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Per App Bücher und CDs versilbern

WISO dokumentiert Unregelmäßigkeiten beim Ankaufsportal Momox

66 Kommentare 66

Momox dürfte etlichen von euch bekannt sein. Das in Berlin ansäßige Unternehmen kauft gebrauchte Bücher und CDs an. Die Ankaufpreise kann man dabei unproblematisch per App abfragen und auch das Einsenden der Artikel gestaltet sich denkbar einfach. Ein aktueller Bericht des ZDF-Magazins WISO stellt die damit verbundenen Geschäftspraktiken allerdings in Frage und die Verbraucherzentrale lässt vernehmen, dass man eine Abmahnung gegen den Anbieter prüfe.

WISO hat den Online-Buchankäufer aufgrund von kritischen Kundenberichten unter die Lupe genommen und kann die Vorwürfe auf Basis mehrerer Stichproben bestätigen. So wurden ursprünglich mit einem guten Ankaufspreis gelistete Bücher über Nacht als nicht mehr verkaufsfähig bezeichnet und es kam mehrfach vor, dass nachweislich im Karton enthaltene Bücher laut Momox gefehlt haben. Momox wollte für diese Titel dann zunächst auch nichts mehr bezahlen, erst auf eine Reklamation hin habe man die Titel doch noch gefunden und dem Einsender gutgeschrieben. Laut Momox seien solche Fehler auf die Erfassung per Handscanner zurückzuführen und ließen sich nicht ausschließen.

Momox

Bilder: Momox

Beinahe dreist klingt, was WISO anhand mehrerer, von Momox als nicht mehr verkaufsfähig bezeichneter Titel nachvollziehen konnte. Die Tester haben auf die kostenpflichtige Rücksendung der Bücher verzichtet und fanden diese kurz darauf zu vergleichsweise hohen Preisen bei der ebenfalls von Momox betriebenen Verkaufsplattform „Medimops“ gelistet. Der Betreiber spricht in diesem Zusammenhang allerdings von seltenen Fällen und verweist zudem auf seine FAQ, wo sich das Unternehmen eine derartige Weiterverwertung vorbehält. Dort steht geschrieben, dass man bei einem Teil der nicht zurückgesendeten Artikel prüfe, ob man diese reparieren oder aufarbeiten und so dem Weiterverkauf zuführen könne. Im Falle der WISO-Bücher war von Reparaturen allerdings nichts zu sehen, diese wurden in unveränderter Form über die eigene Handelsplattform Weiterverkauf angeboten.

Die Verbraucherzentrale Berlin prüft derzeit, ob man Momox mittels einer Abmahnung zumindest dazu zwingen kann, deutlicher auf die mögliche kommerzielle Weiterverwertung der einbehaltenen Bücher aufmerksam zu machen. Kunden rät WISO, die Momox-Belege aufmerksam zu prüfen und bei Ungereimtheiten ruhig auch mal den Support von Momox zu kontaktieren.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
09. Feb 2021 um 15:16 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • „ Die Verbraucherzentrale Berlin prüft derzeit, ob man Momox mittels einer Abmahnung zumindest dazu zwingen kann, deutlicher auf die mögliche kommerzielle Weiterverwertung der einbehaltenen Bücher aufmerksam zu machen.“
    Würden sie die Bücher wegwerfen, wäre es der nächste Aufschrei.

    • Zwischen Wegwerfen und teuer verkaufen (und den Einsender dabei über den Tisch ziehen) gibt es ein Mittelding

      • Ehrlichkeit und Sorgfalt des Bearbeiters. Hoffentlich heult jetzt nicht irgendwer über die Bezahlung.

    • Genau! Den alten Besitzerinnen könnte man noch Entsorgungskosten in Rechnung stellen bevor man sie weiter verkauft. *Ironie?*

    • Es ist offensichtlich, das sie sich nicht das entlarvende Video angeschaut haben, sonst würden sie nicht so einen Unsinn posten. Dort kommt ziemlich deutlich heraus, das Momox in betrügerischer Weise, Bücher ablehnt und dann aber auf einer anderen Plattform verkauft. Für mich ist das nichts anderes als gewerbsmäßiger Betrug.
      Sehr gute Recherche von WISO, meiner Meinung nach !

