweitert werden. Perspektivisch ist vorgesehen, die Auswertung der Meldungen stärker zu automatisieren. Dabei soll auch Software eingesetzt werden, die große Mengen an Rückmeldungen strukturiert analysieren kann. Nach Angaben der Bundesregierung sollen Datenschutz und IT-Sicherheit dabei berücksichtigt werden.

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19. Dez. 2025 um 14:02 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    53 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bitte nicht die Hinweise mit 5 Durchschlägen einreichen….

  • kann man da auch zuviele Mitarbeiter und absolute nicht heilbare Inkompetenz melden?

  • Ich habe viiiiieeeeleee Anliegen die ich dort vorbringen kann und werde. Bin gespannt ob es nützt.

  • Soll man hierfür lachen oder weinen? Die Regierung verursacht doch die ganze Bürokratie oder sehe ich das falsch? Es sind doch die meisten Ämter die das Verursachen…

    • Sich freuen.
      Mal’n bischen über den Tellerrand schauen – wir reden hier über Prizesse, die in den letzten 80 (!) Jahren gewachsen sind.
      Du glaubst nicht wirklich, daß da eine neue Regierung auftaucht und mit dem Zauberstab wedelt?

    • Naja, wenn du einen Bug im deiner Software oder in einem Onlineshop hast, du diesen meldest, und dieser dann abgestellt wird ist das doch was gutes. Gute Entwickler und gute Firmen haben ein Interesse daran etwas zu verbessern oder Probleme abzustellen.

      Wenn der Staat jetzt auch eine Feedback-Stelle einrichtet sollte man das erstmal positiv sehen. Es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

      • Oh, der Staat wird es richten? Der Staat hat das Meiste davon geschafft, würde ich einfach mal behaupten. Wenn ich sehe, was im Gesundheitswesen alles akribisch dokumentiert werden muss, dann wird es mir schlecht. Wenn Du mit einer gebrochenen Hand in die Notfallaufnahme kommst, hatte ich schon den Fall, da dokumentiert der Arzt erstmal 30-40 Minuten bevor er sich der gebrochenen Hand widmet.

        Ich glaube nicht dass es hier unbedingt um fehlerhafte Onlineshops geht. Da denke ich, reicht auch eine Email an den Betreiber, der hat ja auch schließlich das Interesse zu verkaufen.

    • Heul nicht rum und bring deine Vorschläge ein oder lass es

  • Mein Problem ist gerade, dass viele meiner „Bürokratie-Erfahrungen“ eher auf Landesebene angesiedelt sind (zb KFZ-Zulassungsstelle). Würde das Sinn machen, solche auch dort zu melden?

    • Zulassungsstelle ist aber dein Kreis, nicht das Bundesland.

      • genau das ist das Problem.. die Kleinteiligkeit. Auch wenn die Verantwortung durch den Föderalismus beim Land oder der Komune liegt sollte das System in der heutigen digitalen Zeit zentral gesteuert/aufgesetzt sein ansonsten wird Deutschland in naher Zukunft überrollt

      • Ach Sucram, um mein neues Wohnmobil im Rhein Main zulassen zu können, musste alles erst mal in Marburg geprüft werden (trotz vorliegenden, entsprechenden, erforderlichen Gutachten). Dadurch hat sich alles verzögert und ich musste extra Überführungskennzeichen beantragen/kaufen. Wie mir gesagt wurde, ist Hessen das einzige Bundesland, welches eine solche „Stelle“ hat, kein anderes Bundesland würde so verfahren. Nun weißt du wieder mehr, gern geschehen.

      • @Sucram: legitime Kritik, bekommst du halt nur ohne Grundgesetzänderung nicht hin.

        Du willst digital einen zentralistischen Staat. Aber wir sind quasi eine Mini-EU, mit 16 einzelnen Ländern.

