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Leica M als Vorbild

Xiaomi 17 Ultra setzt auf Objektivring zur Fokuskorrektur

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46 Kommentare 46

Xiaomi hat über die Weihnachtsfeiertage mal eben eine Runde Hardware vorgestellt. Schon der ungewohnte Zeitpunkt der Produktankündigung macht klar, dass die Neuheiten zunächst mit Fokus auf den chinesischen Markt präsentiert wurden. Die technischen Details des neu vorgestellten Flaggschiff-Smartphones Xiaomi 17 Ultra haben allerdings ein wenig Aufmerksamkeit verdient.

Insbesondere an Fotografie interessierte Smartphone-Nutzer dürfte beim Blick auf das neue Gerät eine Augenbraue heben. Statt des beim Xiaomi 17 Pro noch vorhandenen Zusatzbildschirms dominiert auf der Rückseite des Xiaomi 17 Ultra nun ein vergleichsweise großes Leica-Objektiv, das zudem über einen verstellbaren Objektivring verfügt. Der kugelgelagerte Ring soll besonders feine Fokuskorrekturen ermöglichen, ein Sensor erkennt dabei Bewegungen bis zu 0,03 Millimeter.

Xiaomi 17 Ultra Detail

Gemeinsam mit Leica entwickelt

Xiaomi zufolge entstand das Smartphone in enger Abstimmung mit dem deutschen Kamerahersteller Leica, wobei insbesondere die Leica-M-Serie als Vorbild diente. Dafür stehen auch Designelemente wie Lederelemente und das erstmals direkt auf der Rückseite der Kamera platzierte charakteristische rote Leica-Logo.

Das Xiaomi 17 Ultra verfügt über ein Dreifach-Kamerasystem mit Ultraweitwinkel, einer 50-Megapixel-Hauptkamera mit großem 1-Zoll-Sensor sowie einem hochauflösenden 200-Megapixel-Teleobjektiv mit optischem Zoom.

Xiaomi 17 Ultra Tele

Stattliches Leistungspaket für knapp 1.000 Euro

Das Smartphone verfügt über einen Bildschirm mit 6,9 Zoll Diagonale und ist 8,29 Millimeter dünn. Die Akkukapazität liegt bei 6.800 mAh und damit gut die Hälfte über der des iPhone 17 Pro. In Sachen Ladetechnologie setzt Xiaomi auf sein HyperCharge-System. Kabelgebunden kann das Telefon mit bis zu 90 Watt geladen werden, kabellos können darüber Spitzenleistungen von bis zu 50 Watt übertragen werden.

Der Verkaufspreis für die Leica-Edition des Xiaomi 17 Ultra wird mit umgerechnet knapp 1.000 Euro angegeben. Dabei ist zu beachten, dass es sich hier um Preise für den chinesischen Markt handelt.

29. Dez. 2025 um 17:39 Uhr von chris Fehler gefunden?


    46 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich glaube das Ding muss ich mir mal genauer ansehen.
    Löst vielleicht ein Pixel ab.
    Allein dieses Leica Symbol macht mich als Fotograf an :-)

    • Als richtiger Fotograf zählt das eigene Können mehr. Für alle, die denken, dass der Fotoapparat die Fotos macht, gehen halt auf Marken steil.

      • Ach Heinz …

      • Mensch heinz, jetzt sei doch mal nicht so.

      • Wo der Heinz recht hat, hat er halt recht. Aber es stimmt schon. Für die Qualität der Bilder ist hauptsächlich der Mann an der Kamera zuständig. Das beste Equipment nützt nichts, wenn man mit Zeit, Blende, Tiefenschärfe, Gegenlicht, Spitzlichtern und Brennweite nicht umgehen kann. Automatik ist nämlich nicht der Weisheit letzter Schluss.

      • +1 Heinz

      • Das ist eine zu vereinfachte Sicht, Heinz. Die Aussage verabsolutiert einfach zu sehr. Fotograf + Fotoapparat + Objektive = Gesamtpaket. Die beste Kamera rettet schlechte Fotografie nicht – aber schlechte Ausrüstung begrenzt auch großes Talent. Bei höheren Ansprüchen ist die Kamerawahl durchaus ein ernst zu nehmender Faktor.