      • Das ist kein Unsinn, sondern eine Antwort auf das Zitat aus dem Artikel. Nicht auf das Video und nicht auf andere Bestandteile des Artikels!
        Immer diese Experten hier, denen nach fünf Worten der Zusammenhang verloren geht…

      • @Katha: Und was ist jetzt ihre Aussage? So wirklich Sinn macht das nicht. Aber Hauptsache mal was gesagt…

      • Die Aussage ist, dass jedem Kunden klar sein sollte, dass solche Portale die Bücher nicht für eine eigene Bibliothek einkaufen.
        Vielmehr sollte die Verbraucherzentrale darauf hinwirken, dass dem Kunde nicht „Wir wollen ihr Buch nicht ankaufen, weil es zum Verkauf durch uns nicht rentabel ist“ gesagt wird, wenn es -übrigens wie im Bericht dargestellt- nicht bedeutet, dass man es damit als wertlos einstuft und dem Kunden so quasi durch die Blume fragt, ob „das Kunst ist oder weg kann“. Es dann doch weiterzuvermarkten ist der Kritikpunkt Nr 1 des Berichts, wo dem Kunden suggeriert wird, dass sein Müll den Rückversand kaum wert sei.

      • Es ist also unrentabel wenn man es ablehnt aber problemlos für 25€ verkaufen kann? Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    • Anscheinend den Inhalt des Berichtes nicht verstanden. Es geht um Betrug und nicht um Entsorgung alter Bücher

  • Dass eine grundsätzlich gute Sache durch die Gier immer wieder verkommt.

  • Habe selbes erlebt, mir die Ware aber wieder zurückschicken lassen

  • momox sind doch Betrüger…

    1 Buch 20 Euro und die anderen beiden für 40 cent … Ok hingeschickt und das Original Buch wurde als beschädigt deklariert. Man wollte alles kostenlos behalten oder zurück schicken…

    Die Bücher kamen zurück und es waren fette schlecht ablösbare Aufkleber drauf.
    Geil … danke momox.

    • Ich habe die Erfahrung beim Geräteverkauf.
      MacBook im originalen Apple Karton hingeschickt.
      Ein völlig anderen Karton zurückerhalten und auf der Tastatur war Zigarettenasche und ein Stück Plastik. Meine Emails auf den Schaden im Display blieben allesamt unbeantwortet. So Ankaufsportale sind für mich durch.

      • Verprellter Kunde #9836

        Ähnliches bei wirkaufens: neuwertiges iPhone als Weihnachtsgeschenk gekauft. Nach einem Monat der Nicht-Nutzung zum Verkauf an Wirkaufens gesandt. Es sei nicht ankaufbar, das Barometer sei kaputt und der Akku schlapp. Zuhause Gerät beim Profi untersuchen lassen: Nichts kaputt, Akku 100% in Ordnung. Aber nun als Bonus von wirkaufens gab es eine hässliche Macke am Rahmen. Kundendienst von wirkaufens um Protokoll gefragt und wie sie darauf kommen. Antwort: Wirkaufens testet mit einer Software, die Macke wäre da gewesen, es gäbe keinerlei Protokoll. Im Gegenzug hätte ich nun Fotos senden sollen, wie es neuwertig ausgesehen hätte. Das war mir komisch, zumal man auf weitere Nachfragen, wie es weitergehen soll, nicht mehr reagiert hat. Absoluter Saftladen!

      • Mit reBuy und maconline kam ich bislang immer klar. Einmal wurde mein iPod bei reBuy schlechter bewertet, angerufen und ca. 1 Tag später wurde es wieder entsprechend hochgestuft.

  • Ich hatte auch mal Spaß mit denen. Habe eine Blu Ray Box verkauft und VOR dem Versand habe ich per Video den Zustand aufgenommen und im Video auch das Paket verschlossen und den Aufkleber zum Versand angebracht.

