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Komplikationen aufgebohrt

Watchsmith: Trickreiche Zifferblatt-Erweiterung für die Apple Watch

41 Kommentare 41

Den Entwickler David Smith kennen einige von bestimmt durch seinen hervorragenden Schrittzähler Pedometer++. Mit Watchsmith hält er nun eine App bereit, mit deren Hilfe sich das Zifferblatt der Apple Watch erstaunlich vielseitig anpassen lässt. Natürlich kann auch Smith nicht das Apple-Monopol für Zifferblätter auf der Apple Watch umgehen, doch gelingt es ihm, die von Apple angebotenen Zifferblättern mithilfe eines komplexen Systems aus Komplikationen ein ganzes Stück vielseitiger zu gestalten.

Watchsmith Screenshot

Smith macht sich die Tatsache zunutze, dass iPhone-Apps die Anzeige der Apple Watch mithilfe von Komplikationen erweitern können. Nehmt Infos aus einer Wetter-App oder die Schrittzahl aus Smiths-Pedometer-App, die man in den kleinen Feldern auf den Infograph-Zifferblättern der Uhr anzeigen kann. Seine Watchsmith-App hat nun einzig und allein den Zweck, möglichst viele verschiedene Komplikationen bereitzustellen, beispielsweise aus den Bereichen Wetter, Kalender, Fitness oder Astronomie. Doch damit nicht genug, diese Komplikationen wiederum sind in ihrem Erscheinungsbild anpassbar und können sogar automatisiert werden, sodass beispielsweise an der gleichen Stelle im Zifferblatt morgens das Wetter, mittags der Kalender und abends ein Aktivitätsring angezeigt wird.

Wenn ihr zu den Apple-Watch-Trägern zählt, die lieber mehr als weniger auf die Anzeige ihrer Uhr packen, solltet ihr Watchsmith vermutlich einfach mal ausprobieren. Die App ist grundsätzlich kostenlos, lediglich für ausgewählte Funktionen wie die Anzeige von Gezeiten und Wetterdaten ist eine Premium-Mitgliedschaft erforderlich.

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‎Watchsmith
‎Watchsmith
Entwickler: Cross Forward Consulting, LLC
Preis: Kostenlos+
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Donnerstag, 09. Apr 2020, 19:47 Uhr — chris
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    • Ja wenn jetzt monatlich neue Inhalte kämen und Serverkosten en Masse zu erwarten wären, könnte man das ja verstehen, aber so hätten es auch 2-5 Euro als Einmalkauf getan.

      • Es steht sogar in der App selbst, was man für das Abo bekommt: Dinge, die auf Server angewiesen sind (wie etwa Wetter). Meine Güte…

      • Dafür wird kein Server benötigt. Du nutzt eine API und greifst damit auf einen Wetterdienst zu. Wenn die Anzahl der Anfragen nicht den Rahmen übersteigt, bieten viele Dienste die aktuellen Daten (Temperatur, Regen, Wetterbedingungen) kostenlos an und verlangen eher für Extras wie historische Daten, Pollen, UV Index usw. Geld.

      • Wetterdienste sind relativ teuer, die kostenlosen Anfragen sprengt man mit ein paar Anwendern sofort wenn man regelmäßig die Daten updated. In BetterTouchTool kostet mich die Darksky API über 500€ pro Monat, obwohl sie nur für Touch Bar Widgets genutzt wird. (Wenn man mit 10.000 Nutzern rechnet, die die App 12h am Tag aktiv haben und z.B. 4 mal pro Stunde die Temperatur aktualisieren bist du schon bei 480.000 API calls pro Tag. Kostenlos sind meistens nur 1000.

      • ein komplettes leben zur miete… wenn das so weiter geht mit diesem abo irrsinn…
        so lange ich kann: niemals abo.

      • warum kann man nicht einfach einen preis veranschlagen. und bei bedarf auch mit gebühr updaten. dann kann ich entscheiden: ja oder nein.
        und was ich möchte und was nicht. und ich muss keine software, auf die ich mich evtl. verlassen muss – auch in 10 jahren – benutzen, solange ich will. bzw. es geht.
        das wär mal was für den verbraucherschutz – vielleicht nicht gerade bei so einer app – aber generell.

      • Genauso ist es. Es gibt nur sehr wenig FÜR DEN NUTZER nachvollziehbare und dann auch sinnvolle Abo’s.

      • @Phil: Solche APIs kosten aber eben Geld. Lassen wir es den Entwickler einfach selbst sagen:

        „Most of the functions and features in Watchsmith are available for free within the app. You can configure and schedule complications and use most of the Apple Watch app features right away. There are additional styles, configuration options and data sources that do require a subscription to use.