      • heinz, wo kann man denn dein Portfolio als richtiger Fotograf bewundern? Oder ist es nur Wichtigtuerei weil Weihnachten doof war?

      • +1000, Ulf

      • @ulf: So ist es!
        Leider denken manche Menschen, wie Heinz, nur in schwarz-weiß, dabei ist die Realität so viel bunter.

      • Komplett Unrecht hat der Heinz nicht – aber trotz allem wird z.B. der schnellste Rennfahrer der Welt nicht mit nem Trabbi antreten, weil es ja nur um sein können geht ;)

  • Coole Lösung. Da bekommt der Kamerabuckel endlich mal eine Funktion.

    • Hah, das dachte ich mir tatsächlich auch. Macht das Ding aber nicht unbeingt handlicher..

    • Der hat auch jetzt schon mehrere Funktionen. Neben der offensichtlichen (Platz für die Kameratechnik) sorgt er z. B. dafür, dass das iPhone nicht so leicht aus der Hand rutsch und dafür, dass das iPhone auf dem Tisch leicht zum User geneigt ist sowie dafür, dass Boomer beim Fotografieren nicht ständig die Finger auf der Kameralinse haben.

      • @Marcel: Ja, die blöden Boomer sind zu blöd zu allem (wie haben die Boomer es überhaupt geschafft zu überleben?).
        Woher kommen deine Vorurteile gegenüber allen Boomern?

      • Das Smartphone und das meiste andere was heute massenhaft eingesetzt wird, ist von Boomern und Gen-X lern erfunden und entwickelt worden :-)

  • Das wäre eine schöne Applikation für ein Smartcase. Für viele irrelevant aber für (Hobby-) Fotografierende super

  • 2050 sind wir dann endlich bei der DSLR mit riesigem Touch-Display und Android/iOS angelangt.

    „Handys“ sind das schon lange keine mehr.

  • Hammer. Hochwertigste Hardware, anstatt wie Apple immer alles mit Software zu kompensieren (oder auch nicht). Das Ding mit GrapheneOS bitte.

  • Bleibt trotzdem ein Chinakracher, Kamera ist nicht alles…

  • Eins ist sicher: Leica ist nicht doof.
    Der Name verkauft und das lassen sie sich fürstlich bezahlen…

    Intern lachen sie sich schief, weil sich bei diesem Smartphone ein Pupssensor verbaut ist und Bilder softwareseitig schön gerechnet werden, genau wie bei allen anderen auch.

    Physik kann man einfach nicht austricksen.
    Gute Linsen (Objektive) + ein großer Sensor liefert erst die Qualität.

    Fotografieren mit Smartphones macht ohnehin kein Spaß, wenn alternativ eine richtige Kamera hat…

    • Wow, dann werde ich ab jetzt einfach keinen Spaß mehr beim Fotografieren mit dem Smartphone haben. Ich wusste das nicht und habe trotzdem und mit viel Freude mit dem Smartphone Fotos gemacht, trotz DLSM und DSLR im Hause. Was ich für Lebenszeit verschenkt habe, echt ärgerlich.

      Danke!

    • Leica hat in diesem Jahr, soweit ich mich richtig erinnere, das beste Jahresgeschäft seit Bestehen erzielt. Der Umsatz lag bei knapp 600 Mio. Euro bei steigender Rentabilität. Scheinen irgendwas richtig gemacht zu haben :)

    • Also einen 1 Zoll großen Sensor in ein Handy zu verbauen – ist nicht schlecht!

      • SemiAmateurProfiNoob

        @garth Sehe ich genauso, hebt die Fotografie mit dem Smartphone auf ein neues Level. Allerdings sind wir auch nicht so schlau wie @cashondelivery und fallen auf das Marketing von Leica herein, weiß doch jeder das Leica nur Pfusch produziert und unabhängig davon ist alles unter Mittelformat nur für miese Amateure…

      • Steile These das Leica „nur Pfusch produziert“. Schon einmal wenigstens eine M11 mit dem Tri-Elmar in der Hand gehabt und damit Fotos gemacht? Hmm und beim DXOMARK-Test 100 Punkte muss auch ein Versehen gewesen sein und nur gekauft…

      • Wenn man keine Ahnung hat, kommt sowas bei raus

      • Liest du eigentlich nur, oder verstehst du auch garth?!?