    Die Box hatte damals ihre EAN Nummer auf so einem Mini Papier, dass an die Box geklebt war. Dies fehlte natürlich und war für Momox der Grund, den Ankauf zu verweigern.

    Ich habe dann auf die Rücksendung bestanden – Paket kam zurück, Box war beschädigt. Hatte sie dann freundlich darauf aufmerksam gemacht. Spättestens als ich ihnen das Video zur Verfügung gestellt hatte, gab es keine Diskussion mehr und ich habe eine Entschädigung ausbezahlt bekommen.

  • Medimops sind auch nicht besser, hatte mal drei Sachen bestellt und mir wurde dreimal Versand berechnet. Meine Beschwerde wurde mit Hinweis auf die AGB’s und blablabla abgetan. Nie wieder was von diesem Verein, egal was für ein niedriger Preis es ist.

    • Ja genau. selbst beim KAuf von 20 Artikeln über deren Amazon-Vertreib wurde für jeden Artikel 3€ Porto berechnet. Ergebnis: hab es dann bei ebay einzeln gekauft und 36€ gespart.

      • Über Amazon ist das leider so. Amazon gibt das vor für Verkäufer die selbst versenden.
        Da kann Medimops mal nichts für.

      • Medimops könnte -automatisiert- eine Rechnung für die Artikel erstellen und den Portopreis darin korrigieren und den „überbezahlten“ Betrag dem Kunden vergüten, z.B. als Gutscheinbetrag.

  • Medimops:))) na endlich!!!!
    Dass dort einiges nicht mit rechten Dingen zugeht musste ich auch im letzten Jahr erleben.
    Folgendes seltenes und teuer gehandeltes Buch per Sofortkauf auf eBay bei Medimops für exakt 26,59€ gekauft und bezahlt.
    „Jim Hutton – Freddy Mercury und ich“
    Das Buch wird sonst zwischen 100€-200€ gehandelt.
    Als dann der Versand folgen sollte, wurde die „Transaktion storniert“ (zum totlachen: trotz zustande gekommenem Kaufvertrag = Verkäufer ist verpflichtet zu diesem Preis zu liefern).
    Die Nachfrage -weswegen- führte zu nüchterner Antwort: „ein Fehler, wir haben das Buch gar nicht.“
    Schönen Dank aber da ich kein Anwalt bin und mir passende Briefe nicht selber schreibe, hab ich wütend resigniert.
    Jetzt lese ich diesen Artikel und hab nochmal geschaut, wie hoch das Buch in den letzten Wochen auf eBay gehandelt wurde und siehe da: das Buch gab es am 23.12.2020 wieder von Medimops für 26,27€ mit dem „Slogan“: „***So macht sparen Spaß! Bis zu 70% ggü. Neupreis***“
    Würde mich nicht wundern wenn meinem Nachfolger ebenfalls die „Transaktion“ bzw. Der Kaufvertrag :O storniert worden ist. Die Medimöpse leben halt ihr eigenes Handelsrecht ganz nach dem Motto: ..Handel ist was du draus machst.

