72 Prozent fühlen sich überfordert
WhatsApp, Signal und Co.: Wenn zu viele Nachrichten zum Stress werden
Im Familienchat kommen Fotos an, Freunde schicken Sprachnachrichten und die Sportgruppe plant das nächste Treffen: Messenger erleichtern die Kommunikation, können aber auch zur Belastung werden. Laut einer Bitkom-Umfrage fühlen sich 72 Prozent der Messenger-Nutzer zumindest gelegentlich von der Nachrichtenmenge überfordert. Bei jedem Fünften passiert das sogar häufig.
Ältere fühlen sich häufiger überfordert
87 Prozent der Befragten nutzen privat Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram. Besonders häufig belastet die Nachrichtenflut ältere Menschen: Von den Nutzern ab 65 Jahren fühlen sich 28 Prozent häufig überfordert, insgesamt kennen 78 Prozent dieses Gefühl. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 16 beziehungsweise 68 Prozent.
Wenn es zu viel wird, bleiben Nachrichten auch mal liegen. 69 Prozent lassen Mitteilungen zumindest gelegentlich länger unbeantwortet, weil ihnen die Kommunikation über den Kopf wächst. Bei zwölf Prozent kommt das häufig vor.
Schlechtes Gewissen trotz Verständnis
Ganz entspannt sind die Betroffenen dabei allerdings nicht. 73 Prozent haben zumindest gelegentlich ein schlechtes Gewissen, wenn sie nicht sofort antworten. Drei Viertel entschuldigen sich bei ihren Kontakten für eine verspätete Rückmeldung.
Gegenüber anderen sind viele deutlich nachsichtiger. 87 Prozent zeigen zumindest gelegentlich Verständnis, wenn eine Antwort auf sich warten lässt. Offenbar ist der selbst auferlegte Druck oft größer als die Erwartung der Gesprächspartner.
Grenzen hat die Geduld trotzdem. Für 69 Prozent kann eine sehr lange ausbleibende Antwort zumindest gelegentlich ein Grund sein, den Kontakt auslaufen zu lassen oder abzubrechen. Häufig passiert das allerdings nur bei neun Prozent.
Benachrichtigungen reduzieren
Wenn dir die ständigen Mitteilungen zu viel werden, helfen die Fokus-Einstellungen des iPhones. Damit kannst du Benachrichtigungen zeitweise auf ausgewählte Apps und Kontakte begrenzen. In WhatsApp lassen sich besonders aktive Gruppenchats dauerhaft stummschalten. Auch angepasste Benachrichtigungen können Unterbrechungen reduzieren.
Bitkom befragte im Sommer 2026 insgesamt 1.006 Menschen ab 16 Jahren.


Das mit der Bewältigung für diesen Stress ist doch ganz einfach. Sich um einen Dienst beschränken. Ich nutzte nur Apples Nachrichten und gut. Ihr glaubt gar nicht wie stressfrei das ist. Was interessiert mich, wer was zum Mittag gegessen hat oder ob Marvin in der Kita unartig war (WhatsApp-Gruppe).
Ich habe bei den meisten Apps mittlerweile gar keine Push Nachrichten mehr. Die übrigen sind alle dauerhaft auf stumm, ohne Ton, ohne Vibration.
Nur ein paar wenige Apps oder wichtige Kontakte kommen direkt durch.
Beim Arbeiten wird sowieso alles konsequent auf Stumm gestellt.
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seit Jahren habe ich das so
Das verstehe ich sehr gut. Ich bin seit über fünf Jahren komplett raus aus Social Media, seit diesem Jahr auch aus WhatsApp. Wer etwas will, schreibt mir einfach per iMessage. Keine Gruppen, keine Status-Updates, kein Doomscrolling. Für mich die beste Entscheidung, aber jeder setzt eben seine eigenen Prioritäten.
Arbeite auch viel mit Fokus und stummschalten einzelner Chatgruppen.
Klappt ganz gut.
Irgendwann ist die Flut einfach zu groß und vieles wird ignoriert
Es ist essentiell, Kommunikation so zu lenken, dass genau solch eine Überforderung nicht eintritt. Aber das ist nicht einfach, es erfordert Konzepte, Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen.
Oh wie niedlich, sie fühlen sich überfordert. Die Armen! Also da musste ich herzlich laut lachen, ehrlich. Allgemein gilt: wer sich überfordert fühlt, macht etwas falsch. Es liegt dann IMMER an einen selbst und nicht an andere. Einfach mal da Handy und die jeweiligen Apps richtig einstellen, fertig ist der Wums. Leute, heilt einfach leise!
Heilt leise! …das gefällt mir… LIKE
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Du hast und kennst wahrscheinlich keine Kinder im Teenageralter?! Als Jugendlicher will man mit der Zeit gehen und mitreden – also braucht man fast zwangsläufig soziale Medien.
Reduzierung auch bei mir:
Nur noch Apples-Nachrichten App mit iMessage/RCS und zur Not SMS.
Früher gab es noch Signal zur Kommunikation mit den Androiden, aber seit RCS ist auch das Geschichte
Läuft gut und jeder kann bzw. könnte mich erreichen auf einem der Wege …. ansonsten gibt es noch Email und Anrufen.
Allein dieser ganze Status-Quatsch von Whatsdepp, den ich bei meiner Frau immer mitbekomme, wenn irgendwer einen unsinnigen Instagram-Link oder Facebook-Link etc schickt wie er/sie sich fühlt …. würg.
Wenn man das Handy nicht für so zentral für ALLES hält, es nicht in jedes System einbinden und jede Push für essentiell hält, dann ergibt sich gar kein Stress-Moment!
Den Handy-Stress macht sich jeder selbst!
Einfach WhatsApp Gruppen stumm schalten. Abends scroll ich dann durch die Chats einmal durch. Reicht völlig. Wenn es wichtig ist, wird man ohnehin angeschrieben.