        Leica ist top, Smartphone ist Murks, auch wenn alle glauben tolle Fotos zu machen. Nur die Software rettet ihre rauschigen Bildchen

      • @skycam

        Meinen Post überhaupt verstanden. Scheint nicht der Fall zu sein
        ^^

        Leica liefert top Qualität, aber eben nicht das Smartphone, weil es nur schön-gerechnet wird…

        Mann, Mann, Mann

      • SemiAmateurProfiNoob

        @SkyCAM Versuch doch meinen Beitrag, an dem du dich so schön abgearbeitet hast, einfach noch mal zu lesen und diesmal auch zu verstehen. Falls es daran mangelt, frag gerne nach, ich kann es dann für dich mit Buntstiften aufmalen…

    • Ich weiß Leute, lesen ist schwierig und der Restalkohol tut sein Übriges…

      Nochmal: Leica ist top, absolute Spitzenklasse.

      Smartphones sind zum Fotografieren immer ein Murks, auch wenn ihr glaubt zu wissen, meinen…

      Es ist Physik (Optik)
      Dass ihr die Bildchen hübsch findet, liegt an der Software und nicht an der Hardware

    • aber sie hat doch ein 200-Megapixel-Teleobjektiv mit optischem Zoom ! Das muss doch die Leute umhauen ! Jetzt aber, oder ? :D

  • Ich habe ein Xiaomi 15 Ultra und es macht großartige Bilder, die Besten, die ich je mit einem Smartphone machen konnte. Meiner Meinung nach hauptsächlich dadurch, dass sie nicht den typischen Smartphone -Hdr-Look haben.
    Trotzdem verkaufe ich das Telefon wieder, da leider die Software nur mittelmäßig ist und auch der Akku nicht hält, was er verspricht. Außerdem lassen Updates viel zu lange auf dich warten.

  • Hildebrand Sandra

    Die Akku Probleme mit dem 15 Ultra sind bei der Ausgabe 17 hoffentlich behoben, User des 15 Ultra sollten deutliche Verbesserung erzielen, wenn sie 5G einfach abschalten, ohne 5G ist die Akkulaufzeit erheblich besser als mit und reicht deutlich über einen Tag hinaus (wir kommen auf circa 9 Stunden Display on time bei gemischter intensiver Nutzung, einschließlich Streaming). Im 17 Ultra ist unserer Info nach ein neues Modem verbaut, wer sich hier beklagt, sollte daran denken, dass Apple das neue C1 Modem, das deutliche Verbesserungen in punkto Empfangsqualität bietet (4G und 5G!) plus längere Laufzeit, bisher nur im 16 E. Und im 17 Air eingebaut hat. Auch damit erklärt sich die vergleichsweise bescheidene Akkulaufzeit der aktuellen iPhone Generation, von der moderneren Architektur vieler China Phones einmal ganz abgesehen.

    In punkto Kamera hat Xiaomi jedenfalls im Fotosegment die Latte schon mit dem 15 Ultra ganz hoch gelegt, es hat seinen Grund, dass das 15 Ultra bei den photo-nerds der c’t ganz vorne liegt (natürlicher BildEindruck, stimmiger, gesamter Eindruck, mit dem ein Zoll Sensor, das einzige, dass der ZEIT einer kompakt Kamera auch nur irgendwie das Wasser reichen kann). Im Kapitel der Video sah es bisher anders aus, mal sehen, was die neue Generation hier liefert.

    In jedem Falle freuen wir uns über den hohen Wettbewerb, der die müde gewordenen Platz Hirsche aus ihrem Winterschlaf weg.

  • Geniale Lösung, leider aber von Xaomi.
    Vielleicht sollten Samsung und Apple einmal über Ihre Innovationskraft nachdenken….

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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