  • Mit großem Interesse habe ich mir die gestrige WISO-Sendung angesehen – denn das in Rede stehende Vorgehen von MOMOX hörte sich in der Ankündigung spektakulär an. Tatsächlich war für mich dann höchstens der als „Fachmann“ hinzugezogene „Buchhändler“ spektakulär in seinen unseriösen Bewertungen hinsichtlich der Verkäuflichkeit der Bücher. Ich bezweifele entschieden, dass diese Berufsgattung und dieser Herr im Besonderen tatsächlich die notwendige Expertise besitzt, zu entscheiden, was als verkäuflich und was als Makulatur einzuschätzen ist. Der Herr handelt selbst doch wohl üblicherweise mit Neuware.
    Mich belustigt zutiefst, wie sehr da eine Sau (Momox) durchs Dorf getrieben werden soll, die man eigentlich nicht hoch genug loben kann. Ich kenne kein einfacheres Verfahren verstopfte Raummeter zu Geld zu machen. Binnen weniger Jahre hat es Momox es geschafft zu einem BIG-Player zu werden, was sicher nicht möglich gewesen wäre, wenn da andauernd Schmu betrieben worden wäre. Meine persönlichen Erfahrungen mit Momox sind sehr sehr gut und ich werde darauf immer wieder gerne zurück greifen. Und ja, auch ich wundere mich manchmal über Momox´Bewertungen des Inhaltes meines Bücherschrankes – aber dann bleibt das Buch eben Zuhause und wird nicht mitgesendet – und wenn dann doch mal eins verschwindet? So what!!! Dankbar bin ich, denn wieviel Plackerei hat mir Momox erspart, keine Bücher auf Flohmärkten mehr anzubieten die ich früher dafür immer wieder ein und auspacken und hin und her transportieren musste – dafür kann ich der Firma nicht dankbar genug sein! Die Preise sind fair – und Fehler passieren. Kein Grund zur Aufregung.

    • Sehr geehrte Ida Boge
      Vielen Dank für Ihre ausführliche Beschreibung und Erfahrung. Ja, ich stimme Ihnen vollumfänglich zu, dass Fehler passieren, Ware mal unauffindbar bleibt oder beschädigt wird. Und dass diese Firma Ihnen viel Plackerei und Zeit spart freut mich für Sie. Da Sie, wie Sie schreiben, auf Flohmärkten verkaufen, erlaube ich mir als Vergleich ein praktisches Beispiel anzuführen.
      Angenommen, ich finde bei Ihnen ein Buch, das mir gefällt, und ich ich darf es, dank Ihrem Vertrauen in mich, kurz mitnehmen. Dann komme ich zurück, leider ohne Ihr Buch, und sage, dass ich es Ihnen gern wieder bringen würde, Sie mir aber bitte für den Weg ein paar Euros geben möchten. Wären Sie damit einverstanden?
      Wenn Ihnen nun das Buch nicht so viel Wert ist, und ich Ihnen sage, ich könnte es ja dann entsorgen, und Sie stimmen dem zu, welche Annahme treffen Sie aufgrund von meinem freundlichen Angebot?
      Wenn Sie nun kurz darauf Ihr Buch, das Sie eigentlich verkaufen wollten, an meinem Stand am anderen Ende des Flohmarkts zum Verkauf wieder finden, was würden Sie von mir halten? Wie würden Sie mein Verhalten beurteilen und einstufen?
      Und wie würden Sie reagieren, wenn ich Ihnen freundlich sage, dass das doch kein Grund zur Aufregung sei?
      Es ist mir klar, dass so ein hypothetisches Beispiel und einer theoretischen Schlussfolgerung, nie der Realität entspricht. Desshalb mögen Sie mir verzeihen, dass ich das Wort ergriffen habe. Dennoch erlauben Sie mir eine letzte, kleine Bitte: Wie lauten Ihre Antworten auf meine Fragen?
      Hochachtungsvoll

