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Vollautonome Fahrten ab Ende 2027

Waymo in München: Robotaxis starten in Deutschland

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35 Kommentare 35

Waymo macht seine Pläne für Deutschland konkret. In den kommenden Wochen sollen erste Fahrzeuge des Alphabet-Unternehmens auf den Straßen Münchens auftauchen. Zunächst fahren sie allerdings noch nicht autonom. Geschultes Personal steuert die Autos durch die Stadt, während Waymo das Straßennetz hochauflösend kartiert und sein Fahrsystem auf die örtlichen Bedingungen vorbereitet.

Waymo Muenchen

Der öffentliche Fahrdienst soll nach aktuellem Zeitplan gegen Ende 2027 starten. Bis dahin sind mehrere Erprobungsstufen vorgesehen. Nach den zunächst manuell absolvierten Fahrten will Waymo den autonomen Betrieb mit Sicherheitsfahrern aufnehmen und anschließend schrittweise zum vollständig fahrerlosen Einsatz übergehen.

Vom Firmeneintrag zum konkreten Zeitplan

Dass Waymo Deutschland im Blick hat, zeichnete sich bereits im Juni ab. Damals wurde bekannt, dass das Unternehmen eine deutsche Tochtergesellschaft in München gegründet hat. Noch fehlten jedoch Angaben zu einem Einsatzgebiet und einem möglichen Starttermin. Mit der jetzigen Ankündigung steht zumindest München als erste deutsche Stadt fest.

Waymo App

Waymo spricht von mehr als 20 Millionen absolvierten Fahrten und Hunderttausenden kommerziellen Fahrten pro Woche. Für die Anpassung an München sollen unter anderem komplexe Vorfahrtsregeln, historische Straßenführungen und der übrige Stadtverkehr berücksichtigt werden. Die Fahrzeuge erfassen ihre Umgebung mit Lidar, Kameras und Radar. Laut Waymo reicht die Sensorerfassung bis zu 300 Meter weit.

Vor einem kommerziellen Betrieb stehen außerdem noch Genehmigungen und weitere regulatorische Schritte an. Waymo erklärt, hierzu bereits mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten.

Barrierefreiheit bleibt Teil des Konzepts

Neben der Einbindung in den öffentlichen Nahverkehr hebt Waymo erneut die Nutzung durch Menschen hervor, die nicht selbst Auto fahren können oder möchten. Gerade für blinde und sehbehinderte Fahrgäste können fahrerlose Fahrzeuge zusätzliche Unabhängigkeit schaffen. Welche Rolle dabei etwa App-Unterstützung, akustische Orientierung und der Wegfall eines menschlichen Fahrers spielen, haben wir bereits ausführlicher beschrieben.

Waymo Muenchen Bento

Waymo nennt für seine bisherigen US-Einsatzgebiete zudem Sicherheitsdaten aus mehr als 350 Millionen vollautonom gefahrenen Kilometern. Das Unternehmen gibt unter anderem deutlich weniger Unfälle mit schweren Verletzungen sowie weniger Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern im Vergleich zu menschlichen Fahrern an.

Für München hat Waymo eine eigene Informationsseite geschaltet.

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Waymo
Waymo
Entwickler: Waymo LLC
Preis: Kostenlos
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26. Aug. 2026 um 07:21 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    35 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich bin letztes Jahr in LA mal Waymo gefahren.
    War eine tolle Erfahrung und ein wirklich günstiger Preis für die Fahrt.
    Anmeldung hat total einfach geklappt und Zack so ein Ding gebucht.
    Klima in Echtzeit auf dem iPhone ändern. Selbst die Musik von deinem iPhone konntest du in der Kiste hören und sogar den Equalizer ändern.
    Fahrt war schnell und angenehm. Mir hat’s gefallen. :)

  • Wenn dort kein Mensch mehr fährt, wird die Fahrt doch sicher irgendwann günstiger… oder? ;-)

    • Kommt darauf an, weil die Robotaxis mit den vielen Sensoren sehr viel teuerer sind in der Anschaffung. Da sehe ich beim Tesla-Ansatz wirklich kostenvorteile, aber da passiert ja nicht viel, leider.

    • die frage ist doch eher, wann die behörden mit den vielen abkürzungen aus der sosse kommen.

    • Wenn sie endlich gelassen werden. Alleine in der EU haben sie mittlerweile 100 Millionen(!) Kilometer unter sFSD (supervised FullSelfDriving) zurückgelegt und trotzdem versucht Deutschland (und auch andere Länder) alles, um das weiter hinauszuzögern – dabei fahren die Karren weltweit munter mit sFSD herum und die Zahlen belegen längst, dass sie sicherer fahren, als menschliche Fahrer.

      • Kann ich nur empfehlen. Wir waren in den Sommerferien in USA, ich bin mit Waymo in San Francisco, Los Angeles, Las Vegas und Phoenix mehrmals gefahren. Hat überall problemlos funktioniert, war pünktlich, man kann auf dem Bildschirm zuschauen, wie es den Verkehr scannten . Da ist jedes Auto, Fahrrad, jeder Fußgänger in Sichtweite eindeutig gescannt. Man kann sich im Auto selbst alles regeln, wie man will, für die Rückbank ist ebenfalls ein Display enthalten, wo man sich die Musik wählen kann, Temperatur einstellen und so weiter. Und endlich durfte ich mal Jaguar fahren ;)
        Die Konkurrenz (Robo Taxi von Amazon) ist dort übrigens auch bereits unterwegs.