        Und die Kommunen gehören so gesehen ja noch nicht einmal richtig zum Staat (anders als Bund und Land), die sind lediglich (Gebiets)Körperschaften des öffentlichen Rechts. Das ist alles sehr kompliziert.

    • In Wiesbaden läuft es meiner Erfahrung nach super. Online Anliegen anmelden, Daten hochladen, Termin auswählen, dann hingehen, Zeug abholen, fertig

  • Oh, ein Meldeporta. Mit Bürokratie Bürokratie bekämpfen!

    • Die machen Gesetze am laufenden Band und nun soll sie der Bürger melden. Wette, dass das so ziemlich nichts ändern wird!!! Könnte dann als Beweis dienen, dass alles doch nicht so schlimm ist.
      Es braucht eine grundsätzlich liberale Wirtschaftsordnung, in der die Bürger wieder mehr Verantwortung übernehmen müssen. Da kann man nicht alles subventionieren und nicht alle sind nur ständig Opfer der Gesellschaft und des Staates!

    • Wo sonst ? Bei dir… na toll immer nur meckern anstatt mal zu vertrauen, dass es mal jemand vielleicht doch machen will…

  • Die erste Seite reicht, um sich ein Bild über die Kompetenz der App-Macher zu machen.
    Und das ist gar nicht lustig..

  • Hätte alles vor 20 Jahren schon sein müssen , jetzt ist der Drops gelutscht in Deutschland

  • Meine Frau ist Hebamme und wenn ich sehe was sie alles dokumentiert und selber schon am heulen ist weil sie mehr Zeit fürs dokumentieren braucht als um ihre eigene Arbeit zu machen, dazu mit dem neuen Hebammenhilfevertrag alle 5 Minuten dokumentiert und tatsächlich auch alle 5 Minuten die Patientin unterschreiben lassen muss, 15000 Euro Haftpflicht pro Jahr zahlen muss und 30 Jahre haftet dann muss ich weiß ich auch nicht was in dieser Republik falsch läuft

  • Unser jetziger Kanzler hat auch mal schwadroniert dass man darin bestrebt sei die Steuererklärung auf einem Bierdeckel machen zu können. Wo bleibt die Umsetzung? Der heutige Stand ist genau das Gegenteil

    • Das hat er vor über 20 Jahren gefordert. Nicht in letzter Zeit.

      Allerdings war es noch nie so einfach die Steuererklärung zu machen wie heute. Wenn der Staat vom Bürger Geld will, dann kann er plötzlich IT und ein gutes Interface…

      • Es ist noch immer zu kompliziert. Man muss wissen was man macht als Laie ohne Erfahrung sehr schwer. Mache das seit fünf Jahren selbst und muss mich trotzdem jedes Jahr neu einlesen. Nutze WISO. Wenn ich Elster alleine nutzen würde wär es noch schlimmer.

    • Bürokratieabbau! Das Finanzamt Kassel nimmt in einem deutschlandweit einmaligen Pilotprojekt Bürgerinnen und Bürgern die Einkommensteuererklärung für 2024 ab.

      • Das FA schickt jedem Steuerpflichtigen einen Vorschlag der Steuererklärung. Der prüft diese, korrigiert falls erforderlich und unterschreibt.
        Das wäre für den Bürger und das FA eine große Erleichterung.
        Ich mache meine Erklärungen (5-köpfige Familie) mit Buhl, Infos von FA per Elster laden, alles einmal querlesen und fertig.
        Das funktioniert für 75% der Bürger.

  • Zuviel Bürokratie soll abgebaut werden? Wenn der Spruch kommt, kommt noch mal eine oder zwei Lagen obendrauf. Die Ke letzten Jahre war das immer ein Thema. Gebracht hat es wenig, in Gegenteil…….

  • Bürokratie ist so ein zweischneidiges Schwert.

    Du willst nicht zu wenig haben, ansonsten gibt’s Umweltverschmutzung, keine Sicherheit im Bau, keine Standards, usw.