      • Sehr geehrter mike – vielen Dank für die vielen Gedanken, die Sie aufgrund meiner kleinen Jubel-Arie, meiner Erfahrungen mit Momox hier nun – mich fragend – veröffentlichen. Sie bemühen meine Flohmarkt-Aktivitäten und vergessen aber – aus meiner Sicht – dabei das tatsächliche Vorgehen: demnach hätte ich Bücher, die ich gerne loswerden wollte, aussortiert und hätte Sie Ihnen auf irgendeinem Wege angeboten. Sie hätten mir Ihre Ankaufpreise genannt, wären elegant vorgefahren gekommen und hätten mir den ganzen Schisselameng, den ich Ihnen dann übergeben wollte, weil mir Ihr Angebot passte, aus der 4. Etage meiner Gründerzeit-Villa getragen und in Ihr Vehikel verfrachtet. Kurze Zeit später senden Sie mir einen nicht unerheblichen Geldbetrag und teilen mir aber mit, dass Sie leider leider 1-2-3 Exemplare, von den 50, die ich Ihnen übergab, nun doch nicht ankaufen könnten – Sie fragen, ob ich diese denn wiederhaben wollte… In meiner Wohnung ist es hell und freundlich, ich habe wieder Platz – und die 3 ollen Bücher- nee, die will ich nicht wiederhaben. Ich danke Ihnen für Ihr Schreiben und hake die Angelegenheit für mich ab und gehe in die Buchhandlung meines Vertrauens um inspirierenden Nachschub an Lektüre zu besorgen. Verkaufen Sie die 3 Bücher gerne auf Ihrer Plattform. Sie bezahlen (hoffentlich) Ihre Mitarbeiter anständig, sorgen für eine immer reibungslosere, einfachere Abwicklung des Prozedere über App und sonstige Portale, Sie zahlen Gewerbe- und sonstige Steuern und dürfen versichert sein: mein Leben haben Sie durch Ihr Angebot ungemein bereichert. Unser Haushalt hat in den letzten Jahren erhebliche Mengen für uns überflüssig gewordener Bücher auf diesem Wege zu Platz und Liquidität gemacht. Für uns bleibt Momox die beste Lösung Bücher sinnvoll loszuwerden. Vielen Dank mike bleiben Sie gesund und haben Sie Freude!

    • Oha, hat sich doch tatsächlich jemand von Momox hier eingefunden um mit zu diskutieren ;-)

    • KüstenKind1707

      Sehr geehrte Ida Bogø, ich kann Ihnen versichern, dass Herr Philipp Görke, den Sie als „angeblichen“ Experten bezeichnen, durchaus die Fähigkeiten besitzt, diese Bücher zu beurteilen. Er besitzt in Hamburg-Wellingsbüttel (Antiquariat Friedrichsen) einen Buchladen/Antiquariat mit An- und Verkauf. Und das seit Jahrzehnten. Ich bin dort selbst seit über 25 Jahren Kundin, sowohl für neue, als auch antiquarische Bücher. Der Mann weiß, wovon er spricht.
      Mit freundlichen Grüßen H. Rudolph

      • Guten Tag H.Rudolph – vielen Dank für Ihre Gedanken und guten Erfahrungen. Ich habe tatsächlich niemanden als einen „angeblichen“ Experten bezeichnet. Ich bezweifle nur weiterhin, dass der vor der Kamera vorgeführte Blick des „Experten“ auf das Corpus Delicti allgemeinen Kriterien genügt- machte seine Einordnung „das kann man noch verkaufen“ auf mich doch einen eher subjektiven Eindruck – bei dessen Anblick mich der Gedanke beschlich, in welche seiner -vom Buchgroßhändler „ausgeliehenen“ – Kisten vor der Türe seines Ladens legte er denn diesen angefledderten Schinken? In die originell mit „Angebote“ betitelte Kiste mit Büchern für €0,50 oder in die, mit Büchern für ein Euro? Wieviel gäbe er denn seinem Kunden, wenn der Ihn bäte, diesen Schinken bei ihm zuhause abzuholen und das Geld umgehend aufs Konto des Kunden zu schieben? Der Mann – und seinesgleichen – sieht doch sein Geschäftsmodell (ver-)schwinden weil ihn jemand aus „Neuland“ überholt hat, weshalb er für mich NICHT als neutrale Instanz taugt! Aber grüßen Sie ihn schön – ich habe ein großes Herz für Idealisten!! Und kaufen Sie unbedingt dort weiter ein!! Ich wünsche Ihnen weiter viel Spass und viel Freude!

  • Ich hab bisher immer alles bei reBuy verkauft. Das lief absolut problemlos!

  • Sehe ich auch so. Wenn man über ein derartiges Portal verlaufen sollte, dann meines Erachtens bei reBuy. Über die Preise darf man diskutieren, aber der Service stimmt. Momox hingegen: unterirdisch!

