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Nach weltweiter Kritik und Druck auf Apple

X schränkt Grok bei der Erstellung expliziter Bilder ein

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Die Plattform X hat angekündigt, die Möglichkeiten ihres KI-Chatbots Grok zur Erstellung sexualisierter Darstellungen realer Personen einzuschränken. Die Maßnahme gilt für Regionen, in denen solche Inhalte gesetzlich verboten sind.

Tim Cook Im Bikini

Im App Store sind die X-Apps weiterhin verfügbar

Auslöser ist eine Reihe von Ermittlungen und politischen Reaktionen nach Berichten über nicht einvernehmliche, explizite Bildgenerierung. Grok gehört wie X zum KI-Unternehmen xAI, das von Elon Musk kontrolliert wird.

Ermittlungen und internationale Reaktionen

In mehreren Ländern haben Aufsichtsbehörden Untersuchungen aufgenommen. In Kalifornien prüfen Ermittler mögliche Verstöße gegen Landesrecht. In Großbritannien hat die Medienaufsicht Ofcom ein formelles Verfahren gestartet. Sollte X gegen britische Vorgaben verstoßen und Auflagen ignorieren, kann die Behörde gerichtliche Schritte einleiten, die auch Zahlungsdienstleister und Werbepartner betreffen können, berichtet die New York Times.

Tim Cook Grok

Falsches Tim-Cook-Foto: Grok kann täuschend echte Bilder generieren

X setzt nach eigenen Angaben auf Geoblocking. Anfragen zur Erzeugung expliziter Bilder werden in betroffenen Rechtsräumen blockiert. Die Einschränkungen beziehen sich nach bisherigem Stand auf die Nutzung innerhalb von X. Die eigenständige Grok-App und die Website sollen davon ausgenommen sein.

Europäischer Druck und rechtlicher Rahmen

In der Europäischen Union laufen ebenfalls Prüfungen. Mehrere Staaten haben den Dienst vorübergehend untersagt. Die EU stützt sich dabei auf Instrumente wie den Digital Services Act, der große Plattformen zu aktiver Inhaltskontrolle verpflichtet und bei Verstößen hohe Sanktionen vorsieht. EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisierte die Verbreitung digitaler Entkleidungen scharf und verwies auf den realen Schaden für Betroffene.

Gesetze gegen nicht einvernehmliche Nacktdarstellungen gelten inzwischen in vielen Ländern. Auch das Erstellen oder Verbreiten sexualisierter Inhalte von Kindern ist weltweit strafbar, unabhängig davon, ob diese mit künstlicher Intelligenz erzeugt wurden.

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Grok - KI Assistent
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Entwickler: xAI
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16. Jan. 2026 um 07:32 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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