        These hosted data sources include weather and tides right now, with additional sources planned over time. This type of data involves a significant, recurring cost to me so I cannot make them available to all users.“

      • @Holger Der veranschlagte Preis ist 0€. Nur für Wetter- und Tide-Daten zahlst du (wie auch der Entwickler) im Abo.

    • Lesen kannst aber schon, oder? “ Die App ist grundsätzlich kostenlos, lediglich für ausgewählte Funktionen wie die Anzeige von Gezeiten und Wetterdaten ist eine Premium-Mitgliedschaft erforderlich.“
      Immer dieses Gejammer auch wenn nur das Wort Abo auftaucht. Da schaltet bei einigen wirklich das Hirn ab.

  • Ich verstehe bis heute nicht, warum Apple das Watchface nicht freigibt. Zu Individuell?

    • Rechtliche Bedenken wegen Ziffernblattdesigns. Und auch Befürchtungen, dass die Akkulaufzeit drastisch sinken könnte.

      • Sagt der Insider

      • Zu eins: Nein. Es muss ja nicht ein Nutzer Zifferblätter entwerfen, es würde ja reichen wenn zB. ausgewählte Partner (hier wäre Disney ja ein Kandidat, diverse Medienhäuser, Fernsehsender usw.) neue zum Verkauf anbieten könnten.
        Zu zwei: Ein Zifferblatt das zB. einen weiß/blauen Hintergrund anzeigt (Kalifornia), braucht sicher nicht mehr oder weniger Akku wie ein Drittanbieter-Zifferblatt das einen Charakter oder eine Szene aus zB. einem aktuellen Film zeigt.

      • Apple hat doch auch keine Bedenken bezüglich App Designs. Wenn einer Rechte verletzt, fliegt derjenige und hat das ganze mit dem Rechteinhaber zu verhandeln.

      • und so daneben wird er damit liegen.. sage nur Schweizer Bahnhofs Uhr

  • Bin gespannt wie lange es dauert, bis Apple ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Tolles Projekt

  • Ich wäre ja grundsätzlich bereit für zusätzliche Optionen per IAP zu zahlen, aber 22€ pro Jahr für ein paar zusätzliche zeitgesteuerte Komplikationen ist mir die Sache persönlich nicht wert.

    Es wäre einfach großartig wenn Apple in WatchOS zeitgesteuerte und ortsabhängige Ziffernblätterwechsel integrieren würde.

  • warum kann man das nur nutzen, wenn man dem Datenschutz abschwört?

    • „I take your privacy very seriously. I neither want nor need to know anything about your personal data. To that end I’ve designed Watchsmith from the ground up to ensure that your data stays completely private.

      Watchsmith can optionally access a variety of your personal data for display within the app. This includes your health and activity data, your calendar data and your location data. All of this access is handled using the standard iOS/watchOS privacy prompts. If you give Watchsmith access to this data it will be read and displayed only within the app, with the following exceptions:

      A GPS coordinate (either provided by your search or current location) is necessarily sent along with any weather data requests. This goes to Dark Sky and is governed by their privacy policy.
      A GPS coordinate (either provided by your search or current location) is necessarily sent along with any tide data requests. This goes to WorldTides and is governed by their privacy policy.
      Other than these two cases, no personal data ever leaves your devices. Unless you email me for support, I will have no information about you or what you do within the app.“

      • Wie soll die AppGesundheitsdaten auf der Uhr anzeigen, wenn Du es ihr nicht erlaubst?

  • Leider hässlich, was hat er sich bei den Fonts gedacht? Da sieht man wieder ein gutes Beispiel, dass ein Programmierer eben kein Designer ist …

  • Danke für den Tipp, Chris. Mir gefällt’s und auch ohne Abo ein Gewinn. Für das Wetter nutze ich eh‘ andere App’s.

  • Nix tut sie, die App, außer meckern, dass die Apple Watch App nicht geladen sei, was sie aber natürlich ist.

  • Es ist ohnehin schade, dass Apple die Zifferblätter nicht „frei“ gibt. Das ist vermutlich ein Grund, warum ich die Watch so langweilig finde.

  • Und was machst Du so am Samstag? „Ach ich lese einfach einen Artikel nur oberflächlich durch und schreibe dann ziemlichen Unsinn. Hätte ich den Artikel einfach mal richtig gelesen, könnte ich der Welt meine unqualifizierten Kommentare ersparen. Ich teile auch gerne mir unbekannten Lesern mit, was ich persönlich nicht brauche und schließe daraus dann, dass die Welt das auch nicht braucht.“

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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