  • Ich hatte eine Audio-CD Sammlung von ca 250 Einheiten.
    Momox hätte ~70% angekauft und mir dafür 110€ geboten
    Bei Discogs mit fast gleichem Aufwand habe ich bis auf 30 CDs nicht verkaufen können. Kam 983€ zusammen.
    Die restlichen 30 bei Momox wiederum für 12€ abgegeben… wer’s nicht eilig hat, sollte vielleicht den Weg gehen.

  • Für 50 Cent ankaufen und für 15 Euro verkaufen.
    Stimme einer Abmahnung voll zu! Das ist reine Abzocke und muss unterbunden werden.

  • …hatte Gutschein nach Einschicken von mehreren Büchern, den ich nicht bei Medimox einlösen konnte.
    Auf Anruf bei der Kundenhotline, die wegen großer Nachfrage zeitlich verkürzt (!) angeboten wird, wurde
    ich zurecht gewiesen, auf meine wiederholte Rückfrage, wurde einfach die Verbindung abgebrochen.

    Nach einem weiteren, nervigen Versuch telefonisch Auskunft zu bekommen, konnte das Problem gelöst werden.

    Und:

    Ich stellte sonst gerne Bücher in die Bücherkisten hier in der Stadt ein.
    Leider musste ich feststellen, dass die Bücherkisten regelmäßig von Interessierten, die mit Fahrrad unterwegs sind,
    nach verwertbaren Büchern durchsucht werden. Zurück bleiben so oft nur unverkäufliche Bücher.
    Das ist nicht im Sinne dieser eigentlich gut gemeinten Einrichtung.

  • Zu momox habe ich noch was:

    Ich habe auf dem Amazon Marktplatz drei CDs gekauft.
    Beim Checkout ist es mir nicht aufgefallen. Mir wurden 3x 3 Euro Versandkosten abgezogen.
    Ratet mal was gekommen ist? Alles in einem Umschlag als Brief für 1,55 Euro.

    Zunächst freundlich nachgefragt. Antwort hatte nichts mit der Frage zutun.
    Zweites Mal probiert, die gleiche sinnlose Antwort.

    Und hier kommt Amazon ins Spiel. Die A bis Z Garantie ist ein leeres Versprechen.
    Die Mitarbeiter vertrösteten mich, dass ich die dreifachen Versandkosten bezahlt habe.
    Nach einer Woche; abgelehnt! Man habe sich mit momox besprochen. Die drei CDs seien logistischer Aufwand und deshalb sind 3x 3 Euro Versand/Verpackung gerechtfertigt und der Grund warum die CDs so billig sind.
    Ich nenne es Abzocke und für mich wieder ein Beweis, das Amazon so ein Geschäftsgebaren deckt.

    • Sicherlich wäre es kulant und der Kundenbindung förderlich gewesen hier eine (Teil) Erstattung zu gewähren. Aber fairerweise muss man doch wohl sagen dass es nicht der Fehler des Versenders oder der Plattform ist dass der Kunde die Zusammenfassung beim Bestellen nicht beachtet?

      • Wie geschrieben: 3 CDs kamen in einem Umschlag als Warensendung zu 1,55 Euro. Da nenne ich 3x 3 Euro Abzocke.

      • Es gibt auch Händler, die für die Artikel eine Rechnung mitsenden und das Porto angemessen kalkulieren und den „überbezahlten Betrag“ als Amazon-Gutschein-Guthaben dem Kunden zurücksenden.

    • Ähnliches habe ich auch schon erlebt. Günstig anbieten und dann hohe Versandkosten, da darauf keine Amazon Gebühren anfallen.

  • In der Branche wird offenbar so viel geschummelt, dass es keinen Spaß mehr macht. Habe mal ein völlig unbenutzes Apple TV an Rebuy geschickt, das dann lt. Rebuy plötzlich „starke Gebrauchsspuren“ aufwies. Seitdem ist der Laden für mich gestorben.

  • Ich habe mit momox gute Erfahrungen gemacht. Alles hat super geklappt.