    Du willst aber auch nicht zu viel haben.

    Und dann gibt es diese absurden Fälle, bei denen der Handel eine bestimmte Regulierung der Bananen-Form von der EU fordert, die EU nachgibt und es erlässt, und dann die Privatmenschen und die Presse sich über die EU lustig machen.

    Evtl muss der Staat einfach mal weniger auf die Wirtschaft hören, dann gibts auch weniger Bürokratie und jeder kann machen was er will.

  • Zu großer Bundestag, zu viel überlappende Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern.

  • Vorschlag: Hebt das Verbot auf, dass man nicht mehr in den Wals pinkeln darf. Derzeit bei Strafe verboten.

  • Die Leute: über all viel zu lange warten wenn man was brauch vom Amt.
    Auch die Leute: die machen alle nix da müssen umbedingt stellen gestrichen werden (nur das die Bürokratie dadurch nicht wegfällt)

  • Was ich als Problem sehe: man will damit nur Verfahren etc. vereinfachen – nicht das kranke System an sich angehen. Ein paar wenige praktische exemplarische Beispiele des kranken Systems:
    1) Riester-Rente – das Geld fließt nur in die Versicherungskonzerne. Auf Kosten unserer Steuern…
    2) KfW-Kredite machen das Bauen teurer, da man dann nur auf zertifizierte Handwerker etc. setzen muss, die alle dafür die Hand aufhalten. Das Ausland zeigt, dass es ohne Förderung viel günstiger geht. Also auch nur Verschwendung von Steuergeldern.
    3) Bausparverträge – machen nur die Bausparkassen reich. Die Rendite für den Sparer sind mickrig – die Förderung (durch Steuergeld bezahlt landet bei der Sparkasse)

    Und so könnte ich noch lange weitermachen. Die Liste ist schier endlos – und die Politik bemüht sich diese noch laufend zu erweitern. Mit dem Vorwand die Bürger finanziell zu fördern, werden Gelder von der arbeitenden Bevölkerung zur 0,1% der vermögenden Bevölkerung und ihrer Unternehmen umgeschichtet. Und da reden wir noch nicht von dem korruptionsähnlichem Vorgehen der Unterstützung durch NGOs, Selbstdarstellungsprojekten einzelner Politiker (wie z.B. sinnloser Regionalflughäfen), ineffizienten Staatsbetrieben (wie der Deutschen Bahn), und vielem weiteren. Und weil viele meinen davon zu profitieren, merken sie nicht, wie an zig anderen Stellen gleichzeitig mehr verlieren, als sie gewinnen.

    Es muss noch viel schlimmer werden – bevor es besser werden kann.

  • Sommer/Winterzeit Umstellung abschaffen. Der größte Teil der Bevölkerung ist laut Volksentscheid dafür. Was ist passiert? Nichts.

  • Möchte nicht wissen, wieviel dieser digitale Kummerkasten wieder gekostet hat. Und die Vollzeitstelle, die die Eingänge ausdruckt, sortiert und schreddert. Aber klar, baut es noch in Gebärdensprache, für die Leute die nicht hören was sie lesen?!

  • Oh Gott wo soll man da anfangen
    Da kann ja sekündlich was gemeldet werden und wie lang soll dann die Umsetzung dauern?

    Für sowas ist doch ki gut, das können die Ämter mal nutzen

  • Polit-Bürokraten machen ein Meldeportal gegen Bürokratie.
    Kann man nicht erfinden.
    Bravo Deutschland.
    Wird im Rundordner landen, alles geht so weiter wie gehabt.

  • Habe heute etwas dort gemeldet. Ist nicht sehr intuitiv und sehr umständlich. Das habe ich natürlich auch gemeldet. Eine Rückmeldung wird man nie bekommen da man keinen Account hat oder eine Emailadresse angeben kann. Ob es was bringt? Das wird die Zeit zeigen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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