    • Hoffentlich wird das in Deutschland nicht zugelassen. Ohne Radar und LIDAR.. Ich hab keine Lust mein Leben als unbeteiligter für den Größenwahn von Musk aufs Spiel zu setzen. Auf Waymo freue ich mich.

      • Autsch – ich empfehle einfach mal eine Probefahrt zu machen, statt sich eine Meinung zusammen zu phantasieren…

      • Einen Monat lang gemacht. Model Y. Hab mich dann dagegen entschieden. Allein das fehlende HUD hat mich genervt. Die Argumentation man bräuchte das nicht hat meiner Realität nicht standgehalten

      • wie kannst Du das einen Monat lang gemacht haben, wo sFSD in Deutschland noch gar nicht geht?

        Es ging doch hier um eine FSD Probefahrt und nicht um das Auto an sich

      • Ist bekannt und einfach nur Hetze auf Basis von alten Dingen in der Vergangenheit. Das hat nichts zu tun mit dem aktuellen sFSD.

        sFSD ist gerade in Europa 100 Millionen Kilometer gefahren und die Zahlen belegen deutlich, dass es sicherer fährt als ein Mensch.

        Wenn man sich informiert, dann bitte auch in andere Richtungen

      • Klar, wenn vor eine Kollision fsd automatisch abschaltet und Tesla dann sagen kann „fsd war nicht an“. Ich hoffe einfach nur dass die EU den Quark nicht zulässt.

      • Habe auch eine Probefahrt gemacht. Nein Danke. So eine Phantombremsung macht echt keinen Spaß. Bestellung hab ich nachträglich storniert und was mit Kamera und Radar angeschafft. Kostete zwar 20k mehr aber das ist mir das Leben meiner liebsten und mein eigenes wert.

      • Schon mal überlegt, warum ausser Tesla sich nicht ein einziger anderer Autobauer auf diesem Planeten sich nur auf Kameras verlässt? Bestimmt nicht, weil sie zu viel Geld haben und es deshalb gerne für Radars rausschmeissen…

      • Die Aussage dass es sicherer fährt als ein Mensch ist schon deswegen Unsinn weil es ein reines Assistenzsystem ist. Der Mensch fährt UND haftet!!

      • Das ist falsch, neben Tesla setzt aktuell auch XPeng auf ein Vision Only System. Sie sind von LiDAR und ich glaube auch von Radar komplett abgewichen und werden nur noch mit Kameras arbeiten. XPeng ist der technologisch fortschrittlichsten chinesische Autohersteller. Dazu kommt auch das BMW und Mercedes in diesem Frühjahr angekündigt haben auf LiDAR zu verzichten. Als Grund wurde angegeben, dass der Datenabgleich zwischen Kamera Daten und zusätzlichen LiDAR Daten zu viele Unsicherheiten und damit Verzögerung verursacht.

      • Nach meinem Verständnis ist das eine Fehlinterpretation der entsprechenden Nachrichten. Mercedes und BMW haben Anfang des Jahres lediglich mitgeteilt dass sie den Fokus von Level 3 wieder wegnehmen eben weil unter anderem durch LiDAR die Kosten sehr hoch sind.

        Z.B.
        https://www.electrive.net/2026/02/23/nach-mercedes-auch-bmw-verzichtet-auf-level-3/

        Wenn es dazu andere Beiträge gibt die die Behauptung untermauern dann gerne verlinken.

    • Hoffentlich nicht. Die fahren nicht bei Schneefall oder dichtem Nebel mit ihrem kamerabasiertem System

    • Tesla steht sogar in den USA noch unter besonderer Beobachtung, weil es noch zu viele Zwischenfälle geben soll.

    • Hoffentlich nie. Das es ausschließlich mit Kameras nicht geht beweisen ja die Phantombremsungen die selbst die neuesten Fahrzeuge noch immer durchführen. Nicht umsonst ermittelt das KBA.

    • Wenn Tesla endlich mal ein entsprechendes Level 4 System entwickelt u d aus 2 raus kommt mit Kameras only (also nie!)
      Sie erfüllen schlichtweg NICHt die Anforderungen

  • Bin ja durchaus aufgeschlossen. Trotzdem macht mich sowas nervös. Ich hoffe sehr, dass „der übrige Stadtverkehr“ kein Kollateralschaden wird. Gerade in München mit seinen autofeindlichen Regelungen wird es spannend, ob diese Robos das sicher bewältigen können.

  • ich würde jede Art von Initiative ünterstützen um die Uber und Bolt Fahrer loszuwerden!!!

  • Aufgeschlossen ja! Allerdings stellt sich die Frage wenn das alles so weitergeht, braucht man irgendwann noch Menschen?

  • Californiasun86

    Typisch Deutschland. Eineinhalb Jahre mit Fahrer was in USA auch so funktioniert. Warum sollte ich dann Waymo benutzen. Dann lieber Uber oder halt Taxi.

  • Ich fände die Zoox besser und moderner.

  • In LA gehören diese Fahrzeuge zum alltäglichen Bild auf den Straßen…da sind uns die Amis schon wieder voraus…

  • Und wenn die Orange wütend wird, fährt gar nichts. Toll, diese Abhängigkeit.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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