  • Das ist kein Fall für die Verbraucherzentrale, sondern für die Staatsanwaltschaft…

  • Ist mir auch schon passiert, aber man kann sich dann ja einfach revanchieren. Über Amazon bei Medimops was bestellen und ups, die Bestellung ist nie angekommen, die versenden auch meist nur per Brief. Amazon erstattet sehr zuverlässig.

  • Habe bei reBuy eine nette Erfahrung gemacht. Meine Apple Watch wurde von Apple komplett getauscht. Sprich sie war unbenutzt. Habe sie reBuy geschickt und angeblich hatte sie Kratzer usw. habe sie mir zurück schicken lassen. Da liegt schon Berechnung dahinter.

  • Sylvesterscherz

    Dieses Ankaufportal (die Namensnennung wäre Werbung) hat diese Ankaufspolitik als Geschäftsmodell!
    Ich kenne jemanden, der dort als Student gejobbt hat. In seiner 1-tägigen Einarbeitungszeit wurde ihm erklärt, wie mit den eingeschickten Waren verfahren werden soll. Nämlich genau so, wie im WISO-Beitrag beschrieben! Egal ob Klamotten, Bücher, CDs,… eingeschickt werden.
    Für das „gründliche“ Reklamieren gabs Boni!
    Die Kunden verzichten oft auf die Rücksendung, weil diese kostenpflichtig ist!
    Ein Wunder, das diese Bude nicht schon vorher aufgeflogen ist!!
    Dort gehört der Staatsanwalt hin und nicht das winke-winke des Verbraucherschutzes!

  • Meine Erfahrung der letzten Jahre mit Momox waren durchaus positiv….über die Ankaufspreise von Momox kann man streiten, aber die angegebenen Preise wurden auch immer gutgeschrieben….dies war leider bei rebuy anders….dort wurde immer ein „Fehler“ gefunden um den Preis zu reduzieren. Es waren zwar nur max. bis zu 10€, aber der mir im Vorfeld angezeigte Preis hat nie den Weg auf mein Konto gefunden. Ergänzend sei er wähnt, dass die angeblichen Fehler so nie existiert haben….(ich hatte aber im Vorfeld den geminderten Preis schon einkalkuliert :-))))

  • Ich habe meine komplette Bibliothek umbaubedingt abgeben müssen. Es waren fast 1200 Bücher, die ich einer gemeinnützigen Organisation gespendet habe. Die hatten Spaß in den Backen und ich hab mich gefreut, dass ich Leuten helfen konnte, für die manchmal kein Geld für einen Bücherkauf über ist.
    Manchmal muss man einfach mal darüber nachdenken, ob man unbedingt aus allem Geld machen muss, wenn man nicht unbedingt darauf angewiesen ist.

  • Die wollten mir für meine Sammlung von 2500 DVDs (alles Vollpreistitel) damals insgesamt 120 Euro geben. Seitdem habe ich die unter Abzockerladen abgespeichert.

  • Ich Kaufe & Verkaufe sowas auf Private Platformen,
    ein Buch was nicht mehr Publiziert wird, habe ich für knapp 100€ Gekauft,
    dass bleibt aber jedem selbst Überlassen…
    Dieses Buch ist in ein paar Jahren 400-600€ Wert.
    Privatmarkt!

  • Die größten Betrüger von allen sind doch rebuy. Gebrauchte Playstation VR Brille originalverpackt verschickt und dann kam die Antwort. Ist stark verschmutzt. Beim Zurückschicken kam eine andere VR Brille an. Seriennummer hab ich fotografiert vorher. Brille war auch sauber aber es haben Anleitungen gefehlt und Verpackungsmaterial. Bei Amazon wurde eine Playstation VR Brille von Rebuy zum kauf angeboten fast wie Neu. Einen Tag später haben Sie keine VR Brillen mehr genommen. Mit dem Anwalt gedroht. Brille zurück genommen und Geld erhalten. Das sind Betrüger. Ich hatte nie probleme vorher mit